Einverständniserklärung zur Verwendung von Zitat oder persönlicher Stellungnahme

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FreiEinverständniserklärung zur Verwendung von Zitat oder persönlicher Stellungnahme

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Einverständniserklärung zur Verwendung von Zitat oder persönlicher Stellungnahme ist ein rechtswirksames Dokument, das die Genehmigung einer Person zur Nutzung ihrer Worte, Aussagen oder Testimonials dokumentiert. Sie regelt, in welchen Kontexten und in welcher Form die Zitate oder Stellungnahmen verwendet werden dürfen. Diese Vorlage erhalten Sie als kostenloser Word-Download und können sie online bearbeiten sowie als PDF exportieren.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen dieses Dokument, wenn Sie Zitate von Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern oder Dritten für Marketing-, Werbe- oder Publikationszwecke nutzen möchten. Besonders wichtig ist die Einverständniserklärung bei der Verwendung von Kundentestimonials auf Ihrer Website, in Broschüren oder in Pressemitteilungen. Sie schützt Sie vor rechtlichen Ansprüchen und dokumentiert die ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Person.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält Klauseln zur Identifikation beider Parteien, zur genauen Definition der zu verwendenden Zitate oder Stellungnahmen, zur Festlegung der Verwendungszwecke und -medien, zur Feststellung der Gültigkeitsdauer und zur Regelung von Änderungen oder Widerruf. Auch Bestimmungen zur Haftung und zum anwendbaren Recht sind enthalten.

Was ist eine Vorlage „Einverständniserklärung zur Verwendung von Zitat oder persönlicher Stellungnahme"?

Eine Einverständniserklärung zur Verwendung von Zitat oder persönlicher Stellungnahme ist ein rechtswirksames Schriftdokument, das dokumentiert, dass eine Person oder ein Unternehmen Ihnen das Recht erteilt, ihre Aussagen, Bewertungen oder Testimonials zu veröffentlichen. Das Dokument regelt präzise, wie, wo und wie lange Sie die Zitate nutzen dürfen — etwa auf Ihrer Website, in Broschüren, in Werbeanzeigen oder sozialen Medien. Mit dieser kostenlosen Word-Vorlage füllen Sie einfach die notwendigen Felder aus, unterschreiben beide Parteien das Dokument, und Sie erhalten eine rechtlich sichere Genehmigung. Das Dokument können Sie online bearbeiten und als PDF exportieren.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne eine schriftliche Einverständniserklärung riskieren Sie rechtliche Konsequenzen, wenn Sie Zitate oder Testimonials von Kunden, Geschäftspartnern oder Mitarbeitern verwenden. Die gebende Person kann später behaupten, dass sie ihre Aussage nicht veröffentlicht sehen wollte, dass sie verfälscht wurde oder dass sie nicht für den jeweiligen Kontext (z. B. Werbung) genehmigt hat. Dies kann zu Klagen wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte, Urheberrechtsverletzung oder Datenschutzverletzung führen. Eine schriftliche, unterzeichnete Einverständniserklärung schützt Sie, da sie dokumentiert, dass beide Parteien den Umfang und die Bedingungen der Nutzung explizit akzeptiert haben. Sie geben der gebenden Person auch Kontrolle und Transparenz — sie weiß genau, wie ihre Aussage verwendet wird. Dies führt zu mehr Vertrauen und weniger Streitigkeiten. Insbesondere für Marketing-Zwecke, Kundenvideos, Bewertungen und Testimonials ist diese schriftliche Dokumentation sowohl juristisch notwendig als auch ethisch geboten.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Kurzfristige Nutzung eines einzelnen Zitats in begrenztem KontextEinfache Zitat-Genehmigung
Langfristige Nutzung von Kundenbewertungen über mehrere KanäleUmfassende Testimonial-Vereinbarung
Zitate nur für bestimmte Medien wie Website oder Print freigebenMedienspezifische Genehmigung
Flexible Lösung mit Kündigungsoption für beide ParteienWiderrufliche Genehmigung
Zitierrecht mit automatischem AblaufdatumZeitlich begrenzte Genehmigung
Zitate mit Foto oder Videomaterial der PersonBildbasierte Testimonial-Genehmigung

Häufige Fehler vermeiden

❌ Unspezifische Zitate verwenden ('alle Aussagen der Person')

Warum es wichtig ist: Dies führt zu Rechtsstreitigkeiten, wenn die Person später behauptet, dass nicht alle ihre Aussagen für alle Zwecke genehmigt waren.

