Nettomietvertrag für Ausrüstung

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FreiNettomietvertrag für Ausrüstung

Auf einen Blick

Was es ist
Der Nettomietvertrag für Ausrüstung ist ein rechtlich verbindliches Dokument, das die Vermietung von beweglichen Gütern (z. B. Maschinen, Fahrzeuge, Werkzeuge) zwischen Vermieter und Mieter regelt. Es definiert die Mietdauer, monatliche Zahlungen, Verantwortlichkeiten und Rückgabebedingungen. Die Vorlage ist als kostenloses Word-Dokument erhältlich und kann online bearbeitet sowie als PDF exportiert werden.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen dieses Dokument, wenn Sie als Unternehmen Ausrüstung an andere gewerbliche Nutzer vermeiden möchten oder wenn Sie selbst Ausrüstung von einem Vermieter anmieten. Der Vertrag ist erforderlich, um beide Parteien rechtlich zu schützen und Missverständnisse über Zahlungsmodalitäten, Wartung und Rückgabebedingungen zu vermeiden.
Was enthalten ist
Der Vertrag enthält Klauseln zur Ausrüstungsbeschreibung und monatlichen Miete, Vertragslaufzeit und Zahlungskonditionen inklusive Zinsen und Steuern, Regelungen für Wartung und Nutzung der Ausrüstung, sowie Bestimmungen zu Inspektionen, Standort der Ausrüstung und möglichen Untermietoptionen. Auch Regelungen zu Stornierung und Schadensersatz sind enthalten.

Was ist eine Vorlage „Nettomietvertrag für Ausrüstung"?

Der Nettomietvertrag für Ausrüstung ist ein professionelles, rechtlich verbindliches Dokument, das die Vermietung von beweglichen Gütern zwischen zwei Geschäftsparteien regelt. Der Vertrag definiert die genaue Ausrüstung, die Mietdauer (z. B. 12 oder 24 Monate), die monatliche Miete und alle zusätzlichen Kosten wie Steuern, Zinsen und Reparaturen. Die Vorlage ist als kostenloses Word-Dokument erhältlich und kann online bearbeitet sowie als PDF exportiert werden. Sie umfasst sämtliche notwendigen Klauseln, um beide Parteien rechtlich zu schützen.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ein dokumentierter Mietvertrag vermeidet Missverständnisse über Kosten, Zahlungsfristen und Rückgabebedingungen. Ohne schriftliche Vereinbarung haben Sie kein Anrecht auf Schadensersatz, falls der Mieter die Ausrüstung beschädigt oder Mietzahlungen nicht leistet. Der Nettomietvertrag schützt Vermieter vor finanziellen Verlusten und hilft Mietern, die Kosten transparent zu kalkulieren. Besonders bei hochwertigerer Ausrüstung oder längerfristigen Mietungen ist ein klarer Vertrag essentiell, um Konflikte vor Gericht zu vermeiden oder durch ein Schiedsverfahren beizulegen.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Für gewerbliche Mietverträge mit monatlichen Zahlungen und Wartungsverpflichtungen des Mieters.Nettomietvertrag – Standardform
Wenn der Mieter die Ausrüstung am Ende der Laufzeit kaufen kann.Nettomietvertrag – Mit Kaufoption
Für Mietverträge unter 6 Monaten mit vereinfachten Bedingungen.Nettomietvertrag – Kurzzeitmietung
Für die Vermietung mehrerer identischer Ausrüstungen an ein Unternehmen.Nettomietvertrag – Flottenmietung
Wenn der Vermieter die Wartung und Reparaturen übernimmt statt des Mieters.Nettomietvertrag – Mit Wartungsklausel

Häufige Fehler vermeiden

❌ Ausrüstung wird zu vage beschrieben (z. B. nur ‚Baumaschinen' statt Modell und Seriennummer)

Warum es wichtig ist: Ohne genaue Beschreibung können Streitigkeiten entstehen, welche Ausrüstung genau vermietet wurde und in welchem Zustand.

