Mitteilung der fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses durch den Vermieter

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FreiMitteilung der fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses durch den Vermieter

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Mitteilung der fristlosen Kündigung ist ein offizielles Schreiben, mit dem ein Vermieter ein Mietverhältnis außerordentlich beendet. Das Muster enthält alle erforderlichen Elemente: Betreffzeile, Ansprache des Mieters, Verweis auf den Mietvertrag und das konkrete Kündigungsdatum. Sie erhalten die Vorlage als kostenloser Word-Download, den Sie direkt am Computer bearbeiten und ausdrucken können.
Wann Sie es brauchen
Diese Vorlage benötigen Sie, wenn ein Mietverhältnis sofort beendet werden soll — beispielsweise wegen erheblicher Mietschulden, Vertragsverletzungen oder anderen im Mietvertrag festgehaltenen Kündigungsgründen. Die fristlose Kündigung ersetzt die reguläre Kündigungsfrist und ermöglicht eine schnellere Beendigung des Vertragsverhältnisses.
Was enthalten ist
Das Dokument umfasst eine professionelle Briefstruktur mit Datum, Empfängeradresse und Betreffzeile. Der Haupttext nennt präzise den Bezug zum bestehenden Mietvertrag, begründet kurz die Kündigungsabsicht und gibt das Kündigungsdatum an. Alle Felder sind mit [PLATZHALTERN] versehen und lassen sich einfach anpassen.

Was ist eine Mitteilung der fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses durch den Vermieter?

Eine Mitteilung der fristlosen Kündigung ist ein offizielles Schreiben, mit dem ein Vermieter sein Mietverhältnis außerordentlich und ohne Einhaltung der sonst üblichen Kündigungsfrist beendet. Dieses Dokument ist rechtlich bindend und erfordert einen wichtigen Grund — beispielsweise erhebliche Mietschulden, Störung des Hausfriedens oder schwerwiegende Verletzungen des Mietvertrags. Die Vorlage enthält alle notwendigen Elemente: Betreffzeile, persönliche Anrede des Mieters, präzisen Bezug zum Mietvertrag, Nennung des Kündigungsgrundes und das konkrete Kündigungsdatum. Sie erhalten die Vorlage als kostenloser Word-Download, den Sie direkt am Computer ausfüllen, ausdrucken und unterschreiben können.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ein fehlerhaftes Kündigungsschreiben kann zu langen und teuren Rechtsstreitigkeiten führen. Viele Vermieter unterschätzen die formalen und materiellen Anforderungen an eine fristlose Kündigung — fehlerhafte Adresse, zu vag formulierter Grund, Versand ohne Zustellungsnachweis, und schon gilt die Kündigung als unwirksam. Der Mieter kann viel Zeit damit verbringen, die Räumung zu verhindern, während Sie Miete verlieren und Nebenkosten tragen. Mit einer professionell gestalteten, korrekt ausgefüllten und ordnungsgemäß zugestellten Mitteilung dokumentieren Sie Ihren Anspruch rechtsicher und zeigen dem Mieter Ihre ernsthafte Absicht. Dies erhöht die Chance auf freiwilligen Auszug und schützt Sie im Streitfall vor Anfechtungen.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Der Mieter schuldet mehrere Monate Miete — sofortige Beendigung ohne FristMitteilung der fristlosen Kündigung wegen Mietschulden
Der Mieter verletzt wesentliche Vertragspflichten — außerordentliche KündigungsgrundMitteilung der fristlosen Kündigung wegen Vertragsverletzung
Erhebliche Beeinträchtigung anderer Mieter oder des Hausfriedens liegt vorMitteilung der fristlosen Kündigung wegen Störung des Hausfriedens
Reguläre Beendigung mit Einhaltung der vertraglich vereinbarten KündigungsfristMitteilung der ordentlichen Kündigung des Mietverhältnisses
Bestätigung nach Erhalt und Verarbeitung der KündigungsmitteilungKündigungsbestätigung an den Mieter
Vermieter benötigt die Immobilie selbst oder für Familie — ordentliche Kündigung mit FristMitteilung der Kündigung wegen Eigenbedarf

Häufige Fehler vermeiden

❌ Kündigungsgrund zu vage oder gar nicht angeben

Warum es wichtig ist: Ohne klaren, im Mietvertrag verankerten Grund ist die Kündigung anfechtbar und möglicherweise unwirksam — der Mieter kann Beschwerde einreichen.

