Kaufvertrag

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FreiKaufvertrag

Auf einen Blick

Was es ist
Ein Kaufvertrag ist ein rechtsverbindliches Dokument zwischen einem Verkäufer und einem Käufer, das den Verkauf und die Übertragung von Waren regelt. Diese Vorlage enthält alle wesentlichen Klauseln für den Warenverkauf, von der genauen Beschreibung der Ware bis zur Eigentumsgarantie. Sie können die Vorlage direkt als Word-Dokument herunterladen und mit Ihren spezifischen Daten ausfüllen.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen einen Kaufvertrag, wenn Sie als Unternehmen oder Privatperson Waren an einen Käufer verkaufen möchten und eine schriftliche Dokumentation des Verkaufs und der Besitzverhältnisse notwendig ist. Der Vertrag schützt beide Seiten und schafft Rechtssicherheit über die wesentlichen Bedingungen des Kaufs.
Was enthalten ist
Der Vertrag enthält die Identifikation der Parteien, eine detaillierte Auflistung der verkauften Waren, Angaben zum Kaufdatum und Ort, sowie eine Eigentumsgarantie des Verkäufers, die versichert, dass er das rechtmäßige Eigentumsrecht hat, die Ware frei von Belastungen und Pfandrechten ist und er die volle Befugnis zum Verkauf besitzt.

Was ist eine Kaufvertrag-Vorlage?

Ein Kaufvertrag ist ein rechtsverbindliches Dokument, das den Verkauf von Waren zwischen einem Verkäufer und einem Käufer regelt. Diese Vorlage enthält alle wesentlichen Klauseln, die Sie benötigen: die genaue Identifikation der Parteien, eine detaillierte Beschreibung der verkauften Waren, den Kaufpreis und die Zahlungsbedingungen sowie wichtige Rechtsgarantien wie die Eigentumsgarantie und die Zusicherung, dass die Ware frei von Belastungen und Pfandrechten ist. Sie können die Vorlage als Word-Dokument kostenlos herunterladen, mit Ihren spezifischen Daten ausfüllen und als PDF exportieren.

Warum Sie diesen Kaufvertrag brauchen

Ein schriftlicher Kaufvertrag schützt beide Seiten und schafft rechtliche Sicherheit. Ohne einen Vertrag können Missverständnisse über die Warenbeschreibung, den Kaufpreis, die Zahlungsbedingungen oder den Eigentumsübergang zu teuren Streitigkeiten führen. Für Sie als Verkäufer ist der Vertrag besonders wichtig, um nachzuweisen, dass Sie berechtigt sind, die Ware zu verkaufen, dass sie frei von Schulden und Ansprüchen Dritter ist, und um die genauen Bedingungen des Verkaufs zu dokumentieren. Der Käufer erhält Klarheit über die Ware, die er kauft, und kann sich auf die Gewährleistungsrechte berufen, falls die Ware mangelhaft ist. Im Fall von Nicht-Zahlung oder Streitigkeiten ist ein unterzeichneter Vertrag ein wesentliches Beweismittel vor Gericht.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Verkauf von Waren zwischen Unternehmen oder an Privatpersonen in Deutschland ohne internationale BesonderheitenStandard-Kaufvertrag (Inland)
Wenn der Käufer die Ware nicht sofort vollständig bezahlt, sondern in Raten oder mit AnzahlungKaufvertrag mit Anzahlung/Ratenzahlung
Verkauf von gebrauchten Waren oder wenn Sie als Verkäufer keine Mängelgewährleistung übernehmen möchtenKaufvertrag mit Gewährleistungsausschluss
Spezialisierter Vertrag für den Kauf und Verkauf von Kraftfahrzeugen mit typischen Fahrzeug-KlauselnKaufvertrag für Fahrzeuge
Wenn Transport, Versand oder spezielle Liefermodalitäten vertraglich geregelt werden sollenKaufvertrag mit Lieferbedingungen
Verkauf von Waren ins Ausland mit Incoterms, Zollregelungen und internationalen ZahlungsbedingungenInternationale Kaufvertrag (Export/Import)
Verkauf großer Mengen an Rohstoffen, Materialien oder Schüttgütern mit Gewichts- oder MengenangabenKaufvertrag Bulkware/Rohstoffe

Häufige Fehler vermeiden

❌ Unklar oder zu vage Warenbeschreibung

Warum es wichtig ist: Dies führt zu Streitigkeiten, ob die tatsächlich erhaltene Ware mit der vereinbarten übereinstimmt.

