Alternative Bestimmungen einer Grundsatzvereinbarung

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Auf einen Blick

Was es ist
Diese Checkliste stellt alternative Bestimmungen fĂŒr Grundsatzvereinbarungen bereit, die je nach Finanzierungssituation angepasst werden können. Das Dokument bietet Ihnen eine sofort einsatzbereite Word-Vorlage mit verschiedenen Klauseloptionen, um Ihre Vereinbarung individuell zu gestalten. Sie können das Dokument herunterladen, bearbeiten und als PDF exportieren.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Vorlage, wenn Sie eine Grundsatzvereinbarung mit Kapitalgebern verhandeln oder als Investor Ihre Rechte vertraglich absichern möchten. Sie ist relevant, wenn Ihr Unternehmen Kapital aufbringt oder investiert und Sie alternative Regelungen zu Dividenden, AuszahlungsprĂ€ferenzen oder RĂŒckkaufrechten benötigen.
Was enthalten ist
Die Checkliste enthĂ€lt detaillierte ErlĂ€uterungen zu vier Kernbereichen: Dividendenregelungen (inkl. kumulativ und partizipativ), AuszahlungsprĂ€ferenzen bei Unternehmensereignissen, RĂŒckkaufoptionen fĂŒr das Unternehmen sowie Registrierungsrechte fĂŒr Börsennotierungen. Jede Bestimmung wird mit Alternativen und deren Auswirkungen erklĂ€rt.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist
Diese Vorlage verwenden
Investor bringt Kapital ein; Unternehmen hat noch kein Exit-SzenarioVariante fĂŒr Kapitalanlage durch externen Investor
Unternehmen plant Börsennotierung; Registrierungsrechte zentralVariante fĂŒr Börsengang / IPO-Vorbereitung
Investor möchte unbezahlte Dividenden in Folgejahren erhaltenVariante mit kumulativen Dividenden
Unternehmen kann spĂ€ter Vorzugsaktien zurĂŒckkaufenVariante mit RĂŒckkaufoption
Regelung definiert Auszahlung bei UnternehmensverkaufVariante fĂŒr Merger oder Übernahme
VorzugsaktionÀr kann in Stammaktien konvertierenVariante mit Konversionsrechten
SpĂ€ter zufließendes Kapital hat andere AuszahlungsprioritĂ€tenVariante fĂŒr mehrere Finanzierungsrunden

Was ist eine Vorlage „Alternative Bestimmungen einer Grundsatzvereinbarung"?

Diese Checkliste-Vorlage stellt alternative Klauseln bereit, mit denen Sie eine Grundsatzvereinbarung flexibel an verschiedene Finanzierungsszenarien anpassen können. Sie enthĂ€lt detaillierte ErlĂ€uterungen und Beispielformulierungen zu vier Kernbereichen: Dividendenregelungen (kumulativ oder partizipativ), AuszahlungsprĂ€ferenzen fĂŒr AuszahlungsfĂ€lle (Börsengang, Merger, Liquidation), RĂŒckkaufoptionen und Registrierungsrechte fĂŒr Börsennotierungen. Die Vorlage ist als Word-Dokument herunterladbar, bearbeitbar und lĂ€sst sich als PDF exportieren — ideal fĂŒr Vorbereitung von Verhandlungen mit Kapitalgebern oder zur internen Planung von Beteiligungsstrukturen.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Eine schlecht strukturierte oder unvollstĂ€ndige Grundsatzvereinbarung fĂŒhrt spĂ€ter zu Streitigkeiten zwischen GrĂŒndern und Investoren — etwa ĂŒber DividendenansprĂŒche, RĂŒckkaufoption oder Kontrollrechte bei Unternehmensverkaufen. Diese Vorlage schĂŒtzt beide Seiten, indem sie klare Alternativen aufzeigt und erklĂ€rt, wer von welcher Regelung profitiert. Sie sparen sich teure anwaltliche Verhandlungsrunden, indem Sie vorab verstĂ€ndigen, welche Klauseln Ihren Zielen entsprechen. Gerade bei mehreren Finanzierungsrunden, bei denen neue Investoren unterschiedliche Bedingungen haben, ist eine gut durchdachte Struktur essentiell, um Konflikte zu vermeiden und Wert fĂŒr das Unternehmen zu schaffen.

HĂ€ufige Fehler vermeiden

❌ Dividendenrechte nicht klar definieren

Warum es wichtig ist: SpĂ€ter entstehen Streitigkeiten, ob Dividenden ĂŒberhaupt ausgezahlt werden mĂŒssen oder ob sie kumulativ anfallen.

