Gesellschaftsvertrag

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FreiGesellschaftsvertrag

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Gesellschaftsvertrag ist eine rechtliche Vereinbarung zwischen zwei oder mehr Partnern, die ihre Geschäftstätigkeit als Personengesellschaft (z. B. GbR oder OHG) regelt. Diese Vorlage ist ein Word-Dokument zum kostenlosen Download, das alle wesentlichen Klauseln enthält und online bearbeitbar ist. Sie können es als PDF exportieren und digital signieren.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diesen Vertrag, wenn Sie eine Partnerschaft gründen oder formalieren möchten. Dies ist besonders wichtig vor der gemeinsamen Aufnahme von Geschäftstätigkeiten, um Rechte, Pflichten, Kapitalbeiträge und Gewinnverteilung klar zu regeln. Der Vertrag schützt alle Partner vor späteren Missverständnissen und Konflikten.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält Klauseln zu Partneridentität, Geschäftstätigkeit und Dauer der Partnerschaft. Sie regelt Kapitalbeiträge, Löhne und Gehälter sowie die Bildung eines Ausschusses zur Festlegung von Vergütungen. Ferner bestimmt sie, wer geschäftsführender Gesellschafter ist und wie die Geschäfte geführt werden.

Was ist eine Vorlage „Gesellschaftsvertrag"?

Ein Gesellschaftsvertrag ist ein rechtlich bindendendes Dokument, das Personen oder Körperschaften miteinander verbindet, um gemeinsam ein Unternehmen zu betreiben. Diese Vorlage ist ein kostenloser Word-Download, mit dem Sie schnell und professionell einen Gesellschaftsvertrag für Ihre Personengesellschaft (z. B. GbR oder OHG) erstellen können. Das Dokument ist online bearbeitbar, sodass Sie alle Platzhalter und Klauseln an Ihre Situation anpassen können. Sie können es als PDF exportieren und digital oder manuell signieren — es ist zur sofortigen Verwendung bereit.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne einen schriftlichen Gesellschaftsvertrag sind Sie und Ihre Partner anfällig für Missverständnisse, Rechtsstreitigkeiten und finanzielle Verluste. Ein klarer Vertrag dokumentiert, wer was in die Gesellschaft einbringt, wie Entscheidungen getroffen werden, wie Löhne und Gewinne verteilt werden und was passiert, wenn ein Partner ausscheiden möchte. Dies schützt Sie und Ihre Partner rechtlich und schafft Klarheit von Tag eins. Ohne Vertrag greifen gesetzliche Standardregeln, die möglicherweise nicht Ihren Wünschen entsprechen. Mit dieser Vorlage legen Sie die Grundlagen für ein stabiles, professionelles Geschäftsverhältnis und vermeiden teure Konflikte später.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Zwei oder mehr Privatpersonen oder Fachleute bilden eine einfache Personengesellschaft.Gesellschaftsvertrag für GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)
Kaufleute gründen eine Handelsgesellschaft mit unbeschränkter Haftung im Handelsregister.Gesellschaftsvertrag für OHG (Offene Handelsgesellschaft)
Ein Komplementär und ein oder mehr Kommanditisten investieren Kapital in eine Handelsgesellschaft.Gesellschaftsvertrag für KG (Kommanditgesellschaft)
Partner leisten unterschiedliche Beiträge und möchten Gewinne prozentual aufteilen.Gesellschaftsvertrag mit Gewinnverteilungsformel
Ärzte, Anwälte oder Architekten bilden eine Partnerschaft nach Partnerschaftsgesellschaftsgesetz.Partnerschaftsvertrag für Freiberufler
Partner sollen die Möglichkeit haben, unter bestimmten Bedingungen auszutreten.Gesellschaftsvertrag mit Austrittsklausel

Häufige Fehler vermeiden

❌ Unvollständige oder fehlerhafte Partnerdaten

Warum es wichtig ist: Falsche Adressen oder Namen führen zu ungültigen Zustellungen und können den gesamten Vertrag anfechtbar machen.

Fix: Überprüfen Sie alle Daten gegen offizielle Dokumente (Personalausweis, Handelsregisterauszug) vor Unterschrift.