Fix: Beschreiben Sie die Waren detailliert mit Spezifikationen, Menge, Qualität, Farbe, Größe und Zustand.

❌ Kein klarer Kaufpreis oder Zahlungsbedingungen

Warum es wichtig ist: Das Fehlen einer eindeutigen Preisvereinbarung kann zur Nichtentrichtung oder zu Zahlungsstreitigkeiten führen.

Fix: Geben Sie einen festen Kaufpreis an und spezifizieren Sie Zahlungsart, Zahlungstermin und Kontodetails.

❌ Keine Regelung des Eigentumsübergangs

Warum es wichtig ist: Unklar bleibt, wer Eigentümer ist, wenn die Ware beschädigt wird oder gestohlen wird, bevor der Käufer bezahlt.

Fix: Präzisieren Sie, dass das Eigentum erst bei vollständiger Bezahlung übergeht, oder legen Sie einen anderen Zeitpunkt fest.

❌ Fehlende oder schwache Eigentumsgarantie

Warum es wichtig ist: Der Käufer hat dann keine Sicherheit, dass der Verkäufer wirklich berechtigt ist zu verkaufen, oder dass die Ware frei von Ansprüchen Dritter ist.

Fix: Fügen Sie eine explizite Klausel ein, in der der Verkäufer garantiert, dass er Eigentümer ist und die Ware frei von Pfandrechten ist.

❌ Kein Risikotransfer definiert

Warum es wichtig ist: Bei Transportschäden oder Diebstahl ist unklar, wer haftet und wer versichern muss.

Fix: Vereinbaren Sie klar, ab wann das Risiko für Verlust oder Beschädigung auf den Käufer übergeht (üblicherweise bei Übergabe).

❌ Unterschriften fehlen oder falsche Datierung

Warum es wichtig ist: Der Vertrag ist nicht rechtsverbindlich, wenn er nicht ordnungsgemäß unterzeichnet ist oder kein klares Datum trägt.

Fix: Beide Parteien müssen den Vertrag ausdrücklich unterzeichnen und datieren; bewahren Sie ein Originalexemplar auf.

Die 9 wichtigsten Klauseln, erklärt

Parteiidentifikation

In einfacher Sprache: Der Vertrag definiert klar, wer der Verkäufer und wer der Käufer ist, einschließlich vollständiger Name, Adresse und Art des Unternehmens.

Beispielformulierung
ZWISCHEN: [NAME IHRES UNTERNEHMENS] (der "Verkäufer"), ein Unternehmen, gegründet und bestehend unter den Gesetzen von [BUNDESLAND/STAAT], dessen Hauptniederlassung sich in [IHRE VOLLSTÄNDIGE ADRESSE] befindet UND: [NAME DES KÄUFERS] (der "Käufer")...

Häufiger Fehler: Ungenaue oder unvollständige Angaben zu einer der Parteien können zu Schwierigkeiten bei der Durchsetzung oder Identifikation führen.

Effektives Datum

In einfacher Sprache: Das Datum, an dem der Vertrag wirksam wird, sollte klar angegeben sein.

Beispielformulierung
Dieser Kaufvertrag wird abgeschlossen und ist wirksam zum [DATUM]...

Häufiger Fehler: Kein Datum eintragen oder ein falsches Datum verwenden, was zur Unklarheit über den Gültigkeitszeitraum führt.

Warenbeschreibung

In einfacher Sprache: Eine detaillierte und genaue Auflistung der verkauften Waren einschließlich Menge, Qualität, Spezifikationen und Zustand.

Beispielformulierung
...die Waren in ihrer gegenwärtigen Zustand und an ihrem gegenwärtigen Standort...nachfolgend beschrieben sind: [DETAILLIERTE AUFLISTUNG DER WAREN].

Häufiger Fehler: Zu vage Warenbeschreibungen führen zu Unstimmigkeiten zwischen Erwartung und tatsächlicher Ware und zu Streitigkeiten.

