Stornierung eines Mietvertrags in gegenseitigem Einvernehmen

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FreiStornierung eines Mietvertrags in gegenseitigem Einvernehmen

Auf einen Blick

Was es ist
Diese Vorlage regelt die einvernehmliche Stornierung eines Mietvertrags zwischen Vermieter und Mieter. Sie dokumentiert, dass beide Parteien die Beendigung des Mietverhältnisses vereinbart haben, und hält alle wichtigen Bedingungen fest. Der kostenlose Word-Download ist sofort bearbeitbar und kann als PDF exportiert werden.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Vereinbarung, wenn Sie als Vermieter und Mieter sich einig sind, das Mietverhältnis vorzeitig zu beenden — etwa bei Jobwechsel, Umzug oder gegenseitigem Einverständnis. Die Stornierungsvereinbarung schützt beide Seiten, indem sie alle Abmachungen schriftlich festgehalten.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält die Identifikation beider Parteien, das Beendigungsdatum, Bedingungen zur Rückgabe der Mieträume und die Unterschriften von Vermieter und Mieter. Sie können Platzhalter für Datum, Adresse und spezifische Bedingungen einfach ausfüllen.

Was ist eine Vorlage „Stornierung eines Mietvertrags in gegenseitigem Einvernehmen"?

Diese Vorlage regelt die einvernehmliche Beendigung eines Mietvertrags zwischen Vermieter und Mieter. Sie dokumentiert schriftlich, dass beide Parteien das Mietverhältnis vorzeitig beenden möchten, und hält alle Bedingungen fest — Übergabedatum, Kautionsrückerstattung, Nebenkosten und gegenseitige Verzichte. Der kostenlose Word-Download ist sofort bearbeitbar und kann als PDF exportiert oder ausgedruckt werden. So sparen Sie Zeit und Kosten, die sonst ein Anwalt in Rechnung stellen würde.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Das Risiko bei einer mündlichen Absprache ist hoch: Missverständnisse über das Enddatum, die Kautionsrückerstattung oder den Zustand der Räume können zu Streitigkeiten führen — und dann zahlen Sie Legal Fees an einen Anwalt. Eine schriftliche Stornierungsvereinbarung schützt beide Seiten, indem alle Punkte klar festgehalten werden. Sie beschleunigt den Prozess (oft ohne Kündigungsfristen), vermeidet später Forderungen und dokumentiert, dass beide Parteien sich geeinigt haben. Für Vermieter und Mieter, die sich einig sind, ist dies die schnellste und sicherste Lösung.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Beide Parteien einigen sich zur vorzeitigen Beendigung von WohnraumStornierung Wohnmietvertrag
Vorzeitige Beendigung eines Mietvertrags für Büro oder GeschäftsräumeStornierung Gewerberaumvertrag
Eine Partei zahlt Ausgleich für vorzeitige Beendigung des VertragsStornierung mit Stornogebühr
Exakte Regelung des Übergabetermins und der SchadensersatzforderungenStornierung mit Übergabedatum
Beide Parteien einigen sich auf vollständige Beendigung ohne AusgleichStornierung ohne Stornogebühr

Häufige Fehler vermeiden

❌ Mietvertrag nicht eindeutig aufgehoben

Warum es wichtig ist: Ohne klare Aufhebungsklausel könnten Verpflichtungen aus dem alten Vertrag noch gültig sein.

Fix: Schreiben Sie deutlich: 'Der Mietvertrag vom [DATUM] wird durch diese Vereinbarung vollständig aufgehoben.'

❌ Übergabedatum zu vage (z. B. 'am Ende des Monats')

Warum es wichtig ist: Unklarheit über den genauen Termin führt zu Verwirrung und möglichen Verzögerungen.

Fix: Geben Sie ein exaktes Datum an, z. B. '31. Dezember 2025 um 10:00 Uhr'.

❌ Kautionsrückerstattung nicht geregelt

Warum es wichtig ist: Der Mieter erhält seine Kaution möglicherweise verspätet oder unvollständig.

Fix: Legen Sie fest: 'Kaution wird innerhalb von 14 Tagen nach Übergabe erstattet.'

❌ Nebenkosten nicht endgültig abgerechnet

Warum es wichtig ist: Der Vermieter könnte später noch Nebenkostenforderungen stellen, obwohl das Verhältnis beendet ist.

Fix: Vereinbaren Sie eine abschließende Nebenkostenabrechnung mit Deadline.

