Statut zum Unternehmenszusammenschluss

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3 seiten15–20 min zum AusfüllenSchwierigkeit: StandardUnterschrift erforderlichRechtsprüfung empfohlen
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FreiStatut zum Unternehmenszusammenschluss

Auf einen Blick

Was es ist
Das Statut zum Unternehmenszusammenschluss ist eine rechtliche Vereinbarung, die die Bedingungen und Modalitäten eines Zusammenschlusses zwischen zwei oder mehr Unternehmen oder Aktionären regelt. Diese Word-Vorlage enthält alle erforderlichen Klauseln zur Festlegung der beteiligten Parteien, deren Anteile und die Wirksamkeit des Zusammenschlusses. Sie können das Dokument online bearbeiten und als PDF exportieren.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen dieses Dokument, wenn Ihr Unternehmen mit einem oder mehreren anderen Unternehmen fusioniert, verschmilzt oder zusammengeschlossen wird. Der Vorstand oder die Aktionäre müssen dieses Statut beschließen und unterzeichnen, um den Zusammenschluss rechtlich zu dokumentieren und alle Parteien auf die Bedingungen einzuverpflichten.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält die Identifikation aller beteiligten Parteien (Unternehmen und Aktionäre), das Wirksamkeitsdatum des Zusammenschlusses, die Adressangaben, sowie Platzhalter für weitere rechtlich relevante Bedingungen. Das Dokument ist strukturiert für die Unterzeichnung durch bevollmächtigte Vertreter und dient als offizielle Bestätigung des Zusammenschlusses.

Was ist ein Statut zum Unternehmenszusammenschluss?

Ein Statut zum Unternehmenszusammenschluss ist ein rechtsverbindliches Dokument, das die Bedingungen und Modalitäten regelt, unter denen zwei oder mehrere Unternehmen fusionieren oder sich zusammenschließen. Das Dokument hält fest, wer die beteiligten Parteien sind, auf welches Datum die Vereinigung wirksam wird, und welche Rechtsjurisdiktionen gelten. Diese Word-Vorlage bietet Ihnen eine professionelle, rechtssichere Struktur mit allen erforderlichen Platzhaltern für Namen, Adressen und Daten — einsatzbereit zum kostenlosen Download, bearbeitbar online und exportierbar als PDF.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ein Unternehmenszusammenschluss ohne ordnungsgemäßes Statut birgt erhebliche Risiken: Behörden können die Fusion ablehnen, wenn das Dokument nicht korrekt ist oder Aktionäre nicht korrekt identifiziert sind. Ohne vollständig unterzeichnetes Statut ist der Zusammenschluss anfechtbar und kann jederzeit von Dritten oder den beteiligten Parteien selbst infrage gestellt werden. Ein fehlendes oder fehlerhaftes Statut führt auch zu Verzögerungen bei Handelsregistereintragungen, Bankkontoänderungen und steuerlichen Anmeldungen — mit Konsequenzen für Kreditwürdigkeit und Geschäftsfähigkeit. Dieses Dokument schützt alle beteiligten Parteien durch eine klare, dokumentierte Vereinigung und gibt den Behörden die Gewissheit, dass der Zusammenschluss ordnungsgemäß vollzogen wurde.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Fusion zweier oder mehrerer Unternehmen mit beteiligten AktionärenStatut zum Unternehmenszusammenschluss — Standard
Schneller Zusammenschluss ohne komplexe AktionärsstrukturenStatut zum Unternehmenszusammenschluss — Vereinfacht
Zusammenschluss mit Übergangszeitraum und zeitgestaffelten BedingungenStatut zum Unternehmenszusammenschluss — Mit Übergangsbestimmungen
Gründung einer Holdinggesellschaft durch ZusammenschlussStatut zum Unternehmenszusammenschluss — Holding-Struktur
Fusion mit relevanten Arbeitnehmerrechten und BetriebsratsbeteiligungStatut zum Unternehmenszusammenschluss — Mit Arbeitnehmerbestimmungen

Häufige Fehler vermeiden

❌ Unvollständige oder falsche Angabe von Aktionärsdaten

Warum es wichtig ist: Der Zusammenschluss kann anfechtbar werden, wenn nicht alle Aktionäre korrekt identifiziert sind oder Unterschriften fehlen.

