Vereinbarung über Internet-Werbeservice

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FreiVereinbarung über Internet-Werbeservice

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Vereinbarung über Internet-Werbeservice regelt die Geschäftsbeziehung zwischen einem Werbedienstleister (Seitenbetreiber) und einem Kunden, dessen Website beworben wird. Das Dokument deckt Werbematerialien, Platzierung, Gebührenmodelle und Haftung ab. Sie erhalten diese Vorlage als kostenlosen Word-Download, den Sie sofort bearbeiten können.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Vereinbarung, wenn Sie einen Online-Werbeplatz betreiben oder verwalten und Dritte ihre Websites auf Ihrer Plattform bewerben möchten. Auch wenn Sie selbst Werbeplatz einkaufen, sollten Sie diese Vereinbarung unterzeichnen.
Was enthalten ist
Die Vorlage enthält Klauseln zu Werbematerialien und deren Genehmigung, Platzierungsrechten des Werbedienstleisters, Tracking und Reporting von Seitenaufrufen, Gebührenmodellen und Kostensätzen sowie Haftungsregeln und Garantiebeschränkungen.

Was ist eine Vereinbarung über Internet-Werbeservice?

Eine Vereinbarung über Internet-Werbeservice ist ein Geschäftsvertrag zwischen einem Betreiber einer Werbe-Website (Werbedienstleister) und einer Partei, deren Website beworben werden soll (Kunde). Der Vertrag regelt, wie Werbematerial bereitgestellt wird, auf welchen Seiten und in welchen Formaten es platziert wird, wie viel Traffic oder Clicks garantiert sind (falls überhaupt) und welche Gebühren fällig sind. Das Dokument ist in Word verfügbar und kann direkt heruntergeladen und bearbeitet werden. Sie können Ihre Kontaktdaten, Website-Adressen und Gebühren eintragen und dann mit beiden Parteien unterzeichnen.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne eine klare, schriftliche Vereinbarung entstehen schnell Missverständigkeiten: Der Kunde erwartet eine bestimmte Anzahl von Clicks oder eine prominente Platzierung, der Werbedienstleister versteht das anders. Oder: Der Kunde reicht Werbematerial ein, der Werbedienstleister lehnt es ab, und niemand weiß, warum oder was passiert jetzt. Eine Vereinbarung über Internet-Werbeservice schützt beide Seiten, indem sie klar macht, welche Inhalte zulässig sind, wie oft Material geändert werden darf (und ob das kostenlos ist), wie und wann Gebühren gezahlt werden und was passiert, wenn eine Seite die Vereinbarung verletzt. Sie verringert Rechtsstreitigkeiten und gibt beiden Parteien Klarheit über ihre Rechte und Pflichten.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Einfaches Modell ohne Seitenaufrufe-Garantie, flexible GebührenStandard-Werbeservice-Vereinbarung
Sie garantieren eine bestimmte Anzahl von Klicks oder ImpressionenWerbeservice mit garantierten Impressionen
Unterschiedliche Gebühren je nach Werbeformat, Platzierung oder LaufzeitMehrschichtige Werbegebühren
Sie verwalten Werbung über mehrere verbundene WebsitesWerbeservice für Netzwerke
Gebühren hängen von Klicks, Verkäufen oder anderen Zielen abPerformance-basierte Werbegebühren

Häufige Fehler vermeiden

❌ Keine klare Definition von Werbematerialien-Standards

Warum es wichtig ist: Der Werbedienstleister kann später Materialien des Kunden ablehnen und umgekehrt der Kunde Haftung fordern.

Fix: Führen Sie technische Spezifikationen (Pixel, Dateigröße, Dateityp) und inhaltliche Anforderungen auf und referenzieren Sie Anhang A.

❌ Garantien ohne realistische Erwartungen

Warum es wichtig ist: Der Kunde kann Schadensersatz fordern, wenn die Website nicht ausreichend Traffic erhält.

Fix: Sagen Sie explizit zu, dass keine Seitenaufrufe garantiert werden, es sei denn, ein separater Zusatz wurde unterzeichnet.

❌ Unklar, wer Änderungsgebühren trägt

Warum es wichtig ist: Der Werbedienstleister könnte kostenlose unbegrenzte Anpassungen leisten und verlieren.

Fix: Definieren Sie, dass der Kunde für Änderungen nach den ersten zwei Versionen Gebühren zahlt, und legen Sie die Gebührenrate fest.