❌ Zu vage Beschreibung der Geschäftstätigkeit

Warum es wichtig ist: Unklare Definition des Geschäftszwecks kann zu Streitigkeiten über zulässige Aktivitäten führen.

Fix: Beschreiben Sie den Geschäftszweck konkret und grenzen Sie unerwünschte Tätigkeiten aus.

❌ Keine Regelung der Gewinnverteilung

Warum es wichtig ist: Ohne Vereinbarung greifen gesetzliche Regeln, die möglicherweise nicht den Intentionen der Partner entsprechen.

Fix: Legen Sie schriftlich fest, wie Gewinne und Verluste aufgeteilt werden (prozentual, gleichmäßig oder nach Beitrag).

❌ Fehlende oder mehrdeutige Unterschriften

Warum es wichtig ist: Ein nicht ordnungsgemäß unterzeichneter Vertrag ist nicht rechtlich bindend und nicht einklagbar.

Fix: Alle Gesellschafter müssen persönlich unterschreiben. Prüfen Sie, ob notarielle Beglaubigung erforderlich ist.

❌ Keine Klausel für Austritt oder Kündigung

Warum es wichtig ist: Ohne Austrittsregelungen können Partner festsitzen und die Gesellschaft nicht ordnungsgemäß verlassen.

Fix: Ergänzen Sie Klauseln zu Kündigungsfristen, Ausgleichszahlungen und dem Verfahren beim Ausscheiden.

❌ Verwechslung mit anderen Gesellschaftsformen (GmbH, AG)

Warum es wichtig ist: Eine falsche Gesellschaftsform führt zu unerwarteten Haftungen und Steuerverpflichtungen.

Fix: Prüfen Sie vorab mit einem Anwalt, welche Gesellschaftsform (GbR, OHG, KG) zu Ihrem Zweck passt.

Die 11 wichtigsten Klauseln, erklärt

Parteiidentifikation und Anschrift

In einfacher Sprache: Benennt alle Gesellschafter mit Namen, Rechtsform und Anschrift genau.

Beispielformulierung
[NAME IHRES UNTERNEHMENS] (im Folgenden Erster Partner genannt), eine Körperschaft, gegründet im Rahmen der Rechtsvorschriften von [Bundesland], mit Hauptsitz [VOLLSTÄNDIGE ANSCHRIFT].

Häufiger Fehler: Unvollständige oder falsche Anschriften, die spätere Zustellungen verhindern.

Name und Geschäftstätigkeit

In einfacher Sprache: Legt fest, unter welchem Namen die Gesellschaft auftritt und welche Geschäfte sie betreibt.

Beispielformulierung
Die Vertragsparteien treten als Partner unter dem Namen [NAME DER PERSONENGESELLSCHAFT] auf und gehen Geschäftstätigkeiten in [BESCHREIBE] nach.

Häufiger Fehler: Zu vage Beschreibung der Geschäftstätigkeit, die später zu Rechtsunsicherheit führt.

Geltungsdatum

In einfacher Sprache: Definiert den Zeitpunkt, ab dem der Vertrag und die Gesellschaft wirksam werden.

Beispielformulierung
Diese Vereinbarung tritt zum [DATUM] in Kraft.

Häufiger Fehler: Vergessen, ein konkretes Datum einzutragen, oder Verwendung eines in der Vergangenheit liegenden Datums.

Dauer der Partnerschaft

In einfacher Sprache: Regelt die anfängliche Laufzeit und Möglichkeiten zur Verlängerung.

Beispielformulierung
Die Personengesellschaft beginnt mit Abschluss dieser Vereinbarung und verlängert sich für eine Periode von [ANZAHL] Jahren. Danach kann sich die Dauer für weitere Perioden verlängern.

Häufiger Fehler: Unbegrenzte Laufzeit ohne Verlängerungsmechanismus, was zu rechtlicher Unklarheit führt.

Kapitalbeitrag der Partner

In einfacher Sprache: Legt fest, welche Vermögenswerte, Fähigkeiten oder Arbeitsleistung jeder Gesellschafter einbringt.

Beispielformulierung
Jeder der Partner trägt seine Fähigkeiten und Anstrengungen zur Partnerschaft bei und man ist sich einig, dass jeder Partner seinem Aufwand entsprechende Löhne oder ein Gehalt erhält.

