1
Dokument öffnen und Termin mit Anwalt vereinbaren
Laden Sie die Checkliste herunter und öffnen Sie sie in Word. Vereinbaren Sie einen Termin mit dem Rechtsanwalt Ihrer Wahl. Geben Sie ihm diese Checkliste im Voraus zu, damit er weiß, welche Informationen er benötigt.
💡 Zwei bis drei Tage vor dem Termin senden ist ideal — genug Zeit zum Vorbereiten, aber noch frisch im Gedächtnis.
2
Persönliche Angaben und Adresse ausfüllen
Tragen Sie Ihren Namen, Titel und Kontaktadresse ein. Notieren Sie auch Ihre Telefonnummer und E-Mail-Adresse, damit der Anwalt Sie schnell erreichen kann.
💡 Verwenden Sie die offizielle Adresse des Unternehmens, nicht die Privatadresse.
3
Unternehmensdetails dokumentieren
Füllen Sie Geschäftsfeld, Gründungsdatum und Rechtsform aus. Geben Sie Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer ein. Kreuzen Sie die korrekte Rechtsform an (Einzelunternehmen, Personengesellschaft, Aktiengesellschaft).
💡 Schauen Sie in Ihren Gewerbeschein oder Gesellschaftsvertrag, um die genaue Rechtsform zu bestätigen.
4
Geschäftsführer und Gesellschafterinformationen eintragen
Nennen Sie alle Geschäftsführer oder Geschäftsführerin mit Titel, Adresse und Telefonnummer. Falls Tochtergesellschaft, geben Sie Name des Mutterkonzerns an.
💡 Wenn mehrere Geschäftsführer existieren, listen Sie alle auf — der Anwalt muss wissen, wer in Entscheidungen eingebunden ist.
5
Finanzinformationen zusammentragen
Sammeln Sie aktuelle Finanzinformationen (Umsatz, Gewinn, Verbindlichkeiten, Kreditverträge). Diese helfen dem Anwalt, Schadensersatzforderungen realistisch zu bemessen und finanzielle Risiken zu erkennen.
💡 Kopieren Sie diese aus Ihrem letzten Jahresabschluss oder Geschäftsbericht.
6
Dokumentenfassung ausdrucken oder digital speichern
Speichern Sie die ausgefüllte Checkliste ab und bringen Sie eine ausgedruckte Version zum Anwaltstermin mit. Der Anwalt kann Notizen hinzufügen und Sie können beide eine Kopie behalten.
💡 Speichern Sie eine Kopie mit Datum — falls Sie mehrere Anwälte konsultieren, haben Sie alle Versionen im Überblick.
7
Zum Anwaltstermin mitnehmen und Zusatzfragen vorbereiten
Bringen Sie die ausgefüllte Checkliste und alle relevanten Dokumente (Verträge, Briefe, Korrespondenz mit der Gegenpartei) zum Termin mit. Überlegen Sie sich im Voraus, welche offenen Fragen Sie stellen möchten.
💡 Notieren Sie sich vor dem Termin alle Punkte, die Sie mit dem Anwalt klären möchten — mündlich ist das Gespräch zu schnell vorbei.
8
Nachbearbeitung und Vertrag mit Anwalt
Nach dem Termin besprechen Sie mit dem Anwalt ein Honorarmodell und unterzeichnen ggf. ein Mandat. Bewahren Sie diese Checkliste als Dokumentation auf — sie ist Basis für alle zukünftigen Beratungen.
💡