Quittung über Verkauf

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FreiXLSQuittung über Verkauf

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Quittung über Verkauf ist ein Verkaufsbeleg, der die gekaufte Ware, Menge, Preis, Umsatzsteuer und Zahlungsart dokumentiert. Diese Excel-Vorlage enthält alle notwendigen Felder für professionelle Quittungen und kann kostenlos heruntergeladen und direkt bearbeitet werden.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Vorlage nach jedem Verkauf an Kunden — ob Einzelhandel, Dienstleistung oder direkter Verkauf. Die Quittung dient als Beleg für den Kunden und als Dokumentation für Ihre Buchhaltung.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält Felder für Unternehmensdaten, Kundeninformationen (Name, Adresse, Telefon), eine detaillierte Artikelliste mit Mengen und Einzelpreisen, Zwischensumme, Umsatzsteuer (9 %), Versandkosten und Gesamtsumme. Zusätzlich gibt es einen Bereich für die Zahlungsart (Bargeld, Karte) und eine Verkäufer-Unterschrift.

Was ist eine Vorlage „Quittung über Verkauf"?

Eine Quittung über Verkauf ist ein Zahlungsbeleg, der die verkaufte Ware, Mengen, Einzelpreise, Zwischensumme, Umsatzsteuer, Versand und Endsumme dokumentiert. Diese Excel-Vorlage enthält alle notwendigen Felder — von Unternehmens- und Kundendaten über eine Artikelliste bis hin zur Zahlungsart (Bargeld oder Karte). Sie können die Vorlage kostenlos herunterladen, direkt in Excel bearbeiten, ausdrucken oder als PDF versenden. Eine fertige Quittung entsteht in wenigen Minuten und sieht professionell aus.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne ordentliche Quittung haben Sie keinen rechtsicheren Nachweis, dass eine Zahlung stattgefunden hat — das führt zu Buchführungsfehlern, möglichen Reklamationen und Problemen bei Steuerchecks. Eine klare, professionelle Quittung stärkt das Vertrauen des Kunden, dokumentiert die Umsatzsteuer korrekt und schafft eine Spur für Ihre Buchhaltung. Besonders im Einzelhandel, Handwerk und bei Marktverkäufen ist eine standardisierte Quittung unverzichtbar — sie reduziert Fehler, spart Zeit bei der Nachverfolgung und erfüllt die deutschen Anforderungen an Geschäftsdokumentation.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Einfache Verkäufe mit wenigen Positionen und StandardsteuersatzBasis-Quittung
Verkäufe mit Mengenrabatten oder SonderpreisenQuittung mit Rabatt
Verkäufe mit unterschiedlichen Steuersätzen oder LändernQuittung mit Mehrfachsteuer
Stammkundenverwaltung und VerkaufstrackingQuittung mit Kundennummer
Einzelhandel mit Rückgaberecht und UmtauschQuittung mit Rücksendungsklausel

Häufige Fehler vermeiden

❌ Steuersatz vergessen oder falsch eingetragen

Warum es wichtig ist: Falsche Steuern führen zu Buchhaltungsfehlern und können zu Nachzahlungen bei der Finanzbehörde führen.

Fix: Überprüfen Sie vor dem Ausdrucken, dass der korrekte Steuersatz (9 % oder 19 %) eingetragen ist.

❌ Kundendaten unvollständig oder unleserlich

Warum es wichtig ist: Rücksendungen und Beschwerden können nicht bearbeitet werden, wenn die Kundendaten fehlen.

Fix: Füllen Sie immer Name, Adresse und Kontaktdaten vollständig aus — nutzen Sie Druckschrift oder Datenübernahme.

❌ Artikel ohne Beschreibung oder mit Abkürzungen

Warum es wichtig ist: Der Kunde kann später nicht nachvollziehen, was er gekauft hat, und Rückfragen entstehen.

Fix: Beschreiben Sie jeden Artikel klar und vollständig — Modell, Farbe, Größe, wo relevant.

❌ Zwischensumme und Gesamtsumme nicht überprüft

Warum es wichtig ist: Rechenfehler führen zu Zahlungsunklarheiten und Kundenunzufriedenheit.