Häufiger Fehler: Unklare oder ungenaue Definition der Beiträge, was zu späteren Streitigkeiten führt.

Festlegung von Löhnen und Gehältern

In einfacher Sprache: Bestimmt, wie und durch wen Löhne und Gehälter der Partner festgelegt werden.

Beispielformulierung
Die Angehörigen der Partnerschaft bilden einen Ausschuss, welcher die Löhne oder Gehälter festlegt, die gezahlt werden sollen.

Häufiger Fehler: Keine klare Festlegung, wer Gehälter bestimmt, was zu Konflikten führt.

Geschäftsführende Gesellschafter

In einfacher Sprache: Benennt die Person(en), die berechtigt und verpflichtet sind, die Gesellschaft zu leiten und zu verwalten.

Beispielformulierung
Um die Angelegenheiten der Gesellschaft zu führen und zu managen wird [NAME] geschäftsführender Gesellschafter.

Häufiger Fehler: Mehrere Personen ohne Klärung der Vertretungsbefugnisse, was zu Rechtsunsicherheit führt.

Gewinnverteilung

In einfacher Sprache: Regelt, wie Gewinne oder Verluste unter den Gesellschaftern aufgeteilt werden.

Beispielformulierung
Gewinne und Verluste werden unter den Partnern im Verhältnis ihrer Kapitalbeiträge oder nach schriftlicher Vereinbarung verteilt.

Häufiger Fehler: Keine klare Vereinbarung über Gewinnverteilung, was zu Auseinandersetzungen führt.

Kündigung und Ausscheiden

In einfacher Sprache: Bestimmt die Bedingungen, unter denen ein Gesellschafter aus der Partnerschaft ausscheiden kann.

Beispielformulierung
Ein Gesellschafter kann durch schriftliche Mitteilung mit [ZEITRAUM] Vorlauf austreten. Bei vorzeitigem Ausscheiden gelten folgende Ausgleichsregelungen: [BESTIMMUNGEN].

Häufiger Fehler: Keine Kündigungsregelungen, was zu Konflikten beim Ausscheiden führt.

Streitbeilegung und Schiedsverfahren

In einfacher Sprache: Legt fest, wie Meinungsverschiedenheiten zwischen Gesellschaftern gelöst werden.

Beispielformulierung
Alle Streitigkeiten werden zunächst durch Verhandlung beigelegt. Sollte dies fehlschlagen, werden sie einem Schiedsverfahren nach [REGELUNG] unterworfen.

Häufiger Fehler: Keine Streitbeilegungsklausel, was zu teuren Gerichtsverfahren führt.

Unterschriften und Vollmachten

In einfacher Sprache: Vorsehen der Unterschriften aller Gesellschafter und optional notarieller Beglaubigung.

Beispielformulierung
Die Vertragsparteien unterzeichnen diese Vereinbarung am [DATUM]. [GESELLSCHAFTER 1], [GESELLSCHAFTER 2]. Beglaubigt durch: [NOTAR].

Häufiger Fehler: Vergessen der Unterschriften oder fehlende notarielle Beglaubigung, wo erforderlich.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Identität aller Gesellschafter eintragen

    Tragen Sie vollständige Namen, Rechtsformen und Adressen aller Partner ein. Bei Körperschaften fügen Sie auch das Gründungsdatum und den Sitz hinzu.

    💡 Nutzen Sie offizielle Dokumente wie Personalausweise oder Handelsregisterauszüge für korrekte Daten.

  2. 2

    Name und Geschäftszweck der Gesellschaft festlegen

    Entscheiden Sie, unter welchem Namen die Gesellschaft auftreten soll (z. B. 'Meier & Schmidt Consulting') und beschreiben Sie genau, welche Geschäftstätigkeiten Sie ausüben.

    💡 Der Name sollte prägnant sein und keine Verwechslungen mit bestehenden Unternehmen hervorrufen.

  3. 3

    Geltungsdatum und Laufzeit eintragen

    Bestimmen Sie das Startdatum der Gesellschaft und die anfängliche Laufzeit (z. B. 5 Jahre). Regeln Sie, wie die Verlängerung funktioniert.

