[{"data":1,"prerenderedAt":399},["ShallowReactive",2],{"document-grundsatzvereinbarung-D6013":3},{"document":4,"label":7,"preview":11,"thumb":21,"description":5,"descriptionCustom":6,"apiDescription":5,"pages":8,"extension":10,"parents":22,"breadcrumb":26,"related":35,"customDescModule":84,"customdescription":6,"mdFm":85,"mdProseHtml":398},{"description":5,"descriptionCustom":6,"label":7,"pages":8,"size":9,"extension":10,"preview":11,"thumb":12,"svgFrame":13,"seoMetadata":14,"parents":15,"keywords":20},"GRUNDSATZVEREINBARUNG Gegenstand: [Wagnisfinanzierungsgesellschaft] (\"WFG\") und/oder ein Mitglied deren Konzerns (\"der WFG-Konzern\") wird bis zu [BETRAG] wandelbare Vorzugsaktien der Serie A (\"Serie A\"), welche durch [NAME IHRES UNTERNEHMENS] (das \"Unternehmen\") zu einem Preis pro Aktie von [PREIS] (der \"Kaufpreis\") neu ausgegeben werden, kaufen. Darüber hinaus werden weitere Investoren mindestens [BETRAG] jedoch nicht mehr als [BETRAG] der neu ausgegebenen Serie A zum Kaufpreis erwerben. Die Aktien der Serie A sind jederzeit auf Option des Inhabers in Stammaktien des Unternehmens (\"Stammaktien\") auf einer Eins-zu-eins-Basis, bereinigt um zukünftige Aktiensplits, wandelbar. Der Kaufpreis entspricht einer Pre-Money Bewertung von [BEWERTUNG]. Die Berechnung basiert auf [NUMMER] der vollständig kapitalverwässerten Stammaktien. Wenn die Anzahl der ausgegebenen Aktien oder Aktienzuteilungen/Optionen Erhöhungen vor Abschluss erlaubt, ist der Preis pro Aktie für die wandelbaren Vorzugsaktien der Serie A zu reduzieren, damit die Pre-Money Bewertung unverändert bleibt. Die wandelbaren Vorzugsaktien der Serie A werden hier als \"Vorzugsaktien\" bezeichnet. Dividende: Die Vorzugsaktie ist zu einer jährlichen Dividende von [BETRAG] pro berechtigt, die zahlbar ist, wenn und soweit vom Vorstand erklärt, jedoch vor jeder Zahlung auf Stammaktien; Dividenden sind nicht kumulativ. Liquidationspräferenz: Die Serie A wird eine Liquidationspräferenz haben, damit Erlöse aus einer Fusion, einem Verkauf oder einer Liquidation (einschließlich der nicht-kumulativen Dividenden) zunächst auf die Serie A zu bezahlen sind, und wird eine Aufzinsung von [%] pro Jahr garantierte Rendite auf den investierten Gesamtbetrag berechnet haben. Nach Abschluss einer weiteren Finanzierungsrunde von mindestens [BETRAG] erlischt die Aufzinsung der garantierten Rendite. Die Liquidationspräferenz endet, wenn die Erlöse der Serie A aus einer Fusion, einem Verkauf oder einer Liquidation auf einer Basis wie umgewandelt berechnet, die Erlöse übersteigen, die im Rahmen der Liquidationspräferenz fällig wären. Verwendung der Erlöse: Die Mittel, die aus der Serie A zugeflossen sind, werden hauptsächlich als allgemeines Betriebskapital verwendet werden. Stimmrechte: Die Inhaber der Serie A haben das Recht mit den Stammaktien auf einer Basis wie umgewandelt abzustimmen. Rückkauf: Wenn nicht vorher umgewandelt, ist die Serie A in drei gleichen aufeinanderfolgenden jährlichen Raten mit Beginn [DATUM] zurückzukaufen. Der Rückkauf findent zum Kaufpreis zuzüglich einer [%] pro Jahr kumulativ garantierten Rendite statt. Präventivrechte: Den Inhabern der Vorzugsaktien werden Rechte gewährt, in zukünftigen Beteiligungsfinanzierungen des Unternehmens gemäß deren anteilmäßigen Besitz am Unternehmen, wie umgewandelt, teilzunehmen. Automatische Umwandlung: Die Vorzugsaktien werden automatisch in Stammaktien zur dann geltenden Konvertierungsrate (1:1, sofern kein Aktiensplit stattgefunden hat) im Falle eines garantierten Börsengangs von Aktien des Unternehmens zu einem Gesamtangebot von nicht weniger als [BETRAG] und zu einem öffentlichen Bezugspreis pro Aktie von nicht weniger als das Dreifache des Kaufpreises der Serie A pro Aktie, bereinigt um zukünftige Splits, umgewandelt. Vermeidung von Kapitalverwässerung: Serie A hat eine gewichtete durchschnittliche Kapitalverwässerung, basierend auf einer gewichteten Durchschnittsformel, auf die es sich zu einigen gilt, für alle Wertpapiere, die als Teil dieser Transaktion erworben wurden (mit Ausnahme von Aktien, Optionen und Optionsscheinen als Anreize für das Management und geringe Ausgaben für strategische Zwecke von weniger als [NUMMER] Aktien). Managementoptionen: Gleichzeitig mit dieser Transaktion werden eine Million neue Aktien des Unternehmens den Aktienoptions-Pool der Anreize für das Management des Unternehmens erweitern, womit sich die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien und Aktienanreizen (Prämien und Optionen) auf [ANZAHL DER AKTIEN] genehmigt Aktien erweitert. Vorkaufsrecht; Mitverkaufsrecht: Das Unternehmen und die Anleger haben ein Vorkaufsrecht in Bezug auf alle Aktien von Mitarbeitern, deren Weiterverkauf geplant ist. Alternativ werden die Anleger das Recht haben, am Verkauf solcher Aktien an eine Drittpartei (Mitverkaufsrechte) teilzunehmen, wobei diese Rechte mit einem Börsengang enden. Rechte auf Informationen: Monatlich tatsächlich vs Plan und Vorjahr. Jährliches Budget [NUMMER] Tage vor dem Beginn des Geschäftsjahres. Jährliche Prüfung durch nationales