Ausschlussklausel bei Online Verkäufen

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FreiAusschlussklausel bei Online Verkäufen

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Ausschlussklausel bei Online Verkäufen ist ein rechtlich bindendes Dokument, das die Geschäftsbedingungen zwischen Ihrem Online-Shop und Ihren Kunden regelt. Diese kostenlose Word-Vorlage enthält alle wichtigen Klauseln zum Schutz Ihres E-Commerce-Geschäfts und kann einfach an Ihre Bedürfnisse angepasst werden.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Vorlage, wenn Sie ein Online-Geschäft betreiben und Waren oder Dienstleistungen über eine Website verkaufen. Sie ist essentiell vor dem Launch Ihres Shops, um Rechtssicherheit zu gewährleisten und Missverständnisse mit Kunden zu vermeiden.
Was enthalten ist
Das Dokument enthält Klauseln zur Einleitung, Zahlungsbedingungen, Urheberrecht, Änderungsrecht des Unternehmens, Verweigerungsrecht, Entschädigungspflichten und Haftungsausschlüsse. Es regelt die Beziehung zwischen Ihrem Unternehmen und den Käufern rechtlich und transparent.

Was ist eine Ausschlussklausel bei Online Verkäufen?

Eine Ausschlussklausel bei Online Verkäufen ist ein zentrales Rechtsdokument, das die Geschäftsbedingungen zwischen Ihrem Online-Shop und Ihren Kunden regelt. Dieses Dokument schützt Ihr Unternehmen vor Haftungsansprüchen, regelt Zahlungsbedingungen, definiert Ihre Rechte zur Änderung oder Ablehnung von Angeboten und setzt klare Grenzen für die Nutzung von Website-Inhalten und Kundendaten. Die kostenlose Word-Vorlage enthält alle notwendigen Klauseln in rechtssicherer Formulierung und kann einfach an Ihre spezifischen Geschäftsbedingungen angepasst werden. Das Dokument ist online bearbeitbar und kann als PDF exportiert werden.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Ohne eine Ausschlussklausel oder Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) laufen Sie Risiko, für Kundenbeschwerden, fehlerhafte Produkte, Betrug oder Website-Ausfallzeiten unbegrenzt haftbar zu sein. Viele Anfänger-Unternehmer unterschätzen die Kosten von Rechtsstreitigkeiten und unerwarteten Schadensersatzforderungen. Diese Vorlage bietet Ihnen rechtliche Sicherheit, indem sie Ihre Haftung begrenzt, Ihre Zahlungsbedingungen klar macht und die Rechte und Pflichten beider Seiten transparent regelt. Ein professionell aufgebautes Dokument schafft auch Vertrauen bei Kunden, da es zeigt, dass Ihr Unternehmen seriös und rechtlich korrekt arbeitet. Investieren Sie in klare AGB jetzt, um teurere Rechtskosten später zu vermeiden.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
für Verkauf von physischen Produkten über WebseiteStandard Online-Shop
für den Verkauf von E-Books, Software oder Online-ServicesDigitale Produkte und Dienstleistungen
für wiederkehrende Zahlungen und fortlaufende DiensteAbonnement-Modell
für Verkauf über Amazon, eBay oder andere PlattformenMarketplace-Integration
für Geschäftsverkäufe zwischen UnternehmenB2B Online-Verkauf
für grenzüberschreitende Online-TransaktionenInternationale Verkäufe

Häufige Fehler vermeiden

❌ AGB sind nicht leicht zu finden oder zu lesen

Warum es wichtig ist: Kunden könnten erfolgreich argumentieren, dass sie den Bedingungen nicht zugestimmt haben, was Ihre rechtlichen Schutzmaßnahmen unwirksam macht.

Fix: Platzieren Sie einen deutlichen Link zu den AGB auf jeder Seite, besonders vor dem Kaufabschluss.

❌ Zu aggressive oder einseitige Klauseln

Warum es wichtig ist: Gerichte können übertriebene Haftungsausschlüsse für unwirksam erklären und Klauseln können als Verbraucherschutzverstoß angesehen werden.

Fix: Balancieren Sie Ihre Rechte mit fairen Bedingungen für Kunden — besonders bei Verbrauchern.

❌ Keine regelmäßige Aktualisierung der AGB

Warum es wichtig ist: Alte Bedingungen entsprechen möglicherweise nicht mehr aktueller Rechtslage oder Ihrer tatsächlichen Geschäftspraxis.

Fix: Überprüfen Sie die AGB mindestens jährlich und aktualisieren Sie sie bei Änderungen Ihrer Richtlinien.