❌ Keine schriftlichen Unterschriften

Warum es wichtig ist: Ohne Unterschriften ist der Vertrag möglicherweise nicht bindend oder anfechtbar.

Fix: Beide Parteien müssen ausdrücklich unterschreiben; drei Ausfertigungen sind sicherer als zwei.

❌ Mängel und Beschädigungen nicht dokumentiert

Warum es wichtig ist: Später können Streitigkeiten über Mängel entstehen, für die keine Klarheit bestand.

Fix: Erstellen Sie ein Übergabeprotokoll mit Fotos und unterschreiben Sie es gemeinsam.

Die 8 wichtigsten Klauseln, erklärt

Identifikation der Parteien

In einfacher Sprache: Nennung von Vermieter und Mieter mit vollständigen Namen, Anschriften und rechtsform.

Beispielformulierung
ZWISCHEN: [NAME IHRES UNTERNEHMENS] (der 'Vermieter'), ein Unternehmen, gegründet unter den Gesetzen von [BUNDESLAND], dessen Hauptniederlassung sich in [VOLLSTÄNDIGE ADRESSE] befindet, UND: [NAME DES MIETERS] (der 'Mieter'), wohnhaft in [VOLLSTÄNDIGE ADRESSE]...

Häufiger Fehler: Unvollständige oder falsche Schreibweise von Namen oder Adressen führt später zu Anfechtungen.

Beendigungsdatum

In einfacher Sprache: Das genaue Datum, auf das der Mietvertrag durch gegenseitige Vereinbarung endet.

Beispielformulierung
Diese Vereinbarung ist wirksam zum [DATUM], ab welchem das Mietverhältnis beendet ist.

Häufiger Fehler: Vague Daten wie 'am Ende des Monats' ohne exaktes Datum führen zu Streitigkeiten.

Aufhebung des ursprünglichen Mietvertrags

In einfacher Sprache: Klausel zur vollständigen Aufhebung des ursprünglichen Mietvertrags und aller darin enthaltenen Verpflichtungen.

Beispielformulierung
Der Mietvertrag vom [URSPRÜNGLICHES DATUM] wird durch diese Vereinbarung vollständig aufgehoben und hat keine weitere Gültigkeit.

Häufiger Fehler: Nicht klar zu machen, dass der alte Vertrag ungültig wird, kann zu Doppelverpflichtungen führen.

Rückgabe der Mieträume

In einfacher Sprache: Regelung, dass der Mieter die Räume leer und in ursprünglichem Zustand zurückgeben muss.

Beispielformulierung
Der Mieter erklärt sich bereit, die Mieträume am [ÜBERGABEDATUM] vollständig leer, sauber und in ihrem ursprünglichen Zustand an den Vermieter zurückzugeben.

Häufiger Fehler: Ungenauheiten beim Übergabezustand führen zu Haftungsstreitigkeiten nach Auszug.

Kaution und Ausgleichszahlungen

In einfacher Sprache: Festlegeung, wie mit der Kaution umgegangen wird und ob weitere Zahlungen fällig sind.

Beispielformulierung
Der Vermieter erstattet die Kaution in Höhe von [BETRAG] innerhalb von [ANZAHL] Tagen nach Rückgabe und Bestätigung des schadensfreien Zustandes.

Häufiger Fehler: Kautionsregelung zu vage formulieren oder Stornogebühren nicht klar festhalten.

Nebenkosten und letzte Zahlungen

In einfacher Sprache: Klausel zur Abrechnung der Nebenkosten bis zum Beendigungsdatum und zum Ausgleich offener Forderungen.

Beispielformulierung
Der Mieter zahlt alle fälligen Nebenkosten und Mietzahlungen bis zum [BEENDIGUNGSDATUM]. Eine Abrechnung erfolgt innerhalb von [ANZAHL] Tagen nach Übergabe.

Häufiger Fehler: Nebenkosten nicht final abrechnen kann zu langfristigen Ansprüchen führen.

Verzicht auf Rechte und Ansprüche

In einfacher Sprache: Beide Parteien verzichten auf weitere rechtliche Ansprüche gegeneinander aus dem Mietverhältnis.

Beispielformulierung
Beide Parteien verzichten hiermit vollständig auf alle gegenseitigen Rechte und Ansprüche aus dem Mietverhältnis, soweit diese nicht in dieser Vereinbarung ausdrücklich genannt sind.

Häufiger Fehler: Ohne Verzichtsklausel können versteckte Forderungen später noch geltend gemacht werden.