Fix: Nennen Sie immer den genauen Absatz des Mietvertrags und den konkreten Kündigungsgrund — etwa 'Mietschulden in Höhe von [BETRAG] seit [MONAT]'.

❌ Falsche oder unvollständige Adresse des Mieters

Warum es wichtig ist: Wenn die Zustellung fehlschlägt oder der Mieter behauptet, die Mitteilung nicht erhalten zu haben, ist die Kündigung möglicherweise nicht wirksam — lange Rechtstreitigkeiten entstehen.

Fix: Überprüfen Sie die Mieteradresse gegen den Mietvertrag und die Mietablesung — nutzen Sie Einschreiben mit Rückschein oder notarielle Zustellung.

❌ Mietvertrag nicht korrekt zitiert oder Absatznummer vergessen

Warum es wichtig ist: Ohne klaren Bezug zum Mietvertrag wirkt die Kündigung unprofessionell und ist leichter anfechtbar — ein Gericht könnte die fehlende Begründung kritisieren.

Fix: Schlagen Sie den Mietvertrag vor dem Versand auf und tragen Sie die exakte Absatznummer ein — etwa 'gemäß Absatz 5.3 des Mietvertrags vom 01.01.2020'.

❌ Schreiben nicht unterschreiben oder nicht per Einschreiben versenden

Warum es wichtig ist: Ohne Unterschrift und Nachweis der Zustellung ist nicht eindeutig, wann und ob die Mitteilung den Mieter erreicht hat — die Kündigung könnte für unwirksam befunden werden.

Fix: Unterschreiben Sie das Dokument und versenden Sie es immer per Einschreiben mit Rückschein oder über einen Gerichtsvollzieher — bewahren Sie alle Belege auf.

❌ Zu kurze Frist bis zur Wirksamkeit geben oder kein Datum setzen

Warum es wichtig ist: Ein unklares oder zu nahes Kündigungsdatum führt zu Streitigkeiten über die Wirksamkeit der Kündigung — möglicherweise wird der Mieter nicht ausreichend gewarnt.

Fix: Geben Sie immer ein klares Datum an — bei fristloser Kündigung prüfen Sie den Mietvertrag und ggfs. das BGB (§ 573 BGB für Wohnraum), um die Mindestfristen einzuhalten.

❌ Keine Kopie für die eigenen Unterlagen behalten

Warum es wichtig ist: Ohne Originalbeleg der Zustellung und einer eigenen Kopie können Sie nicht beweisen, dass die Kündigung wirksam erfolgt ist — im Streitfall wird es schwierig.

Fix: Drucken Sie das unterschriebene Dokument vor dem Versand, behalten Sie ein Exemplar und archivieren Sie Einschreiben-Rückschein sowie alle Zustellungsnachweise.

Die 5 wichtigsten Abschnitte, erklärt

Briefkopf und Datierung

Das Schreiben beginnt mit dem aktuellen Datum oben rechts, gefolgt von der vollständigen Adresse des Vermieters. Diese Angaben dienen der Authentifizierung und Nachverfolgbarkeit des Dokuments.

Empfängeradresse und Anrede

Die Adresse des Mieters wird deutlich angegeben. Die Anrede erfolgt höflich mit der Wunschform des Namens — 'Sehr geehrte(r) [ANSPRECHPARTNER]'. Dies sichert, dass die Mitteilung den richtigen Adressaten erreicht.

Betreffzeile

Die Betreffzeile 'MITTEILUNG DER FRISTLOSEN KÜNDIGUNG' macht sofort klar, um welches Anliegen es sich handelt. Sie ermöglicht dem Empfänger schnelle Orientierung und dokumentiert die Ernstaftigkeit des Schreibens.

