Grundstückskaufvertrag

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FreiGrundstückskaufvertrag

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Grundstückskaufvertrag ist eine rechtsverbindliche Vereinbarung zwischen Verkäufer und Käufer über den Kauf und die Übertragung eines Grundstücks. Die Vorlage steht als kostenloser Word-Download zur Verfügung und kann online bearbeitet sowie als PDF exportiert werden. Sie enthält alle notwendigen Klauseln für eine sichere und nachvollziehbare Transaktion.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen dieses Dokument, wenn Sie ein Grundstück verkaufen oder kaufen möchten. Dies ist insbesondere in privaten Immobilientransaktionen oder beim Verkauf von Betriebsliegenschaften erforderlich. Der Vertrag schützt beide Parteien und dokumentiert die Übereinkunft rechtsverbindlich.
Was enthalten ist
Der Vertrag regelt die Vertragsparteien, die Beschreibung des Grundstücks, die Kaufsumme und Zahlungsmodalitäten, die Übernahme von Steuern und Umlagen sowie die Bedingungen für die Grundstücksübertragung. Alle wesentlichen Punkte einer Grundstückstransaktion werden darin festgehalten.

Was ist eine Vorlage Grundstückskaufvertrag?

Ein Grundstückskaufvertrag ist eine rechtsverbindliche Vereinbarung zwischen einem Verkäufer und einem Käufer über den Kauf und die Eigentumsübertragung eines Grundstücks. Die Vorlage steht als kostenloser Word-Download zur Verfügung und kann online bearbeitet sowie als PDF exportiert werden. Sie enthält alle notwendigen Klauseln und Formulierungen gemäß deutschem Recht und ist für die notarielle Beurkundung vorbereitet. Die Vorlage bietet ein rechtssicheres Gerüst für Transaktionen aller Größen — von privaten Grundstücksverkäufen bis zu gewerblichen Immobilientransaktionen. Sie kann einfach angepasst und individualisiert werden, bevor sie dem Notar vorgelegt wird.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ein fehlender oder unvollständiger Grundstückskaufvertrag führt zu erheblichen rechtlichen und finanziellen Risiken. Ohne detaillierte Regelung können Streitigkeiten über Eigentum, Schulden, Steuerzahlung und Haftung entstehen. Ein schlecht formulierter Vertrag kann dazu führen, dass notwendige Eintragungen ins Grundbuch abgelehnt werden, was Verzögerungen von Wochen oder Monaten verursacht. Die Vorlage schützt beide Parteien durch klare Definition aller Rechte, Pflichten und Bedingungen. Sie regelt die Kaufsumme, Zahlungsbedingungen, Lasten und Belastungen des Grundstücks sowie die Aufteilung von Steuern und Nebenkosten. Ein professionell erstellter Vertrag vermeidet teure Verzögerungen, reduziert das Haftungsrisiko und schafft Klarheit über den genauen Umfang der Transaktion. Sowohl Käufer als auch Verkäufer erhalten damit eine sichere, dokumentierte Grundlage für eine reibungslose Eigentumsübertragung.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Typischer Verkauf eines bebauten oder unbebauten Grundstücks zwischen privaten ParteienGrundstückskaufvertrag — Standardversion
Käufer benötigt externe Finanzierung als Bedingung für VertragsabschlussKaufvertrag mit Finanzierungsvorbehalt
Grundstück ist noch nicht vollständig bebaut oder befestigtKaufvertrag mit Fertigstellungsvorbehalt
Grundstück könnte Umweltbelastungen oder Altlasten aufweisenKaufvertrag mit Altlastenvorbehalt
Verkäufer behält Nutzungsrechte oder Wohnrecht auf dem GrundstückKaufvertrag mit Nießbrauch oder Wohnrecht
Verkäufer sichert sich das Recht, das Grundstück später zurückzukaufenKaufvertrag mit Wiederkaufsrecht

Häufige Fehler vermeiden

❌ Unvollständige oder fehlerhaft geschriebene Namen der Vertragsparteien

Warum es wichtig ist: Das Grundbuchamt kann die Eintragung ablehnen und der Eigentumsübergang wird verzögert oder unmöglich.