Unterschriften und Gültigkeitsdatum

In einfacher Sprache: Unterschriftsblock mit Datum und Unterschriften beider Parteien, um die Gültigkeit zu bestätigen.

Beispielformulierung
Unterzeichnet dieses [DATUM] [UNTERSCHRIFT VERMIETER] [NAME VERMIETER] [UNTERSCHRIFT MIETER] [NAME MIETER]

Häufiger Fehler: Fehlende oder ungültige Unterschriften machen den Vertrag anfechtbar.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Vermieter und Mieter identifizieren

    Tragen Sie die vollständigen Namen, Anschriften und rechtsformen beider Parteien ein. Vermieter: Firmenname oder Privatperson mit Adresse. Mieter: Name und Wohnanschrift oder Geschäftsadresse.

    💡 Kontrollieren Sie die Schreibweise genau, besonders bei Firmennamen.

  2. 2

    Beendigungsdatum festlegen

    Bestimmen Sie das exakte Datum, an dem das Mietverhältnis enden soll. Dies kann unmittelbar nach Unterzeichnung oder zu einem späteren Zeitpunkt sein.

    💡 Wählen Sie ein Datum am Ende eines Monats, um Abrechnungen zu vereinfachen.

  3. 3

    Übergabedatum und -bedingungen eintragen

    Geben Sie an, wann und in welchem Zustand die Räume zurück übergeben werden müssen. Beschreiben Sie den angestrebten Zustand genau.

    💡 Planen Sie einen genauen Termin für eine gemeinsame Besichtigung ein.

  4. 4

    Kaution und Zahlungen regeln

    Halten Sie fest, wie viel Kaution der Mieter erhält, wann und wie die Zahlung erfolgt. Nennen Sie auch eventuelle Stornogebühren.

    💡 Vermerken Sie die genaue Höhe und Zahlungsfristen zur Vermeidung von Missverständnissen.

  5. 5

    Nebenkosten und letzte Abrechnungen klären

    Regeln Sie, bis wann Miete und Nebenkosten gezahlt werden müssen, und wie die endgültige Abrechnung abläuft.

    💡 Legen Sie Fristen für die Abrechnung fest (z. B. innerhalb von 2–4 Wochen).

  6. 6

    Verzichtsklauseln hinzufügen

    Beide Parteien sollten ausdrücklich erklären, dass sie auf weitere Ansprüche aus dem Mietverhältnis verzichten, um künftige Streitigkeiten auszuschließen.

    💡 Seien Sie hier präzise — der Verzicht ist unwiderruflich.

  7. 7

    Dokument ausdrucken und unterzeichnen

    Drucken Sie die Vereinbarung aus oder bereiten Sie zwei physische Ausfertigungen vor. Beide Parteien unterzeichnen jede Ausfertigung. Jede Partei erhält ein Original.

    💡 Vergessen Sie nicht das Datum der Unterzeichnung und verwenden Sie blaue Tinten für Unterschriften.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich einen Mietvertrag einfach so stornieren, ohne den anderen zuzustimmen?

Nein. Eine Stornierung in gegenseitigem Einvernehmen erfordert die schriftliche Zustimmung beider Parteien. Ohne Zustimmung der anderen Seite können Sie nur kündigen — und müssen dafür die im Mietvertrag festgelegte Kündigungsfrist einhalten. Diese Vorlage gilt nur, wenn sich Vermieter und Mieter einig sind.

Was ist der Unterschied zwischen Kündigung und Stornierung?

Eine Kündigung ist einseitig und folgt den Fristen im Mietvertrag oder Gesetz. Eine Stornierung (Aufhebungsvertrag) erfordert die gegenseitige Zustimmung beider Parteien und kann sofort oder zu einem vereinbarten Datum wirksam werden. Stornierungen sind meist schneller und unkomplizierter als Kündigungen mit Fristen.

Muss ich einen Anwalt hinzuziehen, um diese Vorlage zu nutzen?

Für einfache Stornierungen mit gegenseitiger Einigung ist ein Anwalt nicht zwingend erforderlich. Diese Vorlage enthält alle notwendigen Klauseln. Bei komplexeren Situationen — etwa bei erheblichen Schadensersatzforderungen, Streitigkeiten über die Kaution oder bei Gewerberäumen — empfehlen wir, einen Rechtsanwalt zu konsultieren.

Was passiert mit der Kaution bei Stornierung?