Fix: Überprüfen Sie alle Namen und Adressen gegen die aktuellen Gesellschaftsunterlagen und Handelsregisterergebnisse.

❌ Falsches oder zu vages Wirksamkeitsdatum

Warum es wichtig ist: Ein ungenaues Datum kann zu Konflikten zwischen den Parteien und behördlichen Verzögerungen führen.

Fix: Legen Sie ein spezifisches, mit allen Parteien abgestimmtes Datum fest, vorzugsweise einen ersten eines Monats.

❌ Verzicht auf Rechtsprüfung durch einen Anwalt

Warum es wichtig ist: Ohne juristischen Input können kritische Klauseln fehlen oder fehlerhafte Formulierungen Gültigkeit gefährden.

Fix: Lassen Sie ein auf Fusionsrecht spezialisiertes Unternehmen die Vorlage vor Unterzeichnung überprüfen.

❌ Unterschriften von nicht bevollmächtigten Personen

Warum es wichtig ist: Das Dokument könnte ungültig sein, wenn Unterzeichner keine ausreichende Vollmacht haben.

Fix: Stellen Sie sicher, dass nur Geschäftsführer, Vorstand oder schriftlich bevollmächtigte Vertreter unterschreiben.

❌ Nicht alle beteiligten Unternehmen oder Aktionäre unterzeichnen lassen

Warum es wichtig ist: Ein unvollständig unterzeichnetes Dokument ist rechtlich nicht bindend und anfechtbar.

Fix: Erhalten Sie Unterschriften von bevollmächtigten Vertretern ALLER beteiligten Parteien vor der Einreichung.

❌ Fehlende oder verspätete Anmeldung beim Handelsregister

Warum es wichtig ist: Ohne offizielle Registrierung hat der Zusammenschluss keine vollständige rechtliche Wirkung.

Fix: Reichen Sie das unterzeichnete Dokument sofort nach allen erforderlichen Unterschriften beim Amtsgericht ein.

Die 6 wichtigsten Klauseln, erklärt

Identifikation der beteiligten Parteien — Unternehmen

In einfacher Sprache: Klare Angabe des Unternehmens, das am Zusammenschluss beteiligt ist, einschließlich Gründungsstaat und Hauptniederlassung.

Beispielformulierung
[NAME IHRES UNTERNEHMENS], ein Unternehmen, welches nach den Gesetzen von [BUNDESLAND/STAAT] gegründet wurde und besteht und dessen Hauptniederlassung sich in [IHRE VOLLSTÄNDIGE ADRESSE] befindet.

Häufiger Fehler: Unvollständige Angabe der Adresse oder Verwechslung des Gründungsortes mit dem aktuellen Sitz führt zu Rechtsunsicherheit.

Identifikation der beteiligten Parteien — Aktionäre

In einfacher Sprache: Vollständige Auflistung aller Aktionäre oder Gesellschafter, die am Zusammenschluss beteiligt sind, mit Namen und Adressen.

Beispielformulierung
[NAME DES ERSTEN AKTIONÄRS], eine natürliche Person, deren Hauptwohnsitz sich in [VOLLSTÄNDIGE ADRESSE] befindet ODER ein Unternehmen, welches nach den Gesetzen von [BUNDESLAND/STAAT] gegründet wurde und dessen Hauptniederlassung sich in [VOLLSTÄNDIGE ADRESSE] befindet.

Häufiger Fehler: Vergessen, alle Aktionäre einzutragen, führt zu Anfechtbarkeit des Zusammenschlusses und juristischen Komplikationen.

Wirksamkeitsdatum

In einfacher Sprache: Das konkrete Datum, ab dem der Zusammenschluss rechtlich wirksam wird und alle Klauseln gelten.

Beispielformulierung
Diese Bestätigung des Statuts zum Unternehmenszusammenschluss ist wirksam zum [DATUM].

Häufiger Fehler: Ein zu weit entferntes oder zu frühes Datum kann zu Zeitproblemen bei der Registrierung führen.

