Franchise Antrag

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FreiFranchise Antrag

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Franchise Antrag ist ein formales Bewerbungsschreiben, mit dem ein Antragsteller einen Franchisegeber um die Genehmigung zur Betreibung eines Franchiseunternehmens ersucht. Das Dokument ist ein kostenloses Word-Template, das online bearbeitbar ist und alle wesentlichen Bedingungen festlegt — von der Gebührenstruktur über die Laufzeit bis zu den Pflichten beider Parteien.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diesen Antrag, wenn Sie ein etabliertes Geschäftskonzept unter einer Marke betreiben möchten und dazu die formale Genehmigung des Franchisegebers einholen. Der Antrag dient als Grundlage für die Verhandlung und Unterzeichnung der endgültigen Franchisevereinbarung.
Was enthalten ist
Der Antrag enthält die Identifikation beider Parteien, die Geschäftsbeschreibung, die anfängliche Franchisegebühr, wöchentliche Honorar- und Marketinggebühren, Werbegebühren, die Laufzeit mit Verlängerungsmöglichkeiten, sowie Angaben zu Untermietvertrag und Ankauf von Wirtschaftsgütern.

Was ist eine Vorlage „Franchise Antrag"?

Ein Franchise Antrag ist ein formales Bewerbungsschreiben, mit dem ein Antragsteller einen Franchisegeber um die Genehmigung zur Betreibung eines Franchiseunternehmens ersucht. Das Dokument ist als kostenlose Word-Vorlage verfügbar, online bearbeitbar und als PDF exportierbar. Der Antrag dokumentiert die wesentlichsten Vereinbarungen: Identität beider Parteien, Standort, Gebührenstruktur (initiale Gebühr, wöchentliche Honorar-, Marketing- und Werbegebühren), Laufzeit sowie Verweise auf Nebenverträge wie die Franchisevereinbarung, den Untermietvertrag und die Vereinbarung zum Ankauf von Wirtschaftsgütern. Er dient als Basis für Verhandlungen und ist oft der erste Schritt zur Gründung einer Franchise-Partnerschaft.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne einen formalen Franchise Antrag riskieren Sie rechtliche Unklarheit und Konflikte. Ein gut strukturierter Antrag schützt beide Parteien: Der Franchisegeber weiß, dass der Antragsteller ernst gemeint ist und die Bedingungen versteht; der Antragsteller dokumentiert die vereinbarten Gebühren und Laufzeiten schriftlich, sodass später keine Missverständnisse entstehen. Ein Antrag ohne klare Gebührenregelung, Laufzeit oder Standortbeschreibung führt zu Zahlungsstreitigkeiten und kann rechtliche Auseinandersetzungen nach sich ziehen. Dieser Antrag bietet eine fertige Struktur, mit der Sie alle wesentlichen Punkte professionell festhalten — von der initialen Franchisegebühr bis zu Verlängerungsbedingungen. So beginnen Sie die Partnerschaft auf sicherer, dokumentierter Grundlage.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Antragsteller bewirbt sich als Einzelunternehmer ohne separate GesellschaftsgründungStandardantrag — Einzelperson
Antragsteller gründet zunächst eine GmbH oder ähnliche Gesellschaft für den FranchisebetriebAntrag mit Gesellschaftsgründung
Franchisegeber hat Standard-Gebührenmodell vordefiniert; Antrag enthält konkrete ProzentsätzeAntrag mit vorgegebenen Gebühren
Antrag bezieht sich auf einen konkreten geografischen Standort mit ExklusivitätsklauselAntrag mit Standortbeschränkung
Antragsteller beantragt Recht zur Betreibung mehrerer FranchiselokationenAntrag mit Erweiterungsoption
Antrag enthält längere anfängliche Laufzeit (z. B. 10 Jahre) mit mehrfachen VerlängerungsoptionenAntrag mit verlängerter Laufzeit

Häufige Fehler vermeiden

❌ Gebührenstruktur nicht eindeutig festgelegt

Warum es wichtig ist: Unklar vereinbarte Gebühren führen zu Zahlungskonflikten und rechtlichen Streitigkeiten während der Laufzeit.

Fix: Geben Sie alle Gebühren als konkrete Prozentsätze oder Beträge an; nutzen Sie keine Platzhalter wie ‚[%]' im endgültigen Antrag.

