1
Parteidaten eingeben
Tragen Sie den Namen, den Ort der Gründung und die vollständige Adresse Ihres Unternehmens sowie des Rechtsberaters bzw. der Kanzlei ein. Überprüfen Sie die Daten auf Genauigkeit.
💡 Verwenden Sie den exakten eingetragenen Namen des Unternehmens (wie im Handelsregister), nicht Abkürzungen oder Fantasienamen.
2
Geltungsbereich definieren
Beschreiben Sie, in welchen Rechtsbereichen der Anwalt beraten wird (z. B. Arbeitsrecht, Vertragsrecht, Gesellschaftsrecht). Sein Sie möglichst konkret.
💡 Liste mehrere Bereiche auf, um künftige Fragen nicht separat abklären zu müssen – aber schließe klar aus, was NICHT enthalten ist.
3
Leistungen und Umfang beschreiben
Füllen Sie die genaue Liste der Leistungen aus: telefonische Beratung, Vertragsrevisuonen, Gutachtenerstellung, etc. Quantifizieren Sie, wenn möglich (z. B. maximal 10 Stunden pro Monat).
💡 Je detaillierter Sie hier sind, desto weniger Streit gibt es später über Zusatzkosten.
4
Gebührenmodell festlegen
Wählen Sie zwischen Pauschalgebühr (monatlich/jährlich), Stundensätzen oder einem Hybrid-Modell. Tragen Sie die genauen Beträge ein und legen Sie fest, wann sie fällig werden (z. B. monatlich im Voraus).
💡 Pauschalgebühren sind für vorhersehbare Arbeit ideal; Stundensätze für seltene, umfangreiche Anfragen.
5
Vertragslaufzeit und Kündigung eintragen
Geben Sie das Startdatum an und wählen Sie eine Laufzeit (typischerweise 12 Monate). Legen Sie eine Kündigungsfrist fest (z. B. 30 Tage zum Monatsende).
💡 Eine einjährige Laufzeit mit monatlicher Kündigungsfrist bietet beiden Seiten Planungssicherheit und Flexibilität.
6
Besondere Vereinbarungen und Ausnahmen ergänzen
Fügungen Sie Klauseln zu Interessenskonflikten, Versicherung, Haftung und Geheimnishaltung hinzu oder passen Sie diese an. Besprechen Sie auch mögliche Zusatzleistungen und deren Gebühren.
💡 Klären Sie mit dem Anwalt ab, ob er eine Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen hat und welche Versicherungssumme gilt.
7
Unterschriften und Daten eintragen
Drucken Sie das Dokument aus oder bereiten Sie es für digitale Unterzeichnung vor. Lassen Sie den Vertrag von einem bevollmächtigten Vertreter Ihres Unternehmens und vom Rechtsberater unterschreiben und mit Datum versehen.
💡 Bewahren Sie ein unterzeichnetes Original auf und geben Sie eine beglaubigte Kopie dem Anwalt – oder nutzen Sie ein E-Signature-Verfahren für Rechtssicherheit.
8
Kopien austeilen und archivieren
Geben Sie je eine vollständig unterzeichnete Kopie an beide Parteien. Archivieren Sie das Original an einem sicheren Ort (digital und/oder physisch).
💡 Ein Digital-Scan mit Zeitstempel ist ein guter Kompromiss zwischen Sicherheit und Zugänglichkeit.