Fix: Schreiben Sie explizit auf, ob die Direktorin / der Direktor Dividenden muss oder darf, und ob unbezahlte BetrÀge aufgelaufen werden.

❌ AuszahlungsprĂ€ferenz bei Merger nicht berĂŒcksichtigen

Warum es wichtig ist: Bei Unternehmensverkauf werden VorzugsaktionÀre benachteiligt, obwohl sie Kapital riskiert haben.

Fix: Definieren Sie klar, dass ein Merger/Übernahmeverkauf eine ‚Auszahlung' ist und welche PrioritĂ€t VorzugsaktionĂ€re haben.

❌ RĂŒckkaufrecht fĂŒr das Unternehmen zu offen lassen

Warum es wichtig ist: Das Unternehmen könnte Vorzugsaktien zu einem zu niedrigen Preis zurĂŒckkaufen, wenn der Marktpreis gestiegen ist.

Fix: Legen Sie einen festen RĂŒckkaufpreis (z.B. ursprĂŒngliche Investition plus Dividenden) fest und regeln Sie, wer das Recht hat.

❌ Registrierungsrechte vergessen

Warum es wichtig ist: Der Investor kann nicht sicherstellen, dass das Unternehmen je börsennotiert wird, obwohl dies das Exit-Ziel war.

Fix: FĂŒgen Sie ein Recht hinzu, das Unternehmen zur Börsennotierung zu verpflichten, falls bestimmte Bedingungen erfĂŒllt sind.

❌ Mehrere Finanzierungsrunden nicht adressieren

Warum es wichtig ist: SpĂ€ter zufließendes Kapital hat unklar, ob es die gleichen Rechte wie frĂŒhere Investoren hat oder nicht.

Fix: Regeln Sie ausdrĂŒcklich, ob neue Vorzugsaktien höhere oder gleichrangige Auszahlungsrechte haben.

❌ Klauseln ohne AnwaltsĂŒberprĂŒfung integrieren

Warum es wichtig ist: Rechtliche LĂŒcken oder WidersprĂŒche fĂŒhren zu Streitigkeiten und können den Vertrag unwirksam machen.

Fix: Lassen Sie einen Rechtsanwalt den fertigen Vertrag ĂŒberprĂŒfen, bevor Sie unterzeichnen.

Die 4 wichtigsten Abschnitte, erklÀrt

Dividende

Regelt, ob und unter welchen Bedingungen der Vorstand Dividenden ausschĂŒttet. Alternativ können Dividenden partizipativ (proportional zu Stammaktiendividenden) oder kumulativ (unbezahlte BetrĂ€ge werden aufgelaufen) gestaltet werden. FĂŒr Anleger gĂŒnstig ist die kumulative Variante, da Verlustjahre spĂ€ter ausgeglichen werden.

AuszahlungsprÀferenz

Definiert, in welcher Reihenfolge bei Unternehmensverkauf, Merger oder Fusion VorzugsaktionĂ€re ihre Investition plus Dividenden zurĂŒckerhalten. Alternativen reichen von einfacher RĂŒckzahlung bis zur anteiligen Verteilung des Resterlöses. SpĂ€tere Finanzierungsrunden können höhere oder gleichrangige Auszahlungsrechte erhalten.

RĂŒckkauf

Regelt, ob das Unternehmen Vorzugsaktien zu einem definierten Preis zurĂŒckkaufen darf oder muss. Dies schĂŒtzt den Investor fĂŒr den Fall, dass das Unternehmen nur mĂ€ĂŸigen Erfolg erzielt. Alternativen: obligatorischer RĂŒckkauf, optionaler RĂŒckkauf oder kein RĂŒckkauf.

Rechte auf amtliche Eintragung (Registrierungsrechte)

Verpflichtet das Unternehmen, auf Forderung des Investors eine Börsennotierung durchzufĂŒhren. Dies schĂŒtzt den Investor, falls er die GeschĂ€ftsfĂŒhrung nicht kontrolliert. Ohne dieses Recht könnte die GeschĂ€ftsleitung einen erfolgreichen Exit verhindern.

So fĂŒllen Sie sie aus

  1. 1

    Lesen Sie alle vier Bestimmungen grĂŒndlich durch

    Verstehen Sie jede Bestimmung (Dividende, AuszahlungsprĂ€ferenz, RĂŒckkauf, Registrierungsrechte) und deren Alternativen, bevor Sie eine Auswahl treffen.

    💡 Machen Sie sich Notizen zu Ihren PrioritĂ€ten als Investor oder Unternehmen.