Fix: Kopieren Sie immer das exakte Zitat oder beschreiben Sie das Foto/Video detailliert.

❌ Zeitliche Grenzen vergessen

Warum es wichtig ist: Unbegrenzte Genehmigungen können lange nach einem Geschäftsverhältnis noch gegen Sie verwendet werden.

Fix: Legen Sie immer ein Enddatum fest und dokumentieren Sie Verlängerungen schriftlich.

❌ Keine Regelung zu Bearbeitungen und Kürzungen treffen

Warum es wichtig ist: Ein gekürztes oder im Kontext verfälschtes Zitat kann die gebende Person beschädigen und zu Klagen führen.

Fix: Definieren Sie klar, was unter ‚zulässiger Bearbeitung' versteht, oder verbieten Sie Änderungen ganz.

❌ Keine Unterschrift einholen oder digitale Bestätigung ignorieren

Warum es wichtig ist: Ohne Unterschrift ist die Genehmigung nicht rechtskräftig und der Nutzer haftet für Urheberrechtsverletzung.

Fix: Unterschriften müssen beider Parteien tragen und das Dokument sollte datiert sein.

❌ Datenschutz und DSGVO ignorieren

Warum es wichtig ist: Die Verwendung von Namen und Fotos ohne expliziter DSGVO-Konformität kann Bußgelder auslösen.

Fix: Fügen Sie eine Klausel ein, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten nach DSGVO erfolgt und die Person ihr Widerrufsrecht kennt.

❌ Keine Haftungsregelung für falsche oder schädliche Zitate

Warum es wichtig ist: Wenn die gebende Person später falsches oder schädliches Material beigesteuert hat, können Sie als Nutzer verklagt werden.

Fix: Verlangen Sie schriftliche Versicherung, dass das Zitat korrekt und nicht verletzend ist.

Die 10 wichtigsten Klauseln, erklärt

Parteienidentifikation

In einfacher Sprache: Klare Benennung beider Parteien und ihrer Geschäftsanschriften.

Beispielformulierung
ZWISCHEN: [NAME IHRES UNTERNEHMENS] (der 'Abtretende'), eines Unternehmens, das den Gesetzen [des Bundeslandes/des Staats] [BUNDESLAND/STAAT] unterliegt, mit Geschäftssitz in [IHRE VOLLSTÄNDIGE ADRESSE] UND: [NAME DES ABTRETUNGSEMPFÄNGERS] (der 'Abtretungsempfänger').

Häufiger Fehler: Ungenaue oder fehlende Adressenangaben führen zu Schwierigkeiten bei der späteren rechtlichen Durchsetzung.

Definition des Zitats oder der Stellungnahme

In einfacher Sprache: Genaue Angabe des Textes, der Foto oder des Videos, das verwendet werden darf.

Beispielformulierung
Das Zitat / die Stellungnahme lautet wie folgt: '[EXAKTES ZITAT EINFÜGEN]'. Alternativ: '[BESCHREIBUNG DES VIDEOINHALTS, DER FOTOMONTAGE ODER AUDIODATEI]'.

Häufiger Fehler: Vage Formulierungen wie 'jede Aussage' führen zu Missverständnissen über die tatsächlich genehmigten Aussagen.

Nutzungszweck und -medien

In einfacher Sprache: Festlegung, wofür und auf welchen Kanälen (Website, Print, Social Media, Werbung) die Zitate genutzt werden dürfen.

Beispielformulierung
Die Nutzung ist zulässig für folgende Zwecke und Medien: [ZWECK AUSWÄHLEN: Website, Broschüren, Pressemitteilungen, Werbeanzeigen, Social Media, E-Mail-Marketing, interne Schulungsmaterialien].