Unternehmen",null,"Grundsatzvereinbarung","4",60,"doc","https://templates.business-in-a-box.com/imgs/1000px/grundsatzvereinbarung-D6013.png","https://templates.business-in-a-box.com/imgs/250px/6013.png","https://templates.business-in-a-box.com/svgs/docviewerWebApp1.html?v6#6013.xml",{"title":6,"description":6},[16,18],{"label":17,"url":6},"Finanzen & Buchführung",{"label":19,"url":6},"Aufbringung von Kapital","grundsatzvereinbarung","https://templates.business-in-a-box.com/imgs/400px/6013.png",[23,16,18],{"label":24,"url":25},"Templates","/de/templates/",[27,29,32],{"label":28,"url":25},"Vorlagen",{"label":30,"url":31},"Vorlagen für rechtliche Vereinbarungen","/de/templates/business-legal-agreements/",{"label":33,"url":34},"Eigenkapital- und Fusionsvorlagen","/de/templates/equity-and-mergers/",[36,40,44,48,52,56,60,64,68,72,76,80],{"label":37,"url":38,"thumb":39,"extension":10},"Alternative Bestimmungen einer Grundsatzvereinbarung","/de/template/alternative-bestimmungen-einer-grundsatzvereinbarung-D6011","https://templates.business-in-a-box.com/imgs/250px/6011.png",{"label":41,"url":42,"thumb":43,"extension":10},"Anfrage nach einer Investition","/de/template/anfrage-nach-einer-investition-D6012","https://templates.business-in-a-box.com/imgs/250px/6012.png",{"label":45,"url":46,"thumb":47,"extension":10},"Kreditantragsformular und Checkliste","/de/template/kreditantragsformular-und-checkliste-D6014","https://templates.business-in-a-box.com/imgs/250px/6014.png",{"label":49,"url":50,"thumb":51,"extension":10},"Liste der Anforderungen für eine Unternehmensbewertung","/de/template/liste-der-anforderungen-fur-eine-unternehmensbewertung-D6015","https://templates.business-in-a-box.com/imgs/250px/6015.png",{"label":53,"url":54,"thumb":55,"extension":10},"Privatplatzierung Liste der Anforderungen für eine Unternehmensbewertung","/de/template/privatplatzierung-liste-der-anforderungen-fur-eine-unternehmensbewertung-D6017","https://templates.business-in-a-box.com/imgs/250px/6017.png",{"label":57,"url":58,"thumb":59,"extension":10},"Pfandvertrag mit Schuldverschreibung","/de/template/pfandvertrag-mit-schuldverschreibung-D6016","https://templates.business-in-a-box.com/imgs/250px/6016.png",{"label":61,"url":62,"thumb":63,"extension":10},"Schuldverschreibung mit Kreditsicherheit","/de/template/schuldverschreibung-mit-kreditsicherheit-D6018","https://templates.business-in-a-box.com/imgs/250px/6018.png",{"label":65,"url":66,"thumb":67,"extension":10},"Schuldverschreibung","/de/template/schuldverschreibung-D6019","https://templates.business-in-a-box.com/imgs/250px/6019.png",{"label":69,"url":70,"thumb":71,"extension":10},"Stornierung des Dokuments des Inhabers einer Schuldverschreibung","/de/template/stornierung-des-dokuments-des-inhabers-einer-schuldverschreibung-D6020","https://templates.business-in-a-box.com/imgs/250px/6020.png",{"label":73,"url":74,"thumb":75,"extension":10},"Vereinbarung zur Poolbildung","/de/template/vereinbarung-zur-poolbildung-D6021","https://templates.business-in-a-box.com/imgs/250px/6021.png",{"label":77,"url":78,"thumb":79,"extension":10},"Wandelschuldverschreibung","/de/template/wandelschuldverschreibung-D6023","https://templates.business-in-a-box.com/imgs/250px/6023.png",{"label":81,"url":82,"thumb":83,"extension":10},"Wandelschuldverschreibung mit Gewinnbeteiligung","/de/template/wandelschuldverschreibung-mit-gewinnbeteiligung-D6022","https://templates.business-in-a-box.com/imgs/250px/6022.png",false,{"seo":86,"reviewer":97,"legal_disclaimer":101,"quick_facts":102,"at_a_glance":104,"personas":108,"variants":127,"glossary":144,"clauses":175,"how_to_fill":223,"common_mistakes":264,"faqs":289,"industries":317,"comparisons":336,"diy_vs_lawyer":349,"jurisdictions":364,"educational_modules":374,"related_template_ids_curated":384,"schema":385,"classification":386},{"meta_title":87,"meta_description":88,"primary_keyword":20,"secondary_keywords":89},"Grundsatzvereinbarung | Business in a Box","Grundsatzvereinbarung für Wagnisfinanzierung: wandelbare Vorzugsaktien, Liquidationspräferenz, Stimmrechte. Kostenlose Word-Vorlage zum Download.",[90,91,92,93,94,95,96],"wandelbare vorzugsaktien","serie a finanzierung","kapitalerhöhung vorlage","investitionsvertrag","wagnisfinanzierung","liquidationspräferenz","investor rights agreement",{"name":98,"credential":99,"reviewed_date":100},"Bruno Goulet","CEO, Business in a Box","2026-05-05T00:00:00.000Z",true,{"difficulty":103,"legal_review_recommended":101,"signature_required":101},"fortgeschritten",{"what_it_is":105,"when_you_need_it":106,"whats_inside":107},"Eine Grundsatzvereinbarung (Term Sheet) regelt die wesentlichen Bedingungen einer Wagnisfinanzierungsrunde, in der Investoren wandelbare Vorzugsaktien (typischerweise Serie A) in Ihr Unternehmen erwerben. Das Dokument legt Kaufpreis, Pre-Money Bewertung, Liquidationspräferenz, Dividenden, Umwandlungsrechte und Investor-Schutzbestimmungen fest. Sie erhalten eine bearbeitbare Word-Vorlage zum kostenlosen Download.\n","Sie benötigen diese Vereinbarung, wenn Sie von professionellen Investoren oder Wagniskapitalgesellschaften Kapital aufnehmen und die grundlegenden Finanzierungs- und Governance-Bedingungen schriftlich fixieren möchten. Das Term Sheet dient als Rahmen für die späteren, detaillierten Kaufverträge und Satzungsänderungen und wird von allen Beteiligten vor Abschluss der Transaktion unterzeichnet.