Das hängt von der Vereinbarung ab. In der Regel wird die Kaution erstattet, wenn der Mieter die Räume schadenfrei und sauber zurückgibt. Die Vereinbarung sollte klar regeln, wann und wie die Kaution erstattet wird. Oft wird sie nach einer gemeinsamen Besichtigung und Bestätigung des guten Zustands innerhalb von 14 Tagen zurückgebucht.

Benötigen wir Zeugen oder Notarbeglaubigung?

Eine Beglaubigung ist für Aufhebungsverträge in Deutschland nicht erforderlich. Unterschriften beider Parteien auf einer physischen oder digital unterzeichneten Kopie genügen. Zeugen sind nicht notwendig, aber es ist sicherer, wenn jede Partei ein unterzeichnetes Original erhält.

Kann ich diese Vorlage auch für Gewerberäume nutzen?

Ja, die Vorlage kann sowohl für Wohnraum als auch für Gewerberäume verwendet werden. Achten Sie darauf, dass Sie die rechtsformen und adressen korrekt eintragen und ggf. spezifische Gewerbe-Klauseln hinzufügen, etwa zu Betriebseinrichtungen oder Renovation.

Muss die Stornierung notariell beglaubigt werden?

Nein, in Deutschland ist eine notarielle Beglaubigung für Aufhebungsverträge nicht erforderlich. Die schriftliche Vereinbarung mit Originalunterschriften beider Parteien ist ausreichend. Eine Beglaubigung bietet jedoch zusätzliche Sicherheit, falls später Streitigkeiten entstehen.

Welche Frist sollte ich für die Rückerstattung der Kaution vorsehen?

Gesetzlich beträgt die Frist in Deutschland vier bis sechs Wochen nach Rückgabe der Räume. Sie können eine kürzere Frist vereinbaren (z. B. 14 Tage), aber nicht länger. Die Vorlage sollte die genaue Frist festhalten.

Was sollte ich vor der Unterzeichnung überprüfen?

Kontrollieren Sie alle Namen, Adressen, Daten und Beträge auf Richtigkeit. Stellen Sie sicher, dass alle vereinbarten Bedingungen schriftlich festgehalten sind. Lesen Sie die Vereinbarung gründlich durch, und fragen Sie einen Anwalt, wenn Sie unsicher sind. Unterschreiben Sie erst, wenn alles korrekt ist.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Mietvertrag Kündigung (einseitig)

Eine einseitige Kündigung ermöglicht es einer Partei allein, das Mietverhältnis zu beenden. Sie muss Kündigungsfristen einhalten und kann vom Vermieter (bei Eigenbedarf) oder vom Mieter (ohne Grund) ausgehen. Eine Stornierung erfordert dagegen die gegenseitige Zustimmung beider Parteien, ermöglicht aber sofortige oder schnellere Beendigung ohne Fristen. Nutzen Sie die Kündigung, wenn der andere nicht einverstanden ist; nutzen Sie die Stornierung, wenn beide einig sind.

vs Mietvertrag (Neuer Abschluss)

Ein neuer Mietvertrag regelt den Anfang eines Mietverhältnisses. Eine Stornierungsvereinbarung regelt das Ende eines Verhältnisses. Sie können nicht beide gleichzeitig verwenden — entweder Sie beenden einen Mietvertrag mit einer Stornierung, oder Sie schließen einen neuen ab. Wenn Sie Räume an jemand anderen vermieten möchten, müssen Sie erst stornieren und dann einen neuen Mietvertrag aufsetzen.

vs Kaution Rückerstattungsformular

Ein Kautions-Rückerstattungsformular ist ein einfaches Bestätigungsdokument, das bescheinigt, dass die Kaution zurückgegeben wurde. Eine Stornierungsvereinbarung ist umfassender — sie regelt die Beendigung des gesamten Mietverhältnisses, einschließlich Kaution, Miete und aller Bedingungen. Sie können das Stornierungsformular nutzen, um die Kaution darin zu regeln.

vs Übergabeprotokoll

Ein Übergabeprotokoll dokumentiert den Zustand der Räume beim Auszug des Mieters (Mängel, Schäden, Sauberkeit). Eine Stornierungsvereinbarung regelt die rechtlichen und finanziellen Bedingungen der Beendigung. Beide sind sinnvoll: Die Stornierungsvereinbarung legt die rechtlichen Rahmenbedingungen fest, das Übergabeprotokoll dokumentiert den praktischen Übergabezustand.