❌ Standort und Gebietsbeschränkung nicht spezifiziert

Warum es wichtig ist: Fehlende Standortangaben ermöglichen dem Franchisegeber später, dass Drittwettbewerber im selben Gebiet ein Franchise eröffnen.

Fix: Bezeichnen Sie den Standort präzise (z. B. mit PLZ-Bereich oder Straßenangabe) und legen Sie fest, ob das Gebiet exklusiv ist.

❌ Laufzeit und Verlängerungsbedingungen nicht festgehalten

Warum es wichtig ist: Ohne klare Laufzeit kann der Franchisegeber den Vertrag jederzeit kündigen oder Bedingungen unilateral ändern.

Fix: Schreiben Sie konkrete Daten auf (z. B. ‚5 Jahre ab [DATUM]') und nennen Sie Bedingungen für Verlängerung (z. B. ‚bei Einhaltung aller Verpflichtungen').

❌ Nebenverträge nicht angehängt oder referenziert

Warum es wichtig ist: Ohne Franchisevereinbarung, Untermietvertrag und Vereinbarung für Wirtschaftsgüter bleibt der Antrag unvollständig und nicht durchsetzbar.

Fix: Stellen Sie sicher, dass alle drei Anlagen (oder zumindest Verweis auf ihre Fertigstellung) im Antrag dokumentiert sind.

❌ Gesellschaftsform des Antragstellers unklar

Warum es wichtig ist: Unklar ist dann, wer rechtlich haftet und wer unterzeichnungsberechtigt ist (Einzelunternehmer vs. GmbH-Geschäftsführer).

Fix: Definieren Sie die Rechtsform des Antragstellers ausdrücklich (z. B. ‚GmbH noch zu gründen' oder ‚Einzelunternehmer [Name]').

❌ Gesamtinvestitionssumme nicht berechnet oder zu niedrig angesetzt

Warum es wichtig ist: Der Antragsteller kann sich unterschätzt vorbereiten oder der Franchisegeber erkennt Zahlungsfähigkeit falsch ein.

Fix: Addieren Sie alle Kostenpunkte (Gebühr + Equipment + Einrichtung) und dokumentieren Sie die Summe transparent.

Die 5 wichtigsten Abschnitte, erklärt

Parteien und Geltungsbereich

Der Antrag definiert den Franchisegeber (Lizenzgeber) und den Antragsteller (zukünftiger Franchisenehmer) mit vollständiger rechtlicher Identifikation und Adresse. Der Geltungsbereich beschreibt die Branche, das Geschäftsmodell und den konkreten Standort, an dem das Franchiseunternehmen betrieben werden soll.

Gebührenstruktur

Das Dokument regelt vier Gebührenarten: Die initiale Franchisegebühr (einmalig bei Vertragsabschluss), die wöchentliche Honorargebühr (Prozentsatz der Bruttoumsätze), die wöchentliche Marketinggebühr sowie die wöchentliche Werbegebühr für zentrale Kampagnen. Jede Gebühr hat einen festgestellten Prozentsatz oder Betrag, der während der Laufzeit gilt und bei Verlängerung angepasst werden kann.

Laufzeit und Verlängerung

Die Vereinbarung hat eine anfängliche Laufzeit (z. B. 5 Jahre), die unter bestimmten Bedingungen um eine weitere Periode verlängert werden kann. Die Verlängerungsbedingungen sind in der Franchise-Vereinbarung näher geregelt.

Nebenvereinbarungen

Der Antrag verweist auf drei Anlagen: die Franchisevereinbarung selbst (Standard-Geschäftsbedingungen), den Untermietvertrag für den Betriebsort sowie die Vereinbarung für den Ankauf von Wirtschaftsgütern (Einrichtung, Equipment). Beide Nebenverträge folgen Vorlagen des Franchisegebers und unterliegen Verhandlungen beider Parteien.