\n","Das Dokument enthält Platzhalter für den Investitionsbetrag, Aktienpreis und Pre-Money Bewertung. Es regelt die Wandelbarkeit der Aktien (1:1-Konvertierung in Stammaktien), Dividendenrechte, Liquidationspräferenz mit garantierter Rendite, Rückkaufsoptionen, Stimmrechte, Präventivrechte in zukünftigen Finanzierungsrunden, Kapitalverwässerungsschutz, automatische Umwandlung bei Börsengang, Vorkaufsrechte und Informationsrechte der Investoren.\n",[109,112,115,118,121,124],{"title":110,"use_case":111},"Gründer einer Startup-GmbH","Erste oder zweite Finanzierungsrunde mit Business Angels oder VC-Fonds",{"title":113,"use_case":114},"CFO eines wachsenden Unternehmens","Strukturierung und Dokumentation der Investor-Terms vor Vertragsabschluss",{"title":116,"use_case":117},"Geschäftsführer mit Investoren-Beteiligung","Klare Festlegung von Rechten, Pflichten und Exit-Bedingungen",{"title":119,"use_case":120},"Investor oder VC-Manager","Standardisierte Dokumentation der Beteiligungsbedingungen",{"title":122,"use_case":123},"Unternehmensanwalt","Vorlage für Term-Sheet-Verhandlungen und Due-Diligence-Prozesse",{"title":125,"use_case":126},"Steuerberater eines Unternehmens","Überblick über Finanzierungsstruktur für Steuerbilanzierung",[128,132,135,138,141],{"title":129,"when_to_use":130,"template_id":131},"Grundsatzvereinbarung — Standard (Serie A)","Erste institutionelle Finanzierungsrunde mit Vorzugsaktien-Tranche","D6013",{"title":133,"when_to_use":134,"template_id":6},"Grundsatzvereinbarung — Nachfolge (Serie B/C)","Weitere Finanzierungsrunden nach Serie A mit angepassten Bedingungen",{"title":136,"when_to_use":137,"template_id":6},"Term Sheet — Vereinfachte Fassung","Seed-Finanzierung mit weniger Investoren und geringerer Komplexität",{"title":139,"when_to_use":140,"template_id":6},"Convertible Note — Wandeldarlehen","Schnellere Finanzierung ohne Bewertungseinigung (Alternativ zu Vorzugsaktien)",{"title":142,"when_to_use":143,"template_id":6},"SAFE — Simple Agreement for Future Equity","Sehr frühe Finanzierung mit minimaler Dokumentation",[145,148,151,154,157,160,163,166,169,172],{"term":146,"definition":147},"wandelbare Vorzugsaktien","Aktien mit Vorzugsrechten (Dividende, Liquidationspräferenz), die vom Inhaber in Stammaktien umgewandelt werden können.",{"term":149,"definition":150},"Serie A","Erste institutionelle Finanzierungsrunde; typischerweise werden Vorzugsaktien der Serie A ausgegeben.",{"term":152,"definition":153},"Pre-Money Bewertung","Bewertung des Unternehmens vor der Kapitalzuführung; bestimmt, wie viel Prozent der Investor erhält.",{"term":155,"definition":156},"Liquidationspräferenz","Recht der Investoren, bei Verkauf, Fusion oder Liquidation vor Stammaktionären ausbezahlt zu werden.",{"term":158,"definition":159},"Umwandlungsrecht","Recht des Vorzugsaktionärs, seine Aktien jederzeit in Stammaktien zu konvertieren.",{"term":161,"definition":162},"Rückkauf","Verpflichtung des Unternehmens, Aktien zu einem festgelegten Zeitpunkt und Preis vom Investor zurückzukaufen.",{"term":164,"definition":165},"Präventivrecht","Recht des Investors, in zukünftigen Kapitalerhöhungen im Umfang seiner aktuellen Beteiligung zu investieren.",{"term":167,"definition":168},"Vorkaufsrecht","Recht des Unternehmens oder Investors, Aktienverkäufe von Mitarbeitern vor Fremden zu erwerben.",{"term":170,"definition":171},"Kapitalverwässerung","Reduzierung des Anteils eines Aktionärs durch Ausgabe neuer Aktien; wird durch gewichtete Durchschnittsformal abgefedert.",{"term":173,"definition":174},"Automatische Umwandlung","Pflicht des Vorzugsaktionärs, bei erfolgreichem Börsengang die Aktien automatisch in Stammaktien umzuwandeln.",[176,181,185,189,194,198,203,208,213,218],{"name":177,"plain_english":178,"sample_language":179,"common_mistake":180},"Investitionsbedingungen und Kaufpreis","Festlegung des Investitionsbetrag, der Anzahl der ausgegebenen Aktien und des Preises pro Aktie sowie der Pre-Money Bewertung des Unternehmens.","[WFG-Konzern] kauft bis zu [BETRAG] wandelbare Vorzugsaktien Serie A zum Kaufpreis von [PREIS] pro Aktie. Die Pre-Money Bewertung beträgt [BEWERTUNG], basierend auf [NUMMER] vollständig kapitalverwässerten Stammaktien.","Fehlende oder ungenaue Definition der Basiszahl der Stammaktien führt zu Streitigkeiten über die tatsächliche Verwässerung und die Größe der Investoren-Tranche.",{"name":158,"plain_english":182,"sample_language":183,"common_mistake":184},"Das Recht des Inhabers, Vorzugsaktien jederzeit auf 1:1-Basis in Stammaktien umzuwandeln, angepasst um zukünftige Aktiensplits.","Die Vorzugsaktien der Serie A sind jederzeit auf Option des Inhabers in Stammaktien auf einer Eins-zu-eins-Basis umzuwandeln. Die Umwandlungsrate wird angepasst bei zukünftigen Aktiensplits oder Kapitalverwässerungsschutz-Ereignissen.","Unklar formulierte Anpassungsmechanismen für zukünftige Splits oder neue Finanzierungen führen zu Rechtsstreitigkeiten über die tatsächliche