Häufiger Fehler: Unbegrenzte Nutzungsrechte ohne Einschränkung auf bestimmte Kanäle können zu überraschenden oder unerwünschten Veröffentlichungen führen.

Zeitlicher Gültigkeitsbereich

In einfacher Sprache: Regelung, wie lange die Genehmigung gültig ist und wann sie endet oder erneuert werden kann.

Beispielformulierung
Diese Genehmigung gilt ab [STARTDATUM] und endet am [ENDDATUM], sofern nicht schriftlich verlängert oder vorher schriftlich widerrufen.

Häufiger Fehler: Fehlende Enddaten führen zu unbegrenzten Nutzungsrechten, die der gebende Person später missfallen können.

Änderungen und Bearbeitungen

In einfacher Sprache: Festlegung, ob und wie die Zitate bearbeitet, gekürzt oder in Zusammenhang mit anderen Aussagen verwendet werden dürfen.

Beispielformulierung
Das Zitat darf [NICHT BEARBEITET / KÜRZBAR / BEARBEITBAR] werden. Änderungen bedürfen [KEINER / SCHRIFTLICHER] Genehmigung durch die Abtretende.

Häufiger Fehler: Keine explizite Regelung zu Kürzungen führt zu Streitigkeiten, wenn Zitate aus dem Kontext gerissen werden.

Wahrung der Integrität und des Kontextes

In einfacher Sprache: Schutz vor verfälschender oder kontextwidrig schädlicher Verwendung des Zitats.

Beispielformulierung
Das Zitat darf nicht in einem Kontext verwendet werden, der die Aussage verfälscht, die betroffene Person in ein falsches Licht rückt oder deren Ruf schädigt.

Häufiger Fehler: Mangel an solchen Schutzklauseln erlaubt Missbrauch durch Kombination mit unvorteilhaften Bildern oder Inhalten.

Attributierung und Namensnennung

In einfacher Sprache: Festlegung, ob die Person namentlich genannt, ein Pseudonym verwendet oder ganz anonym bleiben darf.

Beispielformulierung
Das Zitat wird wie folgt attributiert: [MIT NAMEN UND TITEL / ANONYM / MIT PSEUDONYM: ___]. Die Abtretende wird informiert, bevor das Material veröffentlicht wird.

Häufiger Fehler: Ungeklärte Namensnennung führt zu Überraschungen bei der Veröffentlichung.

Haftung und Freistellung

In einfacher Sprache: Regelung, wer haftet, falls das Zitat Dritte schädigt oder rechtliche Ansprüche auslöst.

Beispielformulierung
Die Abtretende versichert, dass das Zitat frei von Verletzungen Dritter Rechte ist und entschädigt den Abtretungsempfänger für Ansprüche, die sich aus der Richtigkeit oder Vollständigkeit des Zitats ergeben.

Häufiger Fehler: Fehlende Haftungsregelungen führen zu Kostenfallen, wenn das verwendete Zitat rechtlich problematisch ist.

Widerruf und Beendigung

In einfacher Sprache: Regelung, wie und unter welchen Bedingungen die Genehmigung widerrufen werden kann.

Beispielformulierung
Die Genehmigung kann von der Abtretenden mit [X TAGEN] Ankündigungsfrist schriftlich widerrufen werden. Nach Widerruf darf das Zitat nicht mehr verwendet oder neu veröffentlicht werden, bestehende Veröffentlichungen bleiben aber zulässig.

Häufiger Fehler: Keine klaren Widerrufsmechanismen erlauben der gebenden Person keine Kontrolle über ihre Aussagen.

Anwendbares Recht und Gerichtsbarkeit

In einfacher Sprache: Bestimmung, welche nationale Rechtsprechung gilt und welches Gericht zuständig ist.

Beispielformulierung
Diese Vereinbarung unterliegt den Gesetzen von [BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND / ÖSTERREICH / SCHWEIZ] und wird nach diesen ausgelegt. Zuständig sind die Gerichte von [STADT/REGION].

