Patentübertragung

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FreiPatentübertragung

Auf einen Blick

Was es ist
Eine Patentübertragung ist eine rechtliche Vereinbarung, mit der der Inhaber eines Patents alle Rechte und Ansprüche auf das Patent und die zugehörige Erfindung an einen anderen überträgt. Das Dokument wird als kostenlose Word-Vorlage bereitgestellt und kann online bearbeitet oder als PDF exportiert werden.
Wann Sie es brauchen
Sie benötigen diese Vorlage, wenn Sie ein Patent vollständig an ein anderes Unternehmen oder eine Person verkaufen möchten. Häufig kommt dies vor beim Unternehmensverkauf, bei Fusion oder Übernahme, oder wenn Sie ein Patent monetarisieren möchten.
Was enthalten ist
Das Dokument enthält Klauseln zur unwiderruflichen Abtretung aller Patentrechte, zur vertraglichen Gegenleistung (Kaufpreis), sowie umfangreiche Zusicherungen und Gewährleistungen des Abtretenden. Es regelt auch die Verwertung der Urheberrechte durch den Abtretungsempfänger.

Was ist eine Vorlage Patentübertragung?

Eine Patentübertragung ist eine rechtliche Vereinbarung, durch die der Inhaber eines Patents alle Rechte und Ansprüche auf das Patent und die zugehörige Erfindung vollständig auf einen anderen überträgt. Das Dokument wird als kostenlose Word-Vorlage bereitgestellt und kann online bearbeitet oder als PDF exportiert werden. Sie enthält alle erforderlichen Klauseln für eine sichere und rechtsverbindliche Übertragung — von der Abtretungsklausel über Zusicherungen bis zu Haftungsregelungen.

Warum Sie dieses Dokument brauchen

Eine fehlerhafte oder fehlende Patentübertragung kann erhebliche rechtliche und finanzielle Folgen haben. Wenn die Abtretung nicht ordnungsgemäß dokumentiert und beim Patentamt eingetragen wird, können später Dritte Ansprüche geltend machen — insbesondere Co-Erfinder oder Kreditgeber, die Sicherungsrechte am Patent haben. Zudem verliert der Käufer die Sicherheit, dass das Patent frei von Belastungen ist. Mit dieser Vorlage stellen Sie sicher, dass beide Parteien klar definierte Rechte, Pflichten und Gewährleistungen haben. Das Dokument schützt den Käufer vor versteckten Mängeln und gibt dem Verkäufer rechtliche Klarheit darüber, dass er sich gültig von seinen Patentrechten befreit hat. Eine anwaltliche Überprüfung ist insbesondere bei wertvollen Patenten oder komplexen Szenarien empfohlen.

Welche Variante passt zu Ihrer Situation?

Wenn Ihre Situation ist…Diese Vorlage verwenden
Direkter Verkauf eines Patents mit Kaufpreis und BasiszusicherungenEinfache Patentübertragung
Abtretender behält limitierte Nutzungsrechte oder LizenzenPatentübertragung mit Lizenzen
Abtretender haftet für Patent-Verletzungen in ÜbergangsfristPatentübertragung mit Garantiezeit
Mehrere Patente gleichzeitig auf einen Abtretungsempfänger übertragenPortfolio-Patentübertragung
Technisches Wissen oder Dokumentation wird separat vereinbartPatentübertragung mit Know-how-Transfer
Gegenleistung durch Schuldenausgleich statt BarpreisPatentübertragung gegen Aufrechnung

Häufige Fehler vermeiden

❌ Vage oder unvollständige Patentbeschreibung

Warum es wichtig ist: Der Abtretungsempfänger erwirbt möglicherweise nicht alle beabsichtigten Patentrechte oder es entstehen Streitigkeiten über den genauen Umfang.

Fix: Nennen Sie die exakte Patentsymbol-Nummer, Veröffentlichungsnummer und hängen Sie die vollständige Patentakte bei.