Rechtliche Gründungsstaat und Jurisdiktion

In einfacher Sprache: Angabe, nach welchem Recht (Bundesland oder Staat) das Unternehmen gegründet wurde und welche Gerichtsbarkeit gilt.

Beispielformulierung
[NAME IHRES UNTERNEHMENS] wurde nach den Gesetzen von [BUNDESLAND/STAAT] gegründet und besteht.

Häufiger Fehler: Falscher Jurisdiktionshinweis kann zu Unklarheiten bei Streitigkeiten und Karteiprüfungen führen.

Adressen der Unternehmen

In einfacher Sprache: Vollständige und korrekte Angabe der Hauptniederlassung jedes beteiligten Unternehmens für Zustellung und Registrierung.

Beispielformulierung
Hauptniederlassung sich in [IHRE VOLLSTÄNDIGE ADRESSE] befindet.

Häufiger Fehler: Ungenauigkeit bei der Adresseingabe führt zu Verzögerungen bei behördlichen Genehmigungen.

Bestätigung und Rechtskraft

In einfacher Sprache: Erklärung, dass die Parteien die Bedingungen des Statuts bestätigen und akzeptieren.

Beispielformulierung
Diese Bestätigung des Statuts zum Unternehmenszusammenschluss ... ist wirksam zum [DATUM].

Häufiger Fehler: Fehlende explizite Bestätigung kann Fragen zur rechtsverbindlichen Geltung aufwerfen.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Genaue Daten des Unternehmens sammeln

    Notieren Sie den vollständigen Namen, das Gründungsbundesland oder die Gründungsland, und die genaue Hauptniederlassung Ihres Unternehmens. Prüfen Sie die Eintragung im Handelsregister oder bei den zuständigen Behörden.

    💡 Verwenden Sie die offiziellen Daten aus dem Handelsregisterauszug oder der Registrierkarte.

  2. 2

    Alle beteiligten Aktionäre identifizieren

    Erstellen Sie eine Übersicht aller Aktionäre oder Gesellschafter, die am Zusammenschluss beteiligt sind. Notieren Sie für jede Person oder Unternehmen den genauen Namen und die Adresse.

    💡 Überprüfen Sie Ihre aktuellen Gesellschaftsunterlagen und Anteilseignerliste für Genauigkeit.

  3. 3

    Das Wirksamkeitsdatum festlegen

    Bestimmen Sie das genaue Datum, ab dem der Zusammenschluss wirksam sein soll. Dies ist oft ein geschäftlich signifikantes Datum wie der erste eines Monats oder das Ende eines Geschäftsjahres.

    💡 Koordinieren Sie das Datum mit allen beteiligten Parteien und berücksichtigen Sie behördliche Genehmigungsfristen.

  4. 4

    Adressen überprüfen und eintragen

    Füllen Sie alle Adressfelder vollständig und korrekt aus. Verwenden Sie die offizielle Hauptniederlassung, nicht Nebenstellen oder Postfächer, es sei denn, diese sind rechtlich registriert.

    💡 Schreiben Sie Adressen wie im Handelsregister ein, um spätere Unstimmigkeiten zu vermeiden.

  5. 5

    Dokument mit Juristen abstimmen

    Lassen Sie einen auf Fusionsrecht spezialisierten Anwalt das Dokument überprüfen, um sicherzustellen, dass alle Klauseln und Daten korrekt sind und die lokalen Anforderungen erfüllt sind.

    💡 Dies ist besonders wichtig, da Fehler zu Gültigkeitsproblemen führen können.

  6. 6

    Unterschrift durch bevollmächtigte Vertreter einholen

    Sorgen Sie dafür, dass bevollmächtigte Vertreter aller beteiligten Unternehmen das Dokument unterzeichnen. Dies kann der Geschäftsführer, Vorstand oder eine bevollmächtigte Person sein.

    💡 Verwenden Sie am besten alle Original-Unterschriften und beglaubigen Sie diese durch einen Notar.