Gegenleistung

In einfacher Sprache: Der Kaufpreis und die Zahlungsbedingungen sollten ausdrücklich festgehalten werden.

Beispielformulierung
FÜR GUTE UND ANGEMESSENE GEGENLEISTUNG verkauft und überträgt der Verkäufer hiermit...

Häufiger Fehler: Der Preis nicht klar definieren oder keine Zahlungsbedingungen angeben, was zu Zahlungsstreitigkeiten führt.

Eigentumsgarantie

In einfacher Sprache: Der Verkäufer garantiert, dass er das rechtmäßige Eigentumsrecht besitzt und die volle Befugnis hat, die Ware zu verkaufen und zu übertragen.

Beispielformulierung
Der Verkäufer garantiert und erklärt, dass er/sie ein gut belegtes Recht an besagtem Eigentum besitzt, die volle Befugnis hat, dieses zu verkaufen und zu übertragen...

Häufiger Fehler: Die Eigentumsgarantie zu schwach formulieren oder ganz auslassen, wodurch der Käufer keine Sicherheit hat, dass der Verkäufer wirklich berechtigt ist zu verkaufen.

Freiheit von Belastungen

In einfacher Sprache: Der Verkäufer sichert zu, dass die Ware frei von Pfandrechten, Belastungen, Schulden und allen dritten Ansprüchen ist.

Beispielformulierung
...besagtes Hab und Gut frei von allen Pfandrechten, Belastungen, Schulden und nachteiligen Forderungen, welcher Art und Beschaffenheit auch immer, ist.

Häufiger Fehler: Diese Zusicherung übersehen oder nicht detailliert genug formulieren, wodurch der Käufer unbewusst Schulden oder Ansprüche erwirbt.

Übergabe und Annahme

In einfacher Sprache: Der Vertrag sollte klar regeln, wann und wie die Waren übergeben werden und unter welchen Bedingungen sie vom Käufer angenommen werden.

Beispielformulierung
[Diese Klausel sollte hinzugefügt werden: Die Ware wird übergeben am [DATUM] am [ORT] und der Käufer wird Gelegenheit haben, die Ware auf Mängel zu prüfen.]

Häufiger Fehler: Keine klare Regelung der Übergabeform oder des Übergabezeitpunkts, was zu Verzögerungen und Streitigkeiten führt.

Eigentumsübergang

In einfacher Sprache: Der Zeitpunkt, in dem das Eigentum an der Ware vom Verkäufer auf den Käufer übergeht, sollte klar definiert sein (z. B. bei Bezahlung oder Übergabe).

Beispielformulierung
[Diese Klausel sollte hinzugefügt werden: Das Eigentum an der Ware geht auf den Käufer über zum Zeitpunkt der vollständigen Bezahlung des Kaufpreises.]

Häufiger Fehler: Den Eigentumsübergang nicht klar regeln, was zu Unklarheiten führt, wer bei Diebstahl oder Beschädigung haftbar ist.

Risikotransfer

In einfacher Sprache: Der Zeitpunkt, ab dem das Risiko für Verlust, Beschädigung oder Diebstahl der Ware vom Verkäufer auf den Käufer übergeht.

Beispielformulierung
[Diese Klausel sollte hinzugefügt werden: Das Risiko für Verlust oder Beschädigung der Ware geht auf den Käufer über beim Zeitpunkt der Übergabe.]

Häufiger Fehler: Den Risikotransfer nicht regeln, wodurch unklar ist, wer für Schäden während des Transports haftet.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Parteienangaben eintragen

    Tragen Sie Ihren vollständigen Namen und die Adresse des Unternehmens als Verkäufer ein, sowie die vollständigen Angaben des Käufers.

    💡 Verwenden Sie die gleichen Namen und Adressen wie in Ihren Geschäftsunterlagen und im Handelsregister.

  2. 2

    Vertagsdatum festlegen

    Geben Sie das Datum an, an dem der Kaufvertrag wirksam wird.

    💡 Das Datum sollte der Tag sein, an dem beide Parteien den Vertrag unterzeichnen oder vereinbaren.

  3. 3

    Warenbeschreibung detaillieren

    Listen Sie alle Waren auf, die verkauft werden, einschließlich Menge, Spezifikationen, Farbe, Größe und Zustand.

