1
Datum und Empfängeradresse eintragen
Erfassen Sie das aktuelle Schreibdatum oben links und die vollständige Adresse des Schuldners (Name, Straße, Stadt, Postleitzahl). So ist das Schreiben juristisch sauber datiert und adressiert.
💡 Verwenden Sie die gleiche Adresse wie auf der unbezahlten Rechnung, um Verwechslungen auszuschließen.
2
Name und Titel des Ansprechpartners anpassen
Ersetzen Sie den Platzhalter [Ansprechpartner] durch den tatsächlichen Namen und ggf. Titel der Person, an die Sie schreiben (z.B. ‚Herr Mustermann' oder ‚Frau Müller, Geschäftsführerin').
💡 Recherchieren Sie die korrekte Anrede; ein richtiger Name erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Schreiben beachtet wird.
3
Rechnungsdaten konkretisieren
Ergänzen Sie die exakte Rechnungsnummer, das Rechnungsdatum, den Bruttobetrag und die ursprüngliche Zahlungsfrist. Dies macht die Forderung unwiderlegbar.
💡 Kopieren Sie die Daten direkt aus Ihrer Buchhaltung oder Rechnungsverwaltung, um Fehler zu vermeiden.
4
Grund und Kontext knapp erklären (falls sinnvoll)
Wenn es einen Grund für die Verzögerung geben könnte (z.B. mehrfache Mahnung, Unklarheiten), erwähnen Sie diesen kurz. Signalisieren Sie damit Verständnis.
💡 Bleiben Sie sachlich und nicht zu emotional; Vorwürfe oder Ironie wirken kontraproduktiv.
5
Zahlungsfrist setzen
Nennen Sie eine konkrete neue Zahlungsfrist (üblicherweise 5–14 Tage nach Schreiben). Dies zeigt Ernst und gibt dem Schuldner einen klaren Termin.
💡 Eine Woche ist oft ausreichend; zu kurze Fristen können unrealistisch wirken, zu lange verlieren an Wirkung.
6
Zahlungsmodalitäten und Kontaktdaten angeben
Hinterlegen Sie Ihre Bankverbindung (IBAN) oder andere Zahlungsmittel sowie eine Kontaktperson im Unternehmen. So wird die Bezahlung so einfach wie möglich.
💡 Nennen Sie eine direkte Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, falls der Schuldner Fragen hat.
7
Ankündigung der nächsten Schritte präzisieren
Erklären Sie klar, dass nach Ablauf der Frist Inkasso oder rechtliche Maßnahmen folgen. Bleiben Sie dabei höflich, aber deutlich.
💡 Vermeiden Sie diffuse Drohungen; konkrete Aussagen wirken überzeugender.
8
Unterschrift und Versand vorbereiten
Unterzeichnen Sie das Schreiben mit vollem Namen und Titel. Speichern Sie es als PDF und versenden Sie es per Einschreiben oder als beglaubigten E-Mail-Nachweis.
💡 Ein Einschreiben mit Rückschein gilt als sicherer Beweis für den Zugang — wichtig für spätere Rechtsverfolgung.