❌ Keine Zahlungsbedingungen oder Fälligkeitsfristen

Warum es wichtig ist: Der Kunde kann beliebig lange mit Zahlungen zögern, und der Werbedienstleister weiß nicht, wann Rechnung zu stellen ist.

Fix: Tragen Sie ein (z. B. ‚Zahlbar netto 30 Tage nach Rechnungsdatum') und eine Konsequenz bei Zahlungsverzug ein.

❌ Zu breite Haftungsausschlüsse

Warum es wichtig ist: Nachlässigkeit oder bewusste Verstöße können nicht geahndet werden, obwohl der Kunde Schaden erleidet.

Fix: Begrenzen Sie Ausschlüsse auf Umstände außerhalb der Kontrolle (höhere Gewalt) und behalten Sie Haftung für Fahrlässigkeit.

❌ Keine Klausel zur Kündigung oder Kündigungsfrist

Warum es wichtig ist: Eine Partei kann den Vertrag einseitig beenden, und die andere hat keinen Schutz oder keine Übergangsfrist.

Fix: Fügen Sie Kündigungsbestimmungen ein (z. B. ‚Endet nach [ANZAHL] Monaten; Kündigung mit [ANZAHL] Tagen schriftlich').

Die 11 wichtigsten Klauseln, erklärt

Parteien und Wirksamkeit

In einfacher Sprache: Definiert, wer die Vereinbarung unterzeichnet und ab wann sie gültig ist.

Beispielformulierung
Diese Vereinbarung wird wirksam zum [DATUM] ZWISCHEN [NAME DES WERBEDIENSTLEISTERS] (der 'Werbedienstleister') UND [NAME IHRES UNTERNEHMENS] (der 'Kunde').

Häufiger Fehler: Vergessen Sie nicht, beide vollständigen Adressen und Gründungsinformationen (Bundesland) anzugeben.

Präambel – Websites und Inhalte

In einfacher Sprache: Beschreibt die Website des Werbedienstleisters, die Art der Werbung und die Website des Kunden.

Beispielformulierung
Der Werbedienstleister betreibt eine Internet-Site unter [ADRESSE] (die 'Werbe-Website'), die grafische und textbasierte Beschreibungen von beworbenen Websites enthält. Der Kunde betreibt eine Website unter [ADRESSE], deren Thematik wie folgt beschrieben ist: [BESCHREIBEN].

Häufiger Fehler: Seien Sie spezifisch bei der Inhaltsbeschreibung — vage Formulierungen führen später zu Missverständnissen über zulässige Inhalte.

Werbematerialien – Übergabe und Genehmigung

In einfacher Sprache: Regelt, wann und wie der Kunde Werbematerialien einreicht und wer diese genehmigt.

Beispielformulierung
Der Kunde verpflichtet sich, dem Werbedienstleister am oder vor dem [ORDINALZAHL] Tag Werbematerialien zu übergeben, die den einheitlichen Werbespezifikationen in Anhang A entsprechen. Der Werbedienstleister hat das Recht, den Inhalt abzulehnen, falls [GRÜNDE].

Häufiger Fehler: Keine Fristen festlegen führt zu endlosen Verzögerungen; setzen Sie konkrete Tage (z. B. 5 Tage nach Annahme).

Ablehnung und Entfernung von Werbematerial

In einfacher Sprache: Der Werbedienstleister kann Materialien ablehnen oder entfernen, wenn sie Standards nicht erfüllen oder nicht funktionieren.

Beispielformulierung
Der Werbedienstleister hat das Recht, Werbematerial abzulehnen oder zu entfernen, wenn es nicht mit den Spezifikationen übereinstimmt, falsche oder irreführende Angaben enthält, illegale Informationen oder vulgäre/pornografische Gegenstände enthält, oder aus Ermessensgründen.

Häufiger Fehler: Zu vage Gründe für Ablehnung (z. B. ‚aus irgendeinem Grund') können zu Rechtsstreitigkeiten führen; listen Sie spezifische Kriterien auf.

Änderungen an Werbematerialien

In einfacher Sprache: Regelt, wie oft und zu welchen Kosten der Kunde Werbematerialien aktualisieren darf.

Beispielformulierung
Der Kunde kann regelmäßig Änderungen an seinem Werbematerial vornehmen. Der Werbedienstleister berechnet eine Gebühr gemäß seiner Standard-Gebührenplan-Rate. Änderungen werden innerhalb von [NUMMER] Tagen nach Genehmigung durchgeführt.

