Bilanzaufstellung Vierteljährlich

Kostenloser Excel-Download • Online bearbeiten • Mit Drive speichern und teilen • Als PDF exportieren

4 seiten25–35 min zum AusfüllenSchwierigkeit: Komplex
Mehr erfahren ↓
FreiXLSBilanzaufstellung Vierteljährlich

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Bilanzaufstellung vierteljährlich ist ein strukturiertes Finanzformular, das Ihr Unternehmenvermögen, Verbindlichkeiten und Eigenkapital nach jedem Quartal erfasst. Die Excel-Vorlage ist kostenlos herunterladbar, sofort einsatzbereit und ermöglicht die Eingabe von Zahlen für mehrere Quartale im Vergleich.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen dieses Dokument nach jedem Geschäftsquartal, um Ihre finanzielle Position regelmäßig zu überprüfen. Es ist essentiell für die Bankenkommunikation, Kreditanträge, interne Finanzplanung und die Erfüllung von Berichtspflichten gegenüber Investoren oder Gesellschaftern.
Was enthalten ist
Die Vorlage gliedert sich in drei Hauptbereiche: Umlaufvermögen (Barbestand, Investitionen, Außenstände, Inventar), Anlagevermögen (Fahrzeuge, Einrichtung, Gebäude, Grundbesitz) sowie andere Vermögenswerte. Jede Kategorie erfasst Brutto- und Abschreibungswerte, um den Nettowert zu ermitteln. Ein Vergleichsformat zeigt Q1 und Q2 nebeneinander.

Was ist eine Bilanzaufstellung vierteljährlich?

Eine Bilanzaufstellung vierteljährlich ist ein strukturiertes Finanzformular, das alle Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und das Eigenkapital Ihres Unternehmens nach jedem Geschäftsquartal erfasst und darstellt. Die Excel-Vorlage ist kostenlos herunterladbar und sofort einsatzbereit — Sie tragen lediglich Ihre Zahlen ein und die Formeln berechnen die Summen automatisch. Das Format ermöglicht die direkte Gegenüberstellung von zwei aufeinanderfolgenden Quartalen, um Trends und Veränderungen in Ihrer Vermögensstruktur zu erkennen. Sie können das Dokument als Excel-Arbeitsmappe speichern, drucken oder in PDF exportieren.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne regelmäßige Bilanzaufstellungen verlieren Sie die Kontrolle über Ihre finanzielle Lage. Banken und Kreditgeber fordern quartalsweise Berichte, besonderb wenn Sie laufende Kredite haben — eine verspätete oder fehlende Bilanz kann zu Mahngebühren oder sogar Kündigungen führen. Intern benötigen Sie die Bilanzaufstellung, um schnell zu erkennen, ob Ihr Eigenkapital wächst oder schrumpft, ob Ihre Liquidität ausreicht und welche Vermögensinvestitionen sinnvoll sind. Die Bilanzaufstellung dokumentiert auch die Abschreibungen Ihrer Anlagen und bildet damit die Grundlage für korrekte Steuerbilanzierung. Mit einer systematischen vierteljährlichen Kontrolle vermeiden Sie böse Überraschungen beim Jahresabschluss und treffen fundierte Geschäftsentscheidungen auf Basis aktueller Daten statt Schätzungen.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Für Unternehmen mit schnellen Vermögensveränderungen oder häufigen InvestitionenBilanzaufstellung monatlich
Standard-Geschäftsjahresabschluss mit vollständiger jährlicher DokumentationBilanzaufstellung jährlich
Kleine Betriebe oder Einzelunternehmer mit überschaubarer VermögensstrukturVereinfachte Vermögensübersicht
Detaillierte Finanzanalyse mit Rentabilitäts- und LiquiditätskennzahlenBilanzaufstellung mit Kennzahlen
Unternehmensgruppen, die mehrere Gesellschaften auf Ebene der Gesamtgruppe darstellenKonsolidierte Bilanzaufstellung
Vorbereitungsdokument vor der endgültigen Bilanzaufstellung und AbschlussprüfungPilotbilanz (Rohbilanz)
Für international tätige Unternehmen oder Börsennotierte GesellschaftenBilanzaufstellung nach IFRS

Häufige Fehler vermeiden

❌ Abschreibungen nicht oder falsch berechnet

Warum es wichtig ist: Wird die Wertminderung nicht korrekt erfasst, ist die Bilanz verzerrt und stellt die tatsächliche finanzielle Lage nicht dar. Dies kann zu Fehlentscheidungen bei Krediten oder Investitionen führen.