Umwandlungsrate.",{"name":155,"plain_english":186,"sample_language":187,"common_mistake":188},"Recht der Investoren, bei Verkauf, Fusion oder Liquidation vor Stammaktionären ausbezahlt zu werden, mit garantierter jährlicher Rendite auf das investierte Kapital.","Bei einer Liquidation, Fusion oder einem Verkauf werden Erlöse zunächst zur Bezahlung der Serie A verwandt, einschließlich einer garantierten Rendite von [%] pro Jahr auf den investierten Gesamtbetrag. Nach Abschluss einer weiteren Finanzierungsrunde von mindestens [BETRAG] erlischt die Aufzinsung.","Fehlende Klarheit darüber, wie die Liquidationspräferenz bei mehreren Serien (A, B, C) gestaffelt ist, führt zu Konflikten bei Verkaufspreisen knapp über der Präferenz.",{"name":190,"plain_english":191,"sample_language":192,"common_mistake":193},"Dividenden","Recht auf jährliche Dividende auf die Vorzugsaktie, zahlbar auf Vorstandsbeschluss vor Dividendenzahlungen auf Stammaktien; nicht kumulativ.","Die Vorzugsaktie berechtigt zu einer jährlichen Dividende von [BETRAG] pro Aktie, zahlbar wenn vom Vorstand erklärt, aber vorrangig vor Stammaktien-Dividenden. Dividenden sind nicht kumulativ (nicht gezahlte Dividenden verfallen).","Verwechslung von kumulativer und nicht-kumulativer Dividende; ohne Klarstellung können Anleger Nachzahlungen für Vorjahre fordern.",{"name":161,"plain_english":195,"sample_language":196,"common_mistake":197},"Verpflichtung des Unternehmens, Vorzugsaktien in drei gleichen jährlichen Raten zurückzukaufen, zum Kaufpreis plus garantierte Rendite.","Das Unternehmen kauft nicht umgewandelte Serie-A-Aktien in drei aufeinanderfolgenden jährlichen Raten ab [DATUM] zurück. Der Rückkaufspreis beträgt den Kaufpreis zuzüglich [%] pro Jahr kumulativ garantierter Rendite.","Unklarheit über Finanzierungsfähigkeit des Rückkaufs; wenn das Unternehmen illiquide wird, können Rückkäufe nicht erfüllt werden und führen zu Insolvenzrisiko.",{"name":199,"plain_english":200,"sample_language":201,"common_mistake":202},"Stimmrechte","Inhaber der Vorzugsaktien haben das Recht, mit den Stammaktien auf Basis wie umgewandelt abzustimmen (eine Stimme pro Aktie).","Die Inhaber der Serie A haben das Recht mit den Stammaktien auf einer Basis wie umgewandelt (Eins-zu-eins) abzustimmen und nehmen an allen Aktionärsabstimmungen teil.","Fehlende Bestimmungen über Minderheits-Schutzrechte (z. B. Veto-Recht für bestimmte Beschlüsse) können zu Konflikten führen, wenn Mehrheitseigentümer Entscheidungen gegen Minoritäts-Investoren treffen.",{"name":204,"plain_english":205,"sample_language":206,"common_mistake":207},"Präventivrechte","Recht der Vorzugsaktionäre, in zukünftigen Finanzierungsrunden im Umfang ihrer aktuellen Beteiligung zu investieren, um ihre Anteile nicht zu verwässern.","Die Inhaber der Vorzugsaktien haben Präventivrechte, in zukünftigen Beteiligungsfinanzierungen des Unternehmens gemäß deren anteilmäßigem Besitz wie umgewandelt zu partizipieren.","Unklar formulierte Praktizierung von Präventivrechten führt zu Streit, wenn neue Investoren Beteiligungen anbieten und alte Investoren überraschend verwässert werden.",{"name":209,"plain_english":210,"sample_language":211,"common_mistake":212},"Automatische Umwandlung bei Börsengang","Pflicht, Vorzugsaktien automatisch in Stammaktien umzuwandeln bei erfolgreichem Börsengang mit Mindestangebotsbetrag und Mindestpreis pro Aktie.","Die Vorzugsaktien wandeln sich automatisch in Stammaktien um bei einem garantierten Börsengang mit Gesamtangebot von mindestens [BETRAG] und öffentlichem Bezugspreis von mindestens dem Dreifachen des Serie-A-Kaufpreises pro Aktie, bereinigt um Splits.","Zu hohe Schwellenwerte für automatische Umwandlung können dazu führen, dass Vorzugsaktionäre bei kleinen IPOs nicht automatisch konvertiert werden und weiterhin Liquidationspräferenz-Rechte geltend machen.",{"name":214,"plain_english":215,"sample_language":216,"common_mistake":217},"Kapitalverwässerungsschutz","Schutz vor zu starker Verwässerung der Anlage durch Ausgabe neuer Wertpapiere; gewichtete Durchschnittsformel bei neuen Serien.","Serie A hat einen gewichteten Durchschnitts-Kapitalverwässerungsschutz für alle Wertpapiere dieser Transaktion, ausgenommen Managementoptionen und strategische Investitionen unter [NUMMER] Aktien. Die Formel wird separat vereinbart.","Verwechslung von gewichteter Durchschnitts-Formel und vollständiger Verwässerungs-Schutz (Full Ratchet); Letztere benachteiligt neue Investoren stark und wird oft abgelehnt.",{"name":219,"plain_english":220,"sample_language":221,"common_mistake":222},"Vorkaufsrecht und Mitverkaufsrecht","Das Unternehmen hat Vorkaufsrecht auf Mitarbeiteraktien vor Verkauf an Dritte; Investoren haben Mitverkaufsrecht, um bei Verkäufen teilzunehmen.","Das Unternehmen und die Anleger haben Vorkaufsrecht auf Aktien von Mitarbeitern, deren Weiterverkauf geplant ist. Alternativ haben Anleger Mitverkaufsrecht am Verkauf an Drittparteien, endend mit dem Börsengang.","Keine zeitlichen Fristen für Ausübung von Vorkaufsrechten führt zu Verzögerungen bei Mitarbeiter-Exit-Szenarien und rechtlicher