1
Überprüfen Sie die Ursachen
Stellen Sie fest, ob der Mitarbeiter selbst oder externe Faktoren (schlechte Prozesse, fehlende Ressourcen) das Problem verursacht haben. Dies hilft, unnötige Kündigungen zu vermeiden.
💡 Führen Sie ein Klärungsgespräch mit dem Mitarbeiter und seinen Vorgesetzten, um alle Perspektiven zu verstehen.
2
Personalakte komplett durchsehen
Lesen Sie alle Einträge in der Personalakte: Zielvereinbarungen, Leistungsbewertungen, frühere Verwarnungen, Abmahnungen, Zeugenberichte und Dokumentationen von Vorfällen.
💡 Stellen Sie sicher, dass alle Dokumente datiert und unterzeichnet sind und den Namen des betroffenen Mitarbeiters enthalten.
3
Dokumentation sichten und bewerten
Überprüfen Sie, ob die Gründe der Kündigung in der Personalakte vollständig nachgewiesen sind. Fehlen wichtige Belege? Sammeln Sie diese vor der Kündigungsmitteilung.
💡 Bitten Sie die betroffenen Zeugen, schriftliche Aussagen einzureichen, falls diese noch nicht vorhanden sind.
4
Unternehmensrichtlinien überprüfen
Kontrollieren Sie, dass die verletzten Regeln tatsächlich dokumentiert und für alle Mitarbeiter zugänglich sind, und dass sie in sinnvoller Verbindung zur Geschäftstätigkeit stehen.
💡 Vergleichen Sie die angewendete Richtlinie mit dem Arbeitsvertrag und dem Tarifvertrag, falls vorhanden.
5
Verfahrensschritte prüfen
Verifizieren Sie, dass alle internen Abläufe (Gespräche, Anhörungen, Genehmigungen) eingehalten wurden, bevor Sie zur Kündigung schreiten.
💡 Dokumentieren Sie jeden Schritt chronologisch: Datum, Person, Inhalt der Besprechung.
6
Konsistenz überprüfen
Überprüfen Sie, ob ähnliche Verstöße anderer Mitarbeiter ähnlich behandelt wurden. Notieren Sie diese Fälle und deren Ergebnisse.
💡 Vermeiden Sie Diskriminierung: Unterschiedliche Behandlung aus Gründen des Alters, Geschlechts, der Herkunft oder Religion ist illegal.
7
Rechtliche Beratung einholen
Bevor Sie die Kündigung aussprechen, konsultieren Sie einen Fachanwalt für Arbeitsrecht. Dies ist besonders wichtig, wenn besondere Kündigungsschutzregelungen gelten (Schwerbehinderung, Schwangerschaft, etc.).
💡 Eine präventive Beratung spart häufig Kosten und rechtliche Komplikationen ein.
8
Checkliste abzeichnen
Füllen Sie die komplette Checkliste aus und lassen Sie sie von der Geschäftsführung und dem Personalleiter unterzeichnen, bevor die Kündigung erfolgt.
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