Häufiger Fehler: Kostenlose unbegrenzte Änderungen führen zu Kosten für den Werbedienstleister; definieren Sie, was entgeltlich ist.

Bereitgestellte Dienstleistungen und Garantien

In einfacher Sprache: Der Werbedienstleister garantiert keine bestimmte Anzahl von Seitenaufrufen, es sei denn, dies wurde separat vereinbart.

Beispielformulierung
Der Werbedienstleister übernimmt keine Garantie für eine bestimmte Anzahl an Seitenaufrufen der Website des Kunden, es sei denn, ein separater Zusatz zur Garantie von Seitenaufrufen wurde von beiden Parteien vereinbart.

Häufiger Fehler: Keine klare Garantiebeschränkung zu treffen führt zu Schadensersatzansprüchen, wenn die Website nicht ausreichend Traffic erhält.

Ausfallzeiten und Wartung

In einfacher Sprache: Der Werbedienstleister ist nicht verantwortlich für Ausfallzeiten durch Wartung oder höhere Gewalt.

Beispielformulierung
Der Werbedienstleister ist nicht verantwortlich für regelmäßige Ausfallzeiten für Wartung, Datensicherung, höhere Gewalt oder Umstände außerhalb seiner Kontrolle.

Häufiger Fehler: Zu breite Formulierung von 'höherer Gewalt' kann Nachlässigkeit decken; definieren Sie konkret, was nicht abgedeckt ist.

Tracking und Reporting

In einfacher Sprache: Der Werbedienstleister verfolgt Seitenaufrufe und meldet diese monatlich per E-Mail.

Beispielformulierung
Der Werbedienstleister ist verantwortlich für die Verfolgung der Seitenaufrufe der Website des Kunden. Diese Informationen werden monatlich per E-Mail gemeldet. Der Kunde behandelt diese Daten vertraulich und gibt sie nicht ohne schriftliche Zustimmung an Dritte weiter.

Häufiger Fehler: Keine klare Vertraulichkeitsregel führt dazu, dass sensible Geschäftsdaten weitergegeben werden.

Platzierungsentscheidungen

In einfacher Sprache: Der Werbedienstleister behält sich das Recht vor, alle Entscheidungen über die Platzierung, Software und Systemkonfiguration zu treffen.

Beispielformulierung
Der Werbedienstleister behält sich nach eigenem Ermessen Entscheidungen über die Platzierung auf bestimmten Seiten, Software-Lösungen, Hardware-Konfigurationen, Werbekategorien und Suchergebnisse vor.

Häufiger Fehler: Keine Platzierungsrechte für den Werbedienstleister können zu Konflikten mit dem Kunden über Sichtbarkeit und Effektivität führen.

Haftung und Schadensersatz

In einfacher Sprache: Der Werbedienstleister haftet für finanzielle Schäden durch Verletzung der Vereinbarung, einschließlich verlorener Kunden und Markenverschlechterung.

Beispielformulierung
Der Werbedienstleister haftet für alle finanziellen Schäden, die der Kunde durch Verletzung dieser Vereinbarung erleidet, einschließlich Schadensersatzverpflichtungen für verlorene Kunden und Markenverschlechterung.

Häufiger Fehler: Unbegrenzte Haftung kann für den Werbedienstleister existenzbedrohend sein; erwägen Sie Haftungsgrenzen.

Vergütung und Gebührenplan

In einfacher Sprache: Der Kunde bezahlt Werbegebühren nach dem Gebührenplan (Anlage C) plus alle anfallenden Steuern.

Beispielformulierung
Als Vergütung für seine Werbedienstleistungen bezahlt der Kunde die Werbegebühren gemäß Gebührenplan (Anlage C). Der Kunde bezahlt auch alle Verkaufs- und anderen Steuern auf den Gebühren.

Häufiger Fehler: Keine Angabe, wie und wann Zahlungen erfolgen, führt zu Zahlungsverzögerungen; definieren Sie Zahlungsmodalitäten explizit.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Parteien und Daten ausfüllen

    Geben Sie den Namen, die Adresse und die Gründungsinformationen (Bundesland/Staat) beider Parteien an. Setzen Sie das Annahmedatum der Vereinbarung ein.

    💡 Verwenden Sie offizielle Adressen aus dem Handelsregister, nicht Privatadressen.