Unsicherheit.",[224,229,234,239,244,249,254,259],{"step":225,"title":226,"description":227,"tip":228},1,"Investitionsbetrag und Aktienstruktur festlegen","Ersetzen Sie [BETRAG] mit dem Gesamtinvestitionsbetrag (z. B. EUR 500.000), [PREIS] mit dem Kaufpreis pro Aktie (z. B. EUR 10) und [ANZAHL DER AKTIEN] mit der Gesamtanzahl der nach dieser Runde autorisierten Aktien. Stellen Sie sicher, dass alle Zahlen intern konsistent sind.","Berechnen Sie im Voraus: Anzahl Aktien = Investitionsbetrag ÷ Preis pro Aktie. Dies hilft, Platzhalter-Fehler zu vermeiden.",{"step":230,"title":231,"description":232,"tip":233},2,"Pre-Money Bewertung eingeben","Tragen Sie die Pre-Money Bewertung ein (z. B. EUR 2.000.000). Diese sollte mit den Basiszahlen konsistent sein: Pre-Money Bewertung ÷ Anzahl vollständig kapitalverwässerter Stammaktien = Preis pro Aktie.","Wenn Sie zwischen Investor und Unternehmen noch nicht einig sind, können Sie [BEWERTUNG] zunächst als Platzhalter lassen und vor Unterschrift klären.",{"step":235,"title":236,"description":237,"tip":238},3,"Investoren und nachfolgende Investitionen spezifizieren","Ergänzen Sie den Namen der Wagnisfinanzierungsgesellschaft ([WFG-Konzern]) und nennen Sie andere große Investoren, die mindestens und maximal [BETRAG] investieren. Dies definiert den Konsortium und verhindert überraschende Verwässerung.","Klarheit über den Investor-Kreis vermeidet später Konflikte über Stimmrechts- und Governance-Strukturen.",{"step":240,"title":241,"description":242,"tip":243},4,"Garantierte Rendite und Rückkaufdatum eingeben","Geben Sie die jährliche garantierte Rendite ein (z. B. 8 % pro Jahr) für Liquidationspräferenz und Rückkauf. Tragen Sie das Rückkauf-Startdatum ein (z. B. 2027-01-01). Berechnen Sie, wie oft die garantierte Rendite während der Haltefrist aufzinst.","Höhere garantierte Renditen (8–10 %) sind üblich bei frühen Serien; später reichen oft 4–6 %.",{"step":245,"title":246,"description":247,"tip":248},5,"Managementoptionen und Kapitalverwässerungsschutz-Schwelle","Spezifizieren Sie die Gesamtanzahl neuer Managementoptionen (z. B. 1 Million Aktien) und die Schwelle für strategische Investitionen ohne Verwässerungsschutz (z. B. max. 100.000 Aktien). Dies schützt vor zu aggressivem Optionspool und zu vielen Ausnahmen vom Verwässerungsschutz.","Typisch sind 10–20 % des Post-Money-Wertes als Managementoptionen-Pool.",{"step":250,"title":251,"description":252,"tip":253},6,"Börsengang-Schwellen anpassen","Tragen Sie die Mindest-Angebotsgröße für automatische Umwandlung ein (z. B. EUR 10 Millionen) und das Preismultiple des IPO-Preises zum Kaufpreis (z. B. mindestens das Dreifache). Diese Schwellen sind typischerweise mit Investoren verhandelt.","Zu aggressive Schwellen (z. B. zehnfacher Preis) machen die automatische Umwandlung praktisch unmöglich.",{"step":255,"title":256,"description":257,"tip":258},7,"Dividendensatz, Informationsrechte und Rechtsprechung","Geben Sie die jährliche Dividende ein (falls zutreffend; oft EUR 0 bei Wachstums-Startups). Definieren Sie die Frequenz von Berichtspflichten (monatlich, jährlich) und das Datum für das jährliche Budget. Wählen Sie die relevante Rechtsprechung (typischerweise Deutschland, ggf. mit Hinweisen zu Österreich/Schweiz).","Dividenden sind für Early-Stage-Startups oft auf EUR 0 gesetzt; später können sie als Verhandlungspunkt wieder Relevanz haben.",{"step":260,"title":261,"description":262,"tip":263},8,"Namen aller Parteien und Unternehmensdetails überprüfen","Ersetzen Sie [NAME IHRES UNTERNEHMENS] mit dem genauen, rechtlich registrierten Namen der GmbH oder AG. Überprüfen Sie alle Platzhalter auf Konsistenz. Lesen Sie die gesamte Vereinbarung durch und markieren Sie noch offene Punkte für die Anwaltsprüfung.","Fehler in Parteinamen oder Rechtsprechung-Klauseln können zur Nichtigkeitsanfechtung oder Klage führen.",[265,269,273,277,281,285],{"mistake":266,"why_it_matters":267,"fix":268},"Inkonsistente oder nicht voll ausgefüllte finanzielle Platzhalter","Wenn die Pre-Money Bewertung nicht mit dem Kaufpreis und der Aktienanzahl übereinstimmt, führt dies zu Streitigkeiten über die tatsächliche Investition und den Ownership-Prozentsatz.","Berechnen Sie alle finanzielle Zahlen vor dem Ausfüllen und überprüfen Sie sie mindestens zweimal. Nutzen Sie Spreadsheets, um Szenarien durchzuspielen.",{"mistake":270,"why_it_matters":271,"fix":272},"Vague oder fehlende Liquidationspräferenz-Hierarchie","Bei mehreren Serien oder Schuldenebenen ist unklar, wer zuerst bezahlt wird, was zu erheblichen Konflikten bei Verkäufen oder Insolvenz führt.","Dokumentieren Sie explicit, dass Schulden vor Serie A, Serie A vor Serie B, etc. bezahlt werden. Dies sollte durch eine detaillierte Cap-Table nachvollzogen werden.",{"mistake":274,"why_it_matters":275,"fix":276},"Zu aggressive Verwässerungsschutz-Formeln ohne Limits","Ein ungebremstes Full-Ratchet-Verwässerungsrecht kann neue Investoren derartig benachteiligen, dass sie nicht mehr in zukünftige Runden investieren.","Nutzen Sie die gewichtete Durchschnittsformel, die von fast allen Seiten akzeptiert wird. Setzen Sie klare Ausnahmen für Managementoptionen und strategische