Fix: Kontrollieren Sie alle Berechnungen manuell oder verwenden Sie Formeln in Excel, um Fehler auszuschließen.

❌ Zahlungsart nicht dokumentiert

Warum es wichtig ist: Bei Reklamationen ist unklar, wie der Kunde bezahlt hat, was Rückerstattungen erschwert.

Fix: Kreuzen Sie die Zahlungsart deutlich an und dokumentieren Sie bei Kartenzahlung die letzten Ziffern.

❌ Quittung nicht als Kopie für sich behalten

Warum es wichtig ist: Ohne eigene Kopie können Sie später nicht belegen, welche Transaktionen stattgefunden haben.

Fix: Drucken oder speichern Sie jede ausgestellte Quittung — auch digital — für Ihre Unterlagen.

Die 14 wichtigsten Felder, erklärt

Unternehmensdaten (Name, Slogan)

Ihr Unternehmensname und ggf. Slogan im Kopfbereich der Quittung.

Kundendaten (Name, Adresse, Telefon)

Vollständige Kontaktinformationen des Kunden für Rückfragen und Rücksendungen.

Datum

Das Datum der Transaktion.

Artikel/Beschreibung

Detaillierte Beschreibung jeder verkauften Ware oder Dienstleistung.

Menge

Anzahl der verkauften Einheiten pro Artikel.

Preis/Stück

Der Einzelpreis pro Einheit.

Summe

Ergebnis aus Menge × Preis für jeden Artikel.

Zwischensumme

Gesamtbetrag aller Artikel vor Steuern.

Umsatzsteuer

Die Steuer (Standard 19 % oder 7 % ermäßigt) auf die Zwischensumme.

Versand

Zusätzliche Versandkosten, falls zutreffend.

Gesamtsumme

Die Endsumme einschließlich aller Steuern und Gebühren.

Zahlungsart (Bar/Karte)

Auswahl zwischen Bargeld oder Kartenzahlung (Visa/MasterCard/AmEx).

Ablaufdatum (Karte)

Bei Kartenzahlung: Verfallsdatum erforderlich.

Verkäufer

Name und ggf. Unterschrift der Person, die den Verkauf durchgeführt hat.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Unternehmensangaben eintragen

    Füllen Sie den Kopfbereich mit Ihrem Unternehmensname und Slogan aus. Diese Daten sollten in allen Quittungen identisch sein.

    💡 Nutzen Sie Logo oder Unternehmensfarben für Wiedererkennungswert.

  2. 2

    Kundendaten erfassen

    Tragen Sie Name, Adresse, Telefon und Stadt des Kunden ein. Dies ist wichtig für Rücksendungen und Kontaktaufnahmen.

    💡 Bei Stammkunden können Sie eine Vorlage mit vorausgefüllten Daten speichern.

  3. 3

    Artikel und Mengen auflisten

    Geben Sie für jeden verkauften Artikel eine Beschreibung, Menge und Einzelpreis ein. Die Summe berechnet sich automatisch (falls die Vorlage formularisiert ist).

    💡 Seien Sie präzise — unklar beschriebene Artikel führen zu Kundenrückfragen.

  4. 4

    Steuersatz überprüfen

    Prüfen Sie, ob 9 % oder 19 % Umsatzsteuer korrekt ist. 9 % gelten für reduzierte Sätze (Lebensmittel, Bücher), 19 % ist Standard.

    💡 Unterschiedliche Steuersätze müssen getrennt ausgewiesen werden.

  5. 5

    Versandkosten (falls relevant) hinzufügen

    Tragen Sie Versandkosten ein, wenn die Ware versendet wird. Lassen Sie das Feld leer für Vor-Ort-Verkäufe.

    💡 Versandkosten sind oft steuerfrei — überprüfen Sie Ihre Geschäftsbedingungen.

  6. 6

    Zahlungsart dokumentieren

    Kreuzen Sie die entsprechende Zahlungsart an (Bar oder Karte) und tragen Sie bei Kartenzahlung das Ablaufdatum ein.

    💡 Markieren Sie klar, welche Zahlungsart verwendet wurde, um Verwechslungen zu vermeiden.

