Vorstandsbeschluss Genehmigung der Kündigung eines Mietvertrags

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FreiVorstandsbeschluss Genehmigung der Kündigung eines Mietvertrags

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Vorstandsbeschluss zur Genehmigung der Kündigung eines Mietvertrags ist ein formales Dokument, mit dem der Vorstand einer Kapitalgesellschaft die Beendigung eines Mietverhältnisses beschließt und genehmigt. Die Vorlage liegt als kostenloser Word-Download vor und kann direkt für Ihr Unternehmen angepasst werden.
Wann Sie es brauchen
Dieses Dokument benötigen Sie, wenn Ihr Unternehmen eine Immobilie kündigen möchte und diese Entscheidung vom Vorstand formal genehmigt und dokumentiert werden muss. Es wird typischerweise verwendet, wenn Geschäftsräume, Lagerflächen oder Büros nicht mehr benötigt werden und das Mietverhältnis beendet werden soll.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält den formalen Beschlusstext mit Angabe des Unternehmensnamens, des Kündigungsdatums, des Vermieters, der Mietörtlichkeit und der Abtretungsfrist. Sie dokumentiert die Entscheidung des Vorstands, das Mietverhältnis zu kündigen, und dient als rechtliche Grundlage für die Kündigungsmitteilung an den Vermieter.

Was ist eine Vorlage „Vorstandsbeschluss Genehmigung der Kündigung eines Mietvertrags"?

Ein Vorstandsbeschluss zur Genehmigung der Kündigung eines Mietvertrags ist ein formales Dokument, mit dem der Vorstand oder die Geschäftsführung einer Kapitalgesellschaft (AG, GmbH) die Beendigung eines Mietverhältnisses beschließt und dokumentiert. Die Vorlage liegt als kostenloser Word-Download vor und kann direkt mit Ihren Daten ausgefüllt werden. Sie ist sofort einsatzbereit und rechtlich strukturiert nach deutschem Gesellschaftsrecht. Das Dokument dient nicht nur als interner Nachweis, sondern auch als rechtliche Grundlage für die formale Kündigungsmitteilung an den Vermieter.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne einen ordnungsgemäßen Vorstandsbeschluss läuft Ihr Unternehmen Risiko: Die Kündigung könnte rechtlich anfechtbar sein, Vorstandsmitglieder könnten sich Vorwürfen der Fahrlässigkeit ausgesetzt sehen, und der Vermieter könnte die Gültigkeit der Kündigung in Frage stellen. Ein formaler Beschluss dokumentiert, dass die Entscheidung vom Vorstand genehmigt wurde, schützt Ihr Unternehmen rechtlich und schafft Klarheit über den genauen Kündigungstermin und die Übergabefrist. Dies ist besonders wichtig bei wertvollen Immobilien oder bei Vermieterrelationen, die kritisch sein könnten. Mit dieser Vorlage haben Sie ein professionelles, sofort einsatzfertiges Dokument, das allen formalen Anforderungen des deutschen Gesellschaftsrechts entspricht.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Standardfall: Unternehmen kündigt einen Mietvertrag, keine besonderen BedingungenVorstandsbeschluss Kündigung Mietvertrag — Standardversion
Wenn eine längere Kündigungsfrist zu beachten ist oder Übergangsfragen geklärt werdenVorstandsbeschluss mit Kündigungsfrist
Kündigung mehrerer zusammenhängender Mietflächen oder LiegenschaftenportfolioVorstandsbeschluss Nebengebäude-Kündigung
Kündigung eines Mietvertrags, bei dem der Vermieter gewechselt hat oder umschrieben werden mussVorstandsbeschluss mit Vermieterwechsel
Falls mit dem Vermieter eine Schadensersatzvereinbarung oder Nebenkosten zu regeln sindVorstandsbeschluss Mietvertrag Beendigung mit Schadensersatzregelung
Schließung einer ganzen Betriebsstätte mit Kündigung aller zugehörigen MietverträgeVorstandsbeschluss Betriebsstättenschließung

Häufige Fehler vermeiden

❌ Kündigungsfrist nicht eingehalten

Warum es wichtig ist: Verstoß gegen die vereinbarte oder gesetzliche Frist führt dazu, dass die Kündigung unwirksam ist und das Mietverhältnis verlängert wird.