Fix: Führen Sie ein separates Anlagenregister mit Anschaffungsdaten und jährlichen Abschreibungssätzen, um konsistent zu bleiben.

❌ Rückstellungen für Außenstände zu niedrig oder gar nicht gebildet

Warum es wichtig ist: Optimistische Forderungsbewertungen überzeichnen das Vermögen. Im Krisenfall können zweistellige Ausfallquoten entstehen, die nicht geplant waren.

Fix: Bilden Sie mindestens 3–5 % Rücklage für fragliche Außenstände; bei älteren Forderungen bis zu 20–30 %.

❌ Inventarbestände geschätzt statt gezählt

Warum es wichtig ist: Geschätzte Lagerwerte sind häufig ungenau und führen zu falscher Kostenkalkulation und falschen Gewinnausweisen in den Folgequartalen.

Fix: Führen Sie mindestens quartalsweise Bestandszählungen durch oder nutzen Sie ein EDV-Lagerverwaltungssystem mit Echtzeit-Tracking.

❌ Umlauf- und Anlagevermögen vermischt oder falsch klassifiziert

Warum es wichtig ist: Eine falsche Gliederung verschleiert die Liquidität und macht Kreditwürdigkeitsprüfungen unergiebig, besonders für Banken.

Fix: Überprüfen Sie systematisch, welche Vermögenswerte innerhalb von 12 Monaten in Bargeld umwandelbar sind (Umlauf), und welche nicht (Anlagen).

❌ Transaktionen nach dem Stichtag in die Bilanz aufgenommen

Warum es wichtig ist: Nachträgliche Eingaben verzerren den Bilanzstichtag und machen Vergleiche zwischen Quartalen unglaubwürdig.

Fix: Definieren Sie einen Abschluss-Cutoff-Termin (z. B. 23:59 Uhr des letzten Quartals-Tages) und dokumentieren Sie klar, welche Transaktionen einbezogen sind.

❌ Langfristige Investitionen und Forderungen als liquide Mittel klassifiziert

Warum es wichtig ist: Dies überbewerte die verfügbaren Liquiditätsmittel, weshalb das Management falsche Kreditentscheidungen trifft oder Zahlungsengpässe übersieht.

Fix: Trennen Sie streng nach Verfügbarkeitshorizont: Barmittel < 3 Monate, kurzfristig < 1 Jahr, langfristig > 1 Jahr.

Die 13 wichtigsten Felder, erklärt

Barbestand Q1/Q2

Geldmittel in der Kasse, auf Bankkonten und in Tagesgelder-Depots am Bilanzstichtag.

Kurzfristige Investitionen

Wertpapiere oder Darlehen mit kurzer Laufzeit, die innerhalb von zwölf Monaten realisiert werden können.

Außenstände

Summe aller von Kunden noch zu zahlenden Rechnungen und Forderungen vor Rückstellungen für Ausfallrisiken.

Rücklage für uneinbringliche Außenstände

Geschätzter Verlust aus Forderungen, die wahrscheinlich nicht bezahlt werden; wird von den Außenständen abgezogen.

Inventar

Rohstoffe, Waren in Arbeit und fertige Waren zum Bilanzstichtag zu Herstellungskosten oder Marktpreis.

Im Voraus bezahlte Ausgaben

Aufwendungen wie Versicherungsprämien oder Miete, die zwar gezahlt wurden, aber Leistungen für zukünftige Perioden abdecken.

Fahrzeuge (Brutto und Netto)

Buswert von Fahrzeugen und deren Nettowert nach Abzug aufgelaufener Abschreibung.

Einrichtung und Einbauten (Brutto und Netto)

Möbel, Büroausstattung und in den Gebäuden integrierte Installationen mit entsprechender Abschreibung.

Betriebsmittel (Brutto und Netto)

Maschinen, Werkzeuge und andere Produktionsmittel mit erfasster Wertminderung.

Verbesserungen an gemietetem Besitz (Brutto und Netto)

Renovierungen oder Umbauten in gemieteten Räumen, die nach Abschreibung dargestellt werden.

Gebäude und Grundbesitz

Immobilienvermögen einschließlich Gebäudestrukturen und zugehörigem Land mit Abschreibungsrückstellung.

