1
Daten der beiden Parteien eintragen
Tragen Sie den vollständigen Namen, die Adresse und die Identität des Mitarbeiters ein. Fügen Sie dann Name, Rechtsform und Adresse Ihres Unternehmens ein. Achten Sie auf Genauigkeit, da diese Angaben für die Gültigkeit des Vertrags entscheidend sind.
💡 Verwenden Sie die gleichen Daten wie in dem ursprünglichen Arbeitsvertrag, um Widersprüche zu vermeiden.
2
Wirksamkeitsdatum definieren
Geben Sie das Datum ein, ab dem die Wettbewerbsklausel wirksam werden soll. Dies ist in der Regel der erste Tag der Beschäftigung oder das Datum der Unterzeichnung.
💡 Wenn die Klausel nachträglich zu einem laufenden Arbeitsverhältnis hinzugefügt wird, dokumentieren Sie deutlich, dass sie ab sofort und nicht rückwirkend gilt.
3
Zeitraum des Konkurrenzverbots festlegen
Definieren Sie die Dauer des Konkurrenzverbots nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses. In Deutschland sind 2 Jahre üblich und gelten als angemessen; kürzere Zeiträume (6–12 Monate) gelten für Positionen ohne Zugang zu Geschäftsgeheimnissen.
💡 Bedenken Sie, dass längere Zeiträume vor Gericht eher für unangemessen befunden werden könnten. Richten Sie den Zeitraum nach der Branche und der Position.
4
Geografisches Gebiet bestimmen
Geben Sie den Bereich an, in dem das Konkurrenzverbot gilt. Dies kann eine Stadt, ein Bundesland, eine Region oder ein größeres Gebiet sein – je nachdem, wo Ihr Geschäft tätig ist oder tätig sein könnte.
💡 Begrenzen Sie das Gebiet auf Bereiche, in denen Sie tatsächlich konkurrenzbedroht sind. Ein zu großes Gebiet wird vor Gericht oft reduziert oder die Klausel wird ungültig.
5
Art des konkurrierenden Geschäfts definieren
Beschreiben Sie konkret, welche Geschäftstätigkeit als Konkurrenz gilt. Seien Sie spezifisch: Z. B. nicht nur 'IT-Services', sondern 'IT-Beratung für KMU im Finanzsektor'.
💡 Kopieren Sie hilfreiche Beschreibungen aus Ihrem Geschäftsbericht oder Ihrer Website. Eine genaue Definition schützt Ihre Position bei etwaigen Rechtsstreitigkeiten.
6
Kundenschutzklausel einbeziehen (optional)
Wenn relevant, ergänzen Sie den Schutz vor Kundenabwerbung. Geben Sie an, dass der Mitarbeiter Kunden des Unternehmens nicht direkt oder indirekt abwerben darf.
💡 Diese Klausel ist besonders wichtig in Branchen, in denen Kundenbeziehungen zentral sind (Beratung, Vertrieb, Handwerk).
7
Entschädigung regeln (falls erforderlich)
Legen Sie fest, ob und wie viel Gehalt der Mitarbeiter während des Konkurrenzverbots erhält. In Deutschland kann eine teilweise Fortzahlung (z. B. 50 % des Gehalts) von Vorteil sein, um die Durchsetzbarkeit zu stärken.
💡 Eine faire Entschädigung erhöht die Chance, dass ein Gericht die Klausel als angemessen einstuft.
8
Von beiden Parteien unterzeichnen lassen
Drucken Sie das Dokument aus, und lassen Sie es von dem Mitarbeiter und von einem Bevollmächtigten Ihres Unternehmens unterzeichnen. Bewahren Sie eine beglaubigte Kopie auf.
💡 Versuchen Sie, die Klausel vor Arbeitsbeginn zu unterzeichnen; nachträgliche Vereinbarungen sind schwächer und erfordern möglicherweise Gegenleistung.