Fix: Lesen Sie den Mietvertrag genau durch und beachten Sie die darin festgelegte Kündigungsfrist; prüfen Sie auch gesetzliche Mindestfristen.

❌ Vermieterangaben falsch oder unvollständig

Warum es wichtig ist: Falsche oder unvollständige Vermieterangaben können zur Unwirksamkeit der Kündigungsmitteilung führen oder Verzögerungen verursachen.

Fix: Vergleichen Sie alle Angaben mit dem Original-Mietvertrag und stellen Sie sicher, dass der Vermieter korrekt bezeichnet wird.

❌ Abtretungsdatum unklar oder zu nah am Kündigungsdatum

Warum es wichtig ist: Zu kurze Übergabefristen führen zu Stress, unvollständiger Räumung und möglichen Schadensersatzzahlungen wegen Mängel bei der Rückgabe.

Fix: Geben Sie ein realistisches Abtretungsdatum an (mindestens 4–8 Wochen nach Kündigungsdatum) und stimmen Sie es mit dem Vermieter ab.

❌ Beschluss ohne Quorum oder Beschlussfähigkeit gefasst

Warum es wichtig ist: Ein nicht beschlussfähiger Vorstand kann keine rechtsverbindlichen Beschlüsse fassen, was die ganze Kündigung anfechtbar macht.

Fix: Überprüfen Sie die Beschlussfähigkeitsanforderungen in Ihrer Satzung und stellen Sie sicher, dass die erforderliche Anzahl von Vorstandsmitgliedern anwesend ist.

❌ Beschluss wird nicht dokumentiert oder archiviert

Warum es wichtig ist: Ohne schriftliche Dokumentation können Sie später nicht nachweisen, dass die Kündigung ordnungsgemäß genehmigt wurde; das führt zu rechtlichen Unsicherheiten.

Fix: Führen Sie ein Sitzungsprotokoll, in das dieser Beschluss aufgenommen wird, und archivieren Sie das Dokument sicher.

❌ Begründung oder Sachverhalt zu vage oder fehlend

Warum es wichtig ist: Mangelnde Begründung kann Vorstandsmitglieder der Vorwürfe mangelnder Sorgfalt aussetzen oder den Beschluss in Frage stellen.

Fix: Dokumentieren Sie kurz, warum das Unternehmen das Mietverhältnis beendet (Kostensparen, Umstrukturierung, Umzug etc.).

Die 7 wichtigsten Klauseln, erklärt

Präambel und Betreff

In einfacher Sprache: Überschrift und formale Einleitung, die den Zweck des Beschlusses klar nennt und Unternehmen sowie Beschlussdatum identifizieren.

Beispielformulierung
VORSTANDSBESCHLUSS VON [NAME IHRES UNTERNEHMENS] — GENEHMIGUNG DER KÜNDIGUNG EINES MIETVERTRAGS ORDNUNGSGEMÄSS VERABSCHIEDET AM [DATUM]

Häufiger Fehler: Ungenaue oder veraltete Datumsangaben; Verwechslung mit anderen Beschlussdokumenten wegen fehlender Überschrift.

Sachverhalt und Begründung

In einfacher Sprache: Kurze Darstellung der Gründe, warum das Unternehmen das Mietverhältnis beendigen möchte.

Beispielformulierung
[NAME IHRES UNTERNEHMENS] hat keine weitere Verwendung für eine Örtlichkeit, die es gegenwärtig als Mieter besitzt, daher...

Häufiger Fehler: Zu vage Begründungen oder fehlende Angaben zum wirtschaftlichen Hintergrund; das kann später zu Streitigkeiten mit dem Vermieter führen.

Kündigungsbeschluss

In einfacher Sprache: Formale Beschlussfassung, die die Kündigung des Mietvertrags ausdrücklich genehmigt.

Beispielformulierung
ES WIRD BESCHLOSSEN, als Mieter besagtes Mietverhältnis gegenüber dem Vermieter [NAME] aufzukündigen.

Häufiger Fehler: Beschluss ist zu allgemein formuliert und bezieht sich nicht konkret auf einen bestimmten Mietvertrag.

Identifikation des Mietvertrags

In einfacher Sprache: Präzise Angaben zum Mietvertrag: Beginn, Adresse der Örtlichkeit und Name des Vermieters.

Beispielformulierung
Besagtes Mietverhältnis datiert vom [DATUM] bezieht sich auf Örtlichkeiten in [ORT].