Verweis auf den Mietvertrag und Kündigungsgrund

Der Text bezieht sich explizit auf Absatz [NUMMER] des bestehenden Mietvertrags und nennt damit die rechtsliche Grundlage. Der Kündigungsgrund wird angedeutet — etwa Zahlungsverzug, Störung des Hausfriedens oder Vertragsverletzung.

Kündigungsdatum

Das konkrete Datum zum [DATUM] wird genannt, zu dem das Mietverhältnis beendet ist. Bei fristloser Kündigung liegt dieses Datum typischerweise unmittelbar nach der Mitteilung oder wenige Tage später.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Vervollständigen Sie Datum und Ihre Adresse

    Tragen Sie oben rechts das aktuelle Datum ein. Geben Sie Ihre Namen und Ihre komplette Adresse an — diese Angaben sind für die Authentifizierung und Kontaktaufnahme erforderlich.

    💡 Verwenden Sie das Format TT.MM.YYYY oder schreiben Sie das Datum ausgeschrieben — beide Varianten sind rechtlich akzeptiert.

  2. 2

    Adresse des Mieters eintragen

    Schreiben Sie die vollständige Postadresse des Mieters oder der bevollmächtigten Person auf. Achten Sie auf korrekte Schreibweise von Name und Straße — Fehler hier führen zu Zustellungsproblemen.

    💡 Falls Sie mehrere Mieter haben, nennen Sie alle betroffenen Parteien separat oder mit 'und' — dies ist wichtig für die Rechtswirksamkeit der Kündigung.

  3. 3

    Ansprechpartner-Feld ausfüllen

    Ersetzen Sie [ANSPRECHPARTNER] mit dem Namen des Mieters oder der ansprechbaren Person. Eine persönliche Anrede wirkt respektvoller und professioneller.

    💡 Nutzen Sie den Namen, wie er im Mietvertrag eingetragen ist — dies verhindert Verwechslungen.

  4. 4

    Mietvertrag-Absatz und Kündigungsgrund präzisieren

    Tragen Sie die genaue Absatznummer [NUMMER] des Mietvertrags ein, auf die Sie sich berufen. Nennen Sie den Grund für die fristlose Kündigung — beispielsweise 'erhebliche Mietschulden seit [MONAT]' oder 'Verletzung der Hausordnung'.

    💡 Je präziser Sie den Grund benennen, desto stärker ist Ihre rechtliche Position, falls es zu Streitigkeiten kommt.

  5. 5

    Kündigungsdatum festlegen

    Ersetzen Sie [DATUM] mit dem Tag, zu dem die fristlose Kündigung wirksam werden soll. Bei fristloser Kündigung ist dies typischerweise der Tag der Mitteilung oder wenige Tage später — prüfen Sie Ihren Mietvertrag auf genaue Fristen.

    💡 Machen Sie das Kündigungsdatum eindeutig — nutzen Sie dasselbe Datumsformat wie oben.

  6. 6

    Unterschrift anbringen

    Unterschreiben Sie das Dokument handschriftlich mit Ihrer vollständigen Unterschrift. Eine eigenhändige Unterschrift ist formal nicht zwingend, erhöht aber die Authentizität und Nachweisbarkeit.

    💡 Unterschreiben Sie vor dem Versand — eine unterschriebene Kopie sollte Sie für Ihre Unterlagen behalten.

  7. 7

    Zustellung per Einschreiben mit Rückschein durchführen

    Drucken Sie das Dokument aus und verschicken Sie es per Einschreiben mit Rückschein oder per notarielle Zustellungsurkunde. Dies dokumentiert die Zustellung und das Empfangsdatum — rechtlich entscheidend für die Wirksamkeit.

    💡 Bewahren Sie die Empfangsbestätigung sorgfältig auf — sie ist Beweis der rechtzeitigen und korrekten Zustellung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen fristloser und ordentlicher Kündigung?