Fix: Kopieren Sie die Namen exakt aus dem Personalausweis oder Handelsregister und lassen Sie diese von einem Notar überprüfen.

❌ Keine detaillierte Beschreibung des Grundstücks mit Flur- und Flurstücknummer

Warum es wichtig ist: Es ist unklar, welches Grundstück exakt Gegenstand des Vertrags ist, was zu Rechtsstreitigkeiten führt.

Fix: Fordern Sie einen aktuellen Katasterauszug an und tragen Sie alle darin angegebenen Daten exakt ein.

❌ Fehlende oder unklare Zahlungsbedingungen

Warum es wichtig ist: Es kann zu Streitigkeiten über Zahlungsfristen, Zinsen und Konsequenzen bei Zahlungsverzug kommen.

Fix: Definieren Sie deutlich den Kaufpreis, Zahlungstermin, Zinssatz und Strafzinsen bei Zahlungsverzug.

❌ Übersehen von bestehenden Hypotheken oder Dienstbarkeiten

Warum es wichtig ist: Der Käufer wird Eigentümer eines mit Schulden belasteten Grundstücks und kann den Verkäufer später nicht mehr haftbar machen.

Fix: Lassen Sie eine aktuelle Grundbuchauszug vor Vertragsschluss erstellen und alle Lasten klären.

❌ Keine Klausel zur notariellen Beurkundung und Grundbucheintragung

Warum es wichtig ist: Der Eigentumsübergang ist ohne diese Eintragung rechtlich nicht vollständig abgesichert.

Fix: Fügen Sie eine explizite Klausel ein, die besagt, dass der Vertrag notariell beurkundet und ins Grundbuch eingetragen wird.

❌ Unklare Aufteilung von Steuern und Nebenkosten zwischen Käufer und Verkäufer

Warum es wichtig ist: Nach Übergabe entstehen Streitigkeiten darüber, wer welche Kosten trägt — insbesondere Grundsteuer und Grunderwerbsteuer.

Fix: Regeln Sie in einer separaten Klausel, wer für welche Steuern und Umlagen ab welchem Termin verantwortlich ist.

Die 10 wichtigsten Klauseln, erklärt

Vertragsparteien und Identifikation

In einfacher Sprache: Definiert die Identität und Rechtsstellung des Verkäufers und des Käufers sowie deren Adresse und Unternehmensform.

Beispielformulierung
[NAME IHRES UNTERNEHMENS], ein Unternehmen, das den Gesetzen [des Bundeslandes/des Staats] [BUNDESLAND] unterliegt, mit Firmensitz in [VOLLSTÄNDIGE ADRESSE].

Häufiger Fehler: Unvollständige oder fehlerhafte Namenangabe, die später zu Problemen bei der Grundbucheintragung führt.

Beschreibung des Grundstücks

In einfacher Sprache: Enthält die genaue Lage, Größe und Parzellennummer des zu verkaufenden Grundstücks.

Beispielformulierung
Das Grundstück in [BUNDESLAND], Gemeinde [GEMEINDE], Flur [FLURNUMMER], Flurstück [FLURSTÜCKNUMMER], mit einer Fläche von [GRÖSSE] Quadratmetern.

Häufiger Fehler: Unvollständige oder ungenaue Grundstücksbeschreibung, die rechtliche Zweifel aufwirft.

Kaufsumme und Zahlungsbedingungen

In einfacher Sprache: Bestimmt den Kaufpreis, die Zahlungsweise und den Zeitpunkt der Zahlung sowie anfallende Zinsen.

Beispielformulierung
Der Käufer zahlt die Summe von [BETRAG] EUR mit einem jährlichen Zinssatz von [%] [monatlich/jährlich] innerhalb des vereinbarten Zahlungszeitraums.

Häufiger Fehler: Unklare Zahlungsbedingungen oder fehlende Angabe von Zinsen und Fälligkeitsterminen.

Grundstückszustand und Gewährleistung

In einfacher Sprache: Regelt die Beschaffenheit des Grundstücks und die Gewährleistungspflichten des Verkäufers gegenüber dem Käufer.

Beispielformulierung
Das Grundstück wird in seinem derzeitigen Zustand übertragen. Der Verkäufer gewährleistet, dass keine versteckten Mängel vorliegen und alle notwendigen Genehmigungen vorhanden sind.