Langfristige Investitionen

Beteiligungen, Darlehen und Wertpapiere mit einer Restlaufzeit von mehr als zwölf Monaten.

Firmenwert

Immaterieller Wert aus Unternehmenskauf, der die Differenz zwischen Kaufpreis und Buchwert des Nettovermögens abbildet.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Alle Kassenbestände und Bankguthaben zusammentragen

    Erfassen Sie die genaue Summe aus allen Tages- und Geschäftskonten sowie Bargeld in der Kasse am Bilanzstichtag (letzter Tag des Quartals). Dokumentieren Sie die Werte für Q1 und Q2 in den entsprechenden Spalten.

    💡 Nutzen Sie Bankauszüge und Kassenbücher, um Zahlschreiber zu vermeiden.

  2. 2

    Forderungen und Außenstände auflisten

    Addieren Sie alle ausstehenden Kundenrechnungen und Forderungen auf. Ziehen Sie davon eine angemessene Rücklage für Außenstände ab, die wahrscheinlich ausfallen könnten (in der Regel 1–5 % je nach Branche und Historie).

    💡 Überprüfen Sie das Debitorenalter — besonders alte Forderungen sollten höher bewertet werden.

  3. 3

    Inventar- und Lagerbestände bewerten

    Erfassen Sie den Wert aller Rohstoffe, Waren in Bearbeitung und fertige Waren zum Herstellungskosten oder niedrigeren Marktwert. Die Bewertung basiert auf physischen Bestandslisten oder dem Lagerverwaltungssystem.

    💡 Im Zweifelsfall verwenden Sie das FIFO-Verfahren (First In, First Out) oder den gleitenden Durchschnittspreis.

  4. 4

    Anlagevermögen dokumentieren und Abschreibungen erfassen

    Führen Sie für Fahrzeuge, Einrichtung, Maschinen, Gebäude und andere Anlagen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf. Berechnen Sie die aufgelaufenen Abschreibungen anhand der regelmäßigen jährlichen Sätze (z. B. 10 % für Fahrzeuge, 3 % für Gebäude) und subtrahieren Sie diese vom Bruttowert.

    💡 Führen Sie eine separate Anlagenverzeichnis-Datei, um Verfolgung und Berechnung zu vereinfachen.

  5. 5

    Verbindlichkeiten und Verbindungen eintragen

    Dokumentieren Sie alle kurzfristigen Schulden (Lieferantenkredite, Bankdarlehen mit Fälligkeiten unter einem Jahr) und langfristigen Verbindlichkeiten (Hypotheken, Anleihen, langfristige Bankkredite). Trennen Sie nach Fälligkeitsgruppen.

    💡 Überprüfen Sie Verträge und Darlehensauszüge auf exakte Beträge und Restlaufzeiten.

  6. 6

    Gesamtsummen berechnen und Bilanz ausgleichen

    Addieren Sie alle Vermögenspositionen zur Summe des Vermögens und alle Verbindlichkeitspositionen zur Summe der Schulden. Das Eigenkapital berechnet sich als Differenz: Vermögen minus Verbindlichkeiten. Überprüfen Sie, dass die Bilanz ausgeglichen ist.

    💡 Nutzen Sie die eingebauten Excel-Formeln, um Rechenfehler zu vermeiden.

  7. 7

    Vergleiche zwischen den Quartalen analysieren

    Untersuchen Sie die Spalten Q1 und Q2 auf wesentliche Veränderungen in den Großbereichen. Prüfen Sie, ob das Eigenkapital gewachsen ist und ob die Liquidität ausreichend bleibt. Notieren Sie auffällige Trends für das Management oder die Geschäftsführung.

    💡 Berechnen Sie prozentuale Veränderungen, um Größenordnungen besser zu vergleichen.

  8. 8

    Dokument archivieren und an Stakeholder verteilen

    Speichern Sie die ausgefüllte Bilanzaufstellung mit Datum und Versionsnummer. Distribuieren Sie abgestimmte Versionen an Bankberater, Investoren, Wirtschaftsprüfer oder andere relevante Parteien je nach Bedarf und Vertragsbestimmungen.

    💡 Erstellen Sie eine Versionsverwaltung mit Benutzernamen und Änderungsdatum in einem separaten Bereich.

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte ich eine Bilanzaufstellung erstellen?