Häufiger Fehler: Unvollständige oder falsche Adressangaben; Name des Vermieters vergessen oder falsch geschrieben.

Kündigungstermin

In einfacher Sprache: Genaues Datum, zu dem die Kündigung wirksam werden soll oder spätestens erfolgen muss.

Beispielformulierung
Das Kündigungsdatum ist der [DATUM]...

Häufiger Fehler: Kündigungsdatum verstößt gegen vertraglich vereinbarte Fristen; keine Beachtung der Kündigungsfristen aus Mietvertrag oder Gesetzen.

Abtretungsbestimmung

In einfacher Sprache: Klare Angabe, bis wann der Mieter die Räume übergeben und abtreten muss.

Beispielformulierung
...wobei die Abtretung der Örtlichkeiten durch [NAME IHRES UNTERNEHMENS] zu oder bevor besagtem Datum erfolgt.

Häufiger Fehler: Abtretungsfrist ist unklar oder nicht mit dem Kündigungsdatum abgestimmt; das kann zu Konflikten über die tatsächliche Übergabe führen.

Unterzeichnung und Signatur

In einfacher Sprache: Unterschriften von autorisiertem Vorstand oder Geschäftsführung, um die Rechtsgültigkeit des Beschlusses zu bestätigen.

Beispielformulierung
[Datum und Unterschrift des Vorstands oder der bevollmächtigten Geschäftsleitung]

Häufiger Fehler: Beschluss wird unterzeichnet, ohne dass die notwendige Beschlussfähigkeit und Quorum vorlagen; fehlende Vollmacht des Unterzeichners.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Unternehmensangaben eintragen

    Tragen Sie den vollständigen Namen Ihres Unternehmens in die Kopfzeile ein ([NAME IHRES UNTERNEHMENS]). Überprüfen Sie die Schreibweise, um späteren Verwechslungen vorzubeugen.

    💡 Verwenden Sie die offizielle Firmierung aus dem Handelsregister.

  2. 2

    Beschlussdatum festlegen

    Geben Sie das Datum der Vorstandssitzung an, auf der dieser Beschluss gefasst wird ([DATUM]). Nutzen Sie die Datumsangabe auch in der Abtretungsbestimmung konsistent.

    💡 Stellen Sie sicher, dass das Beschlussdatum nicht in der Zukunft liegt.

  3. 3

    Vermieterdetails dokumentieren

    Nennen Sie den vollständigen Namen und die Kontaktdaten des Vermieters ([NAME]). Überprüfen Sie diese im bestehenden Mietvertrag, um Abweichungen auszuschließen.

    💡 Falls mehrere Vermieter beteiligt sind, führen Sie alle auf oder erstellen Sie separate Beschlüsse.

  4. 4

    Mietörtlichkeit präzise benennen

    Geben Sie die genaue Adresse und eine kurze Beschreibung der gemieteten Räumlichkeiten an ([ORT]). Dies sollte exakt dem Mietvertrag entsprechen.

    💡 Nutzen Sie die Adresse aus dem Mietvertrag; fügen Sie bei Bedarf Stockwerk, Fläche oder andere Unterscheidungsmerkmale hinzu.

  5. 5

    Mietverhältnisstart erfassen

    Vermerken Sie das Anfangsdatum des Mietvertrags ([DATUM] unter ‚datiert vom'). Dies hilft bei der eindeutigen Identifikation des Vertrags.

    💡 Prüfen Sie hierzu den unterzeichneten Mietvertrag oder den Mietvertrag selbst.

  6. 6

    Kündigungstermin festlegen

    Bestimmen Sie das Datum, zu dem die Kündigung dem Vermieter mitgeteilt werden soll oder wirksam wird ([DATUM] unter ‚Kündigungsdatum'). Beachten Sie gesetzliche und vertragliche Kündigungsfristen.

    💡 Die Kündigungsfrist beginnt oft am nächsten Ersten oder Fünfzehnten des Monats; prüfen Sie dies im Mietvertrag.

  7. 7

    Abtretnungsfrist abstimmen

    Geben Sie an, bis wann die Räume abgetreten (übergeben) sein sollen. Dies sollte mit dem Kündigungsdatum übereinstimmen oder kurz danach liegen.

