1
Vertragsparteien eintragen
FĂŒllen Sie in den Anfangsbestimmungen Namen, Rechtsform, Bundesland, Staat und Anschrift des Consultants sowie Ihres Unternehmens ein. Achten Sie darauf, dass die Angaben mit dem Handelsregister oder Impressum ĂŒbereinstimmen.
đĄ Nutzen Sie offizielle Registerdaten, um Schreibfehler zu vermeiden.
2
Leistungsumfang in Anlage A definieren
Erstellen Sie eine detaillierte Beschreibung in Anlage A, was der Consultant konkret tun soll (z. B. Projektmanagement, Strategieberatung, Trainings). Nennen Sie spezifische Ziele und Lieferergebnisse.
đĄ Je prĂ€ziser die Leistungsbeschreibung, desto weniger Raum fĂŒr MissverstĂ€ndnisse.
3
Consulting-Zeitraum und Enddatum festlegen
Entscheiden Sie, wann der Vertrag startet und wann er endet. Geben Sie das Vertragsenddatum ein (z. B. 31.12.2026) und die Dauer der automatischen VerlĂ€ngerung (z. B. 6 Monate). Bestimmen Sie auch die KĂŒndigungsfrist (z. B. 60 Tage vorher).
đĄ Planen Sie ausreichend Zeit fĂŒr eine eventuell notwendige Einarbeitung oder Ăbergabe ein.
4
Stundenanzahl oder PersonalstÀrke definieren
Geben Sie an, wie viele Stunden pro Woche/Monat der Consultant zur VerfĂŒgung stehen soll oder wie viele Personen entsandt werden. Beispiel: âmindestens 20 Stunden pro Woche' oder âmindestens 2 Personen'.
đĄ Dies ist eine Schutzklausel fĂŒr Sie â sie verhindert, dass der Consultant weniger leistet als vereinbart.
5
VergĂŒtung und Zahlungsmodus festlegen
Tragen Sie den Betrag ein (z. B. â5.000 EUR monatlich' oder â150 EUR pro Stunde bis maximal 20.000 EUR monatlich') und definieren Sie, wie und wann gezahlt wird (z. B. âmonatlich per Rechnung, zahlbar innerhalb von 14 Tagen').
đĄ Vereinbaren Sie transparente Zahlungsbedingungen; bei Stundenhonorar auch eine Obergrenze setzen.
6
Anlage B zur Arbeitnehmererfindung prĂŒfen und anpassen
ĂberprĂŒfen Sie die Abtretungsklausel in Anlage B. Diese sollte vorsehen, dass alle Erfindungen, Entwicklungen und geistiges Eigentum, das der Consultant oder dessen Mitarbeiter wĂ€hrend der Beratung schaffen, dem Unternehmen gehört. Verlangen Sie, dass jeder Mitarbeiter des Consultants dies schriftlich bestĂ€tigt.
đĄ Dies ist entscheidend fĂŒr Ihr Schutzrecht bei Innovationen â stellen Sie sicher, dass es vor Arbeitsbeginn unterschrieben ist.
7
Austauschfrist fĂŒr Auftragnehmer bestimmen
Legen Sie fest, wie viele Tage nach Ihrer schriftlichen Mitteilung der Consultant einen nicht kompetenten Mitarbeiter ersetzen muss (z. B. âinnerhalb von 5 Arbeitstagen'). Dies schĂŒtzt Sie, wenn ein entsandter Berater nicht passt.
đĄ Eine kurze Frist (3â5 Tage) ist ĂŒblich und ermöglicht schnelle Anpassungen.
8
Alle Platzhalter ĂŒberprĂŒfen und finalisieren
Gehen Sie den gesamten Vertrag durch und ersetzen Sie alle [PLATZHALTER] mit konkreten Werten. PrĂŒfen Sie die Jahreszahl im Datum, die BundeslĂ€nder und alle BetrĂ€ge. Speichern Sie eine Kopie fĂŒr Ihre Unterlagen, bevor Sie zum Unterschreiben versenden.
đĄ ĂberprĂŒfen Sie den Vertrag nochmals auf Konsistenz â Daten, ZahlbetrĂ€ge und Fristen sollten ĂŒberall zueinander passen.