  2. 2

    Websites und Inhalte beschreiben

    Tragen Sie die URL der Werbe-Website des Dienstleisters und die URL der beworbenen Website des Kunden ein. Beschreiben Sie die Thematik der beworbenen Website (z. B. ‚E-Commerce für Möbel').

    💡 Je detaillierter die Inhaltsbeschreibung, desto klarer sind später die Grenzen für zulässige Werbung.

  3. 3

    Anlagen (A, B, C) vorbereiten

    Erstellen Sie Anhang A (Werbespezifikationen wie Banner-Größen und technische Anforderungen), Anhang B (Werbeformate) und Anhang C (Gebührenplan mit konkrete Kosten und Steuern).

    💡 Machen Sie die technischen Anforderungen so spezifisch wie möglich (z. B. '728 x 90 Pixel, max. 100 KB').

  4. 4

    Fristen und Änderungsgebühren festlegen

    Geben Sie konkrete Fristen für die Übergabe von Werbematerialien (z. B. 5 Tage) und für die Umsetzung von Änderungen (z. B. 10 Tage) an. Definieren Sie Gebühren für Änderungen.

    💡 Realistische Fristen vermeiden später Rechtsstreitigkeiten über Verzögerungen.

  5. 5

    Ablehnung- und Entfernungsgründe spezifizieren

    Listen Sie auf, unter welchen Bedingungen der Werbedienstleister Materialien ablehnen kann (z. B. illegale Inhalte, technische Nicht-Funktionalität, Markenverschlechterung).

    💡 Verwenden Sie messbare Kriterien statt vager Ausdrücke wie ‚unangemessen'.

  6. 6

    Haftungs- und Garantieklauseln prüfen

    Überprüfen Sie die Garantiebeschränkungen (z. B. dass der Dienstleister keine Seitenaufrufe garantiert) und Haftungsgrenzen. Passen Sie diese an Ihre Risikotoleranz an.

    💡 Unbegrenzte Haftung kann für startende Werbedienstleister ruinös sein; erwägen Sie Obergrenzen.

  7. 7

    Vertraulichkeits- und Datenschutzregeln hinzufügen

    Ergänzen Sie Klauseln zur Behandlung von Tracking-Daten, Google Analytics und anderen Leistungsindikatoren. Definieren Sie, wer Daten an Dritte weitergeben darf.

    💡 Beachten Sie die DSGVO, wenn Sie mit EU-Kunden arbeiten — Datenschutz ist essenziell.

  8. 8

    Unterschriften und notarielle Beglaubigung

    Lassen Sie die Vereinbarung von einem bevollmächtigten Vertreter jeder Partei unterzeichnen. Notarielle Beglaubigung ist in der Regel nicht erforderlich, empfohlen aber für größere Verträge.

    💡 E-Signaturen (z. B. DocuSign) sind rechtlich bindend und beschleunigen den Prozess.

Häufig gestellte Fragen

Kann der Werbedienstleister jederzeit die Werbung des Kunden entfernen?

Ja, der Werbedienstleister behält sich das Recht vor, Werbematerialien zu entfernen, wenn sie nicht mit den Spezifikationen übereinstimmen, nicht funktionieren oder gegen die vereinbarten Bedingungen verstoßen. Falls der Dienstleister Material entfernt, das der Kunde bereits bezahlt hat, ist rückerstattung der ungenutzten Gebühren erforderlich. Ein Kündigungsrecht für den Dienstleister entsteht, wenn Material systematisch abgelehnt wird.

Muss der Werbedienstleister eine bestimmte Anzahl von Clicks garantieren?

Nein, die Vorlage enthält explizit eine Garantiebeschränkung. Der Werbedienstleister garantiert keine Seitenaufrufe oder Clicks, es sei denn, ein separater Zusatz zur Garantie wurde von beiden Parteien unterzeichnet. Falls Sie Garantien brauchen, müssen Sie diese separat verhandeln und dokumentieren.

Was passiert, wenn Werbematerial nicht genehmigt wird?

Wenn der Werbedienstleister Material ablehnt, muss er dies dem Kunden mitteilen. Der Kunde kann korrigiertes Material erneut einreichen. Falls der Kunde Material nicht korrigiert oder das Problem wiederholt, hat der Werbedienstleister das Recht, die Vereinbarung zu beenden und bereits bezahlte Gebühren teilweise oder ganz zu erstatten.

Wer ist verantwortlich für Datenschutz und DSGVO?