Häufiger Fehler: Ambiguität bei der Rechtswahl führt zu Unsicherheit bei Streitigkeiten.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Parteienangaben ausfüllen

    Tragen Sie den Namen Ihres Unternehmens bzw. Ihres Unternehmens oder den Namen des Empfängers mit vollständiger Adresse und Bundesland/Staat ein. Falls es sich um eine Privatperson handelt, genügt der vollständige Name und die Anschrift.

    💡 Nutzen Sie denselben Namen, unter dem das Unternehmen offiziell registriert ist, um Verwechslungen zu vermeiden.

  2. 2

    Startdatum eintragen

    Geben Sie das Datum an, ab dem die Einverständniserklärung gültig wird. In der Regel ist dies das Datum der Unterzeichnung oder ein vereinbartes Datum.

    💡 Das Startdatum sollte nicht in der Vergangenheit liegen, es sei denn, beide Parteien sind sich einig.

  3. 3

    Zitat oder Stellungnahme genau definieren

    Fügen Sie das exakte Zitat im Wortlaut ein oder beschreiben Sie das Foto, Video oder Testimonial präzise. Dies ist entscheidend, um Missverständnisse auszuschließen.

    💡 Kopieren Sie das Zitat direkt oder machen Sie einen Screenshot, um Fehler auszuschließen.

  4. 4

    Nutzungszwecke und Kanäle festlegen

    Markieren Sie oder beschreiben Sie, in welchen Kontexten die Zitate verwendet werden dürfen: Website, Broschüren, Anzeigen, Social Media, E-Mail-Kampagnen oder interne Verwendung.

    💡 Seien Sie so spezifisch wie möglich. ‚Online-Marketing' ist zu vage; nennen Sie stattdessen ‚LinkedIn, Facebook, Website-Testimonials'.

  5. 5

    Gültigkeitsdauer setzen

    Geben Sie ein Startdatum und ein Enddatum ein. Überlegen Sie, wie lange Sie die Zitate nutzen möchten. Ein Jahr ist ein häufiger Standard; längere Zeiträume erfordern möglicherweise eine Erneuerung.

    💡 Kürzere Zeiträume (3–6 Monate) geben der gebenden Person mehr Kontrolle; längere (1–3 Jahre) bieten Ihnen mehr Sicherheit.

  6. 6

    Bearbeitungs- und Änderungsregelungen klären

    Entscheiden Sie, ob Zitate gekürzt, umgeschrieben oder in andere Zusammenhänge gestellt werden dürfen. Manche Parteien wünschen sich unveränderte Zitate; andere erlauben Anpassungen.

    💡 Wenn Sie Zitate für Marketing kürzen möchten, teilen Sie der anderen Partei mit, dass ‚Kürzungen ohne Sinverfälschung' zulässig sind.

  7. 7

    Attributierung regeln

    Legen Sie fest, ob die Person namentlich genannt wird, unter Pseudonym oder anonym erscheinen soll. Geben Sie an, welche zusätzlichen Informationen (Titel, Unternehmen, Foto) genannt werden dürfen.

    💡 Vollständige Namensnennung mit Foto und Titel ist für Glaubwürdigkeit stärker, aber weniger diskret für die gebende Person.

  8. 8

    Unterschreiben und archivieren

    Drucken Sie das Dokument aus oder nutzen Sie ein Digital-Signatur-Tool, und lassen Sie beide Parteien unterzeichnen. Speichern Sie eine Kopie mit Datum.

    💡 E-Signaturen (z. B. DocuSign) beschleunigen den Prozess und hinterlassen einen Audit-Trail.

Häufig gestellte Fragen

Ist eine schriftliche Einverständniserklärung wirklich rechtlich bindend?

Ja, eine schriftliche Einverständniserklärung mit Unterschrift beider Parteien ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz rechtlich bindend. Sie dokumentiert den Willen beider Parteien und wird vor Gericht als Beweis akzeptiert. Wichtig: Das Dokument muss datiert sein und beiden Parteien müssen die Inhalte klar sein. Eine vorherige Benachrichtigung oder eine Klausel zur Kenntnis des Inhalts ist empfohlen.