    💡 Je detaillierter die Warenbeschreibung, desto weniger Raum für Missverständnisse. Verwenden Sie Katalognummern oder Seriennummern, falls vorhanden.

  4. 4

    Kaufpreis und Zahlungsbedingungen definieren

    Tragen Sie den Gesamtkaufpreis ein und legen Sie fest, wie und wann die Bezahlung erfolgt (z. B. sofort, Überweisung, Ratenzahlung).

    💡 Geben Sie auch an, ob Mehrwertsteuer enthalten ist und welche Kontodetails oder Zahlungsmittel akzeptiert werden.

  5. 5

    Übergabemodalitäten festlegen

    Ergänzen Sie den Vertrag um Details zur Übergabe: Ort, Datum, Uhrzeit und wie die Ware transportiert wird.

    💡 Klären Sie auch, wer die Versandkosten trägt und ob Versicherung erforderlich ist.

  6. 6

    Eigentumsübergang und Risikoverteilung regeln

    Definieren Sie, wann das Eigentumsrecht übergeht (meist bei Bezahlung) und wann das Risiko auf den Käufer übergeht (oft bei Übergabe).

    💡 Diese Regelung ist wichtig für die Versicherung und Haftung, falls etwas während des Transports beschädigt wird.

  7. 7

    Gewährleistung und Mängelregeln eintragen

    Entscheiden Sie, ob Sie Gewährleistung übernehmen, und falls ja, für welche Mängel und für wie lange.

    💡 Bei gebrauchten Waren können Sie die Gewährleistung begrenzen oder ausschließen; dokumentieren Sie dies ausdrücklich.

  8. 8

    Beide Seiten unterzeichnen

    Drucken Sie den fertig ausgefüllten Vertrag aus und lassen Sie ihn von beiden Parteien unterzeichnen und datieren.

    💡 Bewahren Sie ausgefüllte Verträge mindestens zehn Jahre auf für steuerliche und rechtliche Zwecke.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Kaufvertrag und einer Rechnung?

Eine Rechnung ist eine Aufforderung zur Zahlung und dient der Buchhaltung sowie der Umsatzsteuer-Dokumentation. Ein Kaufvertrag ist ein rechtlich verbindliches Dokument, das die Bedingungen des Verkaufs, die genaue Warenbeschreibung, Eigentumsgarantien und Haftungsregeln enthält. Der Kaufvertrag wird vor oder bei dem Geschäft geschlossen, während die Rechnung danach für die Zahlung ausgestellt wird. Sie können beide parallel verwenden.

Kann ich diese Vorlage für den Privatverkauf von Gebrauchtem nutzen?

Ja, grundsätzlich können Sie diese Vorlage auch für Privatverkäufe verwenden, müssen aber einige Anpassungen vornehmen. Bei Privatverkäufen können Sie beispielsweise die Gewährleistung ausschließen oder stark begrenzen, da das BGB für Verbraucherkäufe besondere Regeln vorsieht. Konsultieren Sie einen Anwalt, wenn es um größere Summen oder komplexere Situationen geht.

Wann sollte der Eigentumsübergang stattfinden – bei Übergabe oder Bezahlung?

Das hängt von Ihrer Geschäftspolitik und dem Risikotraining ab. Idealerweise sollte das Eigentum erst bei vollständiger Bezahlung auf den Käufer übergehen (sogenannter Eigentumsvorbehalt). Dies schützt Sie, falls der Käufer nicht zahlt. Allerdings können Sie auch vereinbaren, dass das Eigentum bei Übergabe übergeht, und das Risiko erst nach Bezahlung. Diese Entscheidung sollte klar im Vertrag dokumentiert sein.

Brauche ich einen Anwalt für die Erstellung eines Kaufvertrags?

Für Standard-Warenkäufe ist ein Anwalt nicht zwingend erforderlich, solange Sie diese Vorlage sorgfältig ausfüllen. Bei großen Transaktionen, internationalen Verkäufen, komplexen Zahlungsmodalitäten oder besonders wertvollen Waren ist eine Rechtsprüfung durch einen Anwalt empfehlenswert, um Ihr Risiko zu minimieren.

Was sollte ich tun, wenn ein Käufer die Ware reklamiert?