    💡 Verwenden Sie ein Datum in der Zukunft oder der Gegenwart, nicht der Vergangenheit.

  4. 4

    Kapitalbeiträge und Arbeitsleistungen definieren

    Bestimmen Sie konkret, was jeder Partner einbringt (Geld, Ausrüstung, Fachwissen, Arbeitszeit). Quantifizieren Sie nach Möglichkeit.

    💡 Dokumentieren Sie unterschiedliche Beiträge im Detail, um später Streitigkeiten zu vermeiden.

  5. 5

    Löhne und Gehälter festlegen

    Regeln Sie, wie Gehälter bestimmt werden (z. B. durch Ausschuss), wann und wie sie gezahlt werden, und ob sie gleich sind oder nach Beitrag differieren.

    💡 Überprüfen Sie aktuelle Branchenstandardsätze und berücksichtigen Sie lokale Lebenshaltungskosten.

  6. 6

    Geschäftsführende Gesellschafter benennen

    Bestimmen Sie, wer für die Geschäftsführung zuständig ist. Regeln Sie, ob diese Person allein oder mit Zustimmung anderer handelt.

    💡 Klären Sie auch Vertretungsbefugnisse und Unterschriftsvollmachten.

  7. 7

    Gewinn- und Verlustverteilung regeln

    Entscheiden Sie, wie Gewinne und Verluste verteilt werden (gleichmäßig oder nach Kapitalbeitrag). Dokumentieren Sie dies klar.

    💡 Dies hat steuerliche Auswirkungen — konsultieren Sie ggf. einen Steuerberater.

  8. 8

    Unterschreiben und beglaubigen

    Alle Gesellschafter unterzeichnen das Dokument. Je nach Rechtsform (OHG, KG) kann notarielle Beglaubigung oder Handelsregistereintrag erforderlich sein.

    💡 Informieren Sie sich vorab bei einem Anwalt, ob notarielle Beglaubigung in Ihrem Fall erforderlich ist.

Häufig gestellte Fragen

Muss ein Gesellschaftsvertrag notariell beglaubigt werden?

Das hängt von der Gesellschaftsform ab. Eine GbR benötigt keine notarielle Beurkundung, eine OHG oder KG hingegen nicht zwingend — doch für die Handelsregistereintragung ist sie oft erforderlich. Konsultieren Sie einen Anwalt oder Notar, um sicherzustellen, dass Ihr Vertrag allen Anforderungen entspricht.

Können wir den Gesellschaftsvertrag später ändern?

Ja, ein Gesellschaftsvertrag kann durch schriftliche Änderung oder Neufassung geändert werden, solange alle Gesellschafter zustimmen. Besser ist es, Änderungen von Anfang an klar zu regeln — z. B. ob die Zustimmung einstimmig oder mit Mehrheit erforderlich ist. Größere Änderungen erfordern eventuell notarielle Beglaubigung oder Anmeldung beim Handelsregister.

Was passiert, wenn ein Gesellschafter stirbt?

Ohne spezielle Regelung geht die Geschäftsanteile normalerweise an die Erben des verstorbenen Partners über. Um dies zu vermeiden, können Sie im Vertrag Klauseln aufnehmen, die ein Vorkaufsrecht der übrigen Gesellschafter oder eine automatische Auflösung der Gesellschaft vorsehen. Dies sollte mit Bedacht geplant werden.

Ist ein Gesellschaftsvertrag auch ohne Rechtsberatung gültig?

Eine von Ihnen ausgefüllte Vorlage ist rechtlich gültig, sofern alle wesentlichen Punkte geklärt sind, alle Partner zustimmen und die erforderlichen Unterschriften vorhanden sind. Allerdings empfehlen wir, zumindest einen Anwalt die Vorlage prüfen zu lassen, um sicherzustellen, dass sie für Ihre Situation und Rechtsform passt.

Können wir mit einem Gesellschaftsvertrag ein Darlehen aufnehmen?

Viele Banken akzeptieren einen schriftlichen Gesellschaftsvertrag als Nachweis der Existenz und Legitimität der Gesellschaft. Dies ist ausreichend für kleinere Kredite. Für größere Darlehen werden Sie wahrscheinlich ein Geschäftskonzept, Gewinn- und Verlustrechnung und eventuell eine notarielle Beglaubigung oder Registereintrag vorlegen müssen.