Gesamtinvestition

Der Antrag gibt eine Gesamtsumme an, die der Antragsteller bzw. die gegründete Gesellschaft zahlen muss — bestehend aus der initialen Franchisegebühr und dem Kaufpreis für Wirtschaftsgüter. Diese Summe wird aufgeschlüsselt und ist Verhandlungsbasis.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Effektivdatum und Parteien eintragen

    Geben Sie das Datum des Vertragsabschlusses ein und füllen Sie die vollständigen Angaben des Franchisegebers und des Antragstellers aus — Name, Rechtsform (z. B. GmbH, Einzelunternehmen), Gründungsort und Adresse.

    💡 Nutzen Sie beim Franchisegeber den offiziellen Firmennamen; bei der Antragstellerin ggf. noch-zu-gründende Gesellschaft kennzeichnen.

  2. 2

    Branche und Geschäftsbeschreibung konkretisieren

    Beschreiben Sie prägnant, welche Branche und welches Geschäftskonzept betroffen ist (z. B. ‚Einzelhandel für Sportartikel'). Dies verdeutlicht beider Seiten Verständnis über das Franchise-System.

    💡 Kurz fassen — maximal 2–3 Sätze; fachliche Genauigkeit ist wichtiger als Umfang.

  3. 3

    Standort präzise festhalten

    Tragen Sie die vollständige Adresse des geplanten Betriebsorts sowie das Bundesland ein. Dies ist wichtig für Gebiets- und Exklusivitätsregelungen.

    💡 Falls mehrere Standorte geplant sind, listen Sie diese separat auf oder erstellen Sie separate Anträge.

  4. 4

    Gebühren und Prozentsätze eintragen

    Füllen Sie die Höhe der initialen Franchisegebühr, die wöchentlichen Honorar-, Marketing- und Werbegebühren-Prozentsätze aus. Alle sollten durch Verhandlung zwischen Franchisegeber und Antragsteller vorab einvernehmlich festgelegt sein.

    💡 Für Honorargebühr z. B. ‚5 %' oder ‚3 %' der wöchentlichen Bruttoumsätze; bei Marketing z. B. ‚2 %' — immer mit % angeben.

  5. 5

    Laufzeit und Verlängerung definieren

    Tragen Sie die anfängliche Laufzeit (z. B. 5 Jahre) und die mögliche Verlängerungsperiode (z. B. weitere 5 Jahre) ein. Beide müssen einvernehmlich vereinbart sein.

    💡 Typische Franchiseverträge laufen 5–10 Jahre; Verlängerungen folgen oft demselben Zeitraum.

  6. 6

    Nebenverträge referenzieren

    Fügen Sie die Franchisevereinbarung (Anlage 1), den Untermietvertrag (Anlage 2) und die Vereinbarung für Wirtschaftsgüter (Anlage 3) bei oder erstellen Sie Verweise, falls diese noch in Ausarbeitung sind.

    💡 Ensure all attachments are complete before signing; missing terms can cause disputes later.

  7. 7

    Gesamtinvestitionssumme berechnen

    Addieren Sie die Franchisegebühr und den Kaufpreis für Wirtschaftsgüter und tragen Sie die Gesamtsumme (z. B. ‚50.000 Euro') ein.

    💡 Dies hilft dem Antragsteller, die Gesamtkapitalanforderung zu verstehen.

  8. 8

    Unterzeichnung vorbereiten

    Obwohl dieses Dokument ein ‚Antrag' ist, bereiten Sie es vor zur Unterzeichnung durch beide Parteien. Dies macht den Antrag verbindlich und dient als Basis für die weitere Kooperation.

    💡 Lassen Sie einen Anwalt beide Parteien prüfen, bevor unterzeichnet wird — Franchiseverträge sind komplex.

Häufig gestellte Fragen

Ist ein Franchise Antrag rechtlich bindend?

Ein Franchise Antrag ist ein formales Schreiben, das die Absicht zeigt, eine Franchisevereinbarung zu schließen. Je nach Ausgestaltung und Unterzeichnung kann er rechtlich bindend sein — dies sollten Sie mit einem Anwalt vor Unterzeichnung klären. In vielen Fällen dient er als Basis für Verhandlungen; der bindende Vertrag ist dann die endgültige Franchisevereinbarung.

Wer zahlt die Gebühren — Franchisegeber oder Franchisenehmer?