  7. 7

    Verkäufer und Datum

    Tragen Sie den Namen des Verkäufers ein und überprüfen Sie, dass das Datum korrekt ist.

    💡 Eine Unterschrift erhöht die Authentizität und Rechtssicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Ist eine Quittung dasselbe wie eine Rechnung?

Nein — eine Quittung ist ein Zahlungsbeleg für Barkäufe oder sofortige Zahlungen, eine Rechnung ein Forderungsdokument mit Zahlungsziel. Eine Quittung ist kürzer und einfacher, eine Rechnung enthält mehr rechtliche Informationen. Für Verkäufe mit Sofortzahlung reicht eine Quittung aus.

Muss die Umsatzsteuer auf jeder Quittung ausgewiesen sein?

In Deutschland ist es nicht zwingend erforderlich, aber empfohlen — besonders wenn Sie als Einzelunternehmer tätig sind. Wenn Sie ein Kleinunternehmer sind (weniger als 22.000 € Jahresumsatz), können Sie auf die Steuerausweisung verzichten. Konsultieren Sie einen Steuerberater für Ihre spezifische Situation.

Kann ich die Excel-Vorlage direkt verwenden oder muss ich sie anpassen?

Sie können die Vorlage direkt verwenden und sofort ausdrucken oder digital versenden. Empfohlen ist jedoch, Ihr Unternehmens-Logo, Telefonnummer und eventuell eine Bankverbindung hinzuzufügen — das macht die Quittung professioneller und kundenfreundlicher.

Wie lange muss ich Quittungen aufbewahren?

In Deutschland müssen Sie Geschäftsunterlagen, einschließlich Quittungen, 10 Jahre lang aufbewahren — es sei denn, Ihre Bücher sind digital erfasst. Speichern Sie Ihre Quittungen digital oder archivieren Sie Ausdrucke sicher.

Was ist der Unterschied zwischen 9 % und 19 % Steuersatz?

Der reduzierte Satz von 7 % (nicht 9 %) gilt für Lebensmittel, Bücher und bestimmte Medien. Der Standardsatz von 19 % gilt für die meisten anderen Waren und Dienstleistungen. Für medizinische Dienstleistungen und Versicherungen gelten Sondersätze. Überprüfen Sie, welcher Satz für Ihre Produkte korrekt ist.

Kann ich Rabatte auf der Quittung ausweisen?

Ja — Sie können einen Rabatt vor der Steuerberechnung abziehen. Die Steuer wird dann auf den reduzierten Betrag berechnet. Dies ist legal und transparent — notieren Sie deutlich, ob es sich um einen prozentuale oder einen Euro-Rabatt handelt.

Welche Zahlungsarten sollte ich dokumentieren?

Die wichtigsten sind Bargeld und Kartenzahlungen (Visa, MasterCard, American Express). Bei Kartenzahlung sollten Sie das Ablaufdatum und eventuell die Kartennummer (nur letzte 4 Ziffern) erfassen. Bei Überweisung oder PayPal können Sie eine Referenznummer hinzufügen.

Muss ich Quittungen nummerieren?

Nicht zwingend, aber es ist empfohlen für die interne Kontrolle. Eine laufende Nummer (z. B. 001, 002, 003) hilft Ihnen, alle ausgestellten Quittungen zu verfolgen und Lücken zu erkennen. Dies ist besonders wichtig für Kassenprüfungen.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Rechnung

Eine Rechnung wird für B2B-Verkäufe und bei Zahlungszielen verwendet — sie enthält detaillierte Geschäftsbedingungen und eine Zahlungsfrist. Eine Quittung ist für Barkäufe gedacht und ist einfacher strukturiert. Für Sofortzahlungen an Privatkunden reicht eine Quittung; für Geschäftskunden oder mit Zahlungsziel benötigen Sie eine Rechnung.

vs Kassenbeleg

Ein Kassenbeleg ist ein automatisch generierter Druck aus einer Registrierkasse — meist sehr kurz und mit minimalen Informationen. Eine Quittungsvorlage wie diese ist detaillierter und erlaubt Customization. Für kleine Einzelhandelsbetriebe ohne Registrierkasse ist eine Quittungsvorlage praktischer.