❌ Fehlende Überprüfung von Mitinhaberschaften oder Lizenzgebühren

Warum es wichtig ist: Dritte (Co-Erfinder, Geldgeber, Lizenznehmer) können später Ansprüche geltend machen und die Abtretung anfechten.

Fix: Recherchieren Sie vorab im Patentamt und überprüfen Sie alle Finanzierungsunterlagen und Arbeitsverträge.

❌ Keine oder zu hohe Haftung für Patent-Verletzungen

Warum es wichtig ist: Der Abtretungsempfänger trägt das volle Risiko, dass das Patent Dritte verletzt; der Abtretende haftet nicht für Schadensersatz.

Fix: Erwägen Sie eine zeitlich begrenzte Haftung oder Garantie für bekannte Rechtsmängel.

❌ Zahlungsbedingungen unklar oder zu vage

Warum es wichtig ist: Konflikte entstehen, wenn nicht klar ist, wann die Zahlung fällig ist oder an welches Konto sie gehen soll.

Fix: Geben Sie ein exaktes Zahlungsdatum, Bankverbindung des Empfängers und Konsequenzen bei Zahlungsverzug an.

❌ Keine Regelung für Urheberrechte und Dokumentation

Warum es wichtig ist: Der Abtretungsempfänger erhält möglicherweise nicht alle technischen Unterlagen oder Designzeichnungen, die zur Nutzung des Patents nötig sind.

Fix: Dokumentieren Sie explizit, welche Materialien (CAD-Dateien, Labornoten, Zeichnungen) übergeben werden.

❌ Versäumnis der notariellen Beglaubigung

Warum es wichtig ist: Ohne notarielle Beglaubigung wird die Abtretung nicht ins Patentregister eingetragen und ist gegenüber Dritten unwirksam.

Fix: Kontaktieren Sie ein Notarbüro vor Unterzeichnung; planen Sie die Beglaubigung ein.

Die 9 wichtigsten Klauseln, erklärt

Abtretung

In einfacher Sprache: Der Abtretende überträgt alle Rechte und Ansprüche auf das Patent unwiderruflich auf den Abtretungsempfänger.

Beispielformulierung
Der Abtretende überträgt hiermit unwiderruflich alle Rechte und Ansprüche auf das Patent [PATENTNAME] an den Abtretungsempfänger, inklusive aller Patentansprüche, Derivate und damit verbundener Firmenwerte.

Häufiger Fehler: Vage Formulierungen wie 'überträgt Anteile am Patent' statt 'alle Rechte' — dies kann zu Streit über Resturheberschaften führen.

Vertragliche Gegenleistung

In einfacher Sprache: Der Abtretungsempfänger zahlt einen vereinbarten Betrag als Kaufpreis.

Beispielformulierung
Als Gegenleistung für die Abtretung zahlt der Abtretungsempfänger einen Betrag von [BETRAG EUR] bis zum [ZAHLUNGSDATUM].

Häufiger Fehler: Zahlungsbedingungen nicht deutlich regeln — Konflikte entstehen bei fehlendem oder verspätetem Geldtransfer.

Zusicherung der Inhaberschaft

In einfacher Sprache: Der Abtretende versichert, dass er Alleininhaber aller Patentrechte ist.

Beispielformulierung
Der Abtretende sichert zu, dass er der alleinige Eigentümer aller Rechte und Ansprüche, inklusive aller Immaterialgüterrechte, an der Erfindung und dem Patent ist.

Häufiger Fehler: Nicht überprüfen, ob Dritte (z. B. Co-Erfinder oder Geldgeber) Rechte am Patent haben — dies führt zu späteren Ansprüchen.

Freiheit von Belastungen

In einfacher Sprache: Das Patent ist nicht mit Pfandrechten, Lizenzgebühren oder anderen Einschränkungen belastet.

Beispielformulierung
Das Patent ist frei von hypothekarischen Belastungen, Sicherungsrechten, Lizenzgebühren oder sonstigen Einschränkungen Dritter.