Häufiger Fehler: Fehlende oder unzureichende Gewährleistungsklausel, die dem Käufer keinen rechtlichen Rückgriff ermöglicht.

Lasten und Belastungen

In einfacher Sprache: Dokumentiert alle Hypotheken, Dienstbarkeiten und sonstige Lasten, die auf dem Grundstück ruhen.

Beispielformulierung
Das Grundstück wird frei von jeglicher hypothekarischer Belastung übertragen. Der Verkäufer verzichtet auf Ansprüche auf Wittum und Heimstätte.

Häufiger Fehler: Übersehen von bestehenden Hypotheken oder Dienstbarkeiten, die nicht gelöscht wurden.

Steuern und Umlagen

In einfacher Sprache: Regelt, wer für Grundsteuer, Grunderwerbsteuer und sonstige Abgaben zuständig ist.

Beispielformulierung
Der Käufer verpflichtet sich, alle Steuern, Umlagen und Erhebungen zu begleichen, die nach [BEDINGUNG/ERFÜLLUNG EINER VORGABE] auf das Grundstück erhoben werden.

Häufiger Fehler: Unklare Aufteilung von Steuern zwischen Käufer und Verkäufer, insbesondere im Hinblick auf den Übergabezeitpunkt.

Übergabe und Übernahme

In einfacher Sprache: Definiert den Zeitpunkt und die Bedingungen, unter denen das Grundstück vom Verkäufer an den Käufer übergeht.

Beispielformulierung
Das Grundstück wird zum [DATUM] übergeben. Der Käufer tritt ab diesem Datum in alle Rechte und Pflichten ein.

Häufiger Fehler: Fehlende Definition des genauen Übergabezeitpunkts, was zu Streitigkeiten über Kosten und Risiken führt.

Kündigung und Auflösung

In einfacher Sprache: Regelt die Bedingungen und Folgen bei Nichterfüllung oder Rücktritt vom Vertrag.

Beispielformulierung
Im Fall einer Zahlungsverzögerung von mehr als [TAGE] Tagen ist der Verkäufer berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und Schadensersatz zu fordern.

Häufiger Fehler: Fehlende oder zu permissive Regelung, die einen der Parteien nicht ausreichend schützt.

Beurkundung und Eintragung ins Grundbuch

In einfacher Sprache: Bestimmt, dass der Vertrag notariell beurkundet und ins Grundbuch eingetragen wird.

Beispielformulierung
Der Vertrag wird durch einen Notar in [BUNDESLAND] beurkundet und die Eigentumsübertragung ins Grundbuch eingetragen.

Häufiger Fehler: Fehlendes Vorbehalt bezüglich Notar und Grundbucheintragung, was zu rechtlichen Problemen führt.

Haftung und Garantien

In einfacher Sprache: Präzisiert, welche Garantien der Verkäufer gibt und wie lange diese gelten.

Beispielformulierung
Der Verkäufer garantiert die Eigentumsfreiheit und haftet für versteckte Mängel bis [ZEITRAUM] nach Übergabe.

Häufiger Fehler: Zu kurze oder fehlende Haftungsfrist, die den Käufer unzureichend schützt.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Vertragsparteien eintragen

    Tragen Sie vollständige Namen, Rechtsformen und Adressen des Verkäufers und Käufers ein. Verwenden Sie dieselben Angaben, wie sie im Personalausweis oder im Handelsregister stehen.

    💡 Überprüfen Sie die Schreibweise genau — Fehler hier können zu Problemen bei der Grundbucheintragung führen.

  2. 2

    Grundstück beschreiben

    Geben Sie die exakte Lage, Gemeinde, Flur- und Flurstücknummer sowie Grundfläche des Grundstücks an. Diese Informationen finden Sie im Grundbuch oder im Katasterauszug.

    💡 Nutzen Sie den Katasterauszug als Quelle — hier sind alle amtlichen Daten korrekt dokumentiert.

  3. 3

    Kaufsumme und Zahlungsbedingungen festlegen

    Tragen Sie die vereinbarte Kaufsumme, den Zinssatz (falls vorhanden) und die Zahlungsweise ein. Definieren Sie auch Zahlungstermine und Konsequenzen bei Zahlungsverzug.