Fix: Verwenden Sie die Seriennummer, das Baujahr und den Kaufvertrag des Herstellers als Referenz.

❌ Zahlungsbedingungen sind unklar (fehlende Währung, Kontonummer oder Zahlungsempfänger)

Warum es wichtig ist: Der Mieter weiß nicht, wohin und in welcher Form die Zahlung erfolgen soll, was zu verspäteten oder falschen Zahlungen führt.

Fix: Geben Sie IBAN, Kontoinhaber und die Zahlungsart (Überweisung, Dauerauftrag) explizit an.

❌ Reparatur- und Wartungspflichten sind nicht klar aufgeteilt

Warum es wichtig ist: Es entstehen Konflikte, wer für Schadensersatz bei Verschleiß oder Havariekosten zahlt.

Fix: Legen Sie fest, dass der Mieter alle laufenden Reparaturen bezahlt, der Vermieter aber Großreparaturen.

❌ Kündigungsbestimmungen und Stornierungsgebühren fehlen

Warum es wichtig ist: Der Mieter kann ohne finanzielle Konsequenzen jederzeit kündigen und dem Vermieter entstehen Schäden.

Fix: Definieren Sie klare Kündigungsfristen und Schadensersatzberechnung bei vorzeitiger Beendigung.

❌ Versicherungspflicht wird nicht erwähnt

Warum es wichtig ist: Im Schadensfall unklar, wer für Sachschäden oder Haftung aufkommt.

Fix: Verpflichten Sie den Mieter, eine Versicherung abzuschließen und dem Vermieter als Schadensersatzgläubiger zu nennen.

❌ Keine Regelung für Untervermietung oder Weitergabe an Dritte

Warum es wichtig ist: Der Mieter könnte die Ausrüstung ohne Wissen des Vermieters weitergeben und dieser verliert die Kontrolle.

Fix: Schreiben Sie vor, dass Untermietung nur mit schriftlicher Zustimmung des Vermieters möglich ist und Einnahmen angerechnet werden.

Die 9 wichtigsten Klauseln, erklärt

Parteien und Definitionklausel

In einfacher Sprache: Identifiziert Vermieter und Mieter sowie die genaue Ausrüstung, die vermietet wird.

Beispielformulierung
Der Vermieter [NAME IHRES UNTERNEHMENS], gegründet unter den Gesetzen von [BUNDESLAND], vermietet die Ausrüstung [BESCHREIBUNG] an den Mieter [NAME DES UNTERNEHMENS].

Häufiger Fehler: Vermieter und Mieter werden nicht klar benannt oder die Ausrüstung wird zu vage beschrieben.

Mietdauer und Laufzeit

In einfacher Sprache: Legt den Anfangs- und Enddatum des Mietvertrags sowie die Gesamtdauer fest.

Beispielformulierung
Dieser Mietvertrag gilt für einen Zeitraum von [NUMMER] Monaten, beginnend am [DATUM] und endend am [DATUM].

Häufiger Fehler: Enddatum ist nicht klar definiert oder die Verlängerungsbedingungen fehlen.

Mietzahlungen und Rechnungsstellung

In einfacher Sprache: Definiert den monatlichen Mietzins, Zahlungsfrist, Zusatzkosten wie Steuern und Zinsen.

Beispielformulierung
Die Miete beträgt [BETRAG] pro Monat, zuzüglich [PROZENTSATZ]% Zinsen auf den ausstehenden Saldo und entsprechenden Steuern, fällig innerhalb von [NUMMER] Tagen nach Rechnungsstellung.

Häufiger Fehler: Zinssätze oder Steuern werden nicht eindeutig berechnet oder Zahlungsfrist ist zu kurz.

Wartung und Instandhaltung

In einfacher Sprache: Regelt, wer für Reparaturen, Wartung und Betrieb der Ausrüstung verantwortlich ist.