❌ Fehlende Informationen zu Widerrufsrecht und Retouren

Warum es wichtig ist: In vielen Ländern ist ein Widerrufsrecht gesetzlich vorgeschrieben — das Ignorieren führt zu Abmahnungen.

Fix: Ergänzen Sie eine klare Rückgabe- und Widerrufsrichtlinie mit konkreten Fristen und Prozessen.

❌ Unklare Gebührenstruktur und versteckte Kosten

Warum es wichtig ist: Kunden können Widerspruch einlegen oder rechtliche Schritte einleiten, wenn Gebühren nicht deutlich offengelegt sind.

Fix: Listet Sie alle möglichen Kosten (Versand, Steuern, Bearbeitungsgebühren) deutlich auf und zeigen Sie diese vor dem Kaufabschluss.

❌ Keine Unterscheidung zwischen B2B und B2C

Warum es wichtig ist: Geschäftskunden haben andere Rechte als Verbraucher — gemischte AGB können beide benachteiligen.

Fix: Erstellen Sie separate AGB für Business-Kunden und Privatpersonen oder kennzeichnen Sie, welche Klauseln für wen gelten.

Die 8 wichtigsten Klauseln, erklärt

Einleitung und Zustimmung

In einfacher Sprache: Der Käufer erklärt sich mit allen Geschäftsbedingungen einverstanden, indem er etwas auf der Website kauft.

Beispielformulierung
Der Käufer stimmt den Geschäftsbedingungen in diesem Online Vertrag zu. Der Kauf eines Gutes oder einer Dienstleistung gilt als Zustimmung zu diesem Vertrag. Der Käufer muss diese Bedingungen vor dem Kauf lesen und verstehen.

Häufiger Fehler: Viele Shops zeigen die AGB nicht prominent an oder machen es zu schwierig, sie zu lesen, bevor der Kauf abgeschlossen wird.

Kreditkarten-Information und Zahlung

In einfacher Sprache: Der Käufer garantiert, dass die angegebenen Zahlungsinformationen korrekt sind und trägt die Verantwortung für alle anfallenden Gebühren.

Beispielformulierung
Der Käufer stellt dar und garantiert, dass die zur Verfügung gestellten Kreditkarten-Informationen wahrhaftig, korrekt und komplett sind und dass angefallene Kosten beim Käufer durch das Kreditkarten-Unternehmen getragen werden. Der Käufer trägt alle Gebühren in der vollständigen Höhe zum Zeitpunkt, zu dem sie angefallen sind, inklusive aller geltenden Steuern.

Häufiger Fehler: Shops verzichten auf diese Klausel und haften selbst für ungültige Zahlungsinformationen oder Betrugsfälle.

Passwort und Kontozugang

In einfacher Sprache: Der Käufer ist verantwortlich für seinen Kontozugang und muss das Unternehmen innerhalb von 24 Stunden über unbefugte Nutzung informieren.

Beispielformulierung
Der Käufer ist verantwortlich für alle Gebühren, die durch die Benutzung des Passworts anfallen. Der Käufer stimmt zu, sein Passwort geheim zu halten und das Unternehmen innerhalb von 24 Stunden bei jeglichem Vertragsbruch oder der unautorisierten Nutzung zu informieren.

Häufiger Fehler: Klausel fehlt ganz, oder die 24-Stunden-Meldepflicht ist zu lang festgesetzt, was die Haftung des Shops erhöht.

Urheberrecht und Inhalte

In einfacher Sprache: Alle Inhalte der Website sind durch Urheberrecht geschützt, und der Käufer darf sie nicht kopieren oder verbreiten.

Beispielformulierung
Inhalt, Organisation, Sammlung und andere Angelegenheiten sind geschützt durch geltendes Recht, Urheberrecht, Warenzeichen und Eigentumsrechte. Das Kopieren, Umverteilen, Nutzen oder Veröffentlichen von Inhalten durch den Käufer ist untersagt.

Häufiger Fehler: Unspezifische Formulierung, die nicht deutlich macht, welche Inhalte geschützt sind und welche nicht.

Änderung und Löschung von Inhalten

In einfacher Sprache: Das Unternehmen darf Inhalte, Preise und Angebote jederzeit ändern oder löschen.

Beispielformulierung
Das Unternehmen behält sich das Recht vor, nach alleinigem Ermessen jegliche Informationen oder Inhalte zu verändern oder zu löschen und jegliche zum Verkauf stehenden Güter oder Dienstleistungen zu entfernen. Das Unternehmen darf diesen Vertrag oder Preise verändern und darf ohne vorherige Ankündigung jegliche Aspekte der Seite einstellen oder verändern.