    💡 Klären Sie vorher, ob die Zahlung in einer Summe oder in Raten erfolgt — dies wirkt sich auf die Zinsen aus.

  4. 4

    Grundstückszustand dokumentieren

    Beschreiben Sie den aktuellen Zustand des Grundstücks und führen Sie eventuelle Mängel auf. Vereinbaren Sie, ob das Grundstück mit Gewährleistung übergeben wird oder im aktuellen Zustand.

    💡 Ein Ortstermin mit schriftlicher Fotodokumentation schafft später Klarheit und vermeidet Streitigkeiten.

  5. 5

    Lasten und Belastungen prüfen

    Überprüfen Sie das Grundbuch auf Hypotheken, Dienstbarkeiten und sonstige Lasten. Tragen Sie diese auf und klären Sie, ob sie vor Übergabe gelöscht werden.

    💡 Eine Negativbescheinigung des Grundbuchamts kann vor Übergabe Sicherheit geben.

  6. 6

    Steuern und Umlagen klären

    Regeln Sie, wer für Grundsteuer, Grunderwerbsteuer und sonstige laufende Abgaben verantwortlich ist. Dies ist insbesondere bei Übergabe während eines Geschäftsjahres relevant.

    💡 Informieren Sie sich bei der Gemeinde über aktuelle Grundsteuersätze und potenzielle Neubewertungen.

  7. 7

    Übergabezeitpunkt und Notarbeurkundung

    Vereinbaren Sie einen konkreten Termin für Übergabe und Übernahme. Vereinbaren Sie auch, dass der Vertrag notariell beurkundet wird und die Eintragung ins Grundbuch erfolgt.

    💡 Der Notar koordiniert meist die Termin- und Geldflussabwicklung — informieren Sie ihn frühzeitig.

  8. 8

    Unterschrift und Beglaubigung

    Unterzeichnen Sie den Vertrag vor einem Notar. Dieser erstellt beglaubigte Ausfertigungen für beide Parteien und leitet die Grundbucheintragung ein.

    💡 Bringen Sie einen Personalausweis oder Reisepass zur Notar-Beglaubigung mit — dies ist erforderlich.

Häufig gestellte Fragen

Ist ein Grundstückskaufvertrag ohne Notar gültig?

Nein, in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist eine notarielle Beurkundung zwingend erforderlich. Ein Grundstückskaufvertrag ohne Notar ist nicht rechtsgültig und führt nicht zu einer Eintragung ins Grundbuch. Ein Notar beglaubigt den Vertrag und prüft die Rechte aller Parteien. Die notarielle Beurkundung schafft Rechtssicherheit und ist ein wesentlicher Schritt im Kaufprozess.

Wer trägt die Notargebühren und Grunderwerbsteuer?

Dies ist verhandelbar, wird aber oft so geregelt, dass der Käufer die Grunderwerbsteuer und die Hälfte der Notargebühren trägt, während der Verkäufer die andere Hälfte der Notargebühren trägt. In manchen Fällen trägt der Käufer alle Kosten. Dies sollte deutlich im Kaufvertrag festgehalten werden, um Missverständnisse zu vermeiden. Die genaue Aufteilung hängt von der Vereinbarung zwischen den Parteien ab.

Kann der Vertrag vor der notariellen Beurkundung unterschrieben werden?

Der Vertrag sollte ausschließlich vor einem Notar unterzeichnet werden. Ein informelles Unterschreiben vorher hat keine rechtliche Bedeutung und kann zu Verwirrung oder Missverständnissen führen. Der Notar dokumentiert die Unterschriften beider Parteien und erstellt beglaubigte Ausfertigungen. Es ist wichtig, dass beide Parteien persönlich und ohne Druck vor dem Notar unterschreiben.

Was passiert, wenn der Käufer nicht zahlt?

Wenn der Käufer nicht bezahlt, kann der Verkäufer vom Vertrag zurücktreten und Schadensersatz fordern. Je nach Vereinbarung können auch Verzugszinsen anfallen. Es ist wichtig, im Vertrag klare Fristen und Konsequenzen für Zahlungsverzug festzulegen. In schwerwiegenden Fällen kann auch ein Gerichtsverfahren eingeleitet werden.