Die Standard-Unternehmensberichte erfolgen jährlich zum Ende des Geschäftsjahres. Für größere Unternehmen oder Kreditverpflichtungen sind vierteljährliche Aufstellungen üblich. Einzelne Banken können auch monatliche Berichte anfordern, insbesondere bei Kreditlinien. Prüfen Sie Ihre Kreditverträge und Shareholder-Agreements auf vertragliche Berichtspflichten.

Welche Abschreibungssätze sollte ich für verschiedene Anlagen verwenden?

Gesetzliche Regelungen schreiben maximale Abschreibungsdauern vor. Typisch sind: Fahrzeuge 4–6 Jahre (ca. 17–25 % jährlich), Einrichtung 8–13 Jahre (ca. 8–12 % jährlich), Gebäude 50 Jahre (2 % jährlich), IT-Equipment 3–5 Jahre (20–33 % jährlich). Konsultieren Sie einen Steuerberater, um Ihre spezifischen Sätze gemäß Handelsrecht und Steuerkodex festzulegen — Fehler führen zu Nachzahlungen und Strafzinsen.

Wie gehe ich mit Fremdwährungen in der Bilanzaufstellung um?

Alle Positionen müssen in der Funktionswährung (z. B. Euro) ausgewiesen werden. Aktiva und Passiva in Fremdwährung sind auf den Bilanzstichtag mit dem Kursmittelkurs umzurechnen. Wechselkursdifferenzen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung oder erfolgsneutral direkt im Eigenkapital erfasst. Verwenden Sie zuverlässige Quellen wie Europäische Zentralbank (ECB) oder Ihre Hausbank.

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettowert bei Anlagen?

Der Bruttowert ist der ursprüngliche Anschaffungspreis. Der Nettowert ist das, was nach Abzug aller aufgelaufenen Abschreibungen verbleibt. Der Nettowert gibt die aktuelle wirtschaftliche Nutzbarkeit an. In Bilanzen werden oft beide Werte dargestellt, um die Abnutzung zu dokumentieren.

Muss ich einen Wirtschaftsprüfer beauftragen, um die Bilanz zu prüfen?

In Deutschland ist eine Abschlussprüfung ab bestimmten Schwellwerten (z. B. Umsatz über 10 Millionen Euro oder Bilanzsumme über 5 Millionen Euro) gesetzlich verpflichtend. Kleinere Betriebe können auf freiwilliger Basis prüfen lassen. Eine Prüfung erhöht die Glaubwürdigkeit, besonders für Banken und Investoren. Besprechen Sie mit Ihrem Steuerberater, ob eine Prüfung sinnvoll ist.

Wie stelle ich sicher, dass meine Bilanzaufstellung mit der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) abstimmt?

Das Eigenkapital am Ende einer Periode in der Bilanz sollte mit dem Eigenkapital des Vorjahrs zuzüglich des Nettogewinns / abzüglich von Verlusten aus der GuV übereinstimmen. Diese sogenannte Abstimmung ist ein zentrales Kontrollmerkmal für Konsistenz. Wenn die Zahlen nicht passen, existiert ein Datenfehler oder eine fehlende Transaktion.

Kann ich die Vorlage für mehrere Geschäftsjahre verwenden?

Ja, die Struktur ist modular aufgebaut. Sie können die Spalten-Überschriften einfach anpassen und neue Quartalspaare (Q3–Q4, dann Q1–Q2 des Folgejahres) hinzufügen. Erstellen Sie sich allerdings eine neue Datei pro Geschäftsjahr, um die Archivierbarkeit und Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten. Halten Sie alte Versionen für mindestens sechs Jahre zur Steuerkompliance.

Was gehört zu den sonstigen Vermögenswerten?

Sonstige Vermögenswerte beinhalten Immaterielles (Patente, Marken, Softwarelizenzen), Firmenwert (bei Unternehmensübernahmen), latente Steuerforderungen, Kaution und Makler-Gebühren. Diese sind weniger flüssig als Umlaufvermögen, werden aber nicht als klassische Anlagen betrieben. Dokumentieren Sie sie detailliert in einem Fußnotentext neben der Bilanzaufstellung.

Welche Unterlagen sollte ich speichern, um die Bilanzaufstellung zu dokumentieren?