Branchenspezifische Hinweise

Immobilienwirtschaft

Vermietungsunternehmen und Verwaltungen nutzen diese Vorlage zur einvernehmlichen Beendigung von Mietverträgen und zur Reduzierung von Rechtsstreitigkeiten.

Privatvermietung

Privatpersonen, die Wohnungen oder Häuser vermieten, können mit dieser Vorlage schnell und rechtssicher mit Mietern Verhältnisse beenden.

Gewerbeimmobilien

Vermieter von Büros, Einzelhandelsflächen oder Lagern nutzen die Vorlage zur Stornierung gewerblicher Mietverträge.

Facility Management

Verwaltungsdienstleister nutzen standardisierte Stornierungsvereinbarungen zur Abwicklung von Mietenden im großen Umfang.

Maklerunternehmen

Immobilienmakler und Agenturen stellen diese Vorlage ihren Kunden zur Verfügung, um Stornierungen zu vereinfachen.

Wohnungsgenossenschaften

Genossenschaften mit großem Mietbestand benötigen standardisierte Formulare für einvernehmliche Mietendigungen.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland regelt das BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) Mietverträge. Aufhebungsverträge sind in §§ 305–307 BGB geregelt. Diese Vorlage folgt deutschem Mietrecht und ist in Verbindung mit den Regelungen des BGB anzuwenden.

In Österreich gelten die Bestimmungen des ABGB (Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch) für Mietverhältnisse. Aufhebungsverträge sind möglich, müssen aber den österreichischen Formvorschriften entsprechen. Konsultieren Sie einen österreichischen Anwalt für Anpassungen.

In der Schweiz regelt das ZGB (Zivilgesetzbuch, Obligationenrecht) Mietverhältnisse. Aufhebungsverträge sind möglich, folgen aber schweizer Mietrecht. Die Vorlage muss für CH-Verhältnisse angepasst werden; konsultieren Sie einen Schweizer Anwalt.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenBeide Parteien sind sich einig und es gibt keine strittigen Punkte oder Mängel, die Haftung betreffen.Einmalig ca. 25–50 EUR für die Vorlage; kostenlos bei Business in a Box.Ca. 15–30 Minuten zum Ausfüllen und Unterzeichnen.
Vorlage + RechtsprüfungSie möchten sichergehen, dass die Vorlage auf Ihre spezifische Situation passt, etwa bei höheren Kautionssummen oder Mängeln.50–200 EUR für eine anwaltliche Kurzkontrolle der Vorlage.1–3 Tage für die Überprüfung durch den Anwalt.
MaßgeschneidertKomplexe Situationen: erhebliche Schäden, Schadensersatzforderungen, Gewerberäume mit Spezialvereinbarungen oder Meinungsverschiedenheiten über Kaution/Kosten.300–800 EUR für einen maßgeschneiderten Aufhebungsvertrag.3–7 Tage für Anwaltliche Beratung und Entwurf.

Glossar

Aufhebungsvertrag
Schriftliche Vereinbarung zwischen Vermieter und Mieter zur gegenseitigen Beendigung des Mietvertrags vor Ablauf der Mietdauer.
Stornierung
Aufhebung oder Ungültigmachung eines geltenden Vertrags durch gegenseitige Zustimmung beider Parteien.
Vermieter
Die Person oder Gesellschaft, die Wohn- oder Geschäftsräume vermietet und Mieteinnahmen erhält.
Mieter
Die Person oder Gesellschaft, die die vermieteten Räume nutzt und Miete zahlt.
Kündigungsfrist
Im Mietvertrag festgelegte Zeitdauer, die vor einer Beendigung eingehalten werden muss, sofern nicht anders vereinbart.
Übergabedatum
Das vertraglich festgehaltene Datum, an dem der Mieter die Räume vollständig räumt und an den Vermieter zurückgibt.
Kaution
Sicherheit, die der Mieter hinterlegt und nach Vertragsende und Übergabe zurückerhält, sofern keine Schäden entstanden sind.
Einvernehmliche Auflösung
Beendigung eines Vertrags durch übereinstimmende Zustimmung beider Parteien ohne Rechtsstreit.
Stornogebühr
Entschädigung oder Ausgleichszahlung, die eine Partei für die vorzeitige Beendigung zahlt.
Mängelanzeige
Schriftliche Mitteilung von Schäden oder Mängeln an den Mieträumen, auf deren Behebung der Mieter oder Vermieter hinweist.

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