vs Lieferschein

Ein Lieferschein dokumentiert, dass Ware versendet oder übergeben wurde — meist ohne Zahlungsinformationen. Eine Quittung dokumentiert die Zahlung. Beide Dokumente können zusammen verwendet werden (Lieferschein beim Versand, Quittung bei Zahlung).

vs Proforma-Rechnung

Eine Proforma-Rechnung ist ein unverbindliches Angebot oder eine Vorschau auf eine Rechnung — oft ohne rechtliche Bindung. Eine Quittung ist der endgültige Zahlungsbeleg nach abgeschlossener Transaktion. Diese zwei Dokumente erfüllen völlig unterschiedliche Funktionen.

Branchenspezifische Hinweise

Einzelhandel und Einzelhandelsketten

Einzelhändler benötigen Quittungen für jeden Verkauf — diese Vorlage ermöglicht schnelle, sichere Dokumentation an der Kasse.

Handwerk und Dienstleistungen

Handwerker und Dienstleister nutzen Quittungen zur Dokumentation von Materialkäufen durch den Kunden und Zahlungsbelegen.

E-Commerce und Online-Verkauf

Online-Verkäufer können die Vorlage anpassen und als PDF per E-Mail versenden — professioneller als automatisierte Bestätigungen.

Gastgewerbe und Gastronomie

Restaurants, Cafés und Bars nutzen Quittungen für Bargeldverkäufe und dokumentieren Zahlungsmittel an der Kasse.

Marktstände und Verkaufsmessen

Verkäufer auf Märkten und Messen können die Vorlage ausdrucken und direkt bei Bargeldverkäufen verwenden.

Gemeinnützige Organisationen und Spenden

NGOs und Vereine nutzen Quittungen zur Dokumentation von Spenden und können damit Spendenquittungen ausstellen.

Vorlage oder Profi — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenKleine Einzelhandelsbetriebe, Handwerker und Dienstleister mit wenigen täglichen Verkäufen.Kostenlos (Excel-Download) + Druckkosten ca. 0,50–1,00 € pro Quittung2–5 Minuten pro Quittung
Vorlage + Profi-PrüfungBetriebe, die ihre Quittungsvorlagen optimieren oder rechtssicher an ihre Geschäftsform anpassen möchten.Vorlage kostenlos + Steuerberater oder Rechtsanwalt 150–300 € für Überprüfung2–5 Minuten pro Quittung + einmalig 1–2 Stunden für Überprüfung
MaßgeschneidertGroße Unternehmen, komplexe Verkaufsstrukturen mit mehreren Steuersätzen oder internationale Kunden.Rechtsanwalt oder Steuerberater 500–1.500 € für maßgeschneiderte Lösung + Kassensystem-IntegrationAutomatisierte Generierung, 30–60 Sekunden pro Quittung

Glossar

Zwischensumme
Die Summe aller Artikel vor Steuern und Versand.
Umsatzsteuer
Die in Deutschland üblicherweise 19 % oder 7 % betragende Mehrwertsteuer, die zum Warenbetrag hinzugerechnet wird.
Steuersatz
Der Prozentsatz der Umsatzsteuer, der auf Waren oder Dienstleistungen erhoben wird (Standard 19 %, ermäßigt 7 %).
Versand
Zusätzliche Kosten für den Transport der Ware zum Kunden.
Zahlungsart
Die Form der Zahlung (Bargeld, Karte, Überweisung, etc.).
Beleg
Ein Dokument, das eine Transaktion bestätigt und für Steuerzwecke benötigt wird.
Quittung
Eine schriftliche Bestätigung des Erhalts einer Zahlung oder des Verkaufs von Waren.
Artikel/Beschreibung
Die genaue Bezeichnung der verkauften Ware oder Dienstleistung.
Menge
Die Anzahl der verkauften Einheiten oder Stücke.
Preis/Stück
Der Einzelpreis pro Einheit der Ware.
Summe
Das Ergebnis von Menge multipliziert mit Preis pro Stück.
Ablaufdatum
Das Verfallsdatum bei Kartenzahlungen, das für die Authentifizierung erforderlich ist.

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