Mitteilung zur Lizenz für anklickbare Software

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FreiMitteilung zur Lizenz für anklickbare Software

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Mitteilung zur Lizenz für anklickbare Software ist ein rechtliches Dokument, das Besucher einer Website informiert, dass herunterladbare Software urheberrechtlich geschützt ist und nur unter bestimmten Lizenzbedingungen verwendet werden darf. Diese Vorlage bietet einen kostenlosen Word-Download mit vorformulierten Klauseln, die Sie an Ihre Website anpassen können.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen dieses Dokument, wenn Sie Software, Anwendungen oder Tools auf Ihrer Website zum Download anbieten und Ihr geistiges Eigentum schützen möchten. Sie sollten diese Mitteilung bereitstellen, bevor Nutzer die Software herunterladen, um rechtliche Ansprüche und Missverständnisse zu vermeiden.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält Klauseln zum Urheberrecht des Verkäufers, der Geltendmachung von Eigentumsrechten, der Bindung an Lizenzvereinbarungen, Hinweise zur Nichtgeltung von Public Domain und Beschränkungen zur privaten Nutzung. Sie können alle Abschnitte an die Eigenschaften Ihrer Software anpassen.

Was ist eine Vorlage „Mitteilung zur Lizenz für anklickbare Software"?

Eine Mitteilung zur Lizenz für anklickbare Software ist ein rechtliches Dokument, das Website-Besucher darüber informiert, dass die herunterladbare Software urheberrechtlich geschützt ist und nur unter den Bedingungen einer Lizenzvereinbarung verwendet werden darf. Diese kostenlose Word-Vorlage enthält vorformulierte Klauseln, die Sie an Ihre spezifische Software, Ihren Website-Namen und Ihre Nutzungsbedingungen anpassen können. Sie können die Mitteilung dann als PDF exportieren oder direkt in Ihre Website integrieren. Das Dokument schützt Ihr geistiges Eigentum, indem es Nutzer verpflichtet, die Lizenzbedingungen anzunehmen, bevor sie die Software herunterladen oder installieren.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Wenn Sie Software auf Ihrer Website zum Download anbieten, ohne eine klare Lizenzmitteilung bereitzustellen, riskieren Sie, dass Nutzer die Software missbräuchlich verwenden, weitergeben, modifizieren oder kommerziell nutzen — all dies ohne Ihre Zustimmung oder Vergütung. Eine fehlende Mitteilung schwächt Ihre rechtlichen Ansprüche im Falle eines Verstoßes und kann zu kostspieligen Streitigkeiten führen. Diese Vorlage stellt sicher, dass Nutzer von Anfang an wissen, dass die Software geschützt ist, dass eine Lizenzvereinbarung existiert und dass Zustimmung erforderlich ist. Dies reduziert Missverständnisse, erhöht Ihre Glaubwürdigkeit und bietet Ihnen eine stärkere rechtliche Grundlage, um gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Für beliebige herunterladbare Software ohne spezielle Einschränkungen.Allgemeine Softwarelizenz-Mitteilung
Für Software, die einen Lizenzschlüssel oder Registrierung erfordert.Mitteilung mit Aktivierungsschlüssel
Wenn Sie kostenlose Software mit bestimmten Nutzungsgrenzen anbieten.Freeware mit Einschränkungen
Wenn Nutzer für die Software bezahlen müssen.Mitteilung für kommerzielle Lizenzen
Für Software unter Open-Source-Lizenzen wie GPL oder MIT.Open-Source-Lizenz-Mitteilung
Für zeitlich begrenzte oder funktional eingeschränkte Testversionen.Trial-Version Mitteilung

Häufige Fehler vermeiden

❌ Die Mitteilung ist zu allgemein und verweist nicht konkret auf einzelne Software-Produkte.

Warum es wichtig ist: Nutzer könnten interpretieren, dass die Mitteilung nicht auf ihre spezifische Download gilt.

Fix: Nennen Sie den Namen der Software und beschreiben Sie kurz deren Funktion in der Mitteilung.

❌ Es wird nicht klar gemacht, dass die Zustimmung zur Lizenzvereinbarung eine Voraussetzung ist.

Warum es wichtig ist: Nutzer könnten die Software herunterladen und verwenden, ohne die Bedingungen zu akzeptieren, was zu rechtlichen Streitigkeiten führt.

Fix: Formulieren Sie deutlich: 'Der Download und die Nutzung erfolgen nur, wenn Sie der Lizenzvereinbarung zustimmen.'

