1
Identifizieren Sie die Parteien korrekt
Tragen Sie die vollständigen Namen, Rechtsformen (z. B. GmbH, AG, Einzelunternehmer) und vollständigen Adressen des Käufers, des Managemenunternehmens und des Managers ein. Diese Informationen müssen in der Präambel und überall dort korrekt sein, wo die Parteien erwähnt werden.
💡 Nutzen Sie Unternehmensregister oder Handelsregisterauszüge, um sicherzustellen, dass der Name und die Rechtsform korrekt sind.
2
Festlegen Sie Startdatum und Laufzeit
Geben Sie das Startdatum (z. B. 1. Januar 2026) und die Dauer (z. B. 2 Jahre) an. Das Enddatum errechnet sich dann automatisch. Entscheiden Sie auch, ob die Vereinbarung automatisch verlängert werden kann.
💡 Nutzen Sie ein klares Datumsformat (z. B. 'TT. Monat Jahr') und begründen Sie die Laufzeit mit der voraussichtlichen Geschäftsentwicklung.
3
Definieren Sie den Leistungsumfang des Managers
Beschreiben Sie konkret, welche Aufgaben der Manager erfüllt (z. B. Kundenakquisition, Betriebsmanagement, Qualitätskontrolle). Geben Sie die Mindestanzahl von Arbeitsstunden pro Jahr an (z. B. 1.500 Stunden).
💡 Erstellen Sie eine detaillierte Liste oder einen Anhang mit den Aufgaben, um spätere Missverständnisse zu vermeiden.
4
Legen Sie Gebühren und Provisionsanrechnung fest
Geben Sie die jährliche Gebühr (z. B. 60.000 EUR), die Zahlungsrhythmik (wöchentlich, monatlich) und den Betrag pro Rate an. Berechnen Sie auch die Provisionen, die vom ersten Jahr abgezogen werden sollen.
💡 Nutzen Sie marktübliche Sätze für Ihre Branche und überprüfen Sie, dass die wöchentliche Rate korrekt ist (z. B. 60.000 EUR ÷ 52 Wochen ≈ 1.154 EUR).
5
Kündigung und triftiger Grund definieren
Legen Sie fest, nach wie vielen schriftlichen Verwarnungen eine Kündigung wegen Vertragsverletzung möglich ist (z. B. 2 Verwarnungen), und beschreiben Sie genau, was 'Untreue' oder 'Betrug' bedeutet. Definieren Sie auch die Vorankündigungsfrist für Kündigung wegen Unfähigkeit (z. B. 4 Wochen).
💡 Konsultieren Sie einen Anwalt, um sicherzustellen, dass Ihre Kündigungsklauseln rechtlich durchsetzbar sind.
6
Geheimhaltungs- und Loyalitätspflichten präzisieren
Beschreiben Sie, welche Informationen vertraulich sind (z. B. Kundenlisten, Geschäftsgeheimnisse, Preise). Geben Sie an, wie lange die Geheimhaltungspflicht nach Beendigung der Vereinbarung gilt (z. B. 3 Jahre).
💡 Nutzen Sie konkrete Beispiele statt allgemeiner Begriffe, um Missverständnisse zu vermeiden.
7
Überprüfen Sie die Zusätze und Anhänge
Stellen Sie sicher, dass alle erwähnten Anlagen (z. B. Wettbewerbsverbot, Vermögenskaufvertrag) tatsächlich vorhanden sind und mit der Vereinbarung übereinstimmen.
💡 Nummerieren Sie die Anhänge (Anlage A, B, C usw.) deutlich und verweisen Sie auf sie im Text.
8
Vor Unterzeichnung prüfen lassen
Lassen Sie die ausgefüllte Vereinbarung von einem Anwalt überprüfen, insbesondere die Kündigungsbestimmungen, die Geheimhaltungsregeln und die Gebührenstruktur, um Rechtssicherheit zu gewährleisten.
💡 Vereinbaren Sie eine anwaltliche Besprechung, um offene Fragen zu klären, bevor alle Parteien unterzeichnen.