1
Vollständige Adressdaten des Debitors eintragen
Tragen Sie den Namen, die genaue Postadresse und die Stadt des Schuldners ein. Verwenden Sie die Adresse aus der ursprünglichen Rechnung oder dem Vertrag, um sicherzustellen, dass das Schreiben den richtigen Empfänger erreicht.
💡 Überprüfen Sie die Schreibweise des Namens und die Postleitzahl — Fehler können die Zustellbarkeit beeinträchtigen.
2
Rechnungsnummer und ausstehenden Betrag eingeben
Nennen Sie die exakte Rechnungsnummer, das ursprüngliche Rechnungsdatum und den genauen ausstehenden Betrag (inkl. Währung). Beziehen Sie sich auf den Originalvertrag oder die erste Rechnung.
💡 Wenn Verzugszinsen oder Mahngebühren hinzugekommen sind, aktualisieren Sie den Gesamtbetrag und führen Sie Einzelheiten auf.
3
Das ursprüngliche Fälligkeitsdatum und bisherige Mahnversuche dokumentieren
Geben Sie das Datum an, auf das sich die Zahlung bezieht, und verweisen Sie kurz darauf, dass bereits eine oder mehrere Zahlungserinnerungen erfolglos waren.
💡 Dies stärkt die Rechtsgültigkeit der Mahnung und zeigt dem Debitor, dass Sie Nachweise haben.
4
Letzte Zahlungsfrist setzen
Wählen Sie eine kurze, aber angemessene Frist (z.B. 5–10 Tage ab Erhalt). Diese Frist sollte kurz genug sein, um Dringlichkeit auszudrücken, aber lang genug, um rechtlich haltbar zu sein.
💡 Schreiben Sie das genaue Enddatum auf, nicht nur ‚10 Tage' — so vermeiden Sie Missverständnisse.
5
Zahlungsdetails präzise angeben
Tragen Sie Ihre Bankverbindung (IBAN, BIC), Kontoinhaber und eine klare Referenz (z.B. Rechnungsnummer) ein. Dies ermöglicht dem Debitor, schnell und korrekt zu zahlen.
💡 Wenn Sie alternative Zahlungswege akzeptieren (Lastschrift, PayPal), können Sie diese auch kurz erwähnen, um Zahlungsbarrieren zu senken.
6
Konsequenzen bei Nichterfüllung deutlich machen
Formulieren Sie eine klare Warnung, dass bei Nichterfüllung das Inkassoverfahren, anwaltliche Schritte oder Pfändung folgen, und dass dies zusätzliche Kosten für den Debitor bedeutet.
💡 Nutzen Sie ein sachliches, aber bestimmtes Vokabular — Drohungen sind rechtlich ungültig und kontraproduktiv.
7
Unterschrift und Kontaktdaten eintragen
Unterschreiben Sie das Schreiben handschriftlich (falls Kopie) oder nutzen Sie eine digitale Signatur. Geben Sie Ihren Namen, Titel und den Namen des Unternehmens an. Fügen Sie auch eine Telefonnummer oder E-Mail für Rückfragen hinzu.
💡 Bewahren Sie eine signierte Kopie auf — Sie könnten sie später als Nachweis bei Gericht vorlegen müssen.
8
Versand per beglaubigter Post oder E-Mail mit Empfangsbestätigung
Senden Sie das Schreiben per Einschreiben mit Rückschein oder per E-Mail mit Lesebestätigung. So haben Sie einen Nachweis der Zustellung für spätere rechtliche Schritte.
💡 Bewahren Sie den Postvermerk oder die E-Mail-Bestätigung sorgfältig auf — diese sind Beweis für die Mahnung.