1
Parteien und Geltungsbereich eintragen
Geben Sie den Namen und die vollständige Adresse Ihres Unternehmens als Lizenzgeber ein. Tragen Sie den Namen und die Adresse des Lizenznehmers ein, sofern bekannt, oder lassen Sie ein Feld für spätere Eintragung offen. Bestimmen Sie das Gültigkeitsdatum und das Gebiet (z. B. Deutschland, Europa, weltweit).
💡 Nutzen Sie immer die offizielle Unternehmensadresse und -registrierung, um Rechtsbeständigkeit zu gewährleisten.
2
Lizenzmodell auswählen
Entscheiden Sie, welches Lizenzmodell zu Ihrer Software passt: unbegrenzt, zeitlich begrenzt, Einzelbenutzer, Mehrfach-CPU, Standort oder Netzwerk. Löschen Sie die nicht benötigten Varianten und füllen Sie die gewählte Variante mit spezifischen Parametern aus (z. B. Anzahl der CPUs, Dauer in Jahren).
💡 Klären Sie intern, wie viele Nutzer/Computer Sie unterstützen möchten, bevor Sie diesen Abschnitt ausfüllen.
3
Lizenzgebühr festlegen
Geben Sie die Gesamtsumme ein, die der Lizenznehmer zahlen muss. Erstellen oder verweisen Sie auf einen detaillierten Zahlungsplan (Anhang C) mit Fälligkeitsdatum, Zahlungsmethode und Bedingungen für verspätete Zahlungen.
💡 Berücksichtigen Sie Steuern und lokale Vorschriften, die sich auf die Preisgestaltung auswirken können.
4
Nutzungsbeschränkungen präzisieren
Überprüfen Sie die Abschnitte "Rechte und Verpflichtungen" und "Urheberrechtsschutz". Fügen Sie alle branchenspezifischen Einschränkungen hinzu, z. B. Verbote von Reverse Engineering, Unterlizenzierung oder öffentlichen Netzwerkzugriff. Stellen Sie sicher, dass die Verbote eindeutig formuliert sind.
💡 Dokumentieren Sie jede Nutzungseinschränkung klar, um späteren Missverständnissen vorzubeugen.
5
Garantie und Haftungsbestimmungen anpassen
Legen Sie die Garantiedauer fest (z. B. 30 Tage nach Lieferung) und definieren Sie klar, für welche Fehler der Lizenzgeber haftet. Passen Sie die Haftungsausschlüsse an deutsches Recht an und konsultieren Sie einen Anwalt, um sicherzustellen, dass sie durchsetzbar sind.
💡 Vermeiden Sie totale Haftungsausschlüsse für grobe Fahrlässigkeit oder Verletzung von Verbraucherschutzgesetzen, da diese nicht wirksam sind.
6
Rechtsmittel definieren
Geben Sie an, was passiert, wenn die Software nicht funktioniert: Austausch des Datenträgers, Reparatur oder Rückerstattung. Bestimmen Sie Zeiträume für Austausch oder Reparatur und Bedingungen, unter denen eine Rückerstattung erfolgt.
💡 Machen Sie die Abhilfemöglichkeiten attraktiv für den Lizenznehmer, aber realistisch für Ihr Unternehmen.
7
Anhänge vorbereiten
Erstellen Sie Anhang A (detaillierte Beschreibung der Software und Dokumentation), Anhang B (falls zutreffend) und Anhang C (Zahlungsplan). Stellen Sie sicher, dass alle Verweise auf die Anhänge konsistent sind.
💡 Nutzen Sie Anhänge, um Flexibilität zu bewahren — Sie können sie später aktualisieren, ohne den gesamten Vertrag zu ändern.
8
Rechtliche Überprüfung durchführen
Lassen Sie den Vertrag von einem auf IT-Recht spezialisierten Anwalt überprüfen, um sicherzustellen, dass alle Klauseln mit deutschem, österreichischem und schweizer Recht kompatibel sind, insbesondere Verbraucherschutzbestimmungen und Garantieregelungen.
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