❌ Die Mitteilung wird nicht vor dem Download platziert, sondern versteckt sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Warum es wichtig ist: Nutzer sehen die Mitteilung möglicherweise nicht und können später behaupten, sie nicht gekannt zu haben.

Fix: Zeigen Sie einen Popup oder ein Banner, bevor der Download beginnt, oder fügen Sie ein Kontrollkästchen hinzu.

❌ Urheberrechtsansprüche werden geltend gemacht, aber es ist unklar, wer die Rechte tatsächlich besitzt.

Warum es wichtig ist: Im Streitfall könnte sich herausstellen, dass Sie nicht die Befugnis hatten, die Rechte geltend zu machen, was Ihre Glaubwürdigkeit schadet.

Fix: Nennen Sie eindeutig den Namen des Urheberrechtsinhabers und unterscheiden Sie zwischen Software und Website-Inhalten.

❌ Die Vorlage erwähnt nur Urheberrecht, ignoriert aber andere Eigentumsrechte wie Marken oder Patente.

Warum es wichtig ist: Die Mitteilung schützt Ihre Rechte nicht vollständig, wenn auch andere immaterielle Güter betroffen sind.

Fix: Ergänzen Sie die Mitteilung um Verweise auf Markenrechte, Patente oder Geschäftsgeheimnisse, wenn zutreffend.

❌ Es wird keine Kontaktmöglichkeit für Fragen oder Lizenzanfragen bereitgestellt.

Warum es wichtig ist: Interessierte Nutzer können Sie nicht erreichen, wenn sie eine andere Lizenz benötigen oder Fragen haben.

Fix: Fügen Sie eine E-Mail-Adresse oder ein Kontaktformular hinzu, über das Nutzer mit Ihnen in Kontakt treten können.

Die 8 wichtigsten Klauseln, erklärt

Mitteilung an Nutzer und Parteien

In einfacher Sprache: Eine Eröffnungsklausel, die alle Zugreifer der Website informiert, dass eine Mitteilung zur Lizenzierung folgt.

Beispielformulierung
Allen Nutzern und Parteien, die auf diese Webseite zugreifen, wird hiermit mitgeteilt, dass jegliche und sämtliche Software zum Download verfügbar ist und unter Lizenzbedingungen steht.

Häufiger Fehler: Die Klausel ist zu vage oder erwähnt nicht explizit, dass die Mitteilung für alle Software-Downloads gilt.

Urheberrecht des Verkäufers

In einfacher Sprache: Klausel, die das Urheberrecht des Softwareverkäufers und des Website-Betreibers auf alle Inhalte geltend macht.

Beispielformulierung
Die Software ist das geschützte Werk des entsprechenden Verkäufers, und der gesamte andere Inhalt dieser Webseite ist das geschützte Werk des Besitzers und Betreibers dieser Webseite.

Häufiger Fehler: Es wird nicht klar unterschieden, wem das Urheberrecht an der Software und an den Website-Inhalten gehört.

Geltendmachung aller Eigentumsrechte

In einfacher Sprache: Eine Klausel, die betont, dass der Website-Betreiber und der Verkäufer alle Urheberrechte und Eigentumsrechte an ihren Werken geltend machen.

Beispielformulierung
Der Besitzer dieser Webseite und der Verkäufer machen alle Urheberrechte und andere Eigentumsrechte an den Artikeln geltend.

Häufiger Fehler: Die Geltendmachung von Rechten wird nur im Allgemeinen erwähnt, ohne sie konkret an die Software zu binden.

Bindung an Lizenzvereinbarung

In einfacher Sprache: Klausel, die festlegt, dass die Nutzung der Software nur unter den Bedingungen der beigefügten Lizenzvereinbarung zulässig ist.

Beispielformulierung
Die Nutzung jeglicher Software, die durch den Zugriff auf diese Webseite herunter geladen wird, ist geregelt und vorbehaltlich jeglicher Lizenz-Vereinbarungen, die der Software beigelegt ist oder ihr angehört.

Häufiger Fehler: Es wird nicht deutlich gemacht, dass die Zustimmung zur Lizenzvereinbarung eine Voraussetzung für die Nutzung ist.

Zustimmung zur Lizenzvereinbarung erforderlich

In einfacher Sprache: Klausel, die verlangt, dass Nutzer der Lizenzvereinbarung vollständig zustimmen müssen, bevor sie die Software herunterladen oder nutzen dürfen.

Beispielformulierung
Sämtliche Parteien, die Software durch den Zugriff auf diese Webseite herunter laden, können jegliche Software nicht nutzen oder installieren, ohne dass sie der entsprechenden Lizenzvereinbarung und allen Geschäftsbedingungen innerhalb der entsprechenden Lizenzvereinbarung zugestimmt haben.