    💡 Planen Sie Zeit für Renovierungsarbeiten, Umzug und Schlüsselübergabe ein; koordinieren Sie mit Ihrem Vermieter.

  8. 8

    Unterzeichnung vorbereiten

    Stellen Sie sicher, dass der Beschluss von einem bevollmächtigten Mitglied des Vorstands oder der Geschäftsführung unterzeichnet wird. Fügen Sie Datum und Unterschrift hinzu.

    💡 Prüfen Sie die Unterschriftsbefugnis in Ihrer Gesellschaftssatzung oder dem Gesellschaftsvertrag.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Vorstandsbeschluss und warum benötige ich ihn für die Kündigung eines Mietvertrags?

Ein Vorstandsbeschluss ist eine formale Entscheidung des Vorstands oder der Geschäftsführung einer Kapitalgesellschaft (AG, GmbH), die schriftlich dokumentiert wird. Wenn Ihr Unternehmen ein Mietverhältnis kündigen möchte, muss diese Entscheidung vom Vorstand genehmigt und dokumentiert werden — besonders bei Immobilien mit größerem wirtschaftlichen Gewicht. Der Beschluss dient als rechtliche Grundlage für die Kündigungsmitteilung an den Vermieter und schützt das Unternehmen sowie die Vorstandsmitglieder vor Vorwürfen, nicht ordnungsgemäß gehandelt zu haben.

Welche Kündigungsfristen muss ich beachten?

Die Kündigungsfrist hängt von den Vereinbarungen in Ihrem Mietvertrag und vom anwendbaren Mietrecht ab. In Deutschland beträgt die gesetzliche Grundfrist für Gewerbemietverträge nach § 573 BGB in der Regel drei Monate zum Ende eines Kalendermonats. Der Mietvertrag kann längere Fristen vorsehen. Überprüfen Sie Ihren Vertrag genau und rechnen Sie rückwärts vom gewünschten Kündigungstermin, um die Frist einzuhalten. Eine zu kurze Frist macht die Kündigung unwirksam.

Wer darf den Vorstandsbeschluss unterzeichnen?

In der Regel muss der Vorstandsvorsitzende oder ein bevollmächtigtes Vorstandsmitglied den Beschluss unterzeichnen. Die genaue Befugnis regelt Ihre Gesellschaftssatzung oder ein Geschäftsführervertrag. Bei einer GmbH kann auch ein bevollmächtigter Geschäftsführer unterzeichnen. Falls Sie unsicher sind, lesen Sie Ihre Satzung oder Ihren Gesellschaftsvertrag durch oder konsultieren Sie einen Rechtsanwalt.

Muss ich alle Vorstandsmitglieder um Unterschrift bitten?

Nein, in der Regel reicht die Unterschrift eines oder mehrerer bevollmächtigter Vorstandsmitglieder, wie in der Satzung vorgesehen. Allerdings muss der Beschluss selbst von einer Mehrheit des Vorstands gefasst worden sein (oder einstimmig, wenn alle zustimmen). Das heißt: Die Abstimmung muss im Vorstand stattgefunden haben (in einer Sitzung oder schriftlich), aber nur die beauftragten Vertreter unterzeichnen das Dokument.

Was ist der Unterschied zwischen Kündigungsdatum und Abtretungsdatum?

Das Kündigungsdatum ist das Datum, zu dem die Kündigung dem Vermieter mitgeteilt wird oder wirksam wird (nach Ablauf der Kündigungsfrist). Das Abtretungsdatum ist der Stichtag, bis zu dem Sie die Räume komplett geräumt, gereinigt und an den Vermieter zurückgegeben haben müssen. Oft fallen diese zusammen, aber manchmal ist das Abtretungsdatum einige Wochen nach dem Kündigungsdatum, um Zeit für Umzug und Übergabegespräche zu lassen.

Kann ich den Beschluss ändern, nachdem er unterzeichnet wurde?

Nachdem der Beschluss formal gefasst und unterzeichnet wurde, ist eine Änderung schwierig und erfordert einen neuen Beschluss durch den Vorstand. Falls Sie Fehler bemerken (z. B. falsche Adresse oder falsches Kündigungsdatum), korrigieren Sie diese sofort durch einen Zusatzbeschluss oder ein Nachtragsprotokoll, bevor Sie die Kündigungsmitteilung an den Vermieter senden. Danach ist eine inhaltliche Änderung rechtlich kompliziert.