Häufiger Fehler: Ignorieren von bestehenden Lizenzen oder Sicherungsrechten — später kann ein Dritter Ansprüche geltend machen.

Nichtverletung Dritter Rechte

In einfacher Sprache: Die Erfindung und das Patent verletzen keine Rechte anderer Personen oder Unternehmen.

Beispielformulierung
Der Abtretende sichert zu, dass die Erfindung und das Patent keinerlei Rechte juristischer Personen oder sonstiger Rechtsgebilde verletzen.

Häufiger Fehler: Keine Recherche nach ähnlichen Patenten durchführen — der Abtretungsempfänger könnte später verklagt werden.

Abwesenheit schwebender Rechtsansprüche

In einfacher Sprache: Es gibt keine laufenden oder drohenden Klagen bezüglich des Patents.

Beispielformulierung
Es bestehen keine schwebenden oder angedrohten Rechtsansprüche in Bezug auf die Rechte des Abtretenden an Erfindung und Patent.

Häufiger Fehler: Bestehende Anfechtungen oder Einspruchsverfahren verschweigen — dies kann die Gültigkeit des Patents gefährden.

Gültigkeit und Durchsetzbarkeit des Vertrags

In einfacher Sprache: Der Vertrag ist rechtskräftig und bindend und kann vor Gericht durchgesetzt werden.

Beispielformulierung
Dieser Vertrag ist rechtskräftig, bindend und durchsetzbar in Übereinstimmung mit seinen Vertragsbedingungen.

Häufiger Fehler: Keine anwaltliche Überprüfung — formale Fehler können den Vertrag ungültig machen.

Abwesenheit widersprechender Verpflichtungen

In einfacher Sprache: Der Abtretende unterliegt keinen anderen Verträgen oder Urteilen, die der Patentübertragung widersprechen.

Beispielformulierung
Der Abtretende ist nicht Gegenstand eines Vertrags, Urteilsspruchs oder Erlasses, welcher im Widerspruch zu diesen Vertragsbedingungen steht.

Häufiger Fehler: Existierende Lizenzvereinbarungen oder Arbeitnehmerverhältnisse nicht prüfen — diese können die Abtretung blockieren.

Urheberrechte und Verfügung

In einfacher Sprache: Der Abtretungsempfänger darf die Urheberrechte am Patent in seinem Namen frei verwerten und registrieren.

Beispielformulierung
Dem Abtretungsempfänger ist es gestattet, über Urheberrechte von Patent und Erfindung in seinem eigenen Namen frei zu verfügen beziehungsweise ebensolche unter eigenem Namen zu registrieren.

Häufiger Fehler: Nicht klar regeln, ob auch Dokumentation und Unterlagen übergehen — der Abtretungsempfänger benötigt vollständige Verwertungsrechte.

So füllen Sie sie aus

  1. 1

    Identifizieren Sie den Abtretenden und den Abtretungsempfänger

    Tragen Sie Name, Rechtsform und Firmensitz beider Parteien ein. Überprüfen Sie die Handelsregistereinträge, um sicherzustellen, dass die Kontodaten stimmen.

    💡 Verwenden Sie die exakte Bezeichnung aus dem Handelsregister, nicht Abkürzungen oder Alternativenamen.

  2. 2

    Beschreiben Sie das Patent in Anlage A

    Fügen Sie die Patentsymbol-Nummer, Anmeldedatum, Veröffentlichungsnummer und die Patentbeschreibung an. Falls mehrere Patente abgetreten werden, listen Sie alle auf.

    💡 Laden Sie die originale Patentakte vom Patentamt herunter und hängen Sie sie als Anlage bei.

  3. 3

    Definieren Sie das Effectivedatum

    Geben Sie an, ab wann die Abtretung wirksam wird. Dies kann sofort oder später sein (z. B. nach Zahlung).

    💡 Wählen Sie ein Datum, das realistische Zeit für die notariellen Eintragungen lässt.