Wie unterscheidet sich ein Gesellschaftsvertrag von einem Partnerschaftsvertrag?

Ein Gesellschaftsvertrag regelt rechtlich eine Personengesellschaft (GbR, OHG, KG). Ein Partnerschaftsvertrag bezieht sich oft auf Partnerschaftsgesellschaften (PartG), wie sie bei Freiberuflern (Anwälte, Ärzte) üblich sind. Die Unterschiede liegen in Haftung, Eintragungspflicht und speziellen Regelungen. Verwenden Sie die richtige Form für Ihre Branche.

Muss der Gesellschaftsvertrag ins Handelsregister eingetragen werden?

Eine GbR ist normalerweise nicht eintragungspflichtig. Eine OHG oder KG muss ins Handelsregister eingetragen werden, damit sie nach außen hin als Handelsgesellschaft auftritt und besondere Privilegien (z. B. Geschäftsfähigkeit) genießt. Die Eintragung erfolgt beim Amtsgericht.

Was passiert, wenn ein Partner den Vertrag bricht?

Dies hängt von Art und Schwere des Verstoßes ab. Leichte Verstöße können zu Schadensersatzzahlungen führen. Schwerwiegende Verstöße (z. B. Diebstahl) können zum Ausschluss des Partners und zu Prozessen führen. Der Vertrag sollte Klauseln zur Streitbeilegung enthalten, um kostspielige Gerichtsverfahren zu vermeiden.

Können wir mehrere Gesellschaftsverträge haben (z. B. für mehrere Geschäftstätigkeiten)?

Technisch ja, aber es ist üblich, einen Hauptvertrag für eine Gesellschaft zu haben. Wenn Sie mehrere unabhängige Geschäftstätigkeiten haben, gründen Sie besser separate Gesellschaften. Dies vereinfacht Buchhaltung, Haftung und Steuern erheblich.

Im Vergleich zu Alternativen

vs GmbH-Gründungsvertrag

Eine GmbH ist eine juristische Person mit beschränkter Haftung, erfordert Mindestekapital, Handelsregistereintrag und höhere Formalitäten. Ein Gesellschaftsvertrag regelt eine Personengesellschaft (GbR, OHG), bei der Partner persönlich haften. Wählen Sie GmbH für höheres Haftungsrisiko und geplantes Wachstum, Personengesellschaft für kleinere, agile Teams.

vs Partnerschaftsvertrag (PartG)

Ein Partnerschaftsvertrag ist speziell für Freiberufler (Anwälte, Ärzte, Architekten) gedacht. Ein Gesellschaftsvertrag kann allgemeiner für fast jede Branche genutzt werden. Partnerschaftsgesellschaften haben besondere Haftungsregeln und Eintragungspflichten. Wählen Sie PartG, wenn Sie Freiberufler sind; Gesellschaftsvertrag für Gewerbe und Dienstleistungen.

vs Kooperationsvertrag

Ein Kooperationsvertrag regelt eine lockere Zusammenarbeit zwischen unabhängigen Unternehmern ohne rechtliche Fusionierung. Ein Gesellschaftsvertrag gründet eine echte gemeinsame Gesellschaft mit gemeinsamen Vermögen und Haftung. Wählen Sie Kooperationsvertrag für temporäre oder projektgestützte Partnerschaften; Gesellschaftsvertrag für dauerhafte Unternehmen.

vs Gesellschaftervereinbarung (für GmbH)

Eine Gesellschaftervereinbarung regelt das Verhältnis zwischen GmbH-Gesellschaftern (z. B. wer entscheidet, wie Gewinne verteilt werden). Ein Gesellschaftsvertrag gründet und regelt die Gesellschaft selbst (z. B. Name, Geschäftszweck, Haftung). Beide sind wichtig: GmbH-Gründer brauchen beide Dokumente. Nutzen Sie einen Gesellschaftsvertrag für Gründung, eine Gesellschaftervereinbarung für Governance.

Branchenspezifische Hinweise

Beratung und Dienstleistungen

Beraterteams und Agenturen nutzen Gesellschaftsverträge, um Kooperationen zu formalisieren und Gehälter sowie Gewinnanteile klar zu regeln.