Eine fristlose Kündigung beendet das Mietverhältnis sofort oder in sehr kurzer Zeit — ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist. Sie ist nur bei wichtigen Gründen zulässig, etwa erheblichen Mietschulden oder Vertragsverletzungen. Eine ordentliche Kündigung hingegen hält sich an die im Mietvertrag oder Gesetz festgelegte Kündigungsfrist (meist 3 Monate zum Ende eines Kalendermonats). Fristlose Kündigungen sind schwächer zu begründen und müssen daher präzise dokumentiert sein.

Welche Gründe berechtigen zur fristlosen Kündigung eines Mietverhältnisses?

Typische Gründe sind: erhebliche Mietschulden (meist ab 2–3 Monaten), schwerwiegende Störung des Hausfriedens, schwerwiegende Verletzung der Hausordnung, nicht genehmigte Untermiete oder Umnutzung, erhebliche Beschädigung der Mietsache, oder Zuwiderhandlung gegen andere wesentliche Vertragspflichten. Der genaue Grund muss im Mietvertrag oder im Gesetz (BGB § 573 ff.) festgehalten oder impliziert sein. Konsultieren Sie einen Anwalt, wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Grund ausreicht.

Wie muss die Kündigungsmitteilung zugestellt werden?

Die Zustellung sollte immer per Einschreiben mit Rückschein erfolgen — dies dokumentiert den Erhalt und das Datum. Alternativ ist eine notarielle Zustellungsurkunde noch stärker. Einfache Post oder persönliche Übergabe ohne Beleg sind risikobehaftet, da der Mieter später behaupten kann, die Mitteilung nicht erhalten zu haben. Bewahren Sie die Empfangsbestätigung oder den notariellen Nachweis immer sorgfältig auf — dies ist Ihr Beweis für die Wirksamkeit der Kündigung.

Was sollte ich tun, wenn der Mieter die Kündigung bestreitet?

Wenn ein Mieter der Kündigung widerspricht, ist es ratsam, einen Anwalt oder Fachanwalt für Mietrecht einzuschalten. Übergeben Sie dem Anwalt alle Unterlagen — Mietvertrag, Kündigungsmitteilung mit Zustellungsnachweis, Dokumente über den Kündigungsgrund (z. B. unbezahlte Rechnungen). Im schlimmsten Fall führt eine umstrittene Kündigung zu einer Räumungsklage, die Monate dauern kann. Eine frühzeitige rechtliche Beratung spart oft Zeit und Kosten.

Kann eine fristlose Kündigung unwirksam sein?

Ja, eine fristlose Kündigung kann unwirksam sein, wenn der Grund fehlt oder zu schwach ist, wenn sie nicht frist- und formgerecht zugestellt wurde, oder wenn sie gegen Gesetze verstößt (z. B. bei Kündigungssperren für Schwangere, Elternzeitler). Auch formale Fehler wie fehlende oder unvollständige Adresse können zur Unwirksamkeit führen. Deshalb ist es wichtig, das Dokument korrekt auszufüllen und per Einschreiben zuzustellen — und ggfs. einen Anwalt zu rate zu ziehen.

Wie lange muss ich nach der Kündigung auf die Räumung warten?

Das hängt von der Art der fristlosen Kündigung ab. Bei manchen Gründen (z. B. erhebliche Mietschulden) kann ein Gericht eine schnelle Räumung anordnen — manchmal bereits nach wenigen Wochen. In anderen Fällen (z. B. Reparaturmängel) können Monate vergehen. Ist der Mieter nicht freiwillig auszugswillig, müssen Sie eine Räumungsklage einreichen — ein Gerichtsverfahren, das länger dauert. Rechnen Sie mit 3–6 Monaten, bis Sie die Immobilie tatsächlich zurückerhalten.

Muss ich die Gründe in der Kündigungsmitteilung ausführlich erklären?

Nein, die Gründe müssen nur kurz genannt werden — z. B. 'gemäß Absatz [X] des Mietvertrags wegen Mietschulden'. Eine ausführliche Erklärung ist nicht nötig und macht das Schreiben oft nur angreifbar (die Gegenseite findet leichter Fehler). Je präziser und knapper, desto besser. Nennen Sie immer den Bezug zum Mietvertrag oder zum Gesetz — dies erhöht Ihre rechtliche Position."

Kann ich eine fristlose Kündigung zurückziehen?