Häufiger Fehler: Keine Regel für Vorankündigung von Änderungen, was zu Kundenbeschwerden führt.

Recht der Verweigerung

In einfacher Sprache: Das Unternehmen darf Bestellungen oder Dienstleistungen ablehnen und haftet nicht für Nichtverfügbarkeit.

Beispielformulierung
Das Unternehmen behält sich das Recht vor, nach eigenem Ermessen zu jedem Zeitpunkt Dienstleistungen abzulehnen. Der Verkauf jeglicher Güter oder Dienstleistungen hängt von der Verfügbarkeit ab.

Häufiger Fehler: Diese Klausel fehlt, weshalb der Shop rechtlich verpflichtet sein kann, jeden Auftrag zu akzeptieren, auch wenn Produkte nicht verfügbar sind.

Entschädigungspflicht

In einfacher Sprache: Der Käufer trägt die Kosten, wenn das Unternehmen wegen einer Vertragsverletzung des Käufers verklagt wird.

Beispielformulierung
Der Käufer stimmt zu, das Unternehmen und seine Tochtergesellschaften, Lizenznehmer und Zulieferer zu entschädigen, verteidigen und von jeglicher Haftung freizustellen, Verlusten, Ansprüchen und Ausgaben, inklusive angemessener Rechtsanwaltsgebühren in Verbindung mit einer Verletzung dieses Vertrags oder der Nutzung der Seite durch den Käufer.

Häufiger Fehler: Unklare Formulierung darüber, welche Kosten der Käufer trägt und unter welchen Bedingungen.

Nicht übertragbar

In einfacher Sprache: Der Käufer darf sein Recht, die Website zu nutzen, nicht an andere weitergeben oder verkaufen.

Beispielformulierung
Das Recht des Käufers, dieses Angebot zu nutzen, ist nicht übertragbar und ist vorbehaltlich jeglicher Grenzen, die das Unternehmen oder das Kreditkarten-Unternehmen des Käufers setzt.

Häufiger Fehler: Fehlen dieser Klausel, was zu unerwünschter Weitergabe von Konten oder Accounts führt.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Firmennamen eintragen

    Ersetzen Sie [NAME DER FIRMA] durch den offiziellen Namen Ihres Unternehmens. Überprüfen Sie, dass dieser Name in allen Dokumenten einheitlich ist.

    💡 Verwenden Sie den Namen, der in Ihrem Handelsregister oder Impressum eingetragen ist.

  2. 2

    Website-URL anpassen

    Passen Sie alle Verweise auf Ihre Webseite an. Ersetzen Sie generische Begriffe durch Ihre konkrete Domain.

    💡 Überprüfen Sie alle Links auf Funktionalität, bevor Sie die AGB veröffentlichen.

  3. 3

    Zahlungsmethoden festlegen

    Dokumentieren Sie, welche Zahlungsmethoden Sie akzeptieren (Kreditkarte, PayPal, Lastschrift usw.) und unter welchen Bedingungen.

    💡 Seien Sie spezifisch — generische Formeln helfen bei Streitigkeiten nicht.

  4. 4

    Datenschutzklausel hinzufügen

    Ergänzen Sie eine Datenschutzerklärung und verlinken Sie diese in den AGB. Dies ist seit DSGVO verpflichtend.

    💡 Lassen Sie einen Datenschutzbedingungen-Text von einem Spezialisten prüfen.

  5. 5

    Widerrufsrecht prüfen

    Prüfen Sie die Widerrufsgesetze in Ihrer Rechtsprechung und fügen Sie ggf. Ausnahmeregelungen für digitale Produkte ein.

    💡 In der EU beträgt das Widerrufsrecht in der Regel 14 Tage — überprüfen Sie Ihre lokalen Vorgaben.

  6. 6

    Impressum und Kontakt

    Verlinken Sie Ihr vollständiges Impressum und stellen Sie einen deutlichen Kundensupport-Kontakt bereit.

    💡 Ein fehlendes Impressum kann zu Abmahnungen führen.

  7. 7

    Rechtliche Überprüfung

    Lassen Sie die fertige Fassung von einem Anwalt prüfen, besonders wenn Sie international verkaufen.

    💡 Die Investition in eine rechtliche Prüfung schützt Ihren Shop vor kostspieligen Rechtsstreitigkeiten.

Häufig gestellte Fragen

Sind AGB rechtlich verbindlich?

Ja, wenn der Käufer ihnen vor dem Abschluss des Kaufs zustimmt. Die Zustimmung kann ausdrücklich sein (Abhaken eines Kästchens) oder konkludent (Fortfahren mit dem Kauf, nachdem die AGB sichtbar waren). Achten Sie darauf, dass die AGB deutlich zugänglich sind. In der EU müssen Verbraucher ausdrücklich zustimmen — eine bloße Verfügbarkeit reicht nicht aus.