Beispielformulierung
Der Mieter hat auf eigene Kosten die Ausrüstung in gutem Zustand zu halten und sämtliche Reparaturen und Wartungsarbeiten durchzuführen.

Häufiger Fehler: Verantwortungen zwischen Vermieter und Mieter sind unklar oder nicht vollständig aufgeteilt.

Standort und Bewegung der Ausrüstung

In einfacher Sprache: Schreibt vor, wo die Ausrüstung gelagert werden darf und ob sie transportiert werden kann.

Beispielformulierung
Die Ausrüstung darf sich unter der Adresse des Mieters befinden und darf von dort aus nicht ohne schriftliche Zustimmung des Vermieters entfernt werden.

Häufiger Fehler: Standort ist nicht spezifisch festgelegt oder Regelungen für Ortswechsel fehlen.

Inspektion und Annahme

In einfacher Sprache: Der Mieter bestätigt, dass die Ausrüstung in einwandfreiem Zustand angenommen wird.

Beispielformulierung
Der Mieter erkennt an, dass er die Ausrüstung vollständig geprüft hat und sie in guter Verfassung akzeptiert.

Häufiger Fehler: Keine Inspektionsdokumentation oder fehlende Unterschrift bei Annahme.

Untermietung und Weitergabe an Dritte

In einfacher Sprache: Regelt, ob und unter welchen Bedingungen der Mieter die Ausrüstung an Dritte weitergeben darf.

Beispielformulierung
Der Mieter darf die Ausrüstung nicht ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Vermieters untermieten; bei Zustimmung gelten die Mieteinnahmen als Reduktion der Mietforderung.

Häufiger Fehler: Regelung zum Recht des Vermieters auf Untermieterträge ist unklar.

Stornierung und Schadensersatz

In einfacher Sprache: Beschreibt die Konsequenzen, wenn der Mieter den Vertrag vor Ablauf der Laufzeit beendet.

Beispielformulierung
Bei Stornierung muss der Mieter den Vermieter für alle Schäden entschädigen, einschließlich des Fehlbetrags zwischen Kaufpreis und eingegangener Miete.

Häufiger Fehler: Schadensersatzberechnung ist nicht präzise definiert oder Kündigungsfristen sind zu großzügig.

Markierung und Eigentum

In einfacher Sprache: Der Mieter darf keine Markierungen oder Abzeichen entfernen, die die Eigentumsrechte des Vermieters kennzeichnen.

Beispielformulierung
Der Mieter darf die Abzeichen nicht ändern oder entfernen und muss weitere Markierungen des Vermieters auf Wunsch anbringen.

Häufiger Fehler: Keine Regelung zum Schutz der Eigentumskennzeichnung; Mieter könnten Markierungen eigenständig verändern.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Vermieter und Mieter identifizieren

    Tragen Sie den vollständigen Namen, die Rechtsform (GmbH, Einzelunternehmen etc.) und die Gründungsgerichtsbarkeit (Bundesland) beider Parteien ein. Fügen Sie auch die vollständigen Geschäftsadressen hinzu.

    💡 Verwenden Sie die exakte Firmeneintragung aus dem Handelsregister.

  2. 2

    Ausrüstung beschreiben

    Spezifizieren Sie die Ausrüstung präzise: Typ, Marke, Modell, Baujahr und Seriennummer. Vermerken Sie auch, von wem die Ausrüstung ursprünglich gekauft wurde und unter welcher Vertragnummer.

    💡 Je genauer die Beschreibung, desto weniger Missverständnisse später.

  3. 3

    Vertragslaufzeit festlegen

    Geben Sie das Anfangsdatum und Enddatum an. Bei kurzzeitigen Mietungen achten Sie auf Ferienzeiten oder Projektphasen.

    💡 Berücksichtigen Sie auch mögliche Verlängerungsoptionen und deren Bedingungen.

  4. 4

    Mietzahlungen und Zusatzkosten berechnen

    Definieren Sie den Grundmietzins pro Monat, den Basiszinssatz für Finanzierungskosten und alle anfallenden Steuern (USt., Grunderwerbsteuer falls zutreffend). Spezifizieren Sie auch, welche Reparaturen der Mieter trägt.