Eine wirksam zugestellte Kündigung ist in der Regel nicht mehr rückgängig zu machen. Ein Widerruf ist nur möglich, wenn beide Parteien dem zustimmen. Falls Sie einen Fehler bemerken oder sich anders entscheiden, sollten Sie schnell einen Anwalt konsultieren — je nach Datum und Art des Fehlers gibt es möglicherweise noch Optionen. Idealerweise prüfen Sie die Mitteilung gründlich, bevor Sie sie per Einschreiben absenden."

Im Vergleich zu Alternativen

vs Mitteilung der ordentlichen Kündigung des Mietverhältnisses

Die ordentliche Kündigung hält die gesetzliche oder vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist ein — meist 3 Monate zum Ende eines Kalendermonats. Sie erfordert keinen besonderen Grund. Die fristlose Kündigung hingegen beendet das Verhältnis sofort und benötigt einen wichtigen Grund — etwa Mietschulden oder Vertragsverletzung. Nutzen Sie die ordentliche Kündigung, wenn Zeit keine Rolle spielt; die fristlose, wenn sofortige Beendigung nötig ist.

vs Kündigungsbestätigung an den Mieter

Eine Kündigungsbestätigung wird nach Erhalt und Verarbeitung einer Kündigungsmitteilung ausgestellt — sie beweist, dass die Kündigung bekannt ist und akzeptiert oder bestritten wurde. Sie ist ein reaktives Dokument, das der Vermieter nach Mieterkündigung ausstellt. Diese Vorlage ist eine proaktive Mitteilung des Vermieters. Kombinieren Sie beide Dokumente, um einen vollständigen Dokumentationsprozess zu schaffen.

vs Kündigungsmitteilung wegen Eigenbedarf

Eine Kündigung wegen Eigenbedarf ist eine ordentliche Kündigung mit Frist, da der Vermieter die Immobilie für sich selbst oder enge Angehörige benötigt. Sie ist oft einfacher zu begründen, erfordert aber die Einhaltung der Kündigungsfrist. Die fristlose Kündigung hier ist strenger und schneller — geeignet nur bei schwerwiegenden Gründen. Wählen Sie Eigenbedarf-Kündigung, wenn Sie Zeit haben; fristlos, wenn Zahlungsrückstände oder Vertragsbruch vorliegen.

vs Räumungsklage und Eviction Notice

Eine Kündigungsmitteilung ist das erste Dokument — sie teilt dem Mieter mit, dass das Verhältnis endet. Eine Räumungsklage ist der nächste Schritt, wenn der Mieter nach Ablauf der Frist nicht auszieht. Sie wird vor Gericht eingereicht und kann zu einer Eviction Notice (Räumungsanweisung) führen. Diese Vorlage ist das erste, notwendige Schreiben; Räumungsklage folgt nur, wenn der Mieter nicht freiwillig geht.

Branchenspezifische Hinweise

Immobilienmanagement und Vermietung

Vermietungs-GmbHs und Verwaltungen nutzen diese Vorlage für standardisierte, rechtssichere Kündigungen bei mehreren Immobilien und Mietern.

Private Vermögensanlage und Immobilien-Investitionen

Privatinvestoren schützen ihr Vermögen durch professionelle Kündigungsdokumentation und vermeiden lange Leerstandszeiten.

Hausverwaltung und Facility Management

Verwaltungsbüros nutzen standardisierte Muster, um für mandatierte Immobilien rechtssicher und effizient zu kündigen.

Gewerbliche Immobilienvermietung

Gewerbevermieter können diese Vorlage für Geschäftsräume adaptieren und so Mietausfälle schneller zu beenden.

Gemeinnützige Wohnungswirtschaft

Gemeinnützige Träger dokumentieren Kündigungen transparent und nachvollziehbar im Interesse ihrer Betriebskostenverantwortung.

Mieter-Advocacy und Rechtsberatung

Beratungsstellen nutzen diese Vorlage, um ihren Mandanten transparente Beispiele zu zeigen, wie Vermieter vorgehen.