Bewahren Sie Bankauszüge, Inventurlisten, Anlagenregister, Darlehensverträge, Kundenforderungs-Alterungslisten und Lieferantenrechnungen auf. Diese „Belegsammlung" erlaubt es später, jede Bilanzposition nachzuvollziehen und bei Steuerverstümmlungen oder Prüfungen Belege vorzulegen. Mindestaufbewahrungsdauer: 10 Jahre nach deutschem Steuerkodex.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Bilanzaufstellung monatlich

Die monatliche Bilanzaufstellung bietet maximale Aktualität und Überwachungshäufigkeit, ist aber zeitintensiver zu erstellen und erfordert höhere Buchhaltungsgenauigkeit. Die vierteljährliche Aufstellung reduziert den Aufwand und ist für die meisten Unternehmen ausreichend, um Trends zu erkennen. Wählen Sie monatlich, wenn Sie schnelle Entscheidungen treffen oder Banken dies verlangen; vierteljährlich ist der Standard.

vs Bilanzaufstellung jährlich

Der jährliche Abschluss ist der gesetzliche Standard und wird von Finanzämtern und Gläubigern akzeptiert. Er erfordert aber nur eine Berechnung pro Jahr. Vierteljährliche Aufstellungen ermöglichen es, Probleme früher zu erkennen und Managemententscheidungen schneller zu treffen. Viele Unternehmen nutzen beide: vierteljährliche Betriebsaufstellungen intern und einen formalen Jahresabschluss extern.

vs Vereinfachte Gewinn- und Verlustrechnung

Die Bilanzaufstellung zeigt die Vermögens- und Schuldenseite zu einem Stichtag, während die GuV den Gewinn oder Verlust über einen Zeitraum abbildet. Beide Berichte sind komplementär: Die Bilanz dokumentiert "Snapshots" des Wohlstands, die GuV erklärt, wie der Wohlstand entsteht. Ein vollständiger Bericht benötigt beide.

vs Kassenflussrechnung (Cash Flow Statement)

Die Kassenflussrechnung verfolgt Ein- und Ausflüsse von Bargeld und ist ein Liquiditäts-Frühindicator. Die Bilanzaufstellung zeigt Posten wie Außenstände, die nicht unmittelbar Bargeld sind. Beide sind wichtig: Die Bilanz zeigt Ihre Vermögens- und Schuldenlage, der Cashflow zeigt, ob Sie zahlen können. Sie können profitabel sein (GuV), aber noch immer Zahlungsprobleme haben (Cashflow).

Branchenspezifische Hinweise

Einzelhandel und E-Commerce

Großer Anteil des Vermögens in Lagerbeständen und Verkaufsflächen; Lieferantenkredite sind wichtige kurzfristige Verbindlichkeiten.

Fertigung und Produktion

Hoher Anteil von Anlagevermögen (Maschinen, Gebäude); Rohstoffe und Waren in Bearbeitung bilden wesentliche Umlaufvermögenspositionen.

Baugewerbe und Handwerk

Fahrzeuge und Spezialgeräte dominieren das Anlagevermögen; Projektfinanzierung prägt die Schuldenseite.

Dienstleistungen und Beratung

Geringer materieller Vermögensanteil; Guthaben und Forderungen sind die Hauptumlaufvermögensposten.

Immobilien und Vermietung

Fast das gesamte Anlagevermögen besteht aus Immobilien und Grundbesitz; Hypotheken sind die dominanten Verbindlichkeiten.

Logistik und Transport

Fahrzeuge, Lagerflächen und Distributionsnetze erfordern hohe Investitionen; Kundenvorauszahlungen können Liquidiät-Puffer sein.

Vorlage oder Profi — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenKleine bis mittlere Unternehmen mit unkomplizierter Vermögensstruktur und regelmäßiger Buchhaltung.€0–50 (Vorlage + gelegentliche Software-Lizenz)2–4 Stunden pro Quartal nach Datenzusammenstellen
Vorlage + Profi-PrüfungUnternehmen, die intern mit der Vorlage arbeiten, aber das Ergebnis von einem Steuerberater oder Buchhalter validieren lassen möchten.€150–500 pro Quartal für externe Prüfung4–6 Stunden interne Vorbereitung + 1–2 Stunden externe Prüfung
MaßgeschneidertGroße Unternehmensgruppen, mehrfachjuristische Personen oder komplexe internationale Strukturen mit IFRS-Anforderungen.€1.000–3.000+ pro Quartal je nach Komplexität2–3 Wochen für Konzeption, Implementierung und finale Berichterstattung