  4. 4

    Festlegen Sie die Kaufpreis und Zahlungsbedingungen

    Geben Sie einen konkreten Betrag in EUR an und bestimmen Sie, bis wann gezahlt werden muss (z. B. 30 Tage nach Unterzeichnung).

    💡 Unterscheiden Sie zwischen Gesamtkaufpreis und eventuellen Ratenzahlungen; dokumentieren Sie Bankdetails für die Überweisung.

  5. 5

    Prüfen Sie alle Zusicherungen und Gewährleistungen

    Überprüfen Sie jede Zusicherung (a–h) auf Richtigkeit. Der Abtretende sollte alle Punkte bestätigen können oder Ausnahmen ausdrücklich nennen.

    💡 Konsultieren Sie einen Patentanwalt, wenn Sie unsicher sind, ob das Patent wirklich frei von Belastungen ist.

  6. 6

    Unterschriften und notarielle Beglaubigung

    Lassen Sie den Vertrag von beiden Parteien unterzeichnen. Für die Eintragung ins Patentregister ist oft eine notarielle Beglaubigung erforderlich.

    💡 Kontaktieren Sie rechtzeitig ein Notarbüro — die Beglaubigung kann 1–2 Wochen dauern.

  7. 7

    Anmeldung bei Patentamt und DPMA

    Reichen Sie den beglaubigten Vertrag beim zuständigen Patentamt (z. B. DPMA in München) ein, um die Abtretung eintragen zu lassen.

    💡 Die Eintragung kann mehrere Monate dauern; überprüfen Sie regelmäßig den Status online.

Häufig gestellte Fragen

Muss die Patentübertragung notariell beglaubigt werden?

Ja, für die Eintragung ins Patentregister (beim DPMA oder anderen Patentämtern) ist eine notarielle Beglaubigung erforderlich. Der Vertrag muss von einem Notar beurkundet oder beglaubigt werden. Ohne Beglaubigung ist die Übertragung zwar zwischen den Parteien gültig, aber gegenüber dem Patentamt und Dritten nicht nachweisbar. Planen Sie mindestens 1–2 Wochen für die Beglaubigung ein.

Was sind die Kosten für eine Patentübertragung?

Die Kosten setzen sich zusammen aus: (1) notarielle Gebühren (je nach Kaufpreis, üblicherweise 200–500 EUR), (2) Patentamtsgebühren für die Eintragung (beim DPMA ca. 70 EUR), und (3) optional anwaltliche Gebühren (500–2.000 EUR für die Prüfung). Gesamtbudget: 800–2.500 EUR plus ggf. Anwaltshonorar. Wenn die Parteien sich bereits einigen, sparen Sie Anwaltskosten.

Kann ich ein Patent nur teilweise abtreten?

Ja, Sie können auch nur bestimmte Rechte oder Gebiete abtreten (z. B. europäische Patente, aber nicht US-Patente). Dies wird in der Abtretungsklausel präzisiert. Allerdings ist eine Teilabtretung komplexer und erfordert genaue juristische Formulierung. Konsultieren Sie einen Patentanwalt für solche Szenarien.

Was ist der Unterschied zwischen Abtretung und Lizenzierung?

Bei einer Abtretung überträgt der Inhaber alle Rechte und gibt die Kontrolle vollständig ab. Bei einer Lizenzierung behält der Inhaber das Patent und räumt dem Lizenznehmer nur Nutzungsrechte ein. Die Abtretung ist permanent und unwiderruflich; die Lizenz ist befristet und kann widerrufen werden. Für einen reinen Verkauf ist Abtretung die passende Form.

Haften Sie nach der Abtretung noch für das Patent?

Das hängt von den Zusicherungen und Gewährleistungen ab. Mit dieser Vorlage sichert der Abtretende zu, dass das Patent frei von Belastungen ist und keine Dritterechte verletzt. Wenn diese Zusicherungen später verletzt werden (z. B. ein Dritter erhebt Anspruch), kann der Abtretungsempfänger Schadensersatz fordern. Ein Zeitlimit für die Haftung ist sinnvoll (z. B. 2 Jahre).