Muss ich eine Ausschlussklausel haben?

Während es keine strikte gesetzliche Verpflichtung gibt, eine Ausschlussklausel zu haben, ist sie praktisch notwendig, um Ihr Unternehmen vor Haftungsansprüchen zu schützen. Ohne Klausel können Sie für Fehler, Ausfallzeiten und sogar Kundenverschuldung haftbar gemacht werden. Lassen Sie einen Anwalt überprüfen, welche Ausschlüsse in Ihrer Rechtsprechung zulässig sind.

Kann ich meine AGB jederzeit ändern?

Ja, aber Änderungen gelten normalerweise nur für zukünftige Transaktionen, nicht für bereits abgeschlossene Käufe. Sie müssen Kunden eine angemessene Benachrichtigungsfrist geben — im Allgemeinen mindestens 14 Tage vorher. Für bestehende Kundenkonten müssen Sie möglicherweise explizite Zustimmung einholen.

Was ist der Unterschied zwischen AGB und Datenschutzerklärung?

AGB regeln die Geschäftsbedingungen von Käufen und die Haftung beider Parteien. Eine Datenschutzerklärung erklärt, wie Sie Kundendaten sammeln, nutzen und schützen. Beide sind erforderlich, aber sie dienen unterschiedlichen Zwecken. In der EU ist eine Datenschutzerklärung nach DSGVO gesetzlich vorgeschrieben.

Schützen AGB mein Unternehmen vor Haftung vollständig?

Nein, nicht vollständig. Haftungsausschlüsse haben Grenzen — Gerichte können übertriebene Ausschlüsse für ungültig erklären. Sie können auch nicht vor Ihrer eigenen Fahrlässigkeit schützen oder gegen Verbraucherschutzgesetze verstoßen. AGB reduzieren Haftung, aber ein anwaltlicher Rat hilft, realistische Grenzen zu setzen.

Muss ich verschiedene AGB für verschiedene Länder haben?

Wenn Sie international verkaufen, sollten Sie die Gesetze des Landes berücksichtigen, in das Sie liefern. Einige Länder haben strengere Verbraucherschutzgesetze als andere. Sie können eine Master-AGB mit landesspezifischen Anhängen haben, oder Sie erstellen separate Versionen. Ein Anwalt kann Ihnen bei einer grenzüberschreitenden Strategie helfen.

Was passiert, wenn ein Kunde die AGB nicht beachtet?

Sie können eine Beschwerde einreichen, das Konto sperren oder rechtliche Schritte einleiten, um Schadensersatz oder eine einstweilige Verfügung zu erhalten. Die verfügbaren Mittel hängen von der Art des Verstoßes und Ihrer Rechtsprechung ab. Dokumentieren Sie alle Verstöße und konsultieren Sie einen Anwalt, bevor Sie rechtliche Maßnahmen ergreifen.

Wie mache ich meine AGB barrierefrei?

Verwenden Sie klare, einfache Sprache, vermeiden Sie Jargon und unterteilen Sie lange Klauseln in Absätze. Formatieren Sie mit Überschriften und Aufzählungen. Stellen Sie sicher, dass die Schriftgröße lesbar ist und der Text ausreichend Kontrast hat. Eine barrierefreie Gestaltung macht Ihre AGB auch für mehr Menschen verständlich.

Brauche ich einen Anwalt, um AGB zu erstellen?

Eine professionelle Vorlage wie diese ist ein guter Ausgangspunkt, aber ein Anwalt sollte sie überprüfen, besonders wenn Sie eine komplexe Geschäftstätigkeit haben oder international tätig sind. Ein kostenlos heruntergeladenes Template schützt Sie möglicherweise nicht vollständig vor lokalen oder branchenspezifischen Anforderungen. Investieren Sie in eine rechtliche Überprüfung, um Rechtssicherheit zu gewährleisten.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Datenschutzerklärung

Die Ausschlussklausel/AGB regelt die Geschäftsbedingungen und Haftung beim Kauf. Die Datenschutzerklärung erklärt, wie Sie Daten sammeln und nutzen. Beide sind erforderlich, aber für unterschiedliche Zwecke. Nutzen Sie die AGB für Geschäfte und die Datenschutzerklärung für Datenschutz.

vs Impressum

Das Impressum ist eine rechtlich geforderte Seite mit Ihren Kontaktdaten und Unternehmensangaben. AGB regeln die Geschäftsbedingungen. Ein Impressum allein schützt Sie nicht vor Haftung — AGB sind notwendig für den Geschäftsbetrieb. Verlinken Sie beide und halten Sie sie aktuell.