  2. 2

    WĂ€hlen Sie Varianten je nach Finanzierungsszenario

    Entscheiden Sie, ob Ihr Unternehmen Kapital aufbringt oder investiert. Dies bestimmt, welche Alternativen fĂŒr Sie gĂŒnstig sind.

    💡 Kapitalanleger bevorzugen kumulative Dividenden und Registrierungsrechte; Unternehmer bevorzugen flexiblere Regelungen.

  3. 3

    Passen Sie Klauseltexte an Ihre Situation an

    Ersetzen Sie Platzhalter (z.B. RĂŒckkaufpreis, Dividendensatz, Auszahlungsquoten) durch konkrete Zahlen und Daten.

    💡 Verwenden Sie realistische Annahmen; zu aggressive Bedingungen scheitern in Verhandlungen.

  4. 4

    Integrieren Sie die Bestimmungen in Ihre Grundsatzvereinbarung

    Kopieren Sie die ausgewÀhlten Klauseln in das Hauptdokument der Grundsatzvereinbarung an die richtige Stelle.

    💡 ÜberprĂŒfen Sie ÜbergĂ€nge und Querverweis auf andere Klauseln.

  5. 5

    Abstimmen Sie mit der anderen Partei

    Teilen Sie den Entwurf mit dem Investor oder der GeschĂ€ftsleitung; berĂŒcksichtigen Sie GegenvorschlĂ€ge.

    💡 Dokumentieren Sie Einigungsergebnisse schriftlich.

  6. 6

    Lassen Sie den Anwalt ĂŒberprĂŒfen

    Beauftragen Sie einen auf Gesellschaftsrecht spezialisierten Rechtsanwalt, den gesamten Vertrag auf Konsistenz und Rechtssicherheit zu prĂŒfen.

    💡 Vergessen Sie nicht, das Datum und die Unterzeichner-Zeilen zu aktualisieren.

HĂ€ufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen kumulativen und partizipativen Dividenden?

Kumulative Dividenden sind unbezahlte BetrĂ€ge, die aufgelaufen werden und spĂ€ter nachgezahlt werden mĂŒssen, bevor StammaktionĂ€re Gewinne erhalten. Partizipative Dividenden ermöglichen dem VorzugsaktionĂ€r, zusĂ€tzliche Gewinne zu erhalten, wenn auch StammaktionĂ€re Dividenden bekommen — beide Varianten gleichzeitig. FĂŒr einen Investor ist die kumulative Variante in schwierigen Jahren vorteilhaft, die partizipative in erfolgreichen Jahren. Manche VertrĂ€ge kombinieren beide.

Muss das Unternehmen Vorzugsaktien zurĂŒckkaufen?

Das hĂ€ngt von der RĂŒckkaufsklausel ab. Sie können drei Szenarien definieren: (1) Das Unternehmen muss nach Erreichen bestimmter Meilensteine zurĂŒckkaufen. (2) Das Unternehmen darf optional zurĂŒckkaufen. (3) Es gibt kein RĂŒckkaufrecht. FĂŒr Investoren ist die obligatorische Variante sicherer, da sie eine garantierte Rendite bietet, falls die Börsennotierung ausbleibt. FĂŒr Unternehmer ist die Option oder das fehlende Recht gĂŒnstiger, da sie FlexibilitĂ€t bewahren.

Was sind Registrierungsrechte?

Ein Registrierungsrecht verpflichtet das Unternehmen, auf Forderung des Investors eine Börsennotierung oder öffentliche Kapitalmarktplatzierung durchzufĂŒhren. Dies schĂŒtzt den Investor, falls die GeschĂ€ftsfĂŒhrung keinen Exit anstrebt, obwohl die Bedingungen reif wĂ€ren. Der Investor kann dann seinen Anteil ĂŒber die Börse verkaufen. Ohne Registrierungsrecht könnte der Investor bei einem privaten, erfolgreichen Unternehmen „hĂ€ngen" bleiben.

Wie lange sind alternative Bestimmungen gĂŒltig?

Alternative Bestimmungen sind Bestandteil der Grundsatzvereinbarung und gelten so lange, bis das Unternehmen börsennotiert wird, aufgelöst wird oder die Anteilsverteilung wesentlich sich Ă€ndert. Manche Bestimmungen (z.B. Dividendenrechte) bleiben zeit unbegrenzt, andere (z.B. Registrierungsrechte) erlöschen bei Börsengang. ÜberprĂŒfen Sie regelmĂ€ĂŸig, ob Ihre Klauseln noch relevant sind.