Glossar

Umlaufvermögen
Vermögenswerte, die innerhalb eines Jahres in Bargeld umgewandelt werden oder zur Geschäftstätigkeit kurzfristig genutzt werden, wie Barbestand, Außenstände und Inventar.
Anlagevermögen
Langfristige Vermögenswerte wie Gebäude, Fahrzeuge, Maschinen und Grundbesitz, die das Unternehmen länger als ein Jahr hält.
Außenstände
Geldbeträge, die Kunden noch an das Unternehmen schulden, insbesondere offene Rechnungen und Forderungen.
Rücklage für uneinbringliche Außenstände
Reserveposten zur Berücksichtigung von Forderungen, deren Bezahlung unwahrscheinlich ist.
Aufgelaufene Abschreibung
Summe aller bisherigen Abschreibungen eines Anlagegutes; wird vom Bruttowert subtrahiert, um den Nettobuchwert zu erhalten.
Nettowert
Der verbleibende Buchwert eines Vermögenswertes nach Abzug der Abschreibungen vom Kaufpreis.
Verbindlichkeiten
Geldbeträge und Schulden, die das Unternehmen anderen Partnern schuldet, etwa Kredite oder ausstehende Rechnungen von Lieferanten.
Eigenkapital
Der Restbetrag nach Subtraktion aller Verbindlichkeiten vom Gesamtvermögen; gehört den Eigentümern des Unternehmens.
Firmenwert (Goodwill)
Immaterieller Vermögenswert, der bei Unternehmensübernahmen auftritt und die Differenz zwischen Kaufpreis und Substanzwert darstellt.
Quartalsvergleich
Nebeneinander-Darstellung von Bilanzzahlen aus zwei oder mehr Quartalen zur Analyse von Veränderungen und Trends.
Bruttowert
Der ursprüngliche Anschaffungspreis eines Anlagegutes vor Berücksichtigung von Abschreibungen.

Teil Ihres Unternehmens-Betriebssystems

Dieses Dokument ist eine von 3,000+ Geschäfts- und Rechtsvorlagen, die in Business in a Box enthalten sind.

  • Lückenfüller-Format — fertig in Minuten
  • 100 % anpassbares Word-Dokument
  • Mit allen Office-Suites kompatibel
  • Als PDF exportieren und elektronisch teilen

Erstellen Sie Ihr Dokument in 3 einfachen Schritten.

Von der Vorlage zum unterschriebenen Dokument – alles in einem Business Operating System.
1
Laden Sie eine Vorlage herunter oder öffnen Sie sie

Greifen Sie auf über 3,000+ geschäftliche und rechtliche Vorlagen für jede Aufgabe, jedes Projekt oder jede Initiative zu.

2
Bearbeiten und füllen Sie die Lücken mit KI aus

Passen Sie Ihre vorgefertigte Geschäftsdokumentvorlage an und speichern Sie sie in der Cloud.

3
Speichern, Teilen, Senden, Unterschreiben

Teilen Sie Ihre Dateien und Ordner mit Ihrem Team. Erstellen Sie einen Raum für nahtlose Zusammenarbeit.

Sparen Sie Zeit, Geld und erstellen Sie konsequent hochwertige Dokumente.

★★★★★

"Fantastischer Wert! Ich kann nicht mehr darauf verzichten. Es ist Gold wert und hat sich schon vielfach bezahlt gemacht."

Managing Director · Mall Farm
Robert Whalley
Managing Director, Mall Farm Proprietary Limited
★★★★★

"Ich benutze Business in a Box seit 4 Jahren. Es ist die beste Quelle für Vorlagen, die ich je gesehen habe. Ich kann es jedem nur empfehlen."

Business Owner · 4+ years
Dr Michael John Freestone
Business Owner
★★★★★

"Es war so oft ein Lebensretter, dass ich es gar nicht mehr zählen kann. Business in a Box hat mir so viel Zeit gespart und wie Sie wissen, Zeit ist Geld."

Owner · Upstate Web
David G. Moore Jr.
Owner, Upstate Web

Führen Sie Ihr Unternehmen mit einem System — nicht mit verstreuten Tools

Hören Sie auf, Dokumente herunterzuladen. Beginnen Sie, mit Klarheit zu arbeiten. Business in a Box bietet Ihnen das Business Operating System, das von über 250.000 Unternehmen weltweit genutzt wird, um ihr Geschäft zu strukturieren, zu führen und auszubauen.

Für immer kostenloser Plan · Keine Kreditkarte erforderlich