Kann ich ein Zitat ohne Einverständniserklärung veröffentlichen?

In vielen Fällen ist eine schriftliche Genehmigung nicht zwingend erforderlich, wenn es um kürzere Zitate im Kontext redaktioneller Berichterstattung geht. Allerdings wird es kritisch, wenn Sie Zitate zu Werbezwecken oder in einem neuen Kontext verwenden. Für Sicherheit sollten Sie immer eine Einverständniserklärung einholen, besonders wenn Sie Testimonials oder Kundenbewertungen nutzen. Dies ist insbesondere bei der Veröffentlichung mit Foto oder Video empfohlen.

Wie lange ist die Genehmigung gültig?

Die Gültigkeitsdauer wird im Vertrag festgelegt und kann wenige Monate bis mehrere Jahre dauern. Es gibt keine gesetzlich vorgegebene Standarddauer. Sie sollten ein klares Enddatum setzen und festlegen, ob die Genehmigung verlängerbar ist. Nach Ablauf des Datums darf das Zitat nicht mehr neu veröffentlicht werden, aber bereits online gestellte oder gedruckte Inhalte dürfen in der Regel bestehen bleiben, es sei denn, die Vereinbarung regelt dies anders.

Darf ich ein Zitat kürzen oder bearbeiten?

Das hängt von der Vereinbarung ab. Manche Personen verlangen unveränderte Zitate, andere erlauben Kürzungen unter der Bedingung, dass der Sinn nicht verfälscht wird. In Ihrer Einverständniserklärung sollten Sie explizit festlegen, ob Bearbeitungen erlaubt sind. Als Faustregel: Wenn Sie ein Zitat kürzen, stellen Sie sicher, dass es den ursprünglichen Kontext nicht verfälscht und die Person das Ergebnis akzeptiert.

Brauche ich auch bei Anonymisierung eine Einverständniserklärung?

Ja, auch wenn Sie die Person nicht namentlich nennen. Eine Einverständniserklärung ist wichtig, um dokumentieren, dass die Person der Veröffentlichung zugestimmt hat, selbst wenn sie anonym bleibt. Dies schützt Sie vor späteren Ansprüchen. Die DSGVO schützt personenbezogene Daten auch dann, wenn die Person nicht sofort identifizierbar ist, wenn zusätzliche Daten die Identifizierung ermöglichen könnten.

Was ist der Unterschied zwischen dieser Vorlage und einer einfachen E-Mail-Genehmigung?

Eine formelle Einverständniserklärung ist rechtlich stärker und detaillierter als eine einfache E-Mail. Sie enthält klare Definitionen von Nutzungsrechten, Zeiträumen, Haftungsregelungen und ist datiert, unterzeichnet und archivierbar. Eine E-Mail-Genehmigung kann in Notfällen ausreichen, ist aber schwächer vor Gericht, da Umfang und Bedingungen unklar sein können. Für geschäftskritische Zitate ist die formelle Einverständniserklärung empfohlen.

Wer trägt die Verantwortung, wenn das Zitat später falsch ist oder schadet?

Das regelt die Haftungsklausel in Ihrer Vereinbarung. In der Regel versichert die gebende Person (der Abtretende), dass das Zitat korrekt ist und keine Dritten-Rechte verletzt. Wenn das Zitat später als falsch oder diffamierend herausgestellt wird, kann der Abtretende für Schadensersatz haftbar gemacht werden. Sie sollten in Ihrer Vereinbarung festhalten, dass der Abtretende Sie für Ansprüche freistellt, die sich aus falschen oder schädlichen Zitaten ergeben.

Kann die gebende Person ihre Genehmigung widerrufen?

Das kommt auf die Vereinbarung an. Viele Verträge erlauben einen Widerruf mit angemessener Vorankündigungsfrist (z. B. 30 Tage). Nach einem Widerruf darf das Zitat nicht mehr neu veröffentlicht oder in neuen Materialien verwendet werden. Bestehende Veröffentlichungen (z. B. auf der Website) können aber meist bestehen bleiben, es sei denn, die Vereinbarung regelt einen Sofort-Rückzug. Dies sollte in Ihrer Vorlage genau festgehalten sein.

