Vorstandsbeschluss

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FreiVorstandsbeschluss

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Vorstandsbeschluss ist das formelle Dokumentationsinstrument, mit dem der Vorstand einer Kapitalgesellschaft (GmbH, AG oder vergleichbar) bindende Entscheidungen ordnungsgemäß beurkundet. Diese Word-Vorlage bietet einen rechtskonformen Rahmen für die Protokollierung von Beschlüssen, etwa zur Genehmigung von Jahresabschlüssen, Ernennung von Buchhaltern oder Anpassungen von Unternehmensstatuten — mit allen notwendigen Platzhaltern und Unterschriftszeilen.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diesen Beschluss jedes Mal, wenn der Vorstand einstimmig oder mehrheitlich eine Entscheidung trifft, die dokumentiert und später nachgewiesen werden muss — etwa bei der Genehmigung des Jahresabschlusses, der Bestellung von Prüfern oder bei Änderungen von Unternehmensstatuten. Besonders wichtig wird das Dokument im Fall von Audits, Bankkrediten oder rechtlichen Streitigkeiten.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält den standardisierten Kopf mit Unternehmensname und Datum, eine Eröffnungsklausel zur Bestätigung der Vollständigkeit des Vorstands, Platzhalter für konkrete Beschlussfassungen (Genehmigung Jahresabschluss mit Buchprüfer-Angaben, Bestellung von Buchhaltern, Statuten-Beschlüsse) und abschließende Unterschriftsfelder für alle Vorstandsmitglieder. Die Struktur folgt deutschen Gepflogenheiten für GmbH und AG.

Was ist eine Vorlage „Vorstandsbeschluss"?

Ein Vorstandsbeschluss ist das formelle Dokument, mit dem der Vorstand oder die Geschäftsführung einer Kapitalgesellschaft (GmbH, AG oder vergleichbar) Entscheidungen ordnungsgemäß beurkundet. Diese Word-Vorlage bietet einen rechtskonformen Rahmen zur Dokumentation von Beschlüssen — etwa zur Genehmigung von Jahresabschlüssen, Bestellung von Buchhaltern oder Anpassungen von Unternehmensstatuten. Das Dokument enthält alle notwendigen Platzhalter, Unterschriftszeilen und folgt deutschem GmbH- und Aktiengesetz. Sie laden die Vorlage kostenlos herunter, füllen die variablen Felder aus, lassen alle Vorstandsmitglieder unterschreiben und speichern das Original — fertig. Zusätzlich können Sie das unterzeichnete Dokument bei einem Notar beglaubigen lassen, falls Banken oder Behörden eine beglaubigte Kopie anfordern.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne einen schriftlich dokumentierten und unterzeichneten Vorstandsbeschluss haben Sie eine rechtliche Grauzone: Banken werden Ihre Jahresabschluss-Genehmigung anzweifeln und einen Nachweis anfordern; Audits können sich verzögern oder erneute Beschlüsse erzwingen; einzelne Vorstandsmitglieder können später behaupten, nicht zugestimmt zu haben; und im schlimmsten Fall wird eine Entscheidung vor Gericht angefochten. Ein ordnungsgemäß unterzeichneter Vorstandsbeschluss schafft Rechtssicherheit, dokumentiert Verantwortung und erfüllt die Anforderungen von Kreditgebern, Behörden und internen Governance-Standards. Besonders bei der jährlichen Jahresabschluss-Genehmigung und der Bestellung von Buchprüfern ist dieses Dokument nicht optional — es ist eine zwingende geschäftliche und rechtliche Notwendigkeit.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Wenn ausschließlich ein Jahresabschluss genehmigt wird und die Rechnung intern erledigt istVorstandsbeschluss Jahresabschluss-Genehmigung
Bei Genehmigung des Jahresabschlusses durch einen bestellten externen BuchprüferVorstandsbeschluss mit externer Buchprüfung
Wenn Unternehmensstatuten angepasst und anschließend auf Hauptversammlung bestätigt werdenVorstandsbeschluss Statuten-Änderung
Wenn ein neuer Buchhalter für das Geschäftsjahr bestellt wirdVorstandsbeschluss Buchhalter-Bestellung
Wenn mehrere Beschlüsse (Abschluss, Buchprüfer, Statuten) in einer Sitzung gefasst werdenVorstandsbeschluss mehrere Entscheidungen

Häufige Fehler vermeiden

❌ Nicht alle Vorstandsmitglieder unterzeichnen

Warum es wichtig ist: Der Beschluss wird anfechtbar und kann gerichtlich angegriffen werden.