Hinweise zur Rechtsprechung

Diese Vorlage folgt deutschem Mietrecht (BGB § 573 ff.). Beachten Sie, dass Wohnraum und Gewerberaum unterschiedliche Kündigungsvoraussetzungen haben. Eine fristlose Kündigung muss einen wichtigen Grund haben, der im Mietvertrag oder im BGB genannt ist — etwa Mietschulden von mindestens 2 Monatsmietbeträgen.

In Österreich gelten ähnliche Regeln, aber das ABGB und das Mietrecht unterscheiden sich teilweise vom deutschen BGB. Eine fristlose Kündigung erfordert auch hier einen triftigen Grund. Nutzen Sie diese Vorlage als Muster, konsultieren Sie aber einen österreichischen Mietrechtsanwalt für Ihren konkreten Fall.

In der Schweiz regelt das ZGB (Zivilgesetzbuch) die Kündigungsverhältnisse — die Voraussetzungen und Fristen unterscheiden sich deutlich vom deutschen BGB. Eine fristlose Kündigung in der Schweiz ist eng begrenzt. Diese Vorlage ist für die Schweiz nur als grober Anhaltspunkt brauchbar — konsultieren Sie einen Schweizer Mietrechtsanwalt.

Vorlage oder Profi — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenSie haben einen klaren Kündigungsgrund (Mietschulden, Hausfriedensstörung), wollen schnell kündigen und sparen Anwaltskosten.Kosten der Vorlage (ca. €0–15) + Porto für Einschreiben (ca. €10–20)1–2 Stunden zum Ausfüllen, 1–2 Tage bis zur Zustellung
Vorlage + Profi-PrüfungSie unsicher bezüglich des Kündigungsgrundes sind, ein Fachanwalt die Vorlage vor Versand prüfen soll — optimales Risiko-Nutzen-Verhältnis.ca. €200–400 für Anwaltsprüfung + Vorlage + Portoca. 3–5 Tage (Prüfung durch Anwalt hinzu)
MaßgeschneidertDer Kündigungsgrund ist komplex oder umstritten, mehrere Mieter sind betroffen, oder Sie erwartet eine Gegenklage — volle rechtliche Sicherheit nötig.ca. €500–1.500 für individuelles Anwaltsdokument + Portoca. 5–10 Tage (Erstellung und Absprache mit Anwalt)

Glossar

Fristlose Kündigung
Beendigung eines Vertrags ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist, wenn wichtige Gründe vorliegen, etwa erhebliche Mietschulden oder Vertragsverletzungen.
Mietverhältnis
Rechtliches Verhältnis zwischen Vermieter und Mieter, in dem der Vermieter die Nutzung einer Immobilie gegen Zahlung von Miete gewährt.
Mietvertrag
Schriftliche Vereinbarung zwischen Vermieter und Mieter, die Rechte, Pflichten und Bedingungen des Mietverhältnisses festlegt.
Kündigungsgrund
Berechtigter Grund, aufgrund dessen eine Partei einen Vertrag kündigen darf — etwa Zahlungsverzug, Beschädigung der Mietsache oder Gesetzesverletzung.
Kündigungsdatum
Der Tag, zu dem das Mietverhältnis beendet wird — bei fristloser Kündigung ist dies meist das Mitteilungsdatum oder ein sehr nahes Datum.
Betreffzeile
Kurze Zusammenfassung des Schreibinhalts am Anfang des Briefes — in diesem Fall: Mitteilung der fristlosen Kündigung.
Ansprechpartner
Name und Adresse des Mieters oder der bevollmächtigten Person, an die die Kündigungsmitteilung gerichtet wird.
Hausfrieden
Ruhe und Ordnung in einem Mietshaus — deren Störung durch Mieter kann ein Grund für fristlose Kündigung sein.
Vertragsverletzung
Verstoß gegen die im Mietvertrag vereinbarten Pflichten des Mieters — etwa unerlaubte Umbauten oder nicht genehmigte Untermiete.
Mitteilungsform
Art der Zustellung der Kündigungsmitteilung — in der Regel per Einschreiben mit Rückschein oder per Zustellungsurkunde notariell.

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