Wie lange dauert die Grundbucheintragung nach Vertragsschluss?

Nach notarieller Beurkundung dauert es typischerweise 4 bis 12 Wochen, bis die Eintragung ins Grundbuch erfolgt. Dies hängt von der Auslastung des Grundbuchamts ab. Der Notar reicht alle erforderlichen Unterlagen ein und verfolgt den Prozess. Nach erfolgter Eintragung wird der Käufer offiziell als Eigentümer eingetragen.

Muss ich eine Grundstücksbewertung durchführen lassen?

Eine professionelle Bewertung ist nicht zwingend erforderlich, ist aber sinnvoll, um eine faire Kaufsumme zu vereinbaren. Ein Gutachter kann Mängel und Besonderheiten des Grundstücks dokumentieren. Dies ist besonders relevant, wenn Sie die Kaufsumme finanzieren oder versichern müssen. Die Kosten für eine Bewertung liegen typischerweise zwischen 500 und 1500 EUR.

Welche Dokumente benötige ich für die Beurkundung?

Sie benötigen gültigen Personalausweis oder Reisepass, das Grundbuchauszug, einen Katasterauszug und eventuell Nachweise über Finanzierung (für den Käufer). Der Notar wird Sie auf alle erforderlichen Unterlagen hinweisen. Es ist wichtig, diese frühzeitig zu sammeln, um Verzögerungen zu vermeiden.

Kann ich den Vertrag nach Unterzeichnung noch ändern?

Nein, nach notarieller Beurkundung können keine Änderungen mehr vorgenommen werden. Sie müssen einen völlig neuen Vertrag aufsetzen und erneut beurkunden lassen, was zusätzliche Kosten verursacht. Deshalb ist es wichtig, vor der Unterzeichnung alle Details gründlich zu prüfen und zu besprechen.

Was ist der Unterschied zwischen Grundstückskaufvertrag und Kaufvertrag für ein Haus?

Ein Grundstückskaufvertrag bezieht sich nur auf das Land ohne Gebäude, während ein Kaufvertrag für ein Haus oder eine Wohnung sowohl das Grundstück als auch die Gebäude umfasst. Bei Häusern oder Wohnungen müssen zusätzliche Punkte wie Wohnflächenberechnung, Gemeinschaftseigentum und Gebäudezustand geklärt werden. Die Struktur und wesentliche Klauseln sind jedoch ähnlich.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Maklervertrag

Ein Grundstückskaufvertrag regelt den Kauf und die Übertragung des Grundstücks selbst, während ein Maklervertrag die Provisionen und Pflichten eines Maklers bei der Vermittlung definiert. Der Maklervertrag ist ein Nebenprodukt, der Kaufvertrag ist die Haupturkunde. Beide können parallel abgeschlossen werden, sind aber rechtlich unabhängig voneinander.

vs Grunddienstbarkeitsvertrag

Ein Grundstückskaufvertrag überträgt das Eigentum vollständig, während ein Grunddienstbarkeitsvertrag nur bestimmte Nutzungsrechte (z. B. Wegerechte oder Leitungsrechte) einräumt. Ein Dienstbarkeitsvertrag ist oft weniger komplex und hat andere Anforderungen bei Beurkundung und Grundbucheintragung.

vs Miet- oder Pachtvertrag

Ein Grundstückskaufvertrag überträgt das Eigentum dauerhaft auf den Käufer, während ein Miet- oder Pachtvertrag nur temporäre Nutzungsrechte für einen bestimmten Zeitraum gewährt. Miete und Pacht sind reversibel und enden nach Ablauf der Vertragsdauer, während Eigentumsübertragung permanent ist.

vs Grundpfandbrief und Hypothekenvertrag

Ein Grundstückskaufvertrag transferiert das Eigentum, während ein Hypothekenvertrag das Grundstück als Sicherheit für einen Kredit nutzt. Ein Käufer unterschreibt oft beide Verträge parallel — zuerst den Kaufvertrag, dann einen Hypothekenvertrag mit seiner Bank. Der Hypothekenvertrag sichert den Kredit, nicht das Eigentum.

Branchenspezifische Hinweise

Immobilienbranche

Makler, Projektentwickler und Immobilienbüros nutzen dieses Dokument routinemäßig zur Dokumentation von Grundstücksverkäufen.