Deals.",{"mistake":278,"why_it_matters":279,"fix":280},"Vorkaufs- und Mitverkaufsrechte ohne zeitliche Fristen","Mitarbeiter-Aktienverkäufe können über Monate hängig bleiben, wenn nicht festgelegt ist, bis wann das Vorkaufsrecht ausgeübt werden muss.","Spezifizieren Sie 10–30 Tage zur Ausübung von Vorkaufsrechten. Nach Fristablauf oder Verzicht darf der Mitarbeiter frei verkaufen.",{"mistake":282,"why_it_matters":283,"fix":284},"Rückkaufklausel ohne Finanzierungsfähigkeit-Prüfung","Ist das Unternehmen bei Rückkauf-Zeitpunkt nicht liquide, kann diese Klausel zur Insolvenz oder Finanzierungskrise führen.","Koordinieren Sie Rückkauf-Fristen mit geplanten Finanzierungsrunden. Ersetzen Sie Rückkauf-Verpflichtung ggf. durch Umwandlung in Stammaktien oder erneuerbare Rückkauf-Fristen.",{"mistake":286,"why_it_matters":287,"fix":288},"Fehlende oder zu hohe Börsengang-Schwellen für automatische Umwandlung","Ist die Schwelle unrealistisch (z. B. EUR 100-Mio-IPO), wird automatische Umwandlung nie eintreten, und Vorzugsaktionäre behält Liquidationspräferenz, was IPO-Strukturierung komplex macht.","Setzen Sie realistische, mit Investoren abgestimmte Schwellen. Für frühe Runden: 3–5-facher IPO-Preis zum Kaufpreis; für späte Runden: 2–3-fach.",[290,293,296,299,302,305,308,311,314],{"question":291,"answer":292},"Was ist der Unterschied zwischen einer Grundsatzvereinbarung und einem verbindlichen Kaufvertrag?","Eine Grundsatzvereinbarung (Term Sheet) ist in der Regel **nicht bindend** und dient als Rahmen zur Einigung auf wesentliche Bedingungen. Sie beschleunigt Verhandlungen und reduziert Überraschungen in später folgenden, detaillierten Kaufverträgen. Ein verbindlicher Kaufvertrag tritt danach in Kraft und enthält vollständige rechtliche und operative Bedingungen. In der Praxis werden wesentliche Punkte des Term Sheets später im Kaufvertrag wörtlich reproduziert. Investoren und Gründer sollten nach Unterzeichnung des Term Sheets anwaltliche Begleitung suchen, um Lücken oder Fallstricke zu erkennen.\n",{"question":294,"answer":295},"Wer zahlt die Anwaltskosten für Due Diligence und Vertragsabschluss?","Die Kostenteilung ist Verhandlungssache und wird normalerweise **nicht im Term Sheet** festgehalten, sondern später im Kaufvertrag oder als separate Übereinkunft. Typischerweise tragen beide Seiten ihre eigenen Anwaltskosten; bei großen Investitionen können Investoren verlangen, dass das Unternehmen einen Teil ihrer Due-Diligence-Kosten trägt (meist EUR 5.000–EUR 50.000 je nach Größe der Runde). Dies sollte transparent verhandelt und schriftlich festgehalten werden.\n",{"question":297,"answer":298},"Was bedeutet 'gewichtete Durchschnittsformel' beim Verwässerungsschutz?","Bei einer zukünftigen Finanzierungsrunde zu einem niedrigeren Preis pro Aktie (Down-Round) wird der Umwandlungspreis des ursprünglichen Investors nicht eins-zu-eins reduziert, sondern angepasst mittels einer Formel, die beide Pre- und Post-Money Bewertung berücksichtigt. Dies belastet die Serie A weniger als ein vollständiger Ratchet (Full Ratchet), benachteiligt aber neue Investoren nicht übermäßig. Die exakte Formel muss in dieser Vereinbarung oder später im Kaufvertrag präzisiert werden.\n",{"question":300,"answer":301},"Können Managementoptionen auch ohne diese Vereinbarung ausgegeben werden?","Ja, Managementoptionen können technisch jederzeit ausgegeben werden. **Diese Vereinbarung** legt jedoch fest, wie viele Optionen insgesamt ausgegeben werden dürfen und dass sie von Verwässerungsschutz **ausgenommen** sind. Ohne diese Klausel könnten Optionspool-Erweiterungen den Verwässerungsschutz der Serie A auslösen und zu Konflikten mit Investoren führen. Daher ist eine explizite Vereinbarung sinnvoll.\n",{"question":303,"answer":304},"Was passiert, wenn das Unternehmen bei Rückkaufdatum nicht liquide genug ist?","Wenn die Rückkaufverpflichtung nicht erfüllt wird, verletzt das Unternehmen die Grundsatzvereinbarung und der Kaufvertrag. Dies kann zu Klagen, Schuldenanforderungen oder (in schlimmsten Fällen) zur Insolvenz des Unternehmens führen. Um dieses Risiko zu mindern, sollten Rückkauf-Fristen mit geplanten Finanzierungsrunden koordiniert oder flexibilisiert werden. Alternativ können Sie vereinbaren, dass nicht umgewandelte Aktien automatisch in Stammaktien konvertiert werden, statt sie zurückzukaufen.\n",{"question":306,"answer":307},"Gilt diese Vereinbarung auch für Gesellschaften in Österreich oder der Schweiz?","Diese Vorlage ist auf deutsches Recht ausgerichtet. Österreich und die Schweiz haben unterschiedliche Kapitalmarkt-, Gesellschafts- und Steuergesetze. Die grundlegenden Konzepte (Vorzugsaktien, Liquidationspräferenz, Verwässerungsschutz) sind **ähnlich, aber nicht identisch**. In Österreich gelten z. B. die Bestimmungen des Gesellschaftsgesetzes (Öst. AktG), in der Schweiz das Obligationenrecht und das Aktienrecht des Kantons. **Konsultieren Sie einen lokalen Anwalt**, um die Vorlage an die jeweilige Rechtsprechung anzupassen und Fallstricke zu vermeiden.