Zuerst sollten Sie prüfen, ob die Reklamation berechtigt ist und noch innerhalb der Gewährleistungsfrist liegt. Wenn Sie in Ihrem Vertrag eine Gewährleistung übernommen haben, müssen Sie die Ware reparieren, ersetzen oder den Kaufpreis erstatten. Halten Sie alle Kommunikation schriftlich fest und beachten Sie die Fristen. Im Streitfall sollten Sie einen Anwalt konsultieren.

Kann ich den Kaufvertrag auch digital unterzeichnen?

Ja, digitale Signaturen sind in Deutschland und Österreich grundsätzlich zulässig. Sie können die Word-Datei mit digitalen Unterschriften versehen oder PDF-Signaturen verwenden. Allerdings ist eine handschriftliche Unterschrift meist bevorzugt und gilt als sicherer. Für international bindende Verträge ist eine notarielle Beurkundung in manchen Fällen sinnvoll.

Wie lange sollte ich den Kaufvertrag aufbewahren?

Sie sollten Kaufverträge mindestens zehn Jahre lang aufbewahren, um Buchhalts- und Steuernachweise zu erbringen. Für größere Transaktionen oder Geschäftsbeziehungen mit rechtlichen Besonderheiten ist es ratsam, sie sogar länger aufzubewahren. Digitale Kopien sind zur Dokumentation ausreichend.

Muss ich Mehrwertsteuer im Kaufvertrag erwähnen?

Ja, Sie sollten eindeutig angeben, ob der Kaufpreis brutto (inklusive MwSt.) oder netto ist. Für B2B-Transaktionen zwischen Unternehmern ist oft der Netto-Preis üblich. Für Verkäufe an Privatpersonen ist üblicherweise der Brutto-Preis relevant. Diese Information ist wichtig für die korrekte Rechnungsstellung und Steuerberechnung.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Liefervertrag

Ein Kaufvertrag regelt einen einzelnen oder abgeschlossenen Kaufvorgang mit Eigentumsübergang und Haftung. Ein Liefervertrag dagegen ist eine längerfristige Vereinbarung über wiederholte Lieferungen (z. B. monatliche oder jährliche Lieferungen). Wenn Sie regelmäßig von einem Lieferanten kaufen, ist ein Liefervertrag besser geeignet. Für einen einzelnen Warenkauf verwenden Sie den Kaufvertrag.

vs Verkaufsangebot oder Angebotsschreiben

Ein Verkaufsangebot ist noch nicht bindend — es ist ein Angebot, das der Käufer annehmen kann. Der Kaufvertrag ist dagegen eine bindende Vereinbarung, bei der beide Seiten den Kauf akzeptiert haben. Das Angebot ist der erste Schritt, der Kaufvertrag ist die abschließende rechtliche Dokumentation, wenn der Käufer das Angebot angenommen hat.

vs Mietvertrag

Ein Kaufvertrag regelt die dauerhafte Übertragung des Eigentums an einer Ware gegen Zahlung. Ein Mietvertrag regelt die zeitlich begrenzte Nutzung eines Gegenstands, wobei das Eigentum beim Vermieter bleibt. Wenn Sie Waren verkaufen, verwenden Sie den Kaufvertrag. Wenn Sie Gegenstände ausleihen oder vermieten, ist ein Mietvertrag zutreffender.

vs Konsignationsvertrag

Bei einem Konsignationsvertrag bleibt der Lieferant Eigentümer, bis die Ware verkauft wird. Der Kaufvertrag transferiert dagegen sofort (oder bei Bezahlung) das Eigentum auf den Käufer. Konsignation wird oft für Warenlager verwendet, der Kaufvertrag für den endgültigen Verkauf. Die Wahl hängt davon ab, ob Sie sofort Eigentum abtreten oder erst später, wenn die Ware weiterverkauft wird.

Branchenspezifische Hinweise

Großhandel und Einzelhandel

Großhändler und Einzelhandelsketten nutzen Kaufverträge, um Warenlieferungen von Lieferanten zu dokumentieren und ihre Rechte gegenüber Mangelfällen zu sichern.

Fertigungsindustrie und Produktion

Hersteller verwenden Kaufverträge, um den Verkauf ihrer Produkte an Distributoren oder direkt an Kunden rechtsverbindlich zu regeln und Eigentumsgarantien zu dokumentieren.

