1
Parteien und Datum festlegen
Ersetzen Sie [IHR FIRMENNAME] mit dem Namen des Dienstleisters und [FIRMENNAME] mit dem Namen des Auftraggebers. Tragen Sie das Startdatum [DATUM] ein, an dem der Vertrag wirksam wird. Ergänzen Sie die vollständigen Adressen und Bundesland/Staat beider Parteien.
💡 Verwenden Sie die offiziellen Firmennamen aus dem Handelsregister, um Authentizität zu sichern.
2
Leistungsbeschreibung konkretisieren (Anlage A)
Erstellen Sie eine detaillierte Anlage A oder einen Dienstplan, der die konkreten Verwaltungsaufgaben auflistet (z. B. Rechnungsprüfung, Terminmanagement, Reisekostenabrechnung, Sekretariat). Seien Sie so spezifisch wie möglich; vage Formulierungen führen zu Streitigkeiten.
💡 Listen Sie Aufgaben nach Häufigkeit auf (täglich, wöchentlich, monatlich) oder nach prozentualem Zeitaufwand.
3
Honorarsystem und Zahlungsbedingungen ausfüllen
Bestimmen Sie, ob der Dienstleister wöchentlich oder monatlich in Rechnung stellt. Tragen Sie den Betrag [BETRAG] ein (z. B. € 1.500 pro Monat oder € 25 pro Stunde). Legen Sie die Zahlungsfrist fest (z. B. 14 oder 30 Tage nach Rechnungsdatum). Regeln Sie auch Reisekostenersatz oder zusätzliche Auslagen.
💡 Kombinieren Sie Monatshonorar mit Stundenhonorar für zusätzliche Aufgaben, um Flexibilität zu wahren.
4
Dauer und Kündigungsfristen festlegen
Ergänzen Sie das Startdatum und das geplante Enddatum (z. B. ein Jahr später). Definieren Sie in den Beendigungsklauseln die Heilungsfristen bei Vertragsbruch (z. B. 10 oder 15 Tage) und bei Insolvenz (z. B. 7 Tage). Klären Sie auch, ob der Vertrag sich automatisch verlängert oder ob explizite Zustimmung erforderlich ist.
💡 Probezeiten (z. B. 90 Tage) mit einfacher Kündigung können am Anfang sinnvoll sein.
5
Schlüsselkräfte benennen
Ergänzen Sie die Namen und Titel der Verantwortlichen auf jeder Seite, die Anweisungen geben, Besprechungen leiten und Probleme lösen. Dies schafft klare Kommunikationswege und Verantwortlichkeiten.
💡 Reservieren Sie das Recht, Schlüsselkräfte auszutauschen, falls eine Person ausfällt oder die Leistung unbefriedigend ist.
6
Steuern und Versicherungen regeln
Legen Sie fest, dass jede Partei selbst für ihre Steuern und Sozialabgaben verantwortlich ist (falls der Dienstleister Selbstständiger oder Unternehmer ist). Regeln Sie auch, wer für Haftpflichtversicherung oder Berufsunfallversicherung zuständig ist.
💡 Konsultieren Sie einen Steuerberater, um sicherzustellen, dass keine Arbeitnehmereigenschaft vorliegt, wenn Sie einen Freiberufler engagieren.
7
Vertraulichkeits- und Datenschutzbestimmungen
Ergänzen Sie konkrete vertrauliche Informationen, die geschützt werden (z. B. Kundenlisten, Buchhaltungsdaten, Geschäftspläne). Prüfen Sie auch datenschutzrechtliche Anforderungen (DSGVO), falls der Dienstleister personenbezogene Daten verarbeitet, und fügen Sie ggf. eine Datenverarbeitungsvereinbarung bei.
💡 Vereinbaren Sie auch Aufbewahrungspflichten für Dokumente und eine Vernichtungsfrist nach Vertragsende.
8
Rechtliche Überprüfung und Unterzeichnung
Lassen Sie den Vertrag vor Unterzeichnung von einem Rechtsanwalt überprüfen, besonders wenn größere Vermögenswerte oder sensible Geschäftsbereiche betroffen sind. Unterschreiben Sie beide Parteien den Vertrag und bewahren Sie eine beglaubigte Kopie auf.
💡 Verwenden Sie eine elektronische Signatur (z. B. über DocuSign), um den Prozess zu beschleunigen.