\n",{"question":309,"answer":310},"Ist eine Unterschrift des Aufsichtsrats notwendig oder reicht die Geschäftsführung?","Dies hängt von der Satzung und Größe des Unternehmens ab. Bei einer GmbH mit Geschäftsführung reicht typischerweise die Unterschrift der Geschäftsführer. Größere AGs mit Aufsichtsrat benötigen Aufsichtsrats-Genehmigung für Kapitalmaßnahmen. Überprüfen Sie **vor Unterschrift** Ihre Satzung und konsultieren Sie ggf. einen Anwalt, um Formfehler zu vermeiden, die die Vereinbarung später anfechtbar machen.\n",{"question":312,"answer":313},"Wann sollte ich anwaltliche Hilfe suchen?","**Immer**, wenn es um Investitionen oder Kapitalrunden geht. Diese Vorlage bietet einen Rahmen, ersetzt aber keinen anwaltlichen Rat. Ein Anwalt sollte Sie bei folgenden Schritten begleiten: (1) Bewertung der Investitionsbedingungen, (2) Anpassung an Ihre spezifische Situation und Rechtsprechung, (3) Verhandlung mit Investoren, (4) Erstellung des endgültigen Kaufvertrags. Ein erfahrener Anwalt schützt Sie vor hidden Liabilities und sichert Ihre Positionen langfristig.\n",{"question":315,"answer":316},"Kann ich diese Vereinbarung auch für internationale Investoren nutzen?","Teilweise. Internationale Investoren (z. B. aus den USA oder UK) haben oft Standard-Expectations, die von dieser deutschen Vorlage abweichen. Sie erwarten möglicherweise SAFE-Agreements, Convertible Notes oder US-amerikanische Term-Sheet-Standards. **Koordinieren Sie mit Ihrem Investor früh**, welche Struktur er bevorzugt, und konsultieren Sie einen Anwalt mit internationalem Schwerpunkt. Eine reine deutsche Vorlage kann mit internationalen Investoren zu Konflikten über Rechtsprechung und Gültigkeitsrecht führen.\n",[318,321,324,327,330,333],{"industry":319,"specifics":320},"Software und IT-Startups","Schnelle Skalierung erfordert mehrfache Finanzierungsrunden mit Serie A, B, C; Verwässerungsschutz und Governance-Klarheit sind entscheidend.",{"industry":322,"specifics":323},"Biotech und Life Sciences","Lange Entwicklungszyklen führen zu mehrstufigen Finanzierungen mit höheren Risiken; Liquidationspräferenz schützt frühe Investoren gegen langfristige Verluste.",{"industry":325,"specifics":326},"E-Commerce und Marktplätze","Kapitalintensive Wachstumsphasen erfordern häufige Finanzierungsrunden; Vorkaufsrechte helfen, Gründer-Verwässerung zu kontrollieren.",{"industry":328,"specifics":329},"Fintech und Versicherung","Regulatorische Anforderungen und schwankende Bewertungen machen Verwässerungsschutz und klare Governance besonders wichtig.",{"industry":331,"specifics":332},"Hardwareunternehmen und Fertigung","Hohe Kapitalbedarfe und lange Entwicklungszeiten führen zu aggressiveren Liquidationspräferenzen und Rückkaufsklauseln.",{"industry":334,"specifics":335},"Immobilien und Proptech","Großvolumige Investitionen und illiquide Assets erfordern detaillierte Verwässerungsschutz-Formeln und klare Liquidations-Hierarchien.",[337,340,343,346],{"vs":338,"summary":339},"Convertible Note (Wandeldarlehen)","Ein Convertible Note ist eine schnellere, schlankere Alternative zu einer Grundsatzvereinbarung. Es ist ein Darlehen, das bei einer späteren Finanzierungsrunde in Aktien konvertiert wird, ohne sofort eine Bewertung festlegen zu müssen. **Nutzen Sie Convertible Notes**, wenn Sie schnell Seed-Kapital aufbringen möchten und mit Investoren über Bewertung uneinig sind. **Nutzen Sie ein Term Sheet mit Vorzugsaktien**, wenn Sie von institutionellen Investoren oder VC-Fonds bereits eine konkrete Pre-Money Bewertung vereinbart haben und mehr Klarheit über langfristige Rights brauchen.\n",{"vs":341,"summary":342},"SAFE (Simple Agreement for Future Equity)","Ein SAFE ist ein noch einfacherer Vertrag als ein Convertible Note; es ist technisch **kein Darlehen**, sondern nur eine Versprechen, später Aktien zu vergeben. SAFEs sind beliebt bei sehr frühen Finanzierungen (Seed-Stage) und sollen Overhead reduzieren. SAFEs bieten aber weniger Investor-Schutz und Klarheit. **Nutzen Sie SAFEs** bei Angel-Investitionen unter EUR 100.000 und kurzfristiger Finanzierungshoffnung. **Nutzen Sie ein Term Sheet**, wenn Sie mehrere Investoren koordinieren und Governance-Struktur definieren müssen.\n",{"vs":344,"summary":345},"Gesellschaftervertrag und Geschäftsordnung","Ein Gesellschaftervertrag regelt die **langfristige Beziehung** zwischen allen Gesellschaftern einer GmbH oder AG (Gründer, Investoren, Mitarbeiter) und enthält Bestimmungen zur Gewinnverteilung, Austritt, Dispute Resolution. Ein Term Sheet / Grundsatzvereinbarung regelt dagegen **nur die Transaktion einer Finanzierungsrunde**. Beide sind notwendig: Das Term Sheet ist Grundlage für eine **Satzungsänderung** oder ein neues **Gesellschafterreglement**, das dann langfristige Rechte formalisiert.\n",{"vs":347,"summary":348},"Kaufvertrag für Aktien / Beteiligungsvertrag","Ein Kaufvertrag ist das endgültige, rechtlich bindende Dokument, das die Investition abschließt. Er enthält alle Details aus dem Term Sheet und fügt Gewährleistungen, Bedingungen für Abschluss, Rücktrittsgründe und Haftungsklauseln hinzu. Das Term Sheet ist quasi der Vorentwurf oder die Verhandlungs-Unterlage. **Der Ablauf ist typisch: Term Sheet → Due Diligence → Kaufvertrag → Geldtransfer und Anteile-Eintrag.