1
Jobposition und Funktionen festlegen
Tragen Sie die offizielle Positionsbezeichnung und die wichtigsten beruflichen Pflichten ein. Seien Sie konkret und beschreiben Sie, welche Aufgaben den größten Teil der Arbeitszeit ausmachen.
💡 Orientieren Sie sich an der tatsächlichen Jobbeschreibung in Ihrem Unternehmen.
2
Arbeitsort und Arbeitszeit definieren
Dokumentieren Sie, ob der Mitarbeiter vor Ort, im Home-Office oder hybrid arbeitet, sowie die vereinbarten wöchentlichen Stunden und die Arbeitszeiten.
💡 Berücksichtigen Sie gesetzliche Vorgaben Ihres Landes zur maximalen wöchentlichen Arbeitszeit.
3
Vertragsdauer und Verlängerungsbedingungen
Tragen Sie ein, ob die Anstellung unbegrenzt läuft, auf eine bestimmte Dauer befristet ist oder mit Probezeit beginnt. Definieren Sie auch, wie und wann eine Verlängerung möglich ist.
💡 Befristete Verträge müssen schriftlich festgehalten werden und es müssen sachliche Gründe angegeben werden.
4
Leistungskriterien und Maßstäbe setzen
Fügen Sie messbare Ziele ein (Umsatz, Kundenakquisition, Produktionsmenge, Kostenersparnis). Je objektiver die Kriterien, desto klarer die Erwartungen.
💡 Wählen Sie nur Kriterien, die der Mitarbeiter tatsächlich beeinflussen kann.
5
Vergütungsmodell auswählen und dokumentieren
Legen Sie fest, wie der Mitarbeiter bezahlt wird (Gehalt, Stundenlohn, Provision). Geben Sie an, wie oft und in welchem Rhythmus die Zahlung erfolgt.
💡 Beachten Sie die Mindestlohnanforderungen und Tarifverträge in Ihrer Branche und Ihrem Land.
6
Überstundenregelungen festlegen
Dokumentieren Sie, ob Überstunden genehmigt werden können, ob sie bezahlt oder durch Freizeit ausgeglichen werden, und unter welchen Bedingungen.
💡 Viele Länder haben Regelungen zur maximalen täglichen oder wöchentlichen Arbeitszeit; berücksichtigen Sie diese.
7
Vergütungsarrangements und Besonderheiten
Geben Sie besondere Regelungen an, z. B. wie Provisionen berechnet werden, was bei Entlassung mit ausstehenden Zahlungen geschieht, oder ob es Boni gibt.
💡 Seien Sie transparent; versteckte oder unklar formulierte Regelungen führen später zu Konflikten.
8
Arbeitsblatt überprüfen und mit Rechtshilfe abstimmen
Vor der Unterzeichnung des eigentlichen Vertrages sollten Sie das Arbeitsblatt mit einem Rechtsanwalt besprechen, um sicherzustellen, dass alle Regelungen lokal gültig und für Ihr Unternehmen sinnvoll sind.
💡 Dieses Arbeitsblatt ist ein Planungsinstrument; der endgültige Vertrag erfordert rechtliche Validierung.