Die Vorlage regelt dies nicht explizit. Wir empfehlen, eine separate Datenschutzklausel hinzuzufügen, die festlegt: Wer ist Datenverantwortlicher? Wie werden Besucherdaten behandelt? Wer haftet für DSGVO-Verstöße? Dies ist besonders wichtig, wenn Sie personenbezogene Daten (z. B. E-Mail-Adressen von Besuchern) verarbeiten.

Wie werden Änderungen an Werbematerialien abgerechnet?

Der Werbedienstleister berechnet eine Gebühr nach seinem Standard-Gebührenplan für Änderungen. Die genauen Kosten sollten in Anhang C (Gebührenplan) oder in einer separaten Liste festgehalten werden. Vereinbaren Sie auch, wie viele Änderungen kostenlos sind (z. B. ‚zwei Überarbeitungen inklusive') und welche Änderungen als entgeltliche ‚Zusatzleistung' zählen.

Muss ich die Vereinbarung von einem Anwalt prüfen lassen?

Ja, eine rechtliche Überprüfung ist empfohlen, besonders wenn hohe Werbebudgets oder langfristige Verträge betroffen sind. Diese Vorlage bietet einen guten Grundrahmen, aber ein Anwalt kann die Vorlage an Ihre spezifische Situation (z. B. mehrschichtige Gebühren, Garantien) anpassen und sicherstellen, dass Sie die lokalen Gesetze (BGB, Schweizer Obligationenrecht, österreichisches ABGB) erfüllen.

Was ist in Anhang A (Werbespezifikationen) enthalten?

Anhang A legt technische und inhaltliche Standards fest, die Werbematerialien erfüllen müssen. Typischerweise enthält er: Banner-Dimensionen (z. B. 728 x 90, 300 x 250 Pixel), Dateitypen (JPG, PNG, GIF), maximale Dateigröße (z. B. 100 KB), Textlänge, Farbanforderungen, Inhaltsbeschränkungen (keine illegalen, pornografischen oder irreführenden Inhalte).

Was geschieht, wenn der Werbedienstleister die Website nicht regelmäßig aktualisiert?

Die Vorlage verpflichtet den Werbedienstleister, ‚zumutbare Anstrengungen' zu unternehmen, um die Website verfügbar zu halten. Dies deckt nicht Nachlässigkeit ab. Falls die Website länger als vertraglich vereinbart ausfällt, kann der Kunde Schadensersatz fordern. Definieren Sie daher ein akzeptables Serviceabkommen (SLA), z. B. ‚99 % Verfügbarkeit' in einem zusätzlichen Anhang.

Kann die Vereinbarung von einer Partei einseitig gekündigt werden?

Die Vorlage erwähnt ein Kündigungsrecht des Werbedienstleisters nur, falls Material wiederholt abgelehnt wird. Für reguläre Kündigungen hat diese Vorlage keine Bestimmungen. Wir empfehlen, eine Kündigungsklausel hinzuzufügen, z. B. ‚Diese Vereinbarung läuft für [12] Monate und erneuert sich automatisch, wenn nicht [30] Tage vorher schriftlich gekündigt wird.'

Im Vergleich zu Alternativen

vs Allgemeiner Dienstleistungsvertrag

Ein allgemeiner Dienstleistungsvertrag ist breit gefasst und deckt viele Dienstleistungen ab. Eine Vereinbarung über Internet-Werbeservice ist hingegen spezialisiert auf Online-Werbung und Tracking. Nutzen Sie den spezialisierten Vertrag, wenn Werbung der Kern der Beziehung ist, und einen allgemeinen Vertrag, wenn Sie mehrere verschiedene digitale Dienstleistungen erbringen.

vs Affiliate-Marketing-Vereinbarung

Eine Affiliate-Vereinbarung regelt provisionsbasierte Verträge, bei denen ein Partner für tatsächliche Verkäufe bezahlt wird. Eine Internet-Werbeservice-Vereinbarung ist breiter und kann Pay-per-Click, Cost-per-Impression oder pauschale monatliche Gebühren umfassen. Nutzen Sie die Werbeservice-Vereinbarung, wenn Sie mehrere Gebührenmodelle anbieten.

vs Content-Lizenzvertrag

Ein Content-Lizenzvertrag regelt die Erlaubnis, bestimmte Inhalte (Text, Bilder, Video) zu verwenden. Eine Internet-Werbeservice-Vereinbarung regelt die Platzierung von Werbung und die daraus resultierende Vergütung. Nutzen Sie den Lizenzvertrag, wenn Inhalte lizenziert werden; die Werbeservice-Vereinbarung, wenn Werbeplatz vermietet wird.

vs Influencer- oder Sponsoring-Vereinbarung

Ein Influencer-Vertrag regelt typischerweise einmalige oder zeitlich begrenzte Kampagnen mit einem Influencer. Eine Internet-Werbeservice-Vereinbarung ist für wiederkehrende, langfristige Werbebeziehungen konzipiert. Nutzen Sie die Werbeservice-Vereinbarung für laufende Werbeplatzierungen auf Ihrer Plattform.

