1
Empfängeradresse und Datum eintragen
Ersetzen Sie die Platzhalter-Adresse durch die vollständige, aktuelle Anschrift des Schuldners (Name, Straße, Postleitzahl, Stadt). Tragen Sie das aktuelle Datum ein, um die Mahnung zeitlich zu verankern.
💡 Nutzen Sie die korrekte Anschrift des Geschäftsführers oder Hauptverantwortlichen, nicht die Postfachadresse.
2
Rechnungsdaten eintragen
Tragen Sie Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, Fälligkeitsdatum und den genauen Rechnungsbetrag ein. Überprüfen Sie diese Daten auf Richtigkeit, um Gerichtsfähigkeit zu sichern.
💡 Verwenden Sie Cent-Beträge korrekt; runden Sie nicht auf, um Verwirrung zu vermeiden.
3
Anrede und Kontaktperson anpassen
Ersetzen Sie [Herr/Frau] und [Ansprechpartner] durch den Namen der Person, an die Sie mahnend schreiben (z. B. Geschäftsführer, Leiter der Buchhaltung).
💡 Recherchieren Sie den korrekten Namen im Handelsregister oder auf der Website des Unternehmens.
4
Zahlungsfrist festlegen
Definieren Sie eine angemessene Frist (üblicherweise 5–14 Tage nach Erhalt). Tragen Sie das konkrete Enddatum ein (z. B. 'bis zum 30. Juni 2026').
💡 Berechnen Sie die Frist großzügig; eine zu kurze Frist kann vor Gericht als unbillig ausgelegt werden.
5
Zahlungsmodalitäten nennen
Geben Sie an, auf welches Konto oder per welche Methode die Zahlung erfolgen soll (IBAN, Kontoinhaber, Verwendungszweck). Dies erleichtert dem Schuldner die Zahlung.
💡 Verwenden Sie einen eindeutigen Verwendungszweck (z. B. 'Rechnungsnummer XYZ').
6
Drohung von Maßnahmen einfügen
Ändern Sie die Formulierung der Ankündigung, um deutlich zu machen, welche Schritte folgen (z. B. 'gerichtliches Mahnverfahren nach ZPO § 688', 'Übergabe an Inkasso', 'gerichtliche Klage').
💡 Seien Sie spezifisch; unklare Drohungen wirken weniger abschreckend.
7
Signatur und Kontaktdaten einfügen
Tragen Sie den Namen, die Unterschrift (digital oder handschriftlich), die Telefonnummer, die E-Mail-Adresse und ggf. die Geschäftsanschrift ein.
💡 Eine persönliche Unterschrift oder digitale Signatur verleiht dem Schreiben mehr Gewicht.
8
Dokumentation und Versand
Speichern Sie eine Kopie, versenden Sie das Schreiben per Einschreiben mit Rückschein oder per beglaubigter E-Mail-Zustellung. Dies dokumentiert den Zugang und ist essentiell für spätere gerichtliche Verfahren.
💡 Nutzen Sie die 'Sendungsnummer' des Einschreiben-Rückscheins zur späteren Referenz in Gerichtsverfahren.