Fix: Stellen Sie sicher, dass alle amtierenden Vorstandsmitglieder unterschreiben oder schriftlich zustimmen.

❌ Jahresabschluss-Daten oder Buchhalternamen vergessen oder falsch eintragen

Warum es wichtig ist: Banken und Audits erkennen den Beschluss als ungültig an und fordern Nachweise erneut an.

Fix: Prüfen Sie alle Platzhalter vor dem Unterschreiben und vergleichen Sie mit Original-Dokumenten.

❌ Kein Datum oder falsches Datum angeben

Warum es wichtig ist: Der Beschluss ist zeitlich nicht nachvollziehbar und kann zu Verzögerungen bei der Vorlage führen.

Fix: Tragen Sie das genaue Datum der Beschlussfassung ein und vergleichen Sie mit internen Sitzungsprotokollen.

❌ Unterschriften fehlen oder sind nicht lesbar

Warum es wichtig ist: Banken und Behörden akzeptieren das Dokument nicht und fordern Nachweise oder beglaubigt Kopien.

Fix: Alle Unterzeichner müssen deutlich lesbar unterschreiben; notieren Sie Namen gedruckt unter die Unterschrift.

❌ Statuten-Nummer oder Buchhalter-Details falsch oder unvollständig

Warum es wichtig ist: Bei Audits oder Register-Eintragungen gibt es Widersprüche und Verzögerungen.

Fix: Gleichen Sie Statuten-Nummern und Prüfer-Qualifikationen mit amtlichen Unterlagen ab.

❌ Beschlussfassung ohne vorherige schriftliche Benachrichtigung oder Tagesordnung

Warum es wichtig ist: Der Beschluss kann von einzelnen Vorstandsmitgliedern als nicht ordnungsgemäß angegriffen werden.

Fix: Versenden Sie vor der Beschlussfassung eine schriftliche Einladung mit Tagesordnung und Unterlagen.

Die 8 wichtigsten Klauseln, erklärt

Eröffnungsklausel

In einfacher Sprache: Bestätigt, dass alle Vorstandsmitglieder anwesend sind und den Beschluss ordnungsgemäß fassen.

Beispielformulierung
Die Unterzeichnenden, die Gesamtheit aller Vorstandsmitglieder von [NAME IHRES UNTERNEHMENS], unterzeichnen hiermit die folgenden geänderten Beschlüsse:

Häufiger Fehler: Namen der Vorstandsmitglieder nicht aufgelistet oder Eröffnungsklausel vergessen, was die Rechtsgültigkeit gefährdet.

Datum und Ort

In einfacher Sprache: Dokumentiert, wann und wo der Beschluss ordnungsgemäß gefasst wurde.

Beispielformulierung
ORDNUNGSGEMÄSS VERABSCHIEDET AM [DATUM]

Häufiger Fehler: Datum vergessen oder falsch eingetragen, was zu Datierungsfragen bei Audits führt.

Jahresabschluss-Genehmigung

In einfacher Sprache: Erklärt, dass der geprüfte oder ungeprüfte Jahresabschluss genehmigt wird.

Beispielformulierung
Der Jahresabschluss des Unternehmens für das Geschäftsjahr [TAG UND MONAT], erstellt von [NAME DES BUCHHALTERS], Buchprüfer, gemäß deren Stellungnahmen vom [Datum], ist genehmigt.

Häufiger Fehler: Geschäftsjahrdatum oder Name des Buchhalters nicht oder falsch eingefügt, was später zu Verwechslungen führt.

Buchprüfer-Angaben

In einfacher Sprache: Nennt den Namen und die Prüfnummer des externen Buchprüfers oder bestätigt interne Prüfung.

Beispielformulierung
Der Jahresabschluss des Unternehmens für das Geschäftsjahr [TAG UND MONAT], erstellt von [NAME DES RECHNUNGSPRÜFERS], gemäß deren Prüfbericht vom [Datum] ist genehmigt.

Häufiger Fehler: Prüfberichtdatum nicht aktuell oder Prüfername falsch, was zu ungültigen Genehmigungen führt.

Vorlage auf Hauptversammlung

In einfacher Sprache: Verpflichtet das Unternehmen, den genehmigten Jahresabschluss auf der nächsten Aktionärsversammlung vorzulegen.

Beispielformulierung
Der genehmigte Jahresabschluss ist auf der jährlichen Hauptversammlung der Aktionäre des Unternehmens vorzulegen.

Häufiger Fehler: Diese Klausel vergessen, wodurch Fristen zur Vorlage nicht eingehalten werden können.

Buchhalter-Bestellung

In einfacher Sprache: Bestellt einen Buchhalter für das laufende Geschäftsjahr.

Beispielformulierung
[BUCHHALTER] sind die für das laufende Geschäftsjahr bestellten Buchhalter des Unternehmens.

Häufiger Fehler: Name des Buchhalters nicht eingefügt oder Bestellungsdatum nicht dokumentiert.

Statuten-Beschluss

In einfacher Sprache: Beurkundet die Annahme oder Änderung von Unternehmensstatuten und deren Vorlage zur Bestätigung.

Beispielformulierung
Statut Nr. [NUMMER] ist als Statut des Unternehmens verabschiedet und ist auf einer Aktionärsversammlung des Unternehmens zur Bestätigung vorzulegen.

Häufiger Fehler: Statuten-Nummer oder Inhalt der Änderung nicht präzise aufgeführt, was zu rechtlichen Zweifeln führt.

Unterschriftsfelder

In einfacher Sprache: Bietet Platz für die Unterschriften aller Vorstandsmitglieder als Beweis der Zustimmung.

Beispielformulierung
Unterzeichner 1: ________________ (Name und Titel) Unterzeichner 2: ________________ (Name und Titel)

Häufiger Fehler: Nicht alle Vorstandsmitglieder unterzeichnen, oder Unterschriften fehlen teilweise, was den Beschluss anfechtbar macht.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Unternehmensname und Datum eintragen

    Ersetzen Sie [NAME IHRES UNTERNEHMENS] durch den exakten eingetragenen Namen. Tragen Sie das Datum ein, an dem der Vorstand den Beschluss tatsächlich fasst.

    💡 Verwenden Sie das Datum der Unterschriften, nicht ein früheres oder späteres Datum.

  2. 2

    Vorstandsmitglieder bestätigen

    Stellen Sie sicher, dass alle Vorstandsmitglieder anwesend sind oder sich schriftlich einverstanden erklärt haben. Notieren Sie ggfs. Abwesenheiten oder Stimmenthaltungen.

    💡 Auch bei Fernzustimmung ist eine dokumentierte schriftliche Zustimmung erforderlich.

  3. 3

    Konkrete Beschlüsse auswählen und ausfüllen

    Wählen Sie aus den vorgegebenen Beschluss-Varianten (Jahresabschluss-Genehmigung, Buchprüferbestellung, Statuten) die passenden aus. Löschen Sie nicht benötigte Klauseln.

    💡 Mehrere Beschlüsse können in einem Dokument gefasst werden.

  4. 4

    Jahresabschluss-Daten eintragen

    Geben Sie den Zeitraum [TAG UND MONAT] ein, für den der Abschluss gilt. Tragen Sie den Namen und ggfs. die Prüfnummer des Buchhalters oder Revisors ein.

    💡 Prüfberichtdatum muss dem aktuellen oder einem früheren Datum entsprechen.

  5. 5

    Statuten und Buchhalter-Details (falls zutreffend)

    Falls Statuten angepasst oder Buchhalter bestellt werden, geben Sie die Statuten-Nummer und den Namen des Buchhalters an.

    💡 Statuten-Nummern müssen intern konsistent sein; bei Zweifeln mit dem Handelsregisteramt klären.

  6. 6

    Alle Vorstandsmitglieder unterschreiben

    Drucken Sie das Dokument aus und lassen Sie alle Vorstandsmitglieder eigenhändig unterschreiben. Notieren Sie ggfs. Titel und Funktionen neben den Namen.

    💡 Digitale Signaturen (e-Signatur) sind auch zulässig, sofern die entsprechende technische Infrastruktur verfügbar ist.

  7. 7

    Archivieren und ggfs. beglaubigen

    Heben Sie das original unterzeichnete Dokument in den Unternehmensunterlagen auf. Bei Vorlagepflicht auf Hauptversammlung oder Bank kann eine beglaubigte Kopie erforderlich sein.

    💡 Notare können beglaubigte Kopien ausstellen; diese sind bei Kreditanträgen oft Standard.

Häufig gestellte Fragen

Muss jeder Vorstandsbeschluss schriftlich dokumentiert werden?

Ja, in der Regel. Nach deutschem Gesellschaftsrecht (GmbH-Gesetz und Aktiengesetz) müssen wichtige Vorstandsentscheidungen schriftlich dokumentiert und unterzeichnet werden. Mündliche Beschlüsse sind zwar grundsätzlich möglich, führen aber zu Beweisproblemen. Eine schriftliche Dokumentation mit Original-Unterschriften ist daher rechtlich und praktisch notwendig, besonders bei Jahresabschlüssen, Buchprüferbestellungen und Statuten-Änderungen.

Können Vorstandsmitglieder per E-Mail oder Zoom zustimmen?

Schriftliche Zustimmung per E-Mail ist in vielen Fällen zulässig, wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind. Eine digitale Echtzeit-Abstimmung (z. B. per Zoom) muss aber dokumentiert werden. Am sichersten ist immer noch die Unterschrift auf Papier oder eine qualifizierte elektronische Signatur. Wenn Sie eine Fernsitzung durchführen, dokumentieren Sie die Anwesenheit und Abstimmung in einem separaten Protokoll und lassen Sie anschließend unterzeichnen.

Wer archiviert den Vorstandsbeschluss?

Das Unternehmen selbst muss den Vorstandsbeschluss aufbewahren. Typischerweise wird das Original im Büro der Geschäftsführung oder bei der Buchhaltung gespeichert. Banken erhalten ggfs. eine beglaubigte Kopie. Notare können beglaubigte Kopien ausstellen und sind empfohlen, wenn das Dokument später vor Gericht oder bei behördlichen Prüfungen vorgelegt werden muss.

Muss der Vorstandsbeschluss ins Handelsregister eingetragen werden?

Nicht automatisch. Vorstandsbeschlüsse sind interne Dokumente der Gesellschaft. Nur in Sonderfällen — etwa bei einer Statuten-Änderung oder der Bestellung neuer Vorstandsmitglieder — müssen bestimmte Inhalte ins Handelsregister eingetragen werden. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Notar oder Anwalt, ob die geplanten Beschlüsse einer Anmeldung bedürfen.

Wie lange müssen Vorstandsbeschlüsse aufbewahrt werden?

Nach deutschem Recht müssen Geschäftsunterlagen grundsätzlich 10 Jahre aufbewahrt werden. Vorstandsbeschlüsse gehören zu den Geschäftsunterlagen und sollten daher mindestens 10 Jahre im Original oder in beglaubigter Kopie verfügbar sein. Bei Jahresabschlüssen sollten Sie sogar länger aufbewahren, um Rückfragen zu beantworten.

Was ist der Unterschied zwischen einem Vorstandsbeschluss und einem Gesellschafterbeschluss?

Ein Vorstandsbeschluss ist eine Entscheidung der Geschäftsführung (Vorstand oder Geschäftsführer). Ein Gesellschafterbeschluss ist eine Entscheidung der Eigentümer (Aktionäre oder Gesellschafter) auf einer Versammlung. Manche Entscheidungen (z. B. Statuten-Änderungen oder Gewinnverteilung) erfordern beide: erst Vorstandsbeschluss, dann Bestätigung durch Gesellschafterbeschluss.

Können wir die Vorlage auch für wiederholte Beschlüsse (z. B. jährlich) nutzen?

Ja, absolut. Diese Vorlage ist so gestaltet, dass Sie sie jedes Jahr erneut verwenden können — mit aktualisierten Daten (neues Geschäftsjahr, neuer Prüfer, neue Buchhalter). Speichern Sie eine Kopie für jedes Geschäftsjahr und füllen Sie nur die variablen Felder neu aus.

Brauchen wir einen Anwalt, um den Vorstandsbeschluss zu schreiben?

Für unkomplizierte Beschlüsse (z. B. Jahresabschluss-Genehmigung mit bekanntem Prüfer) reicht in der Regel diese Vorlage aus. Bei komplexeren Entscheidungen (Statuten-Änderungen, Umstrukturierungen) empfehlen wir rechtliche Prüfung durch einen Anwalt. Notare können auch helfen, die Dokumente zu beglaubigen und Fehler zu vermeiden.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Gesellschafterbeschluss

Ein Vorstandsbeschluss ist eine Entscheidung der Geschäftsführung; ein Gesellschafterbeschluss ist eine Entscheidung der Eigentümer. Beide Dokumente sind oft notwendig: Der Vorstand genehmigt den Jahresabschluss, die Gesellschafter bestätigen ihn dann auf der Hauptversammlung. Der Gesellschafterbeschluss ist formeller und erfordert oft ein Protokoll der Versammlung.

vs Geschäftsführungsbeschluss (Einzelperson)

Wenn ein Unternehmen nur einen Geschäftsführer hat (keine Vorstandsstruktur), wird ein "Geschäftsführungsbeschluss" dokumentiert statt eines "Vorstandsbeschlusses". Die Struktur und Anforderungen sind ähnlich, aber der Name und die formale Grundlage sind unterschiedlich. Diese Vorlage ist für Mehrpersonen-Vorstände ausgelegt.

vs Geschäftsführungsprotokoll

Ein Geschäftsführungsprotokoll dokumentiert den Ablauf einer Sitzung (Diskussionen, Abstimmungen, Ergebnisse). Ein Vorstandsbeschluss ist das Ergebnis — die formale Entscheidung. Oftmals wird das Protokoll zuerst erstellt, dann wird der Vorstandsbeschluss aus dem Protokoll abgeleitet und separat unterzeichnet.

vs Notariell beglaubigter Beschluss

Ein standardmäßiger Vorstandsbeschluss ist intern gültig. Ein notariell beglaubigter Vorstandsbeschluss hat zusätzliche rechtliche Kraft und wird von Banken, Behörden und Gerichten bevorzugt. Wenn Sie diese Vorlage nutzen, können Sie die unterzeichnete Fassung später auch von einem Notar beglaubigen lassen.

Branchenspezifische Hinweise

Immobilienwirtschaft

Immobilienunternehmen müssen regelmäßig Jahresabschlüsse genehmigen und externe Buchprüfer bestellen — der Vorstandsbeschluss ist das Standarddokument dafür.

Finanzdienstleistungen

Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter unterliegen regulatorischen Anforderungen zur dokumentierten Beschlussfassung und müssen Vorstandsbeschlüsse archivieren.

Fertigung und Handwerk

Handwerksbetriebe als AG oder GmbH fassen regelmäßig Vorstandsbeschlüsse zur Genehmigung von Jahresabschlüssen und Investitionsentscheidungen.

Handel und Vertrieb

Handelsunternehmen benötigen Vorstandsbeschlüsse für die jährliche Geschäftsabwicklung, besonders wenn externe Buchprüfer beauftragt sind.

Gesundheitswesen

Krankenhäuser und Kliniken als Gesellschaften fassen Vorstandsbeschlüsse zu Jahresabschlüssen und organisatorischen Entscheidungen.

Beratung und Dienstleistungen

Consulting-Unternehmen und Agenturen nutzen Vorstandsbeschlüsse zur Formalisierung von Führungsentscheidungen und Jahresabschluss-Genehmigungen.

Hinweise zur Rechtsprechung

Der Vorstandsbeschluss folgt deutschem GmbH-Gesetz (GmbHG) und Aktiengesetz (AktG). Jahresabschlüsse müssen nach HGB (Handelsgesetzbuch) genehmigt werden. Externe Buchprüfer müssen nach WPO (Wirtschaftsprüferordnung) qualifiziert sein. Deutsche Notare können beglaubigte Kopien ausstellen.

In Österreich gelten ähnliche Regeln (Gesellschaftsgesetz, Aktiengesetz). Vorstandsbeschlüsse müssen dokumentiert werden, Jahresabschlüsse müssen genehmigt sein. Österreichische Notare (Notariatskollegium) können beglaubigungen vornehmen. Die Vorlage ist mit geringen Anpassungen (Währung EUR, österreichische Formulierungen) nutzbar.

In der Schweiz regelt das Zivilgesetzbuch (ZGB) und die Gesellschaftsstatuten die Vorstandsbeschlüsse. Die Dokumentation ist ähnlich, aber weniger formell als im deutschsprachigen Raum. Schweizer Notare können Beglaubigungen vornehmen. Bei GmbH-ähnlichen Strukturen ist die Vorlage mit geringen Anpassungen anwendbar.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenRoutinemäßige Jahresabschluss-Genehmigungen und Buchprüferbestellungen mit bekannten Prüfern und unveränderten Statuten.€ 0 (nur Vorlage); optional € 50–100 für notarielle Beglaubigung15–30 Minuten zum Ausfüllen und Unterzeichnen
Vorlage + RechtsprüfungBeschlüsse mit neuen Buchprüfern, geänderten Buchhaltern oder wenn Sie sich unsicher über die formale Korrektheit sind.€ 50–150 für anwaltliche Prüfung; € 50–100 für notarielle Beglaubigung30 Minuten Ausfüllen + 2–3 Tage anwaltliche Prüfung + 1 Tag notarielle Beglaubigung
MaßgeschneidertKomplexe Beschlüsse wie Statuten-Änderungen, Umstrukturierungen oder Sondersituationen; auch wenn mehrsprachige Versionen erforderlich sind.€ 300–800 für anwaltliche Ausarbeitung5–10 Tage je nach Komplexität

Glossar

Vorstandsbeschluss
Formales Dokument, in dem der Vorstand einer Kapitalgesellschaft seine Entscheidungen protokolliert und durch Unterschrift bekräftigt.
Kapitalgesellschaft
Unternehmensform wie GmbH oder AG, deren Leitungsorgan der Vorstand oder die Geschäftsführung ist.
Jahresabschluss
Jährliche Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens, die genehmigt und vorgelegt werden muss.
Buchprüfer
Externe oder interne Fachperson, die den Jahresabschluss prüft und bestätigt.
Statuten
Satzung oder Gründungsdokument eines Unternehmens, das seine Grundregeln und Strukturen festlegt.
Unterschriftsleistung
Unterschrift aller Vorstandsmitglieder als Nachweis ihrer Zustimmung zum Beschluss.
Ordnungsgemäße Beschlussfassung
Beschluss, der alle formalen Anforderungen erfüllt und daher rechtlich bindend ist.
Hauptversammlung
Versammlung der Aktionäre oder Gesellschafter, auf der Vorstandsbeschlüsse bestätigt werden können.
Einstimmigkeit
Zustimmung aller Vorstandsmitglieder zu einem Beschluss; alternative ist Mehrheitsbeschluss.
Protokollierung
Dokumentation einer Entscheidung in schriftlicher Form zur späteren Vorlage und als Beweis.

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