Branchenspezifische Hinweise

Digitale Medien und Publishing

Online-Magazine und News-Portale nutzen diese Vereinbarung, um Werbeeinnahmen zu generieren und Advertiser-Beziehungen zu regeln.

E-Commerce

Marketplace-Betreiber und Online-Shops verwenden diese Vorlage, um Partner-Websites zu bewerben und Affiliate- oder Display-Ad-Gebühren festzulegen.

Software und SaaS

SaaS-Plattformen nutzen diese Vereinbarung, um Werbefläche auf ihrem Dashboard oder in ihrem Netzwerk anzubieten und Gebühren zu regeln.

Content-Netzwerke und Blogs

Blog-Netzwerke und Content-Plattformen verwenden diese Vorlage, um mehrere Blogger zu managen und deren Werbeplatz zu monetarisieren.

Suchmaschinen und Verzeichnisse

Online-Verzeichnisse und spezialisierte Suchmaschinen regeln damit die Platzierung bezahlter Einträge und Anzeigen.

Mobile Apps und Gaming

App-Entwickler und Gaming-Studios verwenden diese Vorlage, um In-App-Werbung oder Sponsored-Content-Platzierungen zu regeln.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland ist diese Vereinbarung an das BGB gebunden. Beachten Sie insbesondere § 630 BGB (Dienstverträge), § 651 BGB (Reisevertrag, falls zutreffend) und § 673 BGB (Verträge für einen anderen). Zudem gelten die AGB-Kontrolle (§ 307 BGB) und DSGVO-Anforderungen.

In Österreich ist das ABGB maßgeblich (Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch). Die Regelung ähnelt dem deutschen BGB. Beachten Sie auch das österreichische Datenschutzgesetz und die DSGVO-Richtlinie.

In der Schweiz ist das Schweizer Obligationenrecht (OR, Code des obligations) anwendbar. Verträge unterliegen dem Prinzip der Vertragsfreiheit; es ist aber wichtig, dass die Vereinbarung klar und eindeutig ist. Auch die Schweiz unterliegt der DSGVO-ähnlichen Schweizer Datenschutzgesetzgebung.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenKleine Werbedienstleister mit wenigen Kunden und einfachen Gebührenmodellenkostenlos (Download)1–2 Stunden zum Ausfüllen
Vorlage + RechtsprüfungMittelständische Unternehmen, die Werbung mehreren Kunden anbieten und lokale Rechtsprechung sicherstellen möchten300–800 €1 Woche (Anwaltsreview + Überarbeitungen)
MaßgeschneidertGroße Werbenetzwerke, mehrschichtige Gebührenmodelle, internationale Kunden oder Garantien1500–4000 €2–4 Wochen

Glossar

Werbedienstleister
Natürliche oder juristische Person, die eine Website betreibt und Werbeplatz bereitstellt
Beworbene Website
Die Website des Kunden, die auf der Website des Werbedienstleisters verlinkt und beworben wird
Werbematerial
Grafik, Text, Banner und andere digitale Inhalte, die der Kunde zur Bewerbung bereitstellt
Seitenaufrufe (Impressionen)
Häufigkeit, mit der die Website des Kunden durch Links auf der Werbe-Website angeklickt wird
Hypertext-Link
Direkter Link, der vom Werbematerial zur beworbenen Website führt
Gebührenplan
Festgelegte Kosten für Werbeplatz, Formate und Laufzeiten (Anlage C)
Anhang A (Werbespezifikationen)
Technische und inhaltliche Standards für Werbematerialien
Anhang B (Werbeformate)
Beschreibung erlaubter Banner-Größen und Werbetypen
Höhere Gewalt
Unvorhersehbare Ereignisse außerhalb der Kontrolle des Werbedienstleisters
Vertraulichkeit
Verpflichtung, Tracking-Daten und Geschäftsinformationen nicht ohne Zustimmung weiterzugeben

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