    💡 Konsultieren Sie einen Steuerberater, um die Steuerberechnungen korrekt abzubilden.

  5. 5

    Zahlungsmodalitäten regeln

    Legen Sie fest, bis zu welchem Tag des Monats die Miete bezahlt sein muss und wie viele Tage nach Rechnungsstellung der Mieter Zeit hat.

    💡 Kurze Zahlungsfristen (z. B. 10 Tage) sind typisch für Geschäftsverträge.

  6. 6

    Wartungs- und Inspektionspflichten zuordnen

    Entscheiden Sie, ob der Mieter alle Reparaturen bezahlt oder ob der Vermieter bestimmte Wartungen übernimmt. Definieren Sie auch, wie oft Inspektionen durchgeführt werden.

    💡 Bei Nettomietverträgen trägt der Mieter üblicherweise alle Kosten.

  7. 7

    Standort und Bewegungsregeln festlegen

    Geben Sie an, wo die Ausrüstung lagern darf und ob der Mieter sie verlegen oder transportieren darf. Bestimmen Sie, wer die Versicherung übernimmt.

    💡 Verlangen Sie die Adresse des Mieters und halten Sie fest, dass der Vermieter jederzeit Inspektionen durchführen darf.

  8. 8

    Unterschriften und Notarisierung

    Lassen Sie beide Parteien das Dokument unterzeichnen. Je nach Wert der Ausrüstung kann eine notarielle Beurkundung sinnvoll sein.

    💡 Bewahren Sie ein unterzeichnetes Original für Ihre Unterlagen auf.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Nettomiete und Bruttomiete?

Bei der Nettomiete zahlt der Mieter nur die Grundmiete und trägt zusätzliche Kosten wie Steuern, Reparaturen und Versicherung selbst. Bei der Bruttomiete ist alles in einer Summe enthalten. Dieser Vertrag ist ein Nettomietvertrag, daher trägt der Mieter die meisten Zusatzkosten selbst. Dies ist für den Vermieter vorteilhaft, da Kostenschwankungen nicht auf ihn abgewälzt werden.

Muss ich als Mieter eine Kaution hinterlegen?

Dieser Vertrag erwähnt keine Kaution, aber Sie können eine hinzufügen. Typischerweise entspricht eine Kaution 1–3 Monatsmieten und wird als Sicherheit für Schäden oder fehlende Zahlungen einbehalten. Empfehlungen Sie, die Kautionsklausel in Absprache mit einem Anwalt zu ergänzen, um beide Parteien zu schützen.

Was passiert, wenn die Ausrüstung vor Ende der Laufzeit beschädigt wird?

Der Mieter ist für den normalen Verschleiß verantwortlich und muss Reparaturen bezahlen. Beschädigungen durch Fahrlässigkeit können zu Schadensersatzzahlungen führen. Der Vertrag sieht vor, dass der Mieter sämtliche Reparaturkosten trägt. Bei Totalschaden sollten Sie eine Versicherung haben, die den Schaden regelt.

Kann ich den Vertrag vor Ablauf der Laufzeit kündigen?

Ja, aber der Mieter muss in der Regel Schadensersatz zahlen. Nach diesem Vertrag wird der Fehlbetrag (Differenz zwischen Kaufpreis und gezahlten Mieten) fällig. Zusätzlich kann der Vermieter Kosten für das Wiedervermietungsfailure geltend machen. Es ist ratsam, Kündigungsfristen und Stornierungsgebühren vorher zu klären.

Wie oft darf der Vermieter die Ausrüstung inspizieren?

Der Vertrag sieht vor, dass der Mieter die Ausrüstung in guter Verfassung halten muss, und der Vermieter darf Inspektionen durchführen. Die genaue Häufigkeit ist nicht festgelegt. Es ist üblich, 1–2 Inspektionen pro Jahr zu vereinbaren oder inspektionen bei Bedarf durchzuführen, um Schäden zu erkennen.