Handwerk und Gewerbe

Handwerksbetriebe gründen Partnerschaften, um Expertise und Ressourcen zu bündeln, mit klarer Regelung von Verantwortung und Gewinnverteilung.

Freiberufler und Kanzleien

Ärzte, Anwälte und Architekten bilden Gemeinschaftspraxen oder -büros mit definierten Beiträgen und Einnahmeteilung.

Einzelhandel und Gastronomie

Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants werden häufig von Partnern gegründet, die Kapital und Arbeitskraft teilen.

Technologie und Startups

Tech-Gründer arbeiten oft als Gesellschafter zusammen und regeln Eigenkapitalanteile und Verwässerung durch Investitionen vertraglich.

Immobilien und Vermietung

Immobilienpartner nutzen Gesellschaftsverträge, um gemeinsame Verwaltung, Mieteinnahmen und Verkaufserlöse zu regeln.

Hinweise zur Rechtsprechung

Deutsche Gesellschaftsverträge regeln sich nach BGB und HGB. GbR unterliegen minimalen Formalitäten, OHG und KG erfordern Handelsregistereintrag. Rechtsberatung durch einen Anwalt wird empfohlen.

Österreichische Gesellschaftsverträge folgen dem ABGB und dem Unternehmensgesetzbuch (UGB). OHG und KG sind eintragungspflichtig. Notarielle Beglaubigung kann erforderlich sein.

In der Schweiz regeln sich Gesellschaften nach dem Obligationenrecht (OR). GbR (einfache Gesellschaft), OHG und KG haben unterschiedliche Formalitäten. Konsultieren Sie einen Schweizer Anwalt für lokale Anforderungen.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenZwei bis drei Partner mit einfacher Struktur, klaren Rollen und Beiträgen; zeitnah gründen.ca. 20–50 EUR (Vorlagenkosten)ca. 1–2 Stunden Ausfüllung + Unterschrift
Vorlage + RechtsprüfungPartner mit unterschiedlichen Beiträgen, komplizierten Gewinnverteilungen oder Austrittsszenarien; hohe Rechtssicherheit gewünscht.ca. 200–500 EUR (Vorlage + Anwaltsprüfung)ca. 1 Woche (Ausfüllung, Anwaltsprüfung, Anpassungen)
MaßgeschneidertKomplexe Strukturen, mehrere Partner, internationale Regelungen oder Besonderheiten (z. B. Minderheiten-Veto-Rechte).ca. 500–2.000 EUR (vollständige Neufassung durch Anwalt)ca. 2–4 Wochen (Beratung, Entwurf, Verhandlungen)

Glossar

Gesellschafter
Eine Person (Einzelperson oder Körperschaft), die Anteile an einer Personengesellschaft hält und an Entscheidungen teilnimmt.
Geschäftsführender Gesellschafter
Ein Gesellschafter, dem die Leitung und Verwaltung der Gesellschaftsgeschäfte obliegt.
Personengesellschaft
Eine Gesellschaftsform (z. B. GbR, OHG, KG), deren Haftung an die Personen des Gesellschafters gebunden ist.
Kapitalbeitrag
Das Vermögen oder die Fähigkeiten, die ein Gesellschafter in die Partnerschaft einbringt.
Gewinnverteilung
Der Prozess, nach dem Gewinne der Gesellschaft unter den Gesellschaftern aufgeteilt werden.
GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)
Die einfachste Form einer Personengesellschaft, nicht ins Handelsregister eintragbar und ohne Gründungsformalia.
OHG (Offene Handelsgesellschaft)
Eine Handelsgesellschaft, deren Gesellschafter persönlich und unbeschränkt für Schulden haften.
Geschäftstätigkeit
Der Zweck und die Art der wirtschaftlichen Aktivität, die die Gesellschaft ausübt.
Dauer der Partnerschaft
Der Zeitraum, für den die Gesellschaft gegründet wird, bevor Verlängerung erforderlich ist.
Haftung
Die rechtliche Verantwortung für Schulden und Verbindlichkeiten der Gesellschaft.
Ausschuss
Ein Gremium aus Gesellschaftern, das bestimmte Entscheidungen (z. B. Gehaltsfestsetzung) trifft.

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