Automobilhandel

Autohändler brauchen spezialisierte Kaufverträge mit Fahrzeugspezifikationen, Wartungsleistungen und Gewährleistungsregeln für neue und gebrauchte Fahrzeuge.

Möbel- und Einrichtungshandel

Möbelhändler nutzen Kaufverträge für größere Bestellungen mit Lieferterminen, Montage-Bedingungen und Rückgabe-Klauseln für beschädigte Ware.

Maschinenbau und Industrieausrüstung

Hersteller technischer Ausrüstung benötigen detaillierte Kaufverträge mit Spezifikationen, Installationsservices und erweiterten Gewährleistungsbedingungen.

Landwirtschaft und Agrarhandel

Landwirtschaftliche Betriebe und Agrarunternehmen verwenden Kaufverträge für den Verkauf von Ernteprodukten, Tieren und Saatgut mit Qualitäts- und Lieferbedingungen.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland regelt das BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) die Kaufverträge. Besonders wichtig sind §§ 433–480 BGB zu Kauf und Kaufvertrag, sowie die Regelungen zur Gewährleistung (§§ 434–478 BGB). Nutzen Sie diese Vorlage für Verkäufe nach deutschem Recht oder passen Sie sie an andere Bundesländer an, falls nötig.

In Österreich gelten ähnliche Regelungen im ABGB (Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch). Die Vorlage ist mit geringen Anpassungen auch für österreichische Verkäufe geeignet. Beachten Sie die österreichischen Besonderheiten bei Gewährleistung und USt.

In der Schweiz regelt das Obligationenrecht (OR) die Kaufverträge. Diese Vorlage ist nicht unmittelbar anwendbar und sollte für schweizer Recht adaptiert werden. Konsultieren Sie einen schweizer Anwalt für Verkäufe in die Schweiz oder von Schweizer Unternehmern.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenStandardverkäufe von Waren zwischen Unternehmen oder an Privatpersonen ohne besondere Komplikationen.Unter 100 €1–2 Stunden zum Ausfüllen und Unterzeichnen
Vorlage + RechtsprüfungVerkäufe mittlerer Komplexität (z. B. mit besonderen Zahlungsbedingungen, Gewährleistungsausschlüssen oder mehrstufigen Lieferungen) mit anschließender Anwaltsprüfung.150–300 €3–5 Tage (mit Vorlage schneller, als einen Vertrag von Grund auf zu entwerfen)
MaßgeschneidertGroße oder komplexe Transaktionen (z. B. internationale Verkäufe, Rohstoffe im hohen Wert, spezialisierte Branchen oder vertragliche Besonderheiten).500–2.000 € oder mehr1–2 Wochen für Auftragsklärung, Entwurf, Verhandlung und Finalisierung

Glossar

Verkäufer
Die Partei, die die Waren verkauft und das Eigentumsrecht überträgt.
Käufer
Die Partei, die die Waren kauft und das Eigentumsrecht erwirbt.
Eigentumsvorbehalt
Eine Klausel, die festlegt, dass der Verkäufer bis zur vollständigen Bezahlung Eigentümer der Ware bleibt.
Pfandrecht
Ein Recht des Gläubigers, sich aus dem Verkauf einer Sache zu befriedigen, um eine Schuld zu sichern.
Gewährleistung
Die Zusicherung des Verkäufers, dass die Ware mangelfrei und für den vereinbarten Zweck geeignet ist.
Eigentumsübergang
Der Moment, in dem das Eigentum an der Ware vom Verkäufer auf den Käufer übergeht, oft bei Bezahlung oder Übergabe.
Warenbeschreibung
Eine detaillierte Auflistung und genaue Beschreibung der verkauften Waren im Vertrag.
Gegenleistung
Der Kaufpreis oder Wert, den der Käufer für die Waren erbringt.
Belastung
Ein Recht oder Anspruch eines Dritten an der Ware, das deren freie Verfügbarkeit einschränkt.
Zession
Die Abtretung von Rechten oder Pflichten aus einem Vertrag auf einen Dritten.
Rechtsnachfolger
Eine Person oder ein Unternehmen, das die Rechte und Pflichten einer anderen Person erwirbt, z. B. durch Erbschaft oder Unternehmensverkauf.

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