Was kostet die Versicherung der Ausrüstung?

Der Vertrag spricht von einer Kapitalsteuer, berücksichtigt aber keine explizite Versicherungsprämie. Versicherungskosten hängen vom Wert der Ausrüstung, dem Risiko und dem Versicherer ab. Es ist empfohlen, dass der Mieter eine Sachversicherung abschließt und die Prämie der Miete hinzurechnet.

Kann der Mieter die Ausrüstung an ein anderes Unternehmen weitergeben?

Nach diesem Vertrag benötigt der Mieter schriftliche Zustimmung des Vermieters. Wenn zugelassen, wird die Mieteinnahme von der Miete des Urmiets abgezogen. Der Vermieter behält das exklusive Recht auf Gewinne aus der Untermietung. Dies schützt den Vermieter und verhindert unkontrollierte Weitergaben.

Welche Steuern fallen bei der Ausrüstungsmiete an?

In Deutschland ist die Ausrüstungsmiete grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig (regulärer Steuersatz von 19%). Zusätzlich können Grunderwerbssteuer und Kapitalsteuer je nach Bundesland anfallen. Der Vertrag verweist auf diese Steuern, empfohlen ist es, einen Steuerberater zu konsultieren.

Was geschieht mit der Ausrüstung am Ende des Mietvertrags?

Der Mieter muss die Ausrüstung zum vereinbarten Enddatum zurückgeben. Sie sollte in dem Zustand sein, den sie beim Start hatte (normaler Verschleiß ausgenommen). Eine Abschlussinspektie dokumentiert den Zustand. Falls die Ausrüstung beschädigt oder vermisst ist, können Schadensersatzkosten anfallen.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Bruttomietvertrag

Beim Bruttomietvertrag zahlt der Mieter eine Gesamtmiete, in der Steuern, Reparaturen und Wartung bereits enthalten sind. Der Nettomietvertrag hingegen belastet den Mieter mit Zusatzkosten separat. Wählen Sie einen Bruttomietvertrag, wenn Sie eine einfache, transparent kalkulierbare Miete bevorzugen. Der Nettomietvertrag ist sinnvoll, wenn Sie als Vermieter die Kosten nicht vorab kalkulieren können oder als Mieter niedrigere Grundmieten wünschen.

vs Kaufvertrag mit Finanzierung

Ein Kaufvertrag mit Finanzierung ermöglicht dem Mieter, die Ausrüstung am Ende zu besitzen. Ein Mietvertrag sichert dem Vermieter das Eigentum. Der Nettomietvertrag ist vorteilhaft, wenn die Ausrüstung schnell veraltet oder der Mieter sie nur kurzfristig benötigt. Ein Kauf ist sinnvoll, wenn langfristige Nutzung geplant ist und der Mieter die Ausrüstung in seinen Betriebsvermögen aufnehmen möchte.

vs Leasing-Vereinbarung

Leasing und Vermietung sind ähnlich, aber Leasing ist oft langfristiger und mit Wartungspflichten des Lessors (Vermieters) verbunden. Ein Nettomietvertrag überträgt Wartung auf den Mieter. Leasing ist standardisiert und steuerlich oft günstiger. Ein Nettomietvertrag ist flexibler bei Kurzzeitvermietungen und erlaubt mehr Verhandlungsspielraum zwischen den Parteien.

vs Kostenlose Leihvertrag oder Dauerleihgabe

Eine Dauerleihgabe ist kostenlos und unverbindlich; ein Nettomietvertrag ist kostenpflichtig und rechtlich bindend. Die Dauerleihgabe eignet sich für interne oder freundschaftliche Arrangements. Der Nettomietvertrag schützt beide Parteien bei gewerblicher Nutzung und ermöglicht rechtliche Durchsetzung, falls eine Partei ihre Pflichten verletzt.