**\n",{"heading":350,"middleRowLabel":351,"use_template":352,"template_plus_review":356,"custom_drafted":360},"Vorlage oder Anwalt — was passt?","Vorlage + Rechtsprüfung",{"best_for":353,"cost":354,"time":355},"Kleine, private Investitionen unter EUR 500.000 mit wenigen, bekannten Investoren und unkomplizierten Bedingungen.","EUR 0 (kostenlose Vorlage) + EUR 500–1.500 für interne Platzhalter-Anpassung","2–3 Tage zum Ausfüllen, danach unmittelbar verhandelbar",{"best_for":357,"cost":358,"time":359},"Investitionen EUR 500.000–EUR 2 Millionen mit mehreren Investoren, komplexeren Verwässerungsschutz-Anforderungen oder erstmaliger VC-Finanzierung.","EUR 0 (Vorlage) + EUR 3.000–8.000 für Anwaltliche Prüfung und Anpassung","2–3 Wochen (mit Investor-Feedback-Runden)",{"best_for":361,"cost":362,"time":363},"Große Serien (EUR 2+ Millionen), internationale Investoren, komplexe Pre-Financing oder besondere Risiken (Schulden, Prior Rights, Exit-Ziele).","EUR 10.000–30.000+ je nach Komplexität und Anwalt","4–12 Wochen inklusive mehrfacher Verhandlungs-Durchläufe",[365,368,371],{"code":366,"note":367},"de","Deutsches Aktiengesetz (AktG) und Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) regeln die Struktur von Vorzugsaktien, Kapitalerhöhung und Liquidation. Diese Vorlage ist auf deutsches Recht optimiert und sollte ohne größere Anpassung in Deutschland nutzbar sein.",{"code":369,"note":370},"at","Österreichisches Aktiengesetz (Öst. AktG) enthält ähnliche Bestimmungen, aber unterschiedliche Anforderungen zur Genehmigung von Kapitalmaßnahmen und zur Besteuerung von Investitionen. Eine Anpassung durch einen österreichischen Anwalt ist empfohlen.",{"code":372,"note":373},"ch","Schweizer Obligationenrecht und kantonale Aktiengesetze weichen erheblich ab, insbesondere bei Gesellschaftsgründung und Verwässerungsschutz. Eine Neugestaltung durch einen Schweizer Anwalt ist notwendig, um Gültigkeit und Steuerneutralität zu sichern.",[375,378,381],{"title":376,"summary":377},"Grundlagen von Venture Capital und Finanzierungsrunden","Verstehen Sie, wie Finanzierungsrunden strukturiert sind, was Pre-Money und Post-Money Bewertung bedeuten, und warum Gründer Vorzugsaktien anstelle von Stammaktien ausgeben. Dieser Kurs bietet einen Überblick über Seed, Serie A, B, C und deren typische Bedingungen.",{"title":379,"summary":380},"Investor Rights und Governance-Strukturen","Erfahren Sie, welche Rechte Investoren typischerweise erhalten (Liquidationspräferenz, Stimmrechte, Informationsrechte) und wie diese mit der Gründer-Kontrolle vereinbart werden. Verstehen Sie Konflikte zwischen Gründern und Investoren und wie gute Vereinbarungen diese minimieren.",{"title":382,"summary":383},"Due Diligence und Vertragsabschluss","Nach Unterzeichnung eines Term Sheets folgt typischerweise eine Due-Diligence-Phase. Erfahren Sie, welche Dokumente, Finanz- und Rechtsunterlagen Investoren prüfen, und wie Sie sich vorbereiten, um Verzögerungen und Überraschungen zu minimieren.",[],{"emit_software_application":101,"emit_breadcrumb_list":101,"emit_faq_page":101,"emit_how_to":101,"emit_defined_term":101},{"primary_folder":387,"secondary_folder":388,"document_type":389,"industry":390,"business_stage":391,"tags":392,"confidence":397},"business-legal-agreements","equity-and-mergers","agreement","general","startup",[393,394,391,395,396],"fundraising","equity","term-sheet","venture-capital",0.95,"\u003Ch2>Was ist eine Grundsatzvereinbarung?\u003C/h2>\n\u003Cp>Eine Grundsatzvereinbarung (englisch: Term Sheet) ist ein rechtliches Rahmen-Dokument, das die wesentlichen Bedingungen einer Wagnisfinanzierungsrunde schriftlich festlegt. Sie regelt, wie viel Kapital ein Investor in Ihr Unternehmen einbringt, zu welchem Aktienpreis, und welche speziellen Rechte der Investor erhält (z. B. Liquidationspräferenz, Umwandlungsrecht, Stimmrechte, Dividenden). Die Vereinbarung dient als Verhandlungs- und Planungs-Grundlage für die später folgenden, detaillierten Kaufverträge und Satzungsänderungen. Sie erhalten diese Vorlage als kostenlose Word-Datei zum Download, die Sie mit Ihren spezifischen Bedingungen ausfüllen und online bearbeiten können. Anschließend können Sie sie als PDF exportieren oder ausdrucken.\u003C/p>\n\u003Ch2>Warum Sie dieses Dokument brauchen\u003C/h2>\n\u003Cp>Ohne eine schriftliche Grundsatzvereinbarung riskieren Sie erhebliche Konflikte mit Investoren. Missverständnisse über Bewertung, Verwässerungsschutz, Liquidationspräferenz oder Rückkaufsrechte führen zu langwierigen Rechtsstreitigkeiten, die Ihr Unternehmen destabilisieren und wertvolle Zeit sowie Geld kosten. Eine klare, detaillierte Vereinbarung schafft Klarheit für beide Seiten: Gründer wissen genau, welche Governance-Rechte die Investoren haben, und Investoren haben Sicherheit über ihre Schutzbestimmungen. Dies beschleunigt die Verhandlung und reduziert das Risiko, dass Verträge später angefochten werden. Professionelle Investoren und VC-Fonds erwarten ein Term Sheet und verzichten nur in seltenen Fällen auf dieses Dokument. Eine gut strukturierte Grundsatzvereinbarung ist das Fundament für langfristiges Vertrauen und erfolgreiche Zusammenarbeit.\u003C/p>\n",1778696483262]