Häufiger Fehler: Es wird nicht klar, dass die fehlende Zustimmung zur Nutzung der Software führt.

Warnung vor Urheberrecht auf alle Artikel

In einfacher Sprache: Klausel, die explizit warnt, dass alle Artikel auf der Website urheberrechtlich geschützt sind.

Beispielformulierung
Sie müssen davon ausgehen und werden hiermit davon in Kenntnis gesetzt, dass alle Ansprüche auf Urheberrechte für alle Artikel gelten, die auf dieser Webseite enthalten sind oder durch diese Webseite herunter geladen werden können.

Häufiger Fehler: Die Warnung ist zu schwach formuliert oder verweist nicht konkret auf die Konsequenzen der Urheberrechtsverletzung.

Ausschluss von Public Domain und Freeware

In einfacher Sprache: Klausel, die ausdrücklich feststellt, dass nichts auf der Website als gemeinfrei oder Freeware gilt.

Beispielformulierung
Sie dürfen nicht davon ausgehen, dass irgendein Artikel, der auf oder durch diese Webseite verfügbar ist, als 'public domain' oder 'Freeware' gilt.

Häufiger Fehler: Die Formulierung ist mehrdeutig und könnte so verstanden werden, dass einige Inhalte doch frei sind.

Nutzungsbeschränkung und Bedingungen

In einfacher Sprache: Klausel, die festlegt, dass die Software nur für die private Nutzung des Herunterladenden und gemäß Lizenzvereinbarung verwendet werden darf.

Beispielformulierung
Die Software darf von dieser Seite nur für die Zwecke des Nutzers heruntergeladen werden und lediglich gemäß den Bedingungen und Einschränkungen innerhalb der entsprechenden Lizenz-Vereinbarung.

Häufiger Fehler: Es wird nicht präzise festgelegt, welche Nutzungen zulässig sind und welche nicht (z. B. kommerzielle Nutzung, Weitergabe).

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Verkäufer und Website-Betreiber identifizieren

    Bestimmen Sie, wer Eigentümer der Software und wer Eigentümer der Website ist. Tragen Sie die Namen oder Unternehmen ein, denen das Urheberrecht gehört.

    💡 Verwenden Sie den vollständigen Firmennamen, um Verwechslungen zu vermeiden.

  2. 2

    Softwaretyp und Eigenschaften festlegen

    Beschreiben Sie kurz die Art der Software, die Sie zum Download anbieten (z. B. Anwendung, Plugin, Tool, Werkzeug).

    💡 Seien Sie präzise, damit Nutzer wissen, worauf sich die Mitteilung bezieht.

  3. 3

    Lizenzvereinbarung anhängen oder verlinken

    Verlinken Sie die beigelegte oder zugehörige Lizenzvereinbarung. Die Mitteilung muss darauf verweisen, dass Nutzer dieser zustimmen müssen.

    💡 Stellen Sie sicher, dass die Lizenzvereinbarung leicht zugänglich und lesbar ist.

  4. 4

    Nutzungsbeschränkungen konkretisieren

    Geben Sie in der Klausel zu Nutzungsbeschränkungen an, ob die Software nur privat, nur für die eigene Nutzung oder auch kommerziell einsetzbar ist.

    💡 Listieren Sie explizit verbotene Verwendungszwecke auf, um Missverständnisse zu vermeiden.

  5. 5

    Kontaktinformationen des Urheberrechtsinhabers hinzufügen

    Fügen Sie am Ende eine Kontaktadresse oder E-Mail-Adresse ein, unter der Nutzer mit Fragen zu den Lizenzbedingungen Kontakt aufnehmen können.

    💡 Dies erhöht die Vertrauenswürdigkeit und ermöglicht es Nutzern, Fragen zu klären.

  6. 6

    Mitteilung auf der Website platzieren

    Integrieren Sie die Mitteilung deutlich sichtbar auf der Download-Seite, idealerweise vor dem Download-Button und in den Geschäftsbedingungen.

    💡 Erwägen Sie, die Nutzer zu verpflichten, das Kontrollkästchen anzukreuzen, bevor sie den Download starten.

  7. 7

    Rechtsprüfung und lokale Anpassung

    Lassen Sie die Mitteilung von einem Anwalt in Ihrer Rechtsordnung überprüfen, um sicherzustellen, dass sie den geltenden Urheberrechts- und Datenschutzgesetzen entspricht.

    💡 Besonders wichtig, wenn Sie Nutzer in mehreren Ländern bedienen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen dieser Mitteilung und einer Lizenzvereinbarung?

