1
Geben Sie Ihre Unternehmens- oder Privatdaten ein
Tragen Sie Ihren Namen (oder Unternehmensname), Ihre Adresse und Kontaktdaten als Verkäufer ein. Dies muss mit Ihrem Personalausweis oder Handelsregister übereinstimmen.
💡 Bei Unternehmensverkauf verwenden Sie den Firmennamen und die registrierte Geschäftsadresse.
2
Vervollständigen Sie die Käuferdaten
Füllen Sie Name, Adresse und Kontaktdaten des Käufers aus. Wenn der Käufer ein Unternehmen ist, geben Sie den Firmennamen und die eingetragene Adresse an.
💡 Überprüfen Sie den Namen mit dem Personalausweis oder Handelsregisterauszug, um Schreibfehler zu vermeiden.
3
Geben Sie die Fahrzeugdaten ein
Tragen Sie alle relevanten Fahrzeuginformationen ein: Marke, Modell, Farbe, Baujahr, Fahrgestellnummer (FIN), Kilometerstand und ggf. die Zulassungsnummer. Diese finden Sie im Fahrzeugschein (grüner Kartenausweis).
💡 Die Fahrgestellnummer finden Sie auch auf dem Fahrzeugdach (unter der Windschutzscheibe) eingeprägt. Eine ungenaue FIN führt zu Registrierungsproblemen.
4
Festlegen des Kaufpreises und der Zahlungsbedingungen
Geben Sie den vereinbarten Gesamtkaufpreis in Worten und Zahlen ein. Bestimmen Sie die Zahlungsweise (bar, Banküberweisung, Finanzierung) und den Zahlungszeitpunkt (vor/bei/nach Übergabe).
💡 Bei Finanzierung sollte die Übergabe an die Genehmigung und Auszahlung des Kredits gebunden sein, um Zahlungsrisiken zu reduzieren.
5
Dokumentieren Sie Garantien und Gewährleistung
Legen Sie fest, welche Garantien Sie geben (z.B. Schadensfreiheit, Funktionsfähigkeit) und für wie lange sie gelten. Geben Sie an, ob Gebrauchtteile verwendet wurden oder ob das Fahrzeug Unfallschäden hatte.
💡 Bei Unfallfahrzeugen oder Fahrzeugen mit Mängeln ist volle Transparenz erforderlich, um spätere Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.
6
Legen Sie Übergabebedingungen fest
Wählen Sie Datum und Uhrzeit der Fahrzeugübergabe. Bestimmen Sie, wo die Übergabe stattfindet und unter welchen Bedingungen (z.B. mit vollständigem Ölwechsel, neuen Autoreifen).
💡 Machen Sie bei der Übergabe Fotos des Fahrzeugs und des Kilometerstands, um später Streitigkeiten zu vermeiden.
7
Regeln Sie die Haftung und den Mängelverzicht
Geben Sie an, ob und für wie lange Sie als Verkäufer für Mängel haftbar sind. Nutzen Sie ggf. eine Klausel zum Ausschluss der Gewährleistung (besonders bei Privatverkauf oder Unfallfahrzeugen).
💡 Haftungsausschlussklauseln müssen explizit und schriftlich sein, um gültig zu sein. Eine mündliche Absprache genügt nicht.
8
Unterzeichnen Sie und speichern Sie das Dokument
Ausdrucken Sie die Vorlage, unterschreiben Sie als Verkäufer und lassen Sie sie vom Käufer unterschreiben. Speichern Sie eine Kopie und geben Sie dem Käufer das Original.
💡 Bewahren Sie Ihre Kopie mindestens 10 Jahre auf, falls später Ansprüche erhoben werden.