Kann ich Bestimmungen spÀter Àndern?

Ja, aber nur mit Zustimmung aller Anteilseigner, deren Rechte dadurch beeintrĂ€chtigt werden. Manche Grundsatzvereinbarungen sehen vor, dass Änderungen einer supermajoritĂ€ren Abstimmung (z.B. 75 %) bedĂŒrfen. Lesen Sie Ihre Satzung, bevor Sie Änderungen vorschlagen. Eine spĂ€tere Änderung ist aufwendig; daher ist genaue Verhandlung am Anfang wichtig.

Welche Klausel sollte ich als Unternehmer priorisieren?

Als Unternehmer sollten Sie priorisieren: (1) begrenzte Dividendenberechtigung (um LiquiditĂ€t zu wahren), (2) optionaler oder kein RĂŒckkauf (um FlexibilitĂ€t zu bewahren), (3) keine Veto-Rechte des Investors. Als Investor sollten Sie priorisieren: (1) kumulative Dividenden (Absicherung), (2) obligatorischer RĂŒckkauf (garantierte Rendite), (3) Registrierungsrechte (Exit-Option).

Muss ich einen Anwalt fĂŒr diese Vorlage engagieren?

Ja, wir empfehlen, einen auf Gesellschaftsrecht spezialisierten Anwalt zu engagieren, um den fertigen Vertrag zu ĂŒberprĂŒfen. Diese Vorlage ist ein Orientierungsmittel, ersetzt aber keine rechtsanwaltliche Beratung. Gesetze varieren je nach Bundesland und Schweizer Kanton; ein Anwalt stellt sicher, dass Ihre Klauseln mit lokalen Vorschriften konform sind.

Kann ich eine Mischung aus verschiedenen Varianten verwenden?

Ja, absolut. Sie können kumulative Dividenden mit einem optionalen RĂŒckkauf kombinieren oder Registrierungsrechte mit partizipativen Dividenden verbinden. Dies ist in der Praxis ĂŒblich. Stellen Sie nur sicher, dass die Klauseln sich nicht widersprechen (z.B. muss klar sein, was bei gleichzeitigem RĂŒckkauf und Merger passiert).

Wer unterzeichnet eine Grundsatzvereinbarung?

Eine Grundsatzvereinbarung wird typischerweise von allen Anteilseignern (GrĂŒnder, Investoren, Business Angels) und der GeschĂ€ftsfĂŒhrung / dem Aufsichtsrat unterzeichnet. In einer GmbH können GeschĂ€ftsfĂŒhrer oder alle Gesellschafter unterzeichnen; in einer AG der Aufsichtsrat oder die Vorstandsmitglieder. PrĂŒfen Sie Ihre Satzung auf die Befugnis zum Unterzeichnen.

Im Vergleich zu Alternativen

vs StandardmĂ€ĂŸige Grundsatzvereinbarung ohne Alternative

Eine Standard-Grundsatzvereinbarung definiert nur die Basis-AnteilsverhĂ€ltnisse und Stimmrechte. Diese Vorlage ergĂ€nzt sie um spezifische Regelungen fĂŒr Dividenden, Auszahlungen, RĂŒckkauf und Börsengang. Nutzen Sie diese Vorlage, wenn Sie oder Ihre Investoren besondere Schutzrechte oder Exit-Szenarien benötigen; die Standard-Vorlage reicht fĂŒr einfache, 100-%-EigentumsĂŒbergaben.

vs Gesellschaftervertrag einer GmbH

Ein Gesellschaftervertrag einer GmbH regelt die VerhĂ€ltnisse der GmbH-Gesellschafter. Eine Grundsatzvereinbarung (hier mit alternativen Bestimmungen) ist fĂŒr Kapitalgesellschaften wie AGs oder andere Beteiligungsstrukturen gedacht. In GmbHs können Ă€hnliche Bestimmungen ĂŒber den Gesellschaftervertrag oder einen separaten Entwurf eingefĂŒgt werden. Diese Vorlage ist am besten fĂŒr AG-Szenarien oder Kapitalanlage-Strukturen geeignet.

vs Investor-Pitch-Deck oder GeschÀftsplan

Ein Pitch-Deck oder Businessplan stellt das Unternehmen und die Finanzierungsmöglichkeiten dar. Diese Vorlage rechtfertigt die Zahlenwerk (z.B. RĂŒckkaufpreis, Dividendensatz) und konkretisiert sie in vertragsrechtliche Klauseln. Nutzen Sie diese Vorlage, nachdem Sie Investoren gefunden und deren Anforderungen verstanden haben; sie ist der nĂ€chste Schritt in Richtung verbindlicher Vereinbarung.

vs Darlehensvertrag oder Schuldschein

Ein Darlehensvertrag ist ein KreditverhĂ€ltnis (Fremdkapital); diese Vorlage regelt Eigenkapital-Beteiligungen (Stammaktien, Vorzugsaktien). Ist der Investor ein DarlehensĂŒbereinkommen mit Eigenkapital kombinieren möchte, benötigen Sie eine separate Klausel, die beide Instrumente verbindet. Diese Vorlage konzentriert sich auf rein kapitalistische Beteiligungsrechte.