Muss das Patent im In- und Ausland separat abgetreten werden?

Ja, jedes Land oder jede Patent-Region (USA, Europa, China) ist separat geschützt. Eine Abtretung in Deutschland überträgt nicht automatisch US- oder europäische Patente. Sie müssen für jede Region einen eigenen Abtretungsvertrag einreichen oder diese Verträge als Anlage zusammenfassen. Für ein internationales Portfolio konsultieren Sie einen Patentanwalt.

Wie lange dauert die Eintragung der Abtretung ins Patentregister?

Nachdem Sie den beglaubigten Vertrag beim Patentamt (z. B. DPMA) eingereicht haben, dauert die Prüfung und Eintragung üblicherweise 4–8 Wochen. Komplexere Fälle können länger dauern. Sie erhalten eine Bestätigung per Post. Überprüfen Sie regelmäßig online, ob die Abtretung eingetragen wurde.

Was passiert, wenn der Abtretende die Zusicherungen verletzt?

Wenn der Abtretende z. B. falsch zusichert, dass das Patent frei von Belastungen ist, aber später ein Dritter Anspruch erhebt, kann der Abtretungsempfänger Schadensersatz oder Rückzahlung des Kaufpreises fordern. Dies sollte in einer Haftungsklausel mit zeitlichem Limit (z. B. 2 Jahre) und Höchsthaftung geregelt sein. Eine anwaltliche Überprüfung vor Unterzeichnung schützt vor solchen Überraschungen.

Kann ich die Abtretung rückgängig machen?

Nein, mit der Vorlage wird die Abtretung „unwiderruflich" erklärt. Das bedeutet, dass Sie das Patent nach Unterzeichnung nicht mehr zurückbekommen oder Ihr Recht widerrufen können. Dies ist auch juristisch gewollte Sicherheit für den Käufer. Falls Sie noch Zweifel haben, sollten Sie VOR Unterzeichnung einen Anwalt konsultieren; nachher ist es zu spät.

Im Vergleich zu Alternativen

vs Patentlizenz

Bei einer Lizenz bleibt der Erfinder Inhaber und räumt dem Lizenznehmer nur Nutzungsrechte ein. Der Lizenzgeber behält Kontrolle und kann die Lizenz zeitlich begrenzen oder widerrufen. Eine Abtretung ist dagegen der vollständige Verkauf: der Abtretungsempfänger wird neuer Eigentümer und der Abtretende verliert alle Rechte. Wählen Sie Abtretung für einen endgültigen Verkauf; Lizenz für laufende Partnerschaft.

vs Miterfinder-Vereinbarung

Eine Miterfinder-Vereinbarung regelt, wie mehrere Erfinder die Rechte an einer Erfindung teilen (z. B. 50 % / 50 %). Eine Patentübertragung dagegen überträgt die gesamte, konsolidierte Inhaberschaft auf eine neue Partei. Vor einer Abtretung muss geklärt sein, wer Miteigentümer ist und wie dieser der Abtretung zustimmt.

vs Unternehmensakquisition mit Patent-Transfer

Bei einer Akquisition werden oft alle Vermögenswerte inklusive Patente übertragen. Dies erfolgt üblicherweise durch einen Unternehmenskauf (M&A) oder Asset-Deal. Eine gesonderte Patentübertragung ist erforderlich, wenn das Patent nicht automatisch auf den Käufer übergeht oder wenn Patente separat von einer Akquisition verkauft werden.

vs Patentanmeldung und -registrierung

Die Patentanmeldung ist der Prozess, eine Erfindung beim Patentamt anzumelden und Schutz zu erwerben. Die Patentübertragung erfolgt dagegen, wenn ein bereits registriertes Patent den Besitzer wechselt. Sie benötigen erst eine erfolgreiche Anmeldung, bevor Sie abtreten können.