Branchenspezifische Hinweise

Bauwirtschaft und Baumeistergewerbe

Baubetriebe mieten regelmäßig Baumaschinen, Gerüste und Spezialausrüstung für einzelne Projekte — dieser Vertrag stellt sicher, dass Kosten transparent bleiben und Maschinen in gutem Zustand zurückgegeben werden.

Handel und Logistik

Handels- und Logistikunternehmen nutzen Mietverträge für Lagersysteme, Förderausrüstung und Transportfahrzeuge — der Nettomietvertrag ermöglicht Kostenkontrolle und Flexibilität ohne große Kapitalausgaben.

Landwirtschaft und Agribusiness

Landwirte mieten Ernte- und Feldmaschinen in den entsprechenden Jahreszeiten — dieser Vertrag regelt die saisonale Nutzung, Wartungspflichten und Rückgabekonditionen.

Fertigung und Produktion

Produktionsbetriebe mieten spezialisierte Maschinen und Werkzeuge für kurzfristige Produktionsaufträge — der Vertrag schützt den Vermieter vor unbefugter Weitergabe und gewährleistet Reparaturverantwortlichkeit.

Veranstaltungsmanagement und Events

Event-Manager mieten Bühnen, Audio-Video-Ausrüstung und Mobiliar — der Nettomietvertrag regelt Nutzungsdauer, Rückgabebedingungen und Schadensersatz für Beschädigungen.

Transport und Mobilität

Transportunternehmen und Taxibetriebe mieten Fahrzeugflotten oder Spezialfahrzeuge — dieser Vertrag dokumentiert Wartungspflichten, Versicherung und Mietkosten für mehrere Fahrzeuge gleichzeitig.

Vorlage oder Profi — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenStandardmietverträge für häufig vermietete Ausrüstung (bis ~50.000 EUR Wert).0–20 EUR für die Vorlage.2–3 Stunden zum Ausfüllen und Anpassen.
Vorlage + Profi-PrüfungMietverträge mit komplexeren Bedingungen oder höheren Werten (50.000–200.000 EUR), wenn rechtliche Sicherheit gewünscht ist.200–500 EUR für anwaltliche Durchsicht und Anpassung.1 Woche Bearbeitungszeit, inklusive Feedback und Korrektionen.
MaßgeschneidertHochwertige Ausrüstung (>200.000 EUR), komplexe Flottenmietungen oder internationale Geschäfte.1.000–3.000 EUR für vollständige Neuentwicklung durch Anwalt.2–4 Wochen für maßgeschneidertes Dokument mit umfassender Beratung.

Glossar

Nettomiete
Der Grundmietzins ohne zusätzliche Kosten wie Steuern, Reparaturen oder Zinsen.
Bewegliche Gegenstände
Vermögenswerte, die nicht ortsfest sind, wie Maschinen, Fahrzeuge oder Werkzeuge.
Mietvertrag
Ein rechtlicher Vertrag, der die Nutzung eines Gegenstands gegen Zahlung für einen festgelegten Zeitraum regelt.
Laufzeit
Die Dauer, für die der Mietvertrag gültig ist, gemessen in Monaten oder Jahren.
Untermietung
Die Weitervermietung von Ausrüstung durch den Mieters an einen Dritten mit Zustimmung des Vermieters.
Schadensersatz
Finanzielle Kompensation, die gezahlt wird, wenn eine Vertragspartei die Verpflichtungen verletzt.
Inspektion
Überprüfung des Zustands der Ausrüstung vor Übergabe und nach Rückgabe.
Basiszinssatz
Ein Referenzzinssatz, auf dem die Berechnung zusätzlicher Zinsen für die Ausrüstungsmiete basiert.
Abschlag
Eine Markierung oder ein Abzeichen, das die Eigentumsrechte oder Identität der Ausrüstung kennzeichnet.
Kündigungsfrist
Die erforderliche zeitliche Vorwarnung zur Beendigung des Mietvertrags vor Ablauf der Laufzeit.

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