Branchenspezifische Hinweise

Technologie und Software

Start-ups und Scale-ups nutzen diese Vorlage, um Venture-Capital-Investoren mit gestaffelten Auszahlungsrechten und Registrierungsrechten anzulocken.

Private Equity und Finanzdienstleistungen

Finanzanleger strukturieren ihre Beteiligungen ĂŒber alternative Dividenden- und RĂŒckkaufklauseln, um Renditen zu optimieren.

Medizintechnik und Pharma

Lange Entwicklungszeiten erfordern kumulative Dividenden und obligatorische RĂŒckkaufrechte, um Investoren ĂŒber mehrere Jahre zu sichern.

Fertigung und Maschinenbau

InhabergefĂŒhrte Betriebe nutzen RĂŒckkaufoptionen, um stille Beteiligungen langfristig zu strukturieren.

GrĂŒne Energie und Nachhaltigkeit

Impact-Investoren setzen kumulative Dividenden und spezielle Konditionen fĂŒr nachhaltige Projekte ein.

Einzelhandel und E-Commerce

Schnell wachsende Einzelhandelsketten nutzen Registrierungsrechte, um eine Börsennotierung vorzubereiten oder zu erzwingen.

Vorlage oder Profi — was passt?

WegAm besten fĂŒrKostenZeit
Vorlage verwendenSie verstehen Ihre Ziele klar (Dividenden, Exit) und verhandeln mit erfahrenen Investoren, die auch eine Standard-Vorlage akzeptieren.Download; 0–500 € fĂŒr interne Bearbeitung2–4 Stunden Entwurf; mehrere Tage Verhandlung
Vorlage + Profi-PrĂŒfungSie nutzen die Vorlage, benötigen aber rechtliche ÜberprĂŒfung, da hohe Summen oder komplexe Stuktur involviert sind.In Business in a Box enthalten; 1.500–3.000 € fĂŒr anwaltsrechtliche ÜberprĂŒfung2–4 Stunden Vorlage + 5–10 Tage Reviewzeit durch Anwalt
MaßgeschneidertMehrere Investoren, internationale Beteiligung, Multi-Runden-Finanzierung oder strenge regulatorische Anforderungen.3.500–8.000 € je nach KomplexitĂ€t und Anzahl der Verhandlungsrunden2–4 Wochen, inkl. Verhandlung und Iteration

Glossar

Grundsatzvereinbarung
Vertragswerk, das Rechte und Pflichten von Unternehmensgesellschaftern / Anteilseignern regelt, insbesondere bei Kapitalzufuhr.
Vorzugsaktie
Aktienart mit besonderen Rechten (z.B. Dividendenvorzug) gegenĂŒber Stammaktien.
Stammaktie
Standard-Anteilsart mit gleichen Stimmrechten pro Aktie, meist ohne spezielle Vorzugsrechte.
Dividende
GewinnausschĂŒttung an Anteilseigner; kann fixiert, kumulativ oder partizipativ sein.
AuszahlungsprÀferenz
Vertragliche Regelung, in welcher Reihenfolge bei Unternehmensverkauf oder Liquidation Kapitalanleger bezahlt werden.
Kumulativ
Unbezahlte Dividenden werden aufgelaufen und mĂŒssen spĂ€ter nachgezahlt werden.
Partizipativ
VorzugsaktionÀr erhÀlt zusÀtzliche Dividenden, wenn StammaktionÀre Gewinne erhalten.
RĂŒckkauf
Unternehmen kauft eigene Vorzugsaktien vom Investor zurĂŒck; garantiert Rendite bei mĂ€ĂŸigem Erfolg.
Registrierungsrecht
Recht des Investors, das Unternehmen zur Börsennotierung zu verpflichten.
Konversion
Umwandlung einer Vorzugsaktie in Stammaktie; VorzugsaktionÀr verliert Vorzugsrechte, gewinnt Stimmrecht.

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