Branchenspezifische Hinweise

Biotechnologie und Pharmazie

Patente auf Medikamente oder Verfahren sind hochwertig; die Abtretung ist oft Teil einer Akquisition oder Finanzierungsrunde.

Softwareentwicklung und IT

Software-Patente werden häufig abgetreten, wenn Startups von größeren Unternehmen übernommen oder finanziert werden.

Maschinenbau und Fertigungstechnik

Erfindungen in der Herstellung oder Konstruktion werden regulär abgetreten; oft sind mehrere Patente betroffen.

Elektrotechnik und Elektronik

Chip-Designs und elektronische Erfindungen sind patentierbar und werden bei Unternehmensverkäufen übertragen.

Automotive und Mobilität

Patente auf Fahrzeugtechnik und alternative Antriebe sind wertvoll und werden zwischen Herstellern und Zulieferern abgetreten.

Finanzdienstleistungen und FinTech

Patente auf Zahlungsmethoden und Blockchain-Verfahren werden abgetreten oder von Investoren erworben.

Hinweise zur Rechtsprechung

Die Vorlage folgt deutschem Recht (BGB, PatG). Abtretungen müssen beim DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) in München eingetragen werden. Die notarielle Beglaubigung ist erforderlich.

In Österreich folgen Patentübertragungen dem österreichischen Patentgesetz. Abtretungen werden beim Österreichischen Patentamt (EPA) eingetragen. Die Beglaubigung ist auch hier erforderlich; Notargebühren können unterschiedlich sein.

Vorlage oder Profi — was passt?

WegAm besten fürKostenZeit
Vorlage verwendenEinfache Abtretung zwischen bekannten Parteien mit klarem Wert und ohne weitere Bedingungen.0 EUR (Vorlage) + 70 EUR Patentamtsgebühr + ca. 300 EUR notarielle Gebühr.1–2 Wochen (Ausfüllen, Beglaubigung, Anmeldung).
Vorlage + Profi-PrüfungSie verwenden die Vorlage, lassen aber einen Anwalt den Vertrag überprüfen und anpassen.Vorlage + ca. 500–1.000 EUR anwaltliche Gebühren + Notariat + Patentamt.2–3 Wochen (einschließlich anwaltliche Prüfung).
MaßgeschneidertKomplexe Szenarien: mehrere Patente, Lizenzen, Haftungsverlängerung, Portfolio-Abtretungen oder internationale Patente.1.500–3.000 EUR für einen Patentanwalt + Notariat + Patentamtsgebühren.3–8 Wochen (anwaltliche Beratung, Verhandlung, Beglaubigung, Anmeldung).

Glossar

Abtretender
Der Inhaber oder Patentinhaber, der seine Patentrechte überträgt.
Abtretungsempfänger
Der neue Eigentümer, der die Patentrechte erwirbt.
Patent
Ein Schutzrecht für eine neue, nützbare Erfindung, das zeitlich begrenzt ist (in Deutschland üblicherweise 20 Jahre).
Erfindung
Die technische Innovation oder Lösung, auf die sich das Patent bezieht.
Unwiderruflich
Nicht rückgängig zu machen; die Abtretung kann nach Unterschrift nicht mehr aufgehoben werden.
Immaterialgüterrecht
Geistiges Eigentumsrecht wie Patente, Marken oder Urheberrechte.
Gegenleistung
Die Zahlung oder Gegenleistung, die der Abtretungsempfänger für die Übertragung erbringt.
Zusicherungen und Gewährleistungen
Garantien des Abtretenden, dass das Patent frei von Belastungen und Rechtsstreitigkeiten ist.
Hypothekarische Belastung
Eine Besicherung des Patents (z. B. als Pfand für ein Darlehen).
Urheberrechte
Schutzrechte an der schöpferischen Darstellung oder Dokumentation der Erfindung.

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