Landwirtschaft und Forstwirtschaft

Landwirte und Waldbesitzer nutzen den Vertrag beim Verkauf oder Kauf von Acker-, Grün- oder Waldflächen.

Bauwirtschaft und Baugewerbe

Bauunternehmen und Entwickler nutzen das Dokument beim Ankauf von Grundstücken für Bauprojekte.

Öffentliche Verwaltung und Kommunen

Gemeinden und Behörden nutzen standardisierte Verträge beim Kauf und Verkauf städtischer oder kommunaler Grundstücke.

Finanzwirtschaft und Kreditbranche

Kreditinstitute verlangen Grundstückskaufverträge als Sicherheit für Hypotheken und Darlehen.

Consulting und Rechtsberatung

Juristen und Steuerberater nutzen das Dokument als Grundlage zur Vorbereitung komplexer Transaktionen.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland ist eine notarielle Beurkundung nach § 311b BGB zwingend erforderlich. Das Grundbuchamt (Teil des Amtsgerichts) führt die Eintragung durch. Grunderwerbsteuer fällt je nach Bundesland mit Sätzen von 3,5 bis 6,5 % an.

In Österreich ist ebenfalls eine notarielle Beurkundung erforderlich (§ 1 Abs. 1 UrkG). Die Eintragung erfolgt beim Grundbuch. Die Grunderwerbsteuer beträgt bundesweit 3,5 % der Kaufsumme, zusätzlich können Gemeindesteuern anfallen.

In der Schweiz variiert das Beurkundungserfordernis je nach Kanton. Einige Kantone verlangen öffentliche Beurkundung, andere nicht. Das Grundbuch wird von der Gemeinde geführt. Die Grundstückstaxen und Gebühren unterscheiden sich je nach Kanton erheblich.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenEinfache Grundstückstransaktionen zwischen Privatpersonen ohne komplexe Besonderheiten oder Belastungen.50–150 EUR für Vorlage + Notargebühren (abhängig von Kaufsumme, ca. 1–2 % der Kaufsumme).3–7 Tage Vorbereitung + ca. 4–12 Wochen bis Grundbucheintragung.
Vorlage + RechtsprüfungTransaktionen mit moderaten Komplexitäten, z. B. Finanzierungsvorbehalt oder Dienstbarkeiten.50–150 EUR Vorlage + 200–500 EUR für Rechtsanwalt-Prüfung + Notargebühren.1–2 Wochen Vorbereitung + Anwaltskonsultation + ca. 4–12 Wochen bis Grundbucheintragung.
MaßgeschneidertKomplexe Transaktionen mit Hypotheken, Altlasten, Nießbrauch, Wiederkaufsrechten oder gewerblichen Spezialklauseln.500–2000 EUR für Anwaltsentwurf + Notargebühren (1–2 % der Kaufsumme).2–4 Wochen Anwaltsentwurf + ca. 4–12 Wochen bis Grundbucheintragung.

Glossar

Grundstück
Ein Stück Land mit fester Größe und definierten Grenzen, das Eigentum einer Person oder Organisation ist.
Liegenschaft
Rechtlicher Begriff für ein Grundstück oder eine Immobilie mit allen dazu gehörigen Rechten.
Hypothek
Eine Sicherheit für einen Kredit, bei der das Grundstück als Pfand dient.
Grundbuch
Öffentliches Register, in dem Eigentum und Belastungen von Grundstücken verzeichnet sind.
Kaufsumme
Der Preis, den der Käufer für das Grundstück zahlt.
Übergabe und Übernahme
Der Zeitpunkt und die Modalitäten, zu denen das Grundstück vom Verkäufer an den Käufer übergeht.
Grundsteuer
Eine Steuer auf den Besitz eines Grundstücks, die regelmäßig zu zahlen ist.
Maklergebühren
Provisionen, die ein Immobilienmakler für die Vermittlung eines Grundstückskaufs erhält.
Grunderwerbsteuer
Eine Steuer, die beim Erwerb eines Grundstücks in vielen Bundesländern fällig wird.
Beurkundung
Amtliche Beglaubigung eines Vertrags durch einen Notar zur rechtlichen Verbindlichkeit.

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