Benötige ich einen Anwalt oder eine Notarin für diesen Beschluss?

Für einen reinen Vorstandsbeschluss benötigen Sie keine notarielle Beurkundung oder Beglaubigung, es sei denn, Ihre Satzung schreibt dies vor. Allerdings empfiehlt sich eine rechtliche Überprüfung durch einen Anwalt, insbesondere wenn der Mietvertrag Besonderheiten enthält, Sie unsicher über Fristen sind, oder der Vermieter kritisch reagieren könnte. Ein Anwalt kann auch überprüfen, ob alle formalen Anforderungen erfüllt sind.

Was passiert, wenn die Kündigungsfrist nicht eingehalten wird?

Wenn Sie die Kündigungsfrist nicht einhalten, ist die Kündigung in der Regel unwirksam. Das Mietverhältnis verlängert sich automatisch um die vereinbarte oder gesetzliche Frist, und Sie müssen weiterhin Miete zahlen. In schlimmsten Fall können zusätzliche Kosten auf Sie zukommen. Überprüfen Sie daher sorgfältig die Fristen im Mietvertrag und setzen Sie die Kündigungsmitteilung mit ausreichend Vorlauf auf.

Sollte ich den Beschluss dem Vermieter zuschicken oder nur die Kündigungsmitteilung?

Der Vorstandsbeschluss ist ein internes Dokument Ihres Unternehmens und muss dem Vermieter nicht zugesendet werden. Sie schreiben dem Vermieter eine separate, formale Kündigungsmitteilung, in der Sie die Kündigung mitteilen und die Fristen sowie das Abtretungsdatum benennen. Der Beschluss dient als interne Rechtfertigung und Dokumentation. Allerdings kann es sinnvoll sein, ihn bei den Unterlagen zu halten, falls später Streitigkeiten entstehen.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Kündigungsmitteilung an den Vermieter

Die Kündigungsmitteilung ist die externe Kommunikation mit dem Vermieter, in der Sie die Kündigung förmlich mitteilen. Der Vorstandsbeschluss ist das interne Dokument, das die Genehmigung dokumentiert. Sie brauchen beide: erst den Beschluss (intern), dann die Kündigungsmitteilung (extern zum Vermieter). Der Beschluss dient als rechtliche Grundlage und Schutz für Ihr Unternehmen; die Mitteilung ist die Umsetzung gegenüber dem Vermieter.

vs Mietvertrag

Der Mietvertrag ist die ursprüngliche Vereinbarung zwischen Vermieter und Mieter, die Rechte und Pflichten festlegt. Der Vorstandsbeschluss ist ein einseitiges internes Genehmigungsdokument, das die Entscheidung zur Beendigung des Vertrags dokumentiert. Sie verwenden den Mietvertrag, um Fristen und Bedingungen zu verstehen; den Beschluss, um die Vorstandsentscheidung zu dokumentieren.

vs Geschäftsführerprotokoll oder Sitzungsprotokoll

Ein Vorstandssitzungsprotokoll dokumentiert alle Beschlüsse einer Sitzung in zusammengefasster Form. Ein eigenständiger Vorstandsbeschluss ist ein detailliertes Einzeldokument zu einer bestimmten Entscheidung. Sie können den Beschluss entweder im Protokoll aufnehmen oder als separates, unterschriebenes Dokument führen. Beide sind rechtlich zulässig, wobei ein separater Beschluss bei wichtigen Entscheidungen formeller wirkt.

vs Maklervertrag zur Flächensuche

Der Maklervertrag regelt die Zusammenarbeit mit einem Immobilienmakler, um neue Räume zu finden. Der Vorstandsbeschluss autorisiert die Kündigung des bestehenden Mietvertrags. Sie können beide parallel nutzen: den Beschluss zur Genehmigung der Kündigung, den Maklervertrag zur Suche nach Ersatzräumen. Der Beschluss hat Vorrang — ohne ihn sollte der Makler nicht tätig werden.

Branchenspezifische Hinweise

Einzelhandel und Groß- und Außenhandel

Filialleitung, Lagerverwaltung und Betriebsstättenschließungen erfordern formale Genehmigung zur Kosteneinsparung und Umstrukturierung.

