1
Daten und Parteiinformationen ausfüllen
Tragen Sie das Inkrafttretensdatum, den Namen Ihres Unternehmens, dessen Bundesland/Staat, vollständige Adresse, den Namen des Beraters und seine Adresse ein. Ersetzten Sie auch Unternehmensinitialen und Fusionsnamen, falls zutreffend.
💡 Verwenden Sie den genauen Namen der Entität, die in Unternehmensregistern oder Gründungsdokumenten eingetragen ist, um spätere Unstimmigkeiten zu vermeiden.
2
Vereinbarungszweck und Kontext präzisieren
Beschreiben Sie im Präambel (Abschnitt ‚BEZEUGT'), warum die Vereinbarung abgeschlossen wird (z. B. Fusion, Übergang, Beratungsbedarf). Geben Sie Kontext wie bisherige Positionen und Unternehmensanteile an.
💡 Erklärt der Vereinbarungshintergrund später auftretende Streitigkeiten und zeigt, dass beide Parteien den Zweck verstanden.
3
Laufzeit und Startdatum festlegen
Geben Sie unter ‚LAUFZEIT' an, wie viele Jahre die Vereinbarung dauert (z. B. 3 Jahre, 5 Jahre). Das Startdatum ist normalerweise das Fusionsdatum oder ein vereinbartes Inkrafttretensdatum.
💡 Halten Sie die Laufzeit realistisch — zu kurz nutzt nicht, zu lang bindet Sie unnötig.
4
Dienstleistungen und Stundenleistung definieren
Beschreiben Sie unter ‚DIENSTLEISTUNGEN WÄHREND DER LAUFZEIT' die konkrete Beratungsarbeit (z. B. Strategie, Geschäftsentwicklung, Fusionsintegration) und geben Sie die monatliche Stundenleistung ein (z. B. 40, 60, 80 Stunden pro Monat).
💡 Je detaillierter Sie die erwarteten Aufgaben beschreiben, desto weniger Missverständnisse entstehen später.
5
Vergütung ausfüllen
Tragen Sie das Jahresgehalt (z. B. €80.000), ggf. Bonusrichtlinien und alle Zusatzleistungen ein: Fahrzeugbudget, Büroausstattung, Flugzeugnutzung (Anzahl Jahre), Steuerberatungsbudget. Notieren Sie auch die Praktiken des früheren Unternehmens als Referenz.
💡 Seien Sie spezifisch bei Budget — ‚angemessen' ist kein Betrag. Zahlen vermeiden Streit.
6
Früher verdiente Vergütung und Optionen regeln
Geben Sie an, welche Aktienoptionen der Berater hält, wie sie nach der Fusion konvertiert werden (per Fusionsvertrag) und wann sie ausgeübt werden können. Regeln Sie, was im Ruhestand geschieht (z. B. 12 Monate Ausübungsfenster).
💡 Optionen sind häufig Streitpunkte — schreiben Sie genau auf, wann sie verfallen und was ‚Ruhestand' bedeutet.
7
Todesfallregelung und andere Ausnahmen prüfen
Überprüfen Sie den Abschnitt ‚Im Falle des Todes' — stellen Sie sicher, dass die Hinterbliebenenleistungen Ihren Erwartungen entsprechen und dass Kündigungsklauseln oder Verschwiegenheitspflichten korrekt sind.
💡 Diese Klauseln werden selten gelesen, bis sie relevant sind — überprüfen Sie sie frühzeitig mit Anwalt und Ehepartner des Beraters.
8
Mit Rechtsanwalt abstimmen und unterzeichnen
Lassen Sie einen Anwalt die Vereinbarung überprüfen, besonders Optionen, Fusion und Haftung. Beide Parteien unterzeichnen. Bewahren Sie unterzeichnete Kopien auf.
💡 Fusionsangelegenheiten und Optionen erfordern Spezialkenntnisse — sparen Sie nicht an rechtlicher Überprüfung.