Der Franchisenehmer (Antragsteller) zahlt alle Gebühren an den Franchisegeber: die initiale Gebühr beim Start, dann wöchentlich Honorar, Marketing und Werbegebühren. Dies ist das Geschäftsmodell von Franchising — der Franchisenehmer finanziert den Betrieb und die Zentrale erhält laufende Einnahmen.

Kann der Antrag abgelehnt werden?

Ja. Der Franchisegeber prüft üblicherweise, ob der Antragsteller finanzielle Leistungsfähigkeit, unternehmerische Fähigkeiten und Passung zum Brand hat. Ein abgelehnter Antrag führt nicht zu Vertragsabschluss. Der Antrag dokumentiert nur das Interesse und die grundsätzlich vereinbarten Bedingungen.

Was ist der Unterschied zwischen Antrag und endgültiger Franchisevereinbarung?

Der Antrag ist eine komprimierte, formale Anfrage, die wesentliche Punkte festlegt. Die endgültige Franchisevereinbarung (Anlage 1) enthält umfangreiche Standard-Geschäftsbedingungen — Qualitätsstandards, Marketingrichtlinien, Kündigung, Streitbeilegung, Geheimhaltung etc. Der Antrag ist der Anfang; die Vereinbarung ist der komplette Vertrag.

Wie lange ist eine typische anfängliche Laufzeit?

Üblich sind 5 bis 10 Jahre. Viele Franchisegeber bieten 5 Jahre an, mit der Option, um weitere 5 Jahre zu verlängern. Dies gibt dem Franchisenehmer Zeit, sich zu etablieren, und dem Franchisegeber Flexibilität für Strategie-Anpassungen.

Kann ich die Gebühren verhandeln?

Ja, in vielen Fällen. Der Franchisegeber hat oft Standard-Gebühren, aber große oder strategisch wichtige Antragsteller können verhandeln. Kleinere Prozentsätze oder Kulanzregelungen sind möglich. Dies sollte schriftlich im Antrag oder in einem separaten Letter of Intent festgehalten werden, damit es in den endgültigen Vertrag einfließt.

Was passiert, wenn der Franchisenehmer die Gebühren nicht zahlt?

Der Vertrag kann gekündigt werden; der Franchisenehmer riskiert Abmahnung, Forderung und im schlimmsten Fall Prozess. Franchiseverträge enthalten oft Klauseln, die es dem Franchisegeber erlauben, im Verzug sofort zu beenden. Daher ist finanzielle Planung entscheidend.

Welche Rolle spielt der Untermietvertrag (Anlage 2)?

Der Untermietvertrag regelt die Miete des Betriebsortes. In vielen Franchise-Systemen mietet der Franchisegeber den Standort selbst an und vermietet dann an den Franchisenehmer. Dies gibt dem Franchisegeber Kontrolle über Standortwahl und Austritt. Der Antrag verweist auf diesen separaten Vertrag, damit Miete und Bedingungen klar sind.

Brauche ich einen Anwalt, bevor ich den Antrag unterzeichne?

Ja, dringend empfohlen. Ein Franchiseanwalt prüft, ob die Bedingungen fair sind, ob Gebühren marktüblich sind und ob die Nebenverträge (Franchisevereinbarung, Untermiet, Wirtschaftsgüter) annehmbar sind. Franchiseverträge sind komplex; ein Anwalt schützt Ihre Interessen.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Franchisevereinbarung (Vollversion)

Der Antrag ist ein Eröffnungsdokument, das nur die wesentlichsten Punkte zusammenfasst. Die vollständige Franchisevereinbarung enthält detaillierte Geschäftsbedingungen, Qualitätsstandards, Markenrichtlinien, Haftung, Kündigung und Streitbeilegung. Der Antrag ist die Kurzform; der Vertrag ist die rechtsverbindliche Komplettversion, die nach Annahme des Antrags ausgehandelt wird.

vs Letter of Intent (LOI) / Absichtserklärung

Ein LOI ist ein unverbindliches Dokument, das gegenseitiges Interesse ausdrückt, ohne formale Verpflichtungen einzugehen. Der Franchise Antrag ist deutlich formaler und enthält konkrete Gebühren, Laufzeiten und Bedingungen — daher näher an einem verbindlichen Angebot. Ein LOI ist der erste Schritt; der Antrag folgt danach.

vs Vertrag zum Rückkauf (Exit)