Die Mitteilung ist eine kurze rechtliche Erklärung, die Nutzer informiert, dass Software urheberrechtlich geschützt ist und unter Lizenzbedingungen steht. Die Lizenzvereinbarung ist ein detaillierter Vertrag mit allen Bedingungen, Einschränkungen und Konsequenzen bei Verstößen. Die Mitteilung verweist normalerweise auf die Lizenzvereinbarung und macht deutlich, dass eine Zustimmung erforderlich ist.

Muss ich diese Mitteilung verwenden, wenn ich kostenlose Software anbiete?

Ja, auch kostenlose Software ist urheberrechtlich geschützt. Die Mitteilung klarstellt, dass das Software-Eigentum bei Ihnen bleibt und die Nutzer nur unter bestimmten Bedingungen nutzen dürfen. Dies ist besonders wichtig, um zu verhindern, dass Nutzer die Software weitergeben oder modifizieren.

Kann ich die Mitteilung selbst formulieren oder sollte ein Anwalt sie überprüfen?

Diese Vorlage bietet einen guten Startpunkt, aber je nach Ihrem Land, der Art Ihrer Software und Ihrer Zielgruppe sollten Sie die Mitteilung von einem auf Urheberrecht spezialisierten Anwalt überprüfen lassen. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie Nutzer in mehreren Ländern (z. B. Deutschland, Österreich, Schweiz) haben.

Sollte ich diese Mitteilung in mehreren Sprachen bereitstellen?

Wenn Sie Software an internationale Nutzer verteilen, ja. Nutzer sollten die Lizenzvereinbarung und die Mitteilung in ihrer Muttersprache oder einer Sprache, die sie verstehen, lesen können. Dies erhöht auch Ihre rechtliche Sicherheit, da Nutzer nicht behaupten können, die Bedingungen nicht verstanden zu haben.

Was sollte ich tun, wenn ein Nutzer die Lizenzbedingungen verletzt?

Dies hängt von der Art und dem Schweregrad des Verstoßes ab. Die Mitteilung sollte mit der Lizenzvereinbarung verlinkt sein, die Konsequenzen bei Verstößen auflistet. In der Regel können Sie den Nutzer abmahnen, den Download-Zugriff sperren oder rechtliche Maßnahmen ergreifen. Konsultieren Sie einen Anwalt für spezifische Ratschläge in Ihrem Fall.

Kann ich die Mitteilung auch für andere digitale Inhalte verwenden, nicht nur Software?

Ja, die Vorlage kann angepasst werden für E-Books, Videos, Musik, Grafikdateien und andere digitale Inhalte. Ersetzen Sie einfach das Wort „Software" durch die entsprechende Bezeichnung (z. B. „E-Book", „Vorlage", „Grafikdatei") und passen Sie die Nutzungsbeschränkungen an.

Ist diese Mitteilung in Österreich und der Schweiz gültig?

Die Vorlage folgt deutschem Recht und sollte in Deutschland rechtlich haltbar sein. Für Österreich und die Schweiz gelten ähnliche Grundprinzipien des Urheberrechts, aber es gibt Unterschiede in den Details. Lassen Sie die Mitteilung von einem lokalen Anwalt überprüfen, wenn Sie Nutzer in AT oder CH gezielt bedienen.

Muss ich bestätigen, dass Nutzer die Mitteilung gelesen haben?

Es ist empfohlen, dass Nutzer ausdrücklich bestätigen, dass sie die Mitteilung und die Lizenzbedingungen gelesen und akzeptiert haben, bevor sie die Software herunterladen. Dies kann durch ein Kontrollkästchen oder ein Bestätigungsformular geschehen und bietet Ihnen zusätzlichen rechtlichen Schutz.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Die AGB sind ein umfassender Vertrag zwischen dem Website-Betreiber und den Nutzern und regeln alle Aspekte der Website-Nutzung. Die Mitteilung zur Software-Lizenz ist eine spezialisiertere Erklärung, die sich nur auf herunterladbare Software konzentriert. Sie können beide verwenden: die AGB als Rahmen und die Mitteilung als spezifischen Zusatz für Software.

vs Datenschutzerklärung

Die Datenschutzerklärung befasst sich mit der Verarbeitung von Nutzerdaten, während die Mitteilung zur Software-Lizenz den Schutz geistigen Eigentums betrifft. Beide sind wichtig und unabhängig von einander. Die Datenschutzerklärung adressiert Privacy-Rechte, die Mitteilung adressiert Nutzungsrechte.