  7. 7

    Beurkundung und behördliche Anmeldung

    Reichen Sie das unterzeichnete Dokument bei den zuständigen behördlichen Stellen ein, typischerweise beim Amtsgericht oder Handelsregister, um die Verschmelzung oder den Zusammenschluss offizielle zu machen.

    💡 Halten Sie Kopien aller eingereichten Dokumente und Bestätigungen für Ihre Unterlagen.

  8. 8

    Nachbearbeitung und Archivierung

    Speichern Sie das unterzeichnete und beglaubigte Dokument sicher und überwachen Sie alle behördlichen Reaktionen und erforderliche Folgemaßnahmen.

    💡 Benachrichtigen Sie alle relevanten Behörden, Banken und Geschäftspartner über die Änderungen in Ihren Unternehmensdaten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Statut zum Unternehmenszusammenschluss und einer Fusionsvereinbarung?

Ein Statut zum Unternehmenszusammenschluss ist ein rechtsverbindliches Dokument, das die Bedingungen und Modalitäten eines Zusammenschlusses festlegt und von allen beteiligten Parteien unterzeichnet wird. Eine Fusionsvereinbarung kann informeller sein und mehr Verhandlungs- und Vorbereitungscharakter haben. Das Statut ist das formelle Abschlussdokument, das dem Handelsregister eingereicht wird. In vielen Jurisdiktionen wird das Statut von einem Notar beurkundet, um die höchstmögliche Rechtssicherheit zu gewährleisten.

Wer muss das Statut zum Unternehmenszusammenschluss unterzeichnen?

Bevollmächtigte Vertreter aller an dem Zusammenschluss beteiligten Unternehmen müssen das Dokument unterzeichnen. Dies sind normalerweise die Geschäftsführer, der Vorstand oder schriftlich benannte bevollmächtigte Personen. Bei Privatpersonen als Aktionäre ist ebenfalls eine persönliche Unterschrift erforderlich. Um maximale Rechtssicherheit zu erreichen, sollten alle Unterschriften durch einen Notar beglaubigt werden.

Muss das Statut von einem Notar beglaubigt werden?

In vielen Bundesländern wird eine notarielle Beurkundung nicht zwingend verlangt, ist aber dringend empfohlen. Die Beurkundung bietet maximale Rechtssicherheit und vermeidet spätere Anfechtungsrisiken. Auch Behörden erkennen beglaubigte Dokumente schneller an. Konsultieren Sie einen Anwalt oder wenden Sie sich an die zuständige Handelsregisterbehörde, um die Anforderungen in Ihrer Region zu klären.

Welches Datum sollte ich als Wirksamkeitsdatum eintragen?

Das Wirksamkeitsdatum sollte ein konkretes, zukünftiges oder gegenwärtiges Datum sein, das mit allen beteiligten Parteien abgestimmt ist. Häufig werden der erste eines Monats oder der letzte Tag eines Geschäftsjahres gewählt. Es ist empfehlenswert, das Datum so zu wählen, dass genug Zeit für behördliche Registrierung und Genehmigung bleibt. Beachten Sie auch eventuelle steuerliche Auswirkungen eines bestimmten Datums und besprechen Sie dies mit Ihrem Steuerberater.

Kann ich ein Statut zum Unternehmenszusammenschluss nach Unterzeichnung noch ändern?

Nach Unterzeichnung und Registrierung ist eine Änderung des Statuts grundsätzlich nicht möglich ohne eine formelle Ergänzung oder ein neues Dokument. Daher ist es essentiell, alle Details vor der Unterzeichnung sorgfältig zu überprüfen. Bei Unklarheiten oder Fehlererkennungen müssen alle Parteien zustimmen und ein Änderungsdokument unterzeichnen und erneut einreichen.

Was passiert, wenn ich das Statut nicht beim Handelsregister anmelde?

Ohne Anmeldung beim Handelsregister (oder der zuständigen Behörde) hat der Zusammenschluss keine offiziellen rechtlichen Auswirkungen. Die Änderungen sind nicht öffentlich registriert und können von dritten Parteien angefochten werden. Außerdem können Steuern und behördliche Verpflichtungen nicht korrekt bearbeitet werden. Eine zeitnahe Anmeldung ist daher essentiell.