Ist diese Vorlage auch für Videos und Fotos geeignet?

Ja, die Vorlage ist flexibel und kann auch für Videoinhalte und Fotos adaptiert werden. Sie können anstelle eines Textziitats eine genaue Beschreibung des Videos oder Fotos einfügen (z. B. 'Testimonial-Video, 30 Sekunden, aufgenommen am [DATUM]'). Beachten Sie, dass bei Fotos auch eine zusätzliche Bildfreigabevereinbarung sinnvoll sein kann, wenn die Persönlichkeitsrechte der Person betroffen sind.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Bildfreigabevereinbarung

Eine Bildfreigabevereinbarung fokussiert auf die Nutzung von Fotos und Videos einer Person. Eine Zitat-Einverständniserklärung regelt die Verwendung von Aussagen, Bewertungen oder Testimonials. Sie können beide kombinieren, wenn Sie eine Person mit Foto und Zitat nutzen möchten. Die Bildfreigabe schützt vor Persönlichkeitsrechtsverletzungen; die Zitat-Genehmigung schützt vor Urheberrechts- und Kontextvorwürfen. Zusammengefasst: Nutzen Sie Zitat-Genehmigungen für geschriebene oder gesprochene Aussagen und Bildfreigaben für Visuals.

vs NDA (Geheimhaltungsvereinbarung)

Ein NDA schützt vertrauliche Informationen vor Offenlegung. Eine Zitat-Einverständniserklärung erlaubt und regelt die Veröffentlichung von Aussagen. Sie sind gegensätzlich: Ein NDA besagt 'Das darf nicht veröffentlicht werden'; eine Zitat-Genehmigung sagt 'Das darf veröffentlicht werden, aber nur wie folgt'. Nutzen Sie ein NDA, wenn Sie interne Informationen geheim halten möchten; nutzen Sie eine Zitat-Genehmigung, wenn Sie bewusst etwas veröffentlichen möchten, aber kontrollieren möchten, wie es genutzt wird.

vs Marketing-Agentur-Vertrag

Ein Marketing-Agentur-Vertrag regelt das gesamte Geschäftsverhältnis zwischen Ihnen und einer Agentur, einschließlich Leistungen, Kosten und Geistiges Eigentum. Eine Zitat-Einverständniserklärung regelt nur die Nutzung eines einzelnen Zitats oder Testimonials. Sie können beide nebeneinander existieren. Der Agentur-Vertrag handelt von ‚wer macht was und wem gehört das Ergebnis'; die Zitat-Genehmigung handelt von ‚die Kundenstimme darf so und so verwendet werden'. Die Zitat-Genehmigung kann als Anlage zum Agentur-Vertrag eingefügt werden.

vs Vertrag für Influencer-Kooperationen

Ein Influencer-Kooperations-Vertrag regelt eine bezahlte Partnerschaft zwischen Ihnen und einem Influencer, einschließlich Kompensation, Content-Spezifikationen und Offenlegungspflichten. Eine Zitat-Einverständniserklärung ist ein einfaches Tool zur Genehmigung einer Aussage, mit oder ohne Bezahlung. Sie sind unterschiedlich strukturiert: Influencer-Verträge sind umfassend und geschäftsorientiert; Zitat-Genehmigungen sind eng und dokumentarisch. Nutzen Sie beide, wenn Sie mit einem Influencer zusammenarbeiten und auch sein Zitat oder Testimonial verwenden möchten.

Branchenspezifische Hinweise

E-Commerce und Online-Handel

Kundenbewertungen und Testimonials auf Produktseiten müssen mit Einverständniserklärungen gestützt sein, um rechtliche Haftung zu minimieren.

Marketing und Werbung

Werbeagenturen benötigen dokumentierte Genehmigungen für alle Kundenaussagen in Kampagnen, um Anspruchsfreiheit zu sichern.

Finanzdienstleistungen und Versicherungen

Regulierte Branchen verlangen schriftliche Nachweise von Kundenaussagen, um Compliance und Verbraucherschutz zu erfüllen.