vs Kostenpflichtige Lizenzvereinbarung

Eine kostenpflichtige Lizenzvereinbarung regelt den Verkauf von Softwarelizenzen gegen Bezahlung und ist ein rechtsverbindlicher Kaufvertrag. Die Mitteilung ist eine informative Erklärung, die Nutzer auf Lizenzbedingungen hinweist, unabhängig davon, ob die Software kostenlos oder bezahlt ist. Sie können die Mitteilung vor einem Kauf verwenden, um zu informieren, und dann die Lizenzvereinbarung nach dem Kauf durchsetzen.

vs Open-Source-Lizenz (z. B. GPL, MIT)

Open-Source-Lizenzen erlauben Nutzern, die Software zu modifizieren und weiterzugeben, unter bestimmten Bedingungen. Diese Mitteilung ist für proprietäre Software gedacht, bei der Sie maximale Kontrolle behalten möchten. Falls Sie Open-Source-Software verwenden oder verteilen, benötigen Sie eine andere Mitteilung mit Verweisen auf die spezifische Open-Source-Lizenz.

Branchenspezifische Hinweise

Softwareentwicklung und IT-Services

Schutz von Eigenanwendungen und Tools vor unbefugter Nutzung und Weitergabe.

E-Learning und Bildung

Regulierung von Kursmaterialien, Trainings-Software und herunterladbaren Schulungsinhalten.

SaaS und Cloud-Services

Klarstellung der Unterscheidung zwischen Cloud-Nutzung und lokaler Software-Installation.

Publishing und digitale Medien

Schutz von E-Books, Templates, Designs und anderen digitalen Produkten vor Piraterie.

Finanzdienstleistungen

Sicherung von Tabellenkalkulationen, Analyse-Tools und anderen Finanz-Software.

Marketing und Kreativagentur

Schutz von Design-Vorlagen, Branding-Tools und Marketing-Software.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland wird das Urheberrecht durch das Urheberrechtsgesetz (UrhG) geregelt. Die Mitteilung sollte deutlich machen, dass die Software unter deutschem Urheberrecht geschützt ist und dass Verstöße zu zivilrechtlichen und strafrechtlichen Konsequenzen führen können.

Österreich folgt ähnlichen Grundprinzipien wie Deutschland, hat aber das eigene Urheberrechtsgesetz (UrhG). Die Mitteilung ist auch in Österreich gültig, sollte aber von einem österreichischen Anwalt überprüft werden, wenn Sie gezielt österreichische Nutzer bedienen.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenSie bieten einfache Software an, haben keine komplexen Lizenzmodelle und möchten eine schnelle, kostengünstige Lösung.ca. €0 (nur Vorlagenkosten)ca. 30–60 Minuten zum Ausfüllen und Anpassen
Vorlage + RechtsprüfungSie möchten die Vorlage verwenden, benötigen aber Sicherheit, dass die Mitteilung in Ihrer Rechtsordnung gültig ist.ca. €200–500 für eine anwaltliche Überprüfungca. 1–2 Wochen (Vorlage + Überprüfung)
MaßgeschneidertSie haben komplexe Lizenzmodelle, mehrere Softwareprodukte, internationale Nutzer oder Sie möchten maximalen rechtlichen Schutz.ca. €800–2.000+ für eine individuelle Erstellungca. 2–4 Wochen (Beratung + Erstellung + Überprüfung)

Glossar

Urheberrecht
Das ausschließliche Recht des Schöpfers, sein Werk zu nutzen, zu vervielfältigen und zu verbreiten.
Lizenzvereinbarung
Ein Vertrag, der die Bedingungen festlegt, unter denen Software oder Inhalte genutzt werden dürfen.
Geistiges Eigentum
Immaterielles Eigentum wie Software, Designs oder Texte, das durch Urheberrecht oder Patente geschützt ist.
Public Domain
Werke, die nicht urheberrechtlich geschützt sind und frei verwendet werden können.
Proprietäre Software
Software, die Eigentum eines Unternehmens ist und nicht frei verändert oder weitergegeben werden darf.
Nutzungsbeschränkung
Eine Einschränkung, die festlegt, wie und wofür Software verwendet werden darf.
Installationsrecht
Das Recht, Software auf einem oder mehreren Computern zu installieren, je nach Lizenzvereinbarung.
Eigentumsrecht
Das Recht des Schöpfers oder Verkäufers, Besitz und Kontrolle über ein Werk zu behalten.
Freeware
Kostenlose Software, die unter bestimmten Bedingungen verwendet werden darf, ohne dass Lizenzgebühren anfallen.
Disclaimer
Eine rechtliche Erklärung, die Haftung ausschließt oder Nutzungsbedingungen klarstellt.

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