1
Jobdefinition zusammentragen
Sammeln Sie die genaue Jobtitel, die Hauptaufgaben und täglichen Verantwortungen, den Arbeitsort und die normalen Arbeitszeiten. Konsultieren Sie bei Bedarf Ihre Jobausschreibung oder bisherige Stellenbeschreibung.
💡 Je detaillierter Sie die Jobdefinition, desto weniger Streitigkeiten später über Aufgabengrenzen.
2
Vertragsdauer und Probezeit festlegen
Entscheiden Sie, ob der Vertrag unbefristet oder befristet ist. Bei befristet: Enddatum, Verlängerungsoptionen, Probezeit (meist 3–6 Monate). Notieren Sie alle Fristen.
💡 Achten Sie auf lokale Gesetze — in Deutschland sind Probezeitverlängerungen begrenzt.
3
Leistungsrichtwerte definieren
Setzen Sie konkrete, messbare Ziele für die Rolle: Verkaufszahlen, Fehlerquoten, Kosteneinsparungen, Schulungsabschlüsse. Diese sollten realistisch und erreichbar sein.
💡 Besprechen Sie die Richtwerte mit dem Mitarbeiter; gemeinsam gesetzte Ziele werden ernst genommen.
4
Grundvergütung und Gehaltssätze ausfüllen
Notieren Sie das Grundgehalt, den Stundensatz oder die Vergütung pro Auftrag. Fügen Sie hinzu, wie Überstunden gehandhabt werden (Zeitausgleich, Zusatzentgelt, Freistellung).
💡 Vergleichen Sie Marktstandards in Ihrer Region, um kompetitiv zu bleiben.
5
Provisionen, Boni und Anreize dokumentieren
Falls zutreffend, definieren Sie Provisionsätze, Verdienungsregeln und Zahlungszeitpunkte. Klären Sie, was bei Kündigung mit schwebenden Provisionen geschieht.
💡 Schriftliche Provisionsregeln vermeiden viele Disputes; verwenden Sie prozentuale oder absolute Beträge, nicht vage Zusagen.
6
Zusatzleistungen und Versicherungen listen
Addieren Sie Urlaubstage, Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Bildungsbudgets und eventuelle Pensionsbeiträge. Vermerken Sie, was der Arbeitgeber bezahlt, was der Mitarbeiter.
💡 Versicherungsdetails sollten in einer separaten Police oder mit Bestätigung des Versicherers belegt sein.
7
Kündigungsbedingungen klägen
Legen Sie Kündigungsfristen (z. B. 2 Wochen für den Mitarbeiter, 4 Wochen für den Arbeitgeber) und Verfahrensregeln fest. Notieren Sie, was bei Ausscheiden mit ausstehenden Boni oder Provision geschieht.
💡 Bedenken Sie lokale gesetzliche Mindestfristen; Sie können in der Regel großzügiger sein, aber nicht restriktiver.
8
Checkliste mit dem Mitarbeiter besprechen und unterzeichnen
Gehen Sie alle Punkte gemeinsam durch. Der Mitarbeiter soll verstehen und akzeptieren. Beider Unterschriften machen es verbindlich.
💡 Geben Sie dem Mitarbeiter eine Kopie und bewahren Sie das Original in Ihren Personalakten auf.