Immobilien und Bewirtschaftung

Verwaltungen von Portfolios gemieteter Gewerbeobjekte nutzen diesen Beschluss regelmäßig zur Dokumentation von Kündigungsentscheidungen.

Unternehmensberatung und Dienstleistungen

Büroraum-Kündigung bei Restrukturierungen oder Geschäftstätigenverschiebungen wird durch formale Vorstandsbeschlüsse gesteuert.

Produktion und Logistik

Schließung oder Auslagerung von Fertigungsstätten und Lagern verlangt nach ordnungsgemäßen Vorstandsbeschlüssen als Nachweis korrekten Handelns.

Bildung und gemeinnützige Organisationen

Gemeinnützige Verbände und Stiftungen verwenden diesen Beschluss zur Verwaltung von Schulungs- und Büroräumen im Sinne ihrer Aufsichtspflicht.

Technologie und Software

Schnelle Unternehmenswachstum und -schrumpfung erfordert flexible Flächenmanagement-Entscheidungen, die formal genehmigt werden müssen.

Hinweise zur Rechtsprechung

Vorstandsbeschlüsse von AG/GmbH unterliegen deutschem Aktienbeschaffenheitsrecht (AktG, GmbHG) und das Mietrecht dem BGB (§§ 573 ff. für Gewerbemiete). Die hier angebotene Vorlage entspricht deutschen Standardanforderungen.

In Österreich regelt das Unternehmensgesetzbuch (UGB) Vorstandsbeschlüsse, das Mietrecht das ABGB. Die Kündigungsfristen und Formvorschriften können abweichen — eine Überprüfung durch einen österreichischen Anwalt ist empfohlen.

Schweizer Gesellschaften unterliegen dem Obligationenrecht (OR). Die Anforderungen an Vorstandsbeschlüsse und Mietkündigungen unterscheiden sich; eine Anpassung durch einen Schweizer Rechtsanwalt ist notwendig.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenGeradlinige Fälle mit einfacher Mietvertragsstruktur, Standard-Kündigungsfristen und unkomplizierter Räumung.~0–50 EUR (Vorlage + Ihre Zeit)~30–60 Minuten zum Ausfüllen und Unterschreiben.
Vorlage + RechtsprüfungSie haben Unsicherheit bei Fristen, Vermieter reagierte kritisch, oder der Mietvertrag enthält Sonderklauseln.~150–350 EUR (Vorlage + Anwaltskonsultation per Mail oder Telefon)~2–5 Arbeitstage einschließlich Anwalts-Feedback.
MaßgeschneidertHochwertige Immobilien, komplexe Mietverträge, Dispute mit Vermieter oder mehrere gekündigt Verträge parallel.~500–1500 EUR (vollständige Rechtsberatung und individuelle Erstellung)~1–3 Wochen für ausführliche Prüfung und maßgeschneiderte Formulierung.

Glossar

Vorstandsbeschluss
Formales Beschlussdokument, das Entscheidungen des Vorstands einer Kapitalgesellschaft (AG, GmbH) dokumentiert und rechtlich bindend macht.
Mietvertrag
Schriftliche Vereinbarung zwischen Vermieter und Mieter über die Nutzung einer Immobilie gegen regelmäßige Mietzahlung.
Kündigung
Einseitige Erklärung einer Vertragspartei, den Mietvertrag zu beendigen, unter Beachtung von Kündigungsfristen und -terminen.
Vermieter
Eigentümer oder Nutzungsberechtigter der Immobilie, der diese an den Mieter vermietet.
Mietörtlichkeit
Genaue Bezeichnung und Adresse der Räume oder Liegenschaft, auf die sich das Mietverhältnis bezieht.
Kündigungsfrist
Im Mietvertrag oder Gesetz festgelegte Zeitspanne, die bei einer Kündigung eingehalten werden muss.
Abtretung
Übergabe und Rückgabe der gemieteten Örtlichkeit durch den Mieter an den Vermieter zum vereinbarten Termin.
Kapitalgesellschaft
Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (z. B. AG, GmbH), deren Vorstand Beschlüsse fasst und dokumentiert.
Beschlussfähigkeit
Voraussetzung, dass eine Vorstandssitzung rechtsgültig ist und Beschlüsse gefasst werden dürfen.
Protokollierung
Schriftliche Dokumentation von Vorstandsbeschlüssen, meist in einem Sitzungsprotokoll oder separaten Beschlussdokument.

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