Ein Rückkaufvertrag regelt, was passiert, wenn der Franchisenehmer kündigen möchte oder die Laufzeit endet. Der Franchise Antrag regelt den Anfang — wie das Franchiseverhältnis startet. Ein Antrag ohne Rückkaufregelung ist unvollständig; dies sollte in der Franchisevereinbarung (Anlage 1) enthalten sein.

vs Partnerschaftsvertrag / Joint Venture

Ein Partnerschaftsvertrag bedeutet Gewinnbeteiligung und gemeinsame Haftung; beide Partner teilen Kontrolle. Ein Franchiseantrag ist nicht paritätisch — der Franchisegeber kontrolliert das System, der Franchisenehmer zahlt Gebühren für die Lizenz. Dies ist ein asymmetrisches Modell, das Skalierbarkeit begünstigt, während Partner-Modelle stärker kolaborativ sind.

Branchenspezifische Hinweise

Einzelhandel und Retail

Franchiseanträge sind im Einzelhandel (Mode, Elektronik, Lebensmittel) Standard, um schnell in neue Märkte zu expandieren.

Gastronomie und Hospitality

Restaurants und Cafés nutzen Franchising massiv; der Antrag dokumentiert Expansion unter einheitlicher Marke.

Dienstleistungen (Handwerk, Fitness, Friseur)

Handwerk und Services skalieren durch Franchising; der Antrag regelt Qualitätsstandards und Gebührenmodell.

Immobilien und Makler

Immobilienmaklerketten nutzen Franchise-Struktur; der Antrag legt Provisionen und Gebiete fest.

Bildung und Training

Sprachschulen und Trainingsunternehmen lizenzieren Curriculum und Brand über Franchiseanträge.

Gesundheit und Wellness

Fitnessstudios, Spa und Wellness-Center expandieren über Franchising mit standardisiertem Angebot.

Vorlage oder Profi — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenSie verstehen Franchise-Konzepte gut, Gebühren sind einfach strukturiert, und Sie vertrauen dem Franchisegeber.0–50 €1–2 Stunden (Felder ausfüllen, Nebenverträge zusammentragen)
Vorlage + Profi-PrüfungSie nutzen die Vorlage, lassen aber einen Anwalt Gebühren, Laufzeit und Nebenverträge prüfen.500–1.500 €3–5 Tage (Vorlage erstellen + Rechtsprüfung + Anpassungen)
MaßgeschneidertKomplexe Franchisestruktur, mehrere Standorte, ungewöhnliche Gebührenmodelle oder strategische Verhandlungen mit Franchisegeber.2.000–5.000 €+2–4 Wochen (Anwalt verhandelt mit Franchisegeber; custom Vertrag + alle Anlagen)

Glossar

Franchisegeber
Das Unternehmen, das sein Geschäftsmodell, seinen Namen und seine Standards an einen Franchisenehmer lizenziert.
Franchisenehmer (Antragsteller)
Die Person oder Gesellschaft, die das Recht erhält, das Franchiseunternehmen unter den Bedingungen des Franchisegebers zu betreiben.
Franchisevereinbarung
Der umfassende Vertrag zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer mit allen Rechten, Pflichten und Gebührenregelungen.
Franchisegebühr (Initial)
Die einmalige Gebühr, die der Franchisenehmer beim Vertragsabschluss an den Franchisegeber zahlt.
Honorargebühr
Die regelmäßige (meist wöchentliche) Gebühr, die als Prozentsatz der Bruttoumsätze des Franchises berechnet wird.
Marketinggebühr
Eine zusätzliche wöchentliche Gebühr für die Finanzierung regionaler und nationaler Marketingmaßnahmen.
Werbegebühr
Gebühr für die Nutzung von zentralen Werbebudgets und Kampagnen des Franchisegebers.
Untermietvertrag
Separate Vereinbarung zur Miete des Betriebsortes, oft von Franchisegeber vorgegeben oder genehmigt.
Wirtschaftsgüter
Einrichtung, Ausrüstung und andere materielle Gegenstände, die der Franchisenehmer vom Franchisegeber ankauft.
Laufzeit
Der Zeitraum, für den die Franchisevereinbarung gilt; kann mit Verlängerungsoptionen erweitert werden.

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