1
Unternehmensangaben eintragen
Geben Sie den vollständigen Namen Ihres Unternehmens, die Rechtsform (GmbH, AG, eG, etc.) und den Ort der Niederlassung ein. Diese Angaben sollten mit Ihrem Handelsregistereintrag übereinstimmen.
💡 Kopieren Sie den Namen direkt aus Ihrem Handelsregister oder Ihrer letzten Gründungsurkunde, um Tippfehler zu vermeiden.
2
Datum der Vorstandssitzung festlegen
Tragen Sie das Datum ein, an dem die Sitzung stattfindet oder stattgefunden hat. Nutzen Sie das Format TT.MM.YYYY (z. B. 15.03.2025).
💡 Konsistent mit dem Datum im Sitzungsprotokoll sein; wenn handschriftlich unterschrieben, das Datum bei der Unterzeichnung eintragen.
3
Alte Regelung identifizieren und aufheben
Falls es einen älteren Beschluss gab, tragen Sie dessen Datum ein und formulieren Sie klar, dass dieser aufgehoben wird. Falls es die erste Regelung ist, können Sie diesen Absatz entsprechend anpassen.
💡 Fragen Sie in Ihrem Finanz- oder Verwaltungsteam nach, ob es eine vorherige schriftliche Zeichnungsrichtlinie gibt.
4
Neue Schwellenwerte und Zeichnungsberechtigte eintragen
Definieren Sie konkrete Geldbeträge (z. B. bis EUR 5.000, bis EUR 50.000, über EUR 50.000) und tragen Sie die Namen und Positionen der berechtigten Personen ein. Geben Sie an, wer bis zu welchem Betrag unterschreiben darf.
💡 Arbeiten Sie mit Ihrer Bank zusammen – viele Banken haben Standardmuster für Zeichnungsrichtlinien. Überprüfen Sie auch, ob Ihre Versicherungsbedingungen Mindest-Dual-Control-Anforderungen vorsehen.
5
Dual-Control-Anforderung eintragen (falls gewünscht)
Wenn Schecks ab bestimmten Beträgen zwei Unterschriften erfordern sollen, fügen Sie dies spezifisch ein und nennen Sie die mindestens zwei Personen, deren Unterschriften zusammen erforderlich sind.
💡 Dual-Control reduziert das Betrugrisiko erheblich, besonders bei hohen Beträgen. Prüfen Sie, ob dies für Ihre Branche oder Risikoeinschätzung sinnvoll ist.
6
Geltungsdauer und Widerrufbarkeit festlegen
Geben Sie an, ab wann die neue Regelung gilt (meist ab dem Beschlussdatum oder einem künftigen Datum) und ob sie befristet oder unbegrenzt gültig ist. Erwähnen Sie, dass der Vorstand sie jederzeit ändern oder widerrufen kann.
💡 Setzen Sie ein Enddatum, wenn die Befugnis an eine Person gebunden ist, die in absehbarer Zeit ausscheidet (z. B. Renteneintritt), um eine automatische Neubewertung sicherzustellen.
7
Bankbekanntmachung planen
Notieren Sie, an welche Bankinstitute und Geschäftspartner eine beglaubigte Kopie übermittelt wird. Koordinieren Sie mit Ihrer Bank, welches Format oder welche bestätigten Dokumente erforderlich sind.
💡 Banken erfordern häufig eine beglaubigte Abschrift oder ein von der Geschäftsführung unterzeichnetes Bestätigungsschreiben, um neue Zeichnungsberechtigte zu registrieren.
8
Unterschrift aller Vorstandsmitglieder einholen
Alle anwesenden oder vertretenen Vorstandsmitglieder / Geschäftsführer müssen das Dokument unterschreiben. Achten Sie darauf, dass auch Namen und Titel gedruckt sind und dass jede Unterschrift datiert wird.
💡 Bewahren Sie das Original im unternehmensinternen Archiv auf und erstellen Sie beglaubigte Kopien für die Bank und externe Partner (Notare, Behörden).