vs Nutzungsbedingungen für Webseiten

Allgemeine Nutzungsbedingungen regeln, wie Benutzer die Website nutzen dürfen (z.B. keine Malware). AGB regeln Käufe und Transaktionen spezifisch. Sie können beide kombinieren oder separat halten. Für einen reinen E-Commerce-Shop sind AGB das Kernstück.

vs Rückgaberichtlinie

Eine Rückgaberichtlinie ist ein Teil der AGB und beschreibt konkret, wie Rückgaben ablaufen. AGB sind das übergeordnete Dokument mit allen Bedingungen, einschließlich Rückgaben. Machen Sie die Rückgaberichtlinie deutlich, aber verankern Sie sie in den AGB für rechtliche Bindung.

Branchenspezifische Hinweise

E-Commerce und Online-Einzelhandel

Online-Shops müssen klare AGB haben, um Verbraucher und ihr Unternehmen vor Betrug, Rückbuchungen und Rückgabeansprüchen zu schützen.

Digitale Dienstleistungen und Software

Anbieter von Apps, Abonnements und digitalen Inhalten benötigen Lizenzbedingungen und Nutzungsregeln in ihren AGB.

SaaS und Cloud-Services

Legen Sie Verfügbarkeit, Sicherung von Daten und Ausfallzeiten fest — Kunden müssen klare Erwartungen haben.

Reisen und Tourismus (Online-Buchung)

Stornierungsbedingungen, Reisebeschränkungen und Haftungsgrenzen sind kritisch und oft kundenfreundlich reguliert.

Bildung und Online-Kurse

AGB sollten Zugangsregeln, Zertifikatsbedingungen und Rückgaberichtlinien für Kurse klar regeln.

Vermietung und Buchungsplattformen

Regeln für Stornierungen, Entschädigungen bei Nichterfüllung und Dispute-Lösungen sind essentiell.

Hinweise zur Rechtsprechung

In Deutschland (BGB, AGB-Gesetz) müssen AGB vor Vertragsabschluss verfügbar sein. Überraschende oder unangemessen benachteiligende Klauseln können unwirksam sein. Verbraucher haben gesetzliche Widerrufsrechte (14 Tage), die nicht wegbedungen werden dürfen.

Österreich folgt ähnlichen Regeln wie Deutschland (ABGB, UWG). Verbraucher haben äquivalente Schutzrechte. Prüfen Sie örtliche Besonderheiten bei digitalen Produkten oder grenzüberschreitenden Verkäufen.

Vorlage oder Anwalt — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenKleinere Online-Shops mit Standard-Produkten und einfacher Geschäftstätigkeit, die schnell starten möchten.Keine — kostenloses Template1–2 Stunden zum Anpassen und Veröffentlichen
Vorlage + RechtsprüfungMittelgroße Shops oder Dienstleister, die eine solide Grundlage brauchen, aber möglicherweise nationale Besonderheiten haben.200–500 EUR für anwaltliche Überprüfung1 Woche inkl. Überprüfung und Anpassungen
MaßgeschneidertGroße, komplexe Unternehmen, internationale Verkäufe, Abonnement-Modelle oder hoch-regulierte Branchen.1.000–3.000 EUR oder mehr2–4 Wochen für vollständige Erstellung und Beratung

Glossar

Ausschlussklausel
Eine vertragliche Bestimmung, die bestimmte Rechte oder Ansprüche eines Kunden ausschließt oder einschränkt.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Standardisierte Vertragsbedingungen, die zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden gelten.
Haftungsausschluss
Eine Klausel, die das Unternehmen von bestimmten Schadensersatzansprüchen befreit.
Geschäftsbedingungen
Die rechtlichen Regeln, unter denen ein Vertrag abgeschlossen wird und Geschäfte stattfinden.
E-Commerce
Der Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen über das Internet.
Urheberrecht
Das rechtliche Eigentum an kreativ geschaffenen Werken wie Texte, Bilder und Designs.
Entschädigung
Die Verpflichtung, den anderen Teil vor Schäden und Ansprüchen zu schützen.
Unbefugte Nutzung
Die Verwendung von Diensten oder Zugang ohne Genehmigung oder rechtliche Berechtigung.
Passwort-Sicherheit
Die Verantwortung des Benutzers, sein Passwort vertraulich zu behandeln und Missbrauch zu melden.
Verfügbarkeit
Die Garantie, dass angebotene Produkte oder Dienstleistungen tatsächlich verfügbar sind.

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