Bildung und Training

Trainer und Coaches nutzen Testimonials und Erfolgsgeschichten; schriftliche Genehmigungen sind essentiell für die Haftungsabdeckung.

Gesundheitswesen und Beauty

Vorher-Nachher-Fotos und Patientenmeinungen sind ohne schriftliche Einwilligung und Datenschutzkonformität nicht zulässig.

Medien, Verlage und Content

Redaktionelle und kommerzielle Nutzung von Zitaten oder Interviewmaterial sind ohne dokumentierter Genehmigung urheberrechtlich problematisch.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland wird die Einverständniserklärung nach deutschem Recht (BGB) gültig, wenn beide Parteien unterschreiben und das Dokument explizit 'nach deutschem Recht' regelt. Achten Sie auf DSGVO-Konformität bei der Verwendung von Fotos oder Videoclips mit persönlichen Daten. Eine notarielle Beglaubigung ist nicht erforderlich, aber empfohlen bei hohen Vermögenswerten.

In Österreich gelten ähnliche Prinzipien; verwenden Sie statt 'Bundesrepublik Deutschland' den Zusatz 'Republik Österreich' und nennen Sie die zuständigen österreichischen Gerichte. Das österreichische Datenschutzrecht (DSG) und die DSGVO gelten gleich. Konsultieren Sie bei Zweifeln einen österreichischen Anwalt.

Die Schweiz hat kein einheitliches Bundesrecht für solche Verträge; nutzen Sie das Zivilgesetzbuch (ZGB) als Grundlage. DSGVO gilt nicht; stattdessen regelt die Bundesverfassung Datenschutz. Ersetzen Sie ‚Bundesrepublik Deutschland' durch ‚Schweizerische Eidgenossenschaft' und nennen Sie Schweizer Gerichte. Eine lokale Rechtsprüfung ist empfohlen.

Vorlage oder Profi — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenEinfache, unkomplizierte Zitate von Kunden oder Kollegen für interne oder begrenzte externe Nutzung.Kostenlos (nur Vorlage); Ihre Zeit zum Ausfüllen15–30 Minuten zum Ausfüllen und Unterschreiben
Vorlage + Profi-PrüfungZitate, die geistiges Eigentum berühren, regionale Besonderheiten haben oder in mehreren Kanälen genutzt werden.€150–300 (Vorlage kostenlos, Anwalt/Experte prüft & passt an)1–2 Tage für externe Prüfung + Überarbeitung
MaßgeschneidertKomplexe Verträge mit Prominenten, Lizenzierungsrechten oder in stark regulierten Branchen (Finanzen, Medizin).€400–800+ (anwaltliche Durchdrafting mit branchenspezifischen Klauseln)3–5 Tage oder mehr, je nach Komplexität und Verhandlungen

Glossar

Abtretende (Rightholder)
Die Person oder das Unternehmen, die ein Zitat oder eine Stellungnahme geben und deren Verwendung regeln.
Abtretungsempfänger (Licensee)
Das Unternehmen oder die Person, die das Recht erhält, das Zitat oder die Stellungnahme zu nutzen.
Testimonial
Eine positive Kundenaussage oder Bewertung, die zu Werbezwecken verwendet wird.
Lizenzrecht
Das vertraglich gewährte Recht zur Nutzung geistigen Eigentums unter festgelegten Bedingungen.
Urheberrecht
Rechtlicher Schutz des Schöpfers von Werken gegen unbefugte Nutzung durch Dritte.
Einverständnis
Schriftliche Zustimmung einer Person zur Nutzung ihrer Aussagen oder Daten.
Scope of Use (Nutzungsumfang)
Die genau definierten Zwecke, Kanäle und Zeiträume, in denen die Zitate genutzt werden dürfen.
Datenschutz
Schutz persönlicher Informationen und Rechte bei der Verwendung von Zitaten mit Namensangabe.
Widerruf
Die Option, eine erteilte Genehmigung nachträglich zu kündigen oder zu beenden.
Modifikation
Änderung oder Bearbeitung von Zitaten; die Vorlage regelt, ob und wie dies erlaubt ist.

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