Wie lange dauert es, bis ein Statut zum Unternehmenszusammenschluss vom Handelsregister anerkannt wird?

Die Bearbeitungszeit hängt von der zuständigen Behörde ab, liegt aber typischerweise zwischen 2 und 8 Wochen. Digitale Anmeldungen können schneller verarbeitet werden. Sie erhalten eine schriftliche Bestätigung, wenn die Eintragung erfolgt ist. Während dieser Zeit sollten Sie nicht unilateral handeln, als wäre der Zusammenschluss bereits wirksam — konsultieren Sie Ihren Anwalt.

Kann ich ein Online-Vorlagen-Statut verwenden oder brauche ich einen Anwalt?

Eine professionelle Vorlage wie diese ist ein guter Ausgangspunkt und deckt standardisierte Struktur ab. Allerdings sollte ein auf Fusionsrecht spezialisierter Anwalt das Dokument überprüfen und an Ihre spezifischen Umstände anpassen, besonders wenn komplexe Strukturen, mehrere Aktionäre oder große Vermögenswerte beteiligt sind. Eine rechtliche Prüfung schützt vor kostspieligen Fehlern und Anfechtungsrisiken.

Welche steuerlichen Auswirkungen hat ein Unternehmenszusammenschluss?

Je nach Art und Struktur des Zusammenschlusses können erhebliche steuerliche Auswirkungen entstehen — etwa Erbschaftssteuer, Umsatzsteuer oder Einkommen-Steuern. In manchen Fällen gibt es Steuervergünstigungen für Reorganisationen. Ein Steuerberater kann Ihnen helfen, die beste Struktur zu wählen und alle Fristen einzuhalten. Koordinieren Sie die Struktur des Statuts mit Ihrem Steuerfachmann, um Überraschungen zu vermeiden.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Gesellschaftsvertrag oder Satzung

Ein Gesellschaftsvertrag oder eine Satzung regelt die Grundstruktur eines Unternehmens, während ein Statut zum Unternehmenszusammenschluss speziell die Bedingungen eines Zusammenschlusses festlegt. Der Gesellschaftsvertrag ist das Gründungsdokument, das Statut ist das Fusionsdokument. Oft müssen beide zusammen aktualisiert werden, um ein Unternehmen nach einer Fusion vollständig zu reorganisieren.

vs Fusionsvereinbarung zwischen Unternehmen

Eine Fusionsvereinbarung ist oft informeller und regelt Verhandlungs- und Übergangsbedingungen, während ein Statut die finale, rechtsverbindliche Dokumentation des Zusammenschlusses ist. Das Statut wird dem Handelsregister eingereicht und ist öffentlich einsehbar. Eine Fusionsvereinbarung kann private Bedingungen enthalten, die nicht öffentlich werden. Beide Dokumente sind wichtig für einen reibungslosen Prozess.

vs Aktionärsvereinbarung oder Schutzvereinbarung

Eine Aktionärsvereinbarung regelt private Rechte und Pflichten zwischen Aktionären (wie Vorkaufsrechte oder Informationspflichten), während ein Statut die formelle Fusion oder Zusammenschlussbedingung dokumentiert. Eine Aktionärsvereinbarung ist privat, ein Statut ist öffentlich registriert. Oft werden beide Dokumente in Ergänzung zueinander eingesetzt.

vs Unternehmenskaufvereinbarung (Asset Purchase Agreement)

Ein Unternehmenskaufvertrag regelt den Kauf einzelner Vermögenswerte oder eines ganzen Unternehmens von einer Partei zur anderen, während ein Statut zum Unternehmenszusammenschluss eine gegenseitige Verschmelzung oder Kombination dokumentiert. Ein Kauf hat Käufer und Verkäufer, ein Zusammenschluss hat sich vereinigende Parteien mit gegenseitigen Rechten. Die steuerliche und rechtliche Behandlung unterscheidet sich erheblich.

Branchenspezifische Hinweise

Mittelstandsunternehmen und GmbH

GmbHs nutzen dieses Statut zur Dokumentation von Fusionen und Zusammenschlüssen mit anderen GmbHs oder Kapitalgesellschaften.

Startup und Venture Capital

Startup-Gründer verwenden das Statut, um mehrere Gründerteams oder frühe Investorengruppen rechtlich zu vereinigen.

Handwerk und Handelsunternehmen

Handwerksbetriebe dokumentieren Generationswechsel oder Betriebszusammenfassungen durch dieses Statut.

Finanz- und Versicherungswirtschaft

Finanzdienstleister benötigen das Statut zur Regulierung von Fusionen und der Dokumentation von Aktionärsveränderungen.

Einzelhandel und Großhandel

Einzelhandelsketten oder Großhandelshäuser nutzen das Statut zur Konsolidierung von mehreren Betriebsstätten oder Unternehmen.

Gesundheitswesen und Freiberufler

Arztpraxen, Anwaltskanzleien und andere Freiberuflerpraxen fusionieren durch dieses Statut zu größeren Strukturen.

Hinweise zur Rechtsprechung

Das Statut muss den Anforderungen des deutschen GmbH-Gesetzes (GmbHG) oder des Aktiengesetzes (AktG) entsprechen, je nachdem welche Rechtsform beteiligt ist. In Deutschland ist die Anmeldung beim Amtsgericht (Registergericht) erforderlich. Beachten Sie lokale Gebührenordnungen und Registrierungsfristen.

In Österreich müssen Zusammenschlüsse gemäß dem Umwandlungsgesetz (UmwG) durchgeführt werden. Eine notarielle Beurkundung ist dort zwingend erforderlich. Die Anmeldung erfolgt beim Gericht (Fachgericht für Unternehmensregister).

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenUnkomplizierte Zusammenschlüsse zweier Unternehmen mit wenigen Aktionären und klaren Bedingungen, wo alle Parteien kooperativ sind.€ 45–150 (Download + Online-Bearbeitung)2–4 Stunden zum Ausfüllen und Vorbereiten
Vorlage + RechtsprüfungZusammenschlüsse mit mehreren Aktionären oder unterschiedlichen Bundesländern, bei denen eine juristische Überprüfung Sicherheit gibt.€ 500–1.500 (Vorlage + Anwaltshonorar für Rechtsprüfung)1–2 Wochen (Durchsicht und Rückmeldung)
MaßgeschneidertKomplexe Fusionen mit mehreren Unternehmen, internationalen Elementen oder speziellen Bedingungen, die maßgeschneidertes Fachwissen erfordern.€ 2.000–10.000+ (maßgeschneidertes Dokument mit vollständiger rechtlicher Beratung)2–4 Wochen (Entwurf, Verhandlung, Finalisierung)

Glossar

Unternehmenszusammenschluss
Vereinigung zweier oder mehrerer rechtlich selbstständiger Unternehmen zu einem wirtschaftlich integrierten Gebilde.
Verschmelzung
Rechtsvorgang, bei dem mindestens zwei Unternehmen ihr Vermögen, ihre Rechte und Pflichten auf ein anderes Unternehmen übertragen.
Statut
Rechtliches Dokument, das die grundlegenden Regeln und Vereinbarungen eines Zusammenschlusses festlegt.
Aktionär
Person oder Unternehmen, die/das Anteile an einem Unternehmen besitzt und dadurch Mitspracherecht hat.
Wirksamkeitsdatum
Das Datum, an dem der Zusammenschluss rechtlich wirksam wird und die Parteien gebunden sind.
Bevollmächtigte/r
Person mit rechtlicher Vollmacht, ein Unternehmen zu vertreten und in dessen Namen Verträge zu unterzeichnen.
Hauptniederlassung
Der Ort, an dem ein Unternehmen seine zentrale Geschäftstätigkeit ausübt und verwaltet.
Fusion
Zusammenschluss zweier oder mehrerer Unternehmen, bei dem eines oder alle ihre rechtliche Eigenständigkeit aufgeben.
Anteilseigner
Person oder Organisation, die Anteile an einem Unternehmen besitzt.
Beurkundung
Beglaubigung eines Dokuments durch einen Notar zur Erhöhung der Rechtssicherheit.

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