1
Parteien und Anwesen präzise identifizieren
Tragen Sie die vollständigen, offiziellen Namen des vermietenden und mietenden Unternehmens, ihre Gründungsbundesländer, Sitze und Geschäftsadressen ein. Beschreiben Sie das Anwesen mit Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort und Bundesland. Fügen Sie einen genauen Lageplan als Anlage bei.
💡 Verwenden Sie Kopien aus Handelsregistern oder offiziellen Dokumenten, um Schreibweisen korrekt zu halten.
2
Laufzeit und Startdatum festlegen
Geben Sie die Dauer in Jahren (z.B. 5 Jahre) und das genaue Laufzeitbeginn-Datum ein. Berücksichtigen Sie, ob eine Übergangslösung als Untermiete vom bisherigen Mieter erforderlich ist, und falls ja, bis wann.
💡 Sprechen Sie mit dem bisherigen Mieter oder dessen Vermietern ab, ob und wann eine frühzeitige Belegung möglich ist.
3
Mietzahlungsplan erstellen und Beträge eintragen
Definieren Sie die Höhe der Kaltmiete für die erste Periode (z.B. Monat 1–12) und beschreiben Sie, wie sich die Miete in weiteren Perioden entwickelt (z.B. Monat 13–24 mit x% Anstieg). Geben Sie Zahlungsweisen und Konten an.
💡 Lassen Sie aktuelle Marktmietpreise von lokalen Maklern oder Gutachtern ermitteln, um realistisch zu sein.
4
Verlängerungsoption und Marktpreisanpassung regeln
Legen Sie fest, ob und wie lange der Mietvertrag verlängert werden kann, wie lange vor Ablauf der aktuelle Laufzeit die Option mitgeteilt werden muss, und wie der neue Mietwert bestimmt wird (z.B. Prozentsatz des Marktpreises oder Gutachterverfahren).
💡 Arbeiten Sie eine klare Gutachterverfahrens-Formulierung aus, um später Rechtsstreite zu vermeiden.
5
Beteiligte und Gutachter-Vorgaben klären
Falls Marktpreisbestimmungen durch Gutachter erforderlich sind, legen Sie fest, welche Fachverbände oder Berufsgruppen als Gutachter akzeptabel sind, und wie lange Fristen für die Benennung und Bewertung sind.
💡 Konsultieren Sie mit dem zuständigen regionalen Gutachterausschuss oder einer Immobilienkammer über übliche Standards.
6
Besitzübergabe und frühzeitige Belegung regeln
Geben Sie an, ob und wie lange vor dem Laufzeitbeginn der Mieter das Anwesen betreten darf (z.B. zum Installieren von Ausstattung), ohne Miete zu zahlen, und wie mit Verspätungen bei der Übergabe umgegangen wird.
💡 Räumen Sie dem Mieter ausreichend Zeit ein (4–8 Wochen), um Renovierungen und Installationen durchzuführen.
7
Zusätzliche Vereinbarungen und Anhänge berücksichtigen
Berücksichtigen Sie, ob der Vermieter bei der Suche nach zusätzlichen Räumlichkeiten unterstützen soll. Machen Sie deutlich, dass dies Bemühungen sind, keine Garantien. Fügen Sie relevante Anlagen (Lageplan, Mietzahlungsplan-Tabelle) bei.
💡 Nummerieren Sie alle Anlagen und referenzieren Sie sie im Vertrag (z.B. 'Anlage A: Lageplan').
8
Rechtliche Überprüfung einholen
Bevor Sie den Vertrag unterzeichnen, lassen Sie ihn von einem auf Mietrecht spezialisierten Anwalt überprüfen. Dies ist insbesondere wichtig, wenn große Summen oder längere Laufzeiten betroffen sind.